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Mamma Mia! Der Film

Schwungvolle Verfilmung des erfolgreichen ABBA- Musicals, in der alle Darsteller, darunter Meryl Streep und Pierce Brosnan, selbst singen.

Mamma Mia! Der Film Großansicht
(Bild: Universal)
Verleih Universal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA, Großbritannien 2008
Regie Phyllida Lloyd
Darsteller Meryl Streep, Pierce Brosnan, Colin Firth
Kinostart 17.07.2008
Einspielergebnis D € 25.995.446
Bes. (EDI) 4.227.035
Bes. (FFA) 4.375.083
Charthistory
Boxoffice USA $ 143.704.210
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 25.12.2010 (ZDF)

nach oben Alternativversionen
Titel Land/Jahr Auftraggeber/Sender Produktionsfirma
Mamma Mia! Der Film - Sing mit! USA, Großbritannien 2008-2018 Littlestar Productions/Playtone
nach oben Inhalt & Info

Sophie möchte zu ihrer Hochzeit auf einer griechischen Insel vom Vater zum Altar geführt werden. Weil sie ihn aber so wenig kennt wie ihre Mutter Donna, lädt sie die drei wahrscheinlichsten Kandidaten ein. So wird Donna plötzlich mit der Magie, aber auch den Wunden ihrer Vergangenheit konfrontiert, während die schmerzlichste Aufgabe, Sophie in eine selbstbestimmte Zukunft zu entlassen, noch bevorsteht.

Von Meryl Streep und der ganzen Besetzung meist überzeugend interpretierte Hits von ABBA sind das beste Argument dieser Musicalverfilmung. Enthusiasmus und auch Melancholie der Songs bleiben unter der Regie von Phyllida Lloyd gewahrt, die "Mamma Mia!" schon am Broadway zum Erfolg führte. Unterstützt von griechischer Inselidylle und Situationskomik, empfiehlt sich der Film als Urlaubsalternative mit Gute-Laune-Garantie.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Blubbernde Lebensfreude, türkisblaue griechische Inselidylle, Romantik für Youngster wie auch Frühsenioren sowie 19 Hits von ABBA bietet diese Musicalverfilmung mit Meryl Streep und Mitsing-Garantie.

Neun Jahre nach der Premiere des Hit-Musicals (über zwei Milliarden Dollar Umsatz) erfüllt die Verfilmung mit Enthusiasmus ihr heimliches Motto "Lay Down Your Love on Me". Menschen aller Generationen haben die Sonne im Herzen und ein Lächeln ins Gesicht geschrieben, wenn die junge Sophie (Amanda Seyfried, Poolgirl aus "Alpha Dog") ein Tag vor der Hochzeit nach ihrem bisher nicht identifizierten Vater sucht. Im Tagebuch ihrer Mutter Donna (Meryl Streep), die es wild trieb in frühen Jahren, jetzt aber ein kleines Hotel auf einer fiktiven griechischen Insel führt, macht Sophie drei mögliche Väter aus, die sie heimlich zur Hochzeit einlädt. Ganz offiziell legen ihre zwei besten Freundinnen und die gereiften Varianten aus Moms Hippietagen an, womit die erste halbe Stunde zum Ankunftsrausch mit sporadisch hysterischen Spitzen gerät. Irgendwann ist dann jeder am Platz und der Restplot kann sich in Boulevardmanier entfalten. Donna lässt mit ihren Damen die Vergangenheit aufleben, die sie über melancholische Täler hinwegtrösten. Jeder der Männer erkennt für sich Indizien für die Vaterschaft, während sich die potenzielle Tochter kleine Verstimmungen mit dem Verlobten gönnt. In guter Musicaltradition ist die Handlung, die sich an Texten und Stimmungen der unwiderstehlichen ABBA-Songs orientiert, den Harmonien des musikalischen Materials unterstellt. Alle Darsteller singen selbst, ob allein, im Duo oder in der Gruppe. Äußerlich könnte man sich Streep als Verwandte des blonden ABBA-Engels Agnetha vorstellen, und auch in der Stimmlage gibt es Parallelen. Streep, die in "Grüße aus Hollywood" erstmals und zuletzt in "Robert Altman's Last Radio Show" vokale Qualitäten unter Beweis stellte, hat mit "The Winner Takes It All" ein starkes Solo - und beim Parallelspurt hinauf zu einer Bergkapelle auch den größten Atem. Pierce Brosnan schlägt sich als Nummer eins ihrer Ex-Lover tapfer. Die größten Überraschungen liefern aber Seyfried, die beim Casting eine Profistimme wie Emmy Rossum schlug, sowie Julie Walters und Christine Baranski, die mit "Chiquitita" das perfekt abgestimmteste Duett des Films vorlegen. Beide eröffnen auch "Dancing Queen", dessen euphorischer Sog sogar alte Bäuerinnen erfasst. Von gelegentlichen Dialogpassagen unterbrochen, reiht sich Song an Song, dominiert Baranski die Situationskomik und das Alter die Jugend. Wenn der auf zwei Trauminseln und dem griechischen Festland gedrehte Film schließlich am kitschigen Nachthimmel zur Ruhe kommt, hat mancher Zuschauer vielleicht einen emotionalen Sonnenstich und Sehnsucht nach den Sex Pistols, aber garantiert gute Laune. Zumal nach dem Ende noch eine witzige Zugabe im geschmacksentgleisten Discolook der Siebzigerjahre wartet. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Universal
O-Titel Mamma Mia!
Land / Jahr USA/Großbritannien 2008
Kategorie Spielfilm
Genre Musical / Komödie
Produktionsfirmen Littlestar Productions/Playtone
Kinostart 17.07.2008
Laufzeit 109
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Einspielergebnis D € 25.995.446
Bes. (EDI) 4.227.035
Bes. (FFA) 4.375.083
Charthistory
USA-Start 18.07.2008, bei Universal
Boxoffice USA $ 143.704.210
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.mamma-mia-film.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Gary Goetzman, Judy Craymer
Ausf. Produzenten Mark Huffam, Tom Hanks, Benny Andersson, Björn Ulvaeus, Rita Wilson
Regie Phyllida Lloyd
Drehbuch Catherine Johnson
Darsteller Meryl Streep (Donna), Pierce Brosnan (Sam Carmichael), Colin Firth (Harry Bright), Stellan Skarsgård (Bill), Dominic Cooper (Sky), Julie Walters (Rosie), Christine Baranski (Tanya), Amanda Seyfried (Sophie)
Kamera Haris Zambarloukos
Schnitt Lesley Walker
Musik Benny Andersson, Björn Ulvaeus
Produktionsdesign Maria Djurkovic
Kostüme Ann Roth
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2008, München Silber - 2 Mio. Besucher in 20 Tagen  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Mamma Mia! - Der Film (Special Edition, 2 Discs) Universal Pictures Germany DVD, ab 6, 105 Min. Kauf
Mamma Mia! - Der Film (+ DVD) Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 6, 109 Min. Kauf
Mamma Mia! - Der Film (4K Ultra HD + Blu-ray) Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 6, 109 Min. Kauf
Mamma Mia! - Der Film (Steelbook)
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 109 Min. Kauf
Mamma Mia! - Der Film (Jahr100Film)
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 109 Min. Kauf
Mamma Mia! - Der Film (Jahr100Film)
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany DVD, ab 6, 104 Min. Kauf
Mamma Mia! - Der Film (Special Edition, 2 DVDs)
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany DVD, ab 6, 105 Min. Kauf
Mamma Mia! - Der Film Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 109 Min. Kauf
Mamma Mia! - Der Film Universal Pictures Germany DVD, ab 6, 105 Min. Kauf
Mamma Mia! - Der Film Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 109 Min. Leih
Mamma Mia! - Der Film Universal Pictures Germany DVD, ab 6, 105 Min. Leih
Enthalten in:
Wenn Liebe so einfach wäre / Mamma Mia! - Der Film (2 Discs)Mamma Mia! - Der Film / Wenn Liebe so einfach wäre (2 Discs)
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany
Universal Pictures Germany
Blu-ray Disc, ab 6, 228 Min.
DVD, ab 12, 219 Min.
Kauf
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Mamma Mia! - The Movie
Soundtrack/Songtrack Diverse Mamma Mia! - The Movie (Limited Pur Edition) Nicht lieferbar
Soundtrack/Songtrack Diverse Mamma Mia! - The Movie (Ecopac)
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Sophie möchte zu ihrer Hochzeit auf einer griechischen Insel vom Vater zum Altar geführt werden. Weil sie ihn aber so wenig kennt wie auch ihre Mutter Donna, lädt sie die drei wahrscheinlichsten Kandidaten ein. So wird Donna plötzlich mit der Magie, aber auch den Wunden ihrer Vergangenheit konfrontiert, während die schmerzlichste Aufgabe, Sophie in eine selbstbestimmte Zukunft zu entlassen, noch bevorsteht. Zum Glück hat sie mit Rosie und Tanya ihre zwei besten Freundinnen zur Seite, die sie tat- und stimmkräftig unterstützen.

Von Meryl Streep und der ganzen Besetzung überzeugend interpretierte Hits von ABBA sind das beste Argument dieses Musicals. Enthusiasmus der Songs bleiben unter der Regie von Phyllida Lloyd gewahrt, die "Mamma Mia!" schon am Broadway zum Erfolg führte. Unterstützt von griechischer Inselidylle und Situationskomik, empfiehlt sich der Film als Urlaubsalternative mit Gute-Laune-Garantie. Im Kino auf dem Weg zum erfolgreichsten Film des Jahres. Um es mit ABBA zu sagen: Money, Money, Money!

Quelle: mediabiz.de

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Sophie kennt ihren Vater nicht und hat drei potentielle Kandidaten zur Auswahl, von denen einer sie eigentlich auf ihrer bevorstehenden Hochzeit zum Altar geleiten soll. Musikalisch erzählt und äußerst gelungen interpretiert von Streep, Brosnan, Firth und anderen erstklassigen Darstellern ist dieser Film ein Fest (nicht nur) für alle ABBA-Fans! Phyllida Lloyd bringt das erfolgreiche Broadway-Musical beinahe eins zu eins auf die Kinoleinwand. Mamma Mia! Ist ein hochgradig amüsanter und fröhlicher Film, der bis zum Schluss vor Komik und Witz sprüht. Ein erfrischend dynamisches Werk, romantisch, für jung und alt ein optimales Sommer-Gute-Laune-Kino-Erlebnis, bei dem es sicher kaum einen in den Stühlen hält.

Gutachten:

Muss man ein Musical verfilmen? Und wenn, muss man es dann mit Hollywoods erster Garde besetzen, vielleicht weil man Zweifel hat, dass das Stück alleine nicht zieht? Nein, muss man nicht, aber man kann. Der Ausschuss hat sich bei der Sichtung von Mamma Mia! ebenso sehr amüsiert wie die unzähligen Besucher der Bühnenfassung.

Besonders angenehm war, dass der Film nicht durch Tricks und digitale Effekte unnötig aufgeblasen wurde, sondern größtenteils dem komödiantischen Talent der Darsteller und der originären Kraft des Stücks vertraut. Lediglich wenige Änderungen wurden vorgenommen, die sich aber lückenlos in die Inszenierung einfügen.

Selbst wenn man Musicals nicht mag, ist man in diesem Film nicht fehl am Platz. Wenn man eine Ader dafür hat, erwartet den Zuschauer ein zum Teil überraschend, durchgängig überzeugend besetzter und gelungen inszenierter Filmspaß. Hier dürfen Streep, Brosnan, Firth und die anderen gerne auch mal mimisch über die Stränge schlagen und los chargieren. Nur zu gerne glaubt man, dass das Team bei den Dreharbeiten so viel Spaß hatte, wie der Abspann vermitteln möchte.

Schwer zu sagen, ob man an der Originalfassung oder ausnahmsweise an der Synchronfassung mehr Spaß haben wird, wenn diese ebenso viel Esprit hat wie die deutsche Bühnenfassung. Wie gesagt, man kann das alles auch ganz anders sehen. Aber warum sollte man, wenn man genauso herzhaft mitlachen und -singen kann?

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


nach oben Pressestimmen

Gute Laune ist garantiert, wenn ein hochkarätiges Ensemble generationenübergreifend von Familie und wahrer Liebe erzählt.

Treffpunkt Kino

Angeführt von Meryl Streep und Pierce Brosnan konnte ein hochkarätiges Ensemble verpflichtet werden, das angesichts der köstlichen Musik gut gelaunt aufspielt.

Blickpunkt:Film

Die ersten Minuten muss man aushalten, die kreischende, hüpfende Mädchenfreude über die Ankunft der Brautjungfern auf der idyllischen griechischen Insel, am privaten Bootssteg des charmant heruntergekommenen Feriendomizils Villa Donna. Nicht, dass dann Schluss wäre mit allerlei exaltiertem Gehabe, im Gegenteil, aber man gewöhnt sich schnell daran und gewinnt den bonbonbunt-burlesken Klamauk richtig lieb.

Abendzeitung, 17. Juli 2008

Mit feinsten Charakterschattierungen muss sich ein Musical nicht unbedingt aufhalten. "Mamma Mia!" allerdings klebt den Figuren je ein Etikett auf wie Gewürzdosen im Küchenregal und belässt es dabei. Alles, was dem Film wichtig ist, sind die Songs von ABBA, die ohne viel Firlefanz als Kommunikationsmittel der Figuren eingesetzt werden

Stuttgarter Zeitung, 17. Juli 2008

In raren Momenten macht "Mamma Mia!" trotz der übertriebenen Farbgebung und der platten Geschichte ein bisschen Spaß: Die unverwüstlichen ABBA-Hits behalten, auch wenn sie von den Schauspielern gesungen werden, ihren Schwung, und einige Tanzszenen sind recht witzig arrangiert.

Die Tageszeitung, 17. Juli 2008

Man muss Phyllida Lloyd, die auch schon für die New Yorker Bühneninszenierung verantwortlich war, das Wagnis hoch anrechnen, dass sie die Schauspieler selbst singen lässt, obwohl nicht alle tragende Stimmen haben. Eine besondere Kraft entwickelt dabei Meryl Streep, die freilich auch eine ausgebildete Gesangsstimme hat und sich in Robert Altmans "Prairie Home Companion" sozusagen schon warm gesungen hat.

Süddeutsche Zeitung, 17. Juli 2008

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