Superbanner
 

Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger

Wunderbares Filmmärchen in berauschender Optik nach Yann Martels Bestseller um einen jungen indischen Schiffbrüchigen, der Monate lang auf dem Meer auf einem Rettungsboot überlebt - zusammen mit einem Tiger.

Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger Großansicht
(Bild: Fox)
Verleih Fox
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2012
Regie Ang Lee
Darsteller Suraj Sharma, Irrfan Khan, Tabu
Kinostart 26.12.2012
Einspielergebnis D € 20.910.591
Bes. (EDI) 2.118.793
Bes. (FFA) 2.216.276
Charthistory
Boxoffice USA $ 124.953.846
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 02.11.2014 (Pro7)

nach oben Inhalt & Info

Der nach einem Schwimmbad benannte Piscine Militor Patel, kurz Pi, wächst in Pondicherry, Indien, auf und muss - gerade als er sich verliebt hat - mit seiner Familie und ihrem Zoo, nach Montreal, Kanada, auswandern. Das Schiff sinkt auf der Passage nach einem schweren Sturm. Seine Eltern und sein Bruder ertrinken. Nur Pi kann sich in ein Rettungsboot retten. Doch er ist nicht allein. Richard Parker, der Tiger des Zoos, hat sich dort ebenfalls verkrochen.

Märchenhafte Bilder, die 3D perfekt nutzen, findet Ang Lee ("Tiger & Dragon", "Brokeback Mountain") für seine Adaption des Bestsellers von Yann Martel. Überlebenskampf, Glaube, Menschlichkeit und die Inspiration eines Schriftstellers sind die unterschiedlichen Themen, die der Regisseur hier packend, wundersam und bisweilen auch komisch erzählt und dabei neue Maßstäbe in der Technik setzt.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Magisches Filmmärchen nach Yann Martels Bestseller um einen Schiffbrüchigen, der auf einem Rettungsboot überlebt - zusammen mit einem Tiger.

Eine Welt voller Wunder, wundersamer Ereignisse und wunderbarer Dinge entwirft Yann Martel in seinem 2001 erschienenen Bestseller "Schiffbruch mit Tiger", eine packende Überlebensgeschichte, in der ein Schiffbrüchiger mit einem Königstiger als einzigem Reisebegleiter in einem Rettungsboot monatelang über den Ozean treibt. Einer jener Romane ist das, denen lange das Attribut "unverfilmbar" anhaftete und an dem sich immerhin so namhafte Filmemacher wie M. Night Shyamalan und Alfonso Cuaron die Zähne ausgebissen haben. Dass es nun dem Regisseur gelungen ist, der in "Tiger & Dragon" die Schwerkraft außer Kraft setzte, seinen "Hulk" wie einen Flumiball durch die Wüste hüpfen und das Konzertspektakel von Woodstock wie eine große Welle schwappen ließ, ist nicht so verblüffend.

Wie meisterhaft Ang Lee die Märchenszenarien aber in Farben und Formen, die man noch nie so gesehen hat, zu Leben erweckt und wie sehr er auf die Möglichkeiten des dreidimensionalen Raumes setzt, um seinen Freiflug der Fantasie funktionieren zu lassen, verschlägt einem dann doch immer wieder den Atem. Zwei Dimensionen sind einfach zu wenig für den Bilderzauber, den der Taiwanese ausbreitet: Einen erschütternden Schiffsuntergang bei hohem Wellengang und peitschendem Regen erlebt man mit, als wäre man vor Ort mit dabei, ein Schwarm fliegender Fische prasselt durchs Bild wie ein Wolkenbruch, ein mit Plankton und Schnecken bewachsener Buckelwal erhebt sich aus dem Wasser, eine eigentümliche Insel, die ausschließlich von Erdmännchen bevölkert ist, erhebt sich funkelnd und in Neonfarben strahlend aus dem Nichts. Und dann ist da noch der Überlebende Pi, der mit dem Tiger Richard Parker übers Meer schuckelt. Alles völlig unglaublich, aber doch mit der richtigen Balance aus magischem Realismus und sachlicher Nüchternheit realisiert, dass man nie anzweifelt, dass das Gesehene nicht wahr und wahrhaftig sein könnte. Man glaubt. Und das ist in diesem Falle entscheidend. Denn dass es um die Macht des Glaubens gehen wird, daran lässt schon die Rahmenhandlung keinen Zweifel, in der ein junger Schriftsteller den mittlerweile erwachsenen Pi in Kanada aufsucht, weil man ihm erzählt hat, der Inder habe eine Geschichte parat, die einen den Glauben an Gott finden lasse. Dass Pi zur Ausschmückung und Übertreibung neigt, zeigen gleich die ersten Szenen, in denen er von seiner Kindheit und Verwandtschaft in Indien berichtet, vom Zoo seiner Eltern, wie er zu seinem ungewöhnlichen Namen kam, wie es ihm gelang, gleichzeitig Christ, Moslem und Hindu zu sein.

Kritiker in den USA kreideten "Life of Pi" an, er spiele nicht mit offenen Karten und ziehe seinem Publikum mit einer unvorhergesehenen Volte den Boden unter den Füßen weg. Dabei ist schon in den genannten ersten Szenen angelegt, dass es sich bei der Hauptfigur um einen unzuverlässigen Erzähler handelt: Dass man ihm trotz aller Unwahrscheinlichkeiten dennoch bereitwillig folgt, ist Dreh- und Angelpunkt des Films, der ohne Stars auskommt, weil sein Star die perfekte Illusion ist. Und das muss man mit eigenen Augen gesehen haben, um es zu glauben. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Mediathek
Großansicht
Bild 1 von 45

...(45 Bilder)

Text.
Bild: ...Filmdetails

Szene

  • Szene aus Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (BluRay-/DVD-Trailer)Szene aus Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (BluRay-/DVD-Trailer)
  • Szene aus Life of Pi: Schiffbruch mit TigerSzene aus Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger
  • Szene aus Life of Pi: Schiffbruch mit TigerSzene aus Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger
  • Szene aus Life of Pi: Schiffbruch mit TigerSzene aus Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger
 
nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Fox
O-Titel Life of Pi
Land / Jahr USA 2012
Kategorie Spielfilm
Genre Drama / Abenteuer
Produktionsfirmen Fox 2000 Pictures
Drehort Indien, Taiwan
Drehzeit Anfang 2011
Kinostart 26.12.2012
Laufzeit 127
FSK ab 12 Jahre
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Bildformat Digital 3D
Einspielergebnis D € 20.910.591
Bes. (EDI) 2.118.793
Bes. (FFA) 2.216.276
Charthistory
USA-Start 21.11.2012, bei 20th Century Fox
Boxoffice USA $ 124.953.846
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.lifeofpimovie.com
nach oben Cast & Crew
Produzenten Gil Netter, Ang Lee, David Womark
Koproduzenten David Lee
Ausf. Produzent Dean Georgaris
Regie Ang Lee
Drehbuch David Magee
Buchvorlage Yann Martel
Darsteller Suraj Sharma (Pi Patel, 17 Jahre), Irrfan Khan (Pi Patel), Tabu (Gita Patel), Rafe Spall (der Schriftsteller), Gérard Depardieu (Koch), Adil Hussain (Santosh Patel), Ayush Tandon (Pi, jung), Gautam Belur (Pi Patel, 5 Jahre), Ayann Khan (Ravi Patel, 7 Jahre), Mohd Abbas Khaleeli (Ravi Patel, 13 Jahre), Vibish Sivakumar (Ravi Patel, 18 Jahre), James Saito (Beamter), Jun Naito (Beamter), Andrea Di Stefano (Priester), Shravanthi Sainath (Anandi), Elie Alouf (Mamaji), Padmini Ramachandran (Tanzlehrer), Tim Karthik (Wissenschaftler), Amarendran Ramanan (indischer Geschichtslehrer), Bo-Chieh Wang (Buddhist), Hari Mina Bala (Bibliothekar), Jian-wei Huang (Seemann), Ravi Natesan (Selvam)
Kamera Claudio Miranda
Schnitt Tim Squyres
Musik Mychael Danna
Produktionsdesign David Gropman
Kostüme Arjun Bhasin
Effekte Bill Westenhofer, Guillaume Rocheron, Erik-Jan de Boer, Donald R. Elliott
Casting Avy Kaufman
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
Video Download Award
Video Download Award Großansicht
2013, München, 24.06.2013 100.000 bezahlte Downloads in 100 Tagen  
85. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Oscar-Verleihung - Academy Awards Großansicht
2012, Los Angeles, 24.02.2013 Beste Kamera Claudio Miranda
85. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Oscar-Verleihung - Academy Awards Großansicht
2012, Los Angeles, 24.02.2013 Beste Musik Mychael Danna
85. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Oscar-Verleihung - Academy Awards Großansicht
2012, Los Angeles, 24.02.2013 Beste Regie Ang Lee
85. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Oscar-Verleihung - Academy Awards Großansicht
2012, Los Angeles, 24.02.2013 Beste Visual Effects Bill Westenhofer, Guillaume Rocheron, Erik-Jan de Boer, Donald R. Elliott
66. British Academy Awards   2013, London, 10.02.2013 Beste Kamera Claudio Miranda
66. British Academy Awards   2013, London, 10.02.2013 Beste Visual Effects Bill Westenhofer, Guillaume Rocheron, Erik-Jan de Boer, Donald R. Elliott
70. Golden Globe
Golden Globe Großansicht
2013, Los Angeles, 13.01.2013 Beste Musik Mychael Danna
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (4K Ultra HD) Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 12, 127 Min. Kauf
Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (Blu-ray 3D, + Blu-ray 2D) Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 12, 127 Min. Kauf
Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 122 Min. Kauf
Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 12, 127 Min. Kauf
Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (Blu-ray 3D, + Blu-ray 2D, + DVD inkl. Digital Copy) Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 12, 127 Min. Kauf
Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 122 Min. Leih
Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 12, 127 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Piscine Militor Patel, benannt nach einem Schwimmbad und kurz Pi gerufen, wächst in Pondicherry, Indien, auf und muss - gerade als er sich verliebt hat - mit seiner Familie und ihrem Zoo, nach Montreal, Kanada, auswandern. Aber das Schiff sinkt auf der Passage nach einem schweren Sturm. Seine Eltern und sein Bruder ertrinken. Nur Pi schafft es in ein Rettungsboot. Doch er ist nicht allein. Richard Parker, der Tiger des Zoos, hat sich dort ebenfalls verkrochen.

Märchenhafte Bilder, die die Möglichkeiten des 3D perfekt nutzen, findet Ang Lee ("Tiger & Dragon") für seine Adaption des Bestsellers von Yann Martel. Überlebenskampf, Glaube, Menschlichkeit und die Inspiration eines Schriftstellers sind die unterschiedlichen Themen, die der Regisseur hier packend, wundersam und bisweilen auch komisch erzählt und dabei neue Maßstäbe in der Technik setzt. Ein weltweiter Kinohit, für den sich Lee bei den Oscars seinen zweiten Academy Award verdiente.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Nach einem Schiffbruch muss sich der einzige Überlebende in einem Rettungsboot mit einem bengalischen Tiger arrangieren. Mit perfekter Tricktechnik realisierte Bestsellerverfilmung, die in mitreißenden Bildern von Überlebenskampf und Menschlichkeit erzählt.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Die Eltern von Pi Patel möchten mitsamt ihrem Zoo von Indien nach Amerika auswandern. Also machen sie sich auf den beschwerlichen Seeweg über die Ozeane. Bei einem Unwetter sinkt das Schiff und nur Pi kann sich auf ein Boot retten, zusammen mit einem feindseligen und angriffslustigen bengalischen Tiger. Doch nach und nach gewöhnen sich die ungleichen Gefährten aneinander und werden zu Freunden. Ihre Suche nach dem rettenden Festland wird zu einer faszinierenden Reise. In seinem neuen Meisterwerk versteht es Regisseur Ang Lee aufs Beste, die Ebenen von Traum, Imagination und Wirklichkeit kunstvoll miteinander zu verbinden, wie es auch schon Yann Martel in seiner preisgekrönten literarischen Vorlage gelungen ist. Die farbenprächtigen Bilder von Pis Heimat Indien und die visuell grandios eingefangene Unendlichkeit des Meeres beeindrucken ebenso wie das intensive Spiel des Hauptdarstellers, der Stück für Stück mit dem Wesen des Tigers verschmilzt und mit ihm eine unzertrennbare, vom Schicksal bestimmte Einheit bildet. Der Zuschauer wird getragen von den Emotionen, den Erinnerungen und den Abenteuern des Jungen. Ein mitreißender und bildgewaltiger Film über eine Freundschaft, die das Leben verändert.

Gutachten:

Mit der Verfilmung des weltbekannten Romans von Yann Martel ist Ang Lee ein außergewöhnliches Filmwerk gelungen.
Bevor die fast unglaubliche Geschichte des jungen Pi erzählt wird, gibt uns der Film viel Raum, die zeitgeschichtlichen Hintergründe des Protagonisten zu erfassen: Sein wohl behütetes Leben in einer Familie, die ihm nicht nur den intellektuellen Boden für seine Zukunft bereitet, sondern auch noch ein ganz besonderes Umfeld für seine Kindheit. So ist Pis Vater der Besitzer eines Zoos im indischen Pondicherry, wo der Junge erfüllte Tage bei Tigern, Zebras, Nilpferden und anderen exotischen Tieren verbringen darf. Als Pi eines Tages mit der christlichen Religion in Kontakt kommt, beginnt auch seine gesteigerte Neugier für andere Religionen und seine Auseinandersetzung mit Glaubensfragen und der Suche nach Gott. Als die Familie einen beruflichen Neuanfang in Kanada antreten muss, geht sie auf eine große Schiffsreise zusammen mit den Tieren, welche aber in einer Katastrophe enden sollte.
Pi und der Tiger treiben als einzige Überlebende in einem Rettungsboot mitten im Pazifik, erst als erbitterte Feinde im Kampf ums pure Überleben und der Findung von Nahrung. Schließlich müssen sie erkennen, dass sie nur gemeinsam eine Chance haben, jemals wieder Land zu gewinnen. Pi hat sehr viel Zeit, über sein Leben und über Fragen des Glaubens nachzudenken, aber auch über den Verlust seiner geliebten Familie. In einem fürchterlichen Sturm gelingt es ihm, endlich loszulassen und sich gottergeben in sein weiteres Schicksal zu fügen, was nur so die letztliche Rettung bedeuten kann. Die endlosen Tage auf dem Meer werden auch zu einem besonderen Erlebnis mit den Wundern der Natur, den Elementen und dem Reichtum der Tierwelt im Ozean.
Jahre später erzählt Pi in Montreal seine Erlebnisse einem Autor, der darüber ein Buch verfassen will. Und dann noch die zweite Version der Geschichte; die Pi den Versicherungsagenten über den Untergang des Schiffes erzählt. Ein herrlicher dramaturgischer Kunstgriff von Romanautor Martel und Regisseur Ang Lee.
Welche Geschichte ist nun die wahre oder sind die Erzählungen Pis alle nur Phantasie?
Suraj Sharama vermag auf herausragende Weise als der junge Pi zu überzeugen. Alle weiteren Charaktere sind trefflich besetzt und ihr Spiel sehr gut. Ein glänzendes Drehbuch vermag den Zuschauer in ständiger Spannung zu halten. Und ein besonderes Lob gilt der grandiosen Kameraarbeit unter schwierigsten Bedingungen beim Kampf mit den Elementen und mit Bildern von außergewöhnlicher Schönheit. Noch nie konnte man solche traumhaften Blicke auf die Gestirne des Himmels, das Leuchten des Ozeans und den Reichtum seiner Tierwelt werfen.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


nach oben TV-Quoten
Sender Datum Zeit Quote Marktanteil
PRO7 02.11.2014 20:14 3.94 Mio. 11,6%
nach oben Newsarchiv

Mediabiz Datenbank

News

mehr News

Programmplaner

  • Film

    Vorschau bis: KW 2027/50

    Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.

    Heute neu:

    Gemeldete Starts:
    2
    Aufgenommene Filme:
    11
    Filmkritiken:
    0
 
Sky_right