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Lauf um dein Leben - Vom Junkie zum Ironman

Erschütternd-wahre Geschichte um den Triathleten Andreas Niedrig, der es vom Junkie zum Ironman schaffte.

Lauf um dein Leben - Vom Junkie zum Ironman Großansicht
(Bild: Kinowelt)
Verleih Studiocanal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Deutschland 2008
Regie Adnan G. Köse
Darsteller Max Riemelt, Jasmin Schwiers, Uwe Ochsenknecht
Kinostart 24.04.2008
Einspielergebnis D € 321.185
Bes. (EDI) 54.783
Bes. (FFA) 98.991
Charthistory
Filmtrailer Video

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Die "fantastischen Vier", das sind Andreas, Kurt, Motte und Ismail, beste Kumpels, die im Ruhrgebiet lieber klauen statt arbeiten gehen. Als Andreas Sabine trifft, scheint er die Kurve zum geregelten Familien-Leben zu kriegen, doch nur für kurze Zeit. Bald landet er mit den Kumpels in der Drogenszene. Als einer stirbt, rappelt sich Andreas auf, trainiert für den Iron Man.

Erschütternd-wahre Geschichte um den Triathleten Andreas Niedrig, der es vom Junkie zum Ironman schaffte. Max Riemelt als Titelheld und auch der Rest des Ensembles, etwa Uwe Ochsenknecht als fiktiver Trainer, spielen brillant. Doch wird die Vorgeschichte des packend, emotionalen Biopics zu breit erzählt, während Regisseur Adnan Köse den Neuanfang nur noch im Eiltempo schildert.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Vom Junkie zum Ironman: Max Riemelt spielt in dieser erschütternd-wahren Geschichte den Triathleten Andreas Niedrig.

Von ganz unten nach oben aufs Treppchen. Für den Triathleten Andreas Niedrig war das mehr als ein sportlicher Sieg, auch ein Sieg über sich selbst. Ein Mann hält beim Radrennen inne, nimmt den Helm ab und lässt die Vergangenheit Revue passieren, die 80er Jahre in der Clique und im Drogensumpf. Die "fantastischen Vier", das waren Andreas, Kurt, Motte und Ismail, Jungs mit Null-Bock auf Arbeit. Die "Kinder vom Bahnhof Zoo" leben hier im Ruhrgebiet und gehen gerne "shoppen", das heißt klauen. Als sie mal wieder in einem Plattenladen zuschlagen, lernt Andreas Sabine kennen und es ist um ihn geschehen. Schwangerschaft, Heirat, Familie, geregelte Arbeit. Alles das, was er nicht wollte. Erst funktioniert die junge Liebe, dann fällt der unreife Papa wieder in die alte Routine mit den Kumpels zurück, bald nimmt er Heroin. Die Ehe zerbricht, das Verhältnis zu seinen Eltern, der immer verzeihenden Mutter und dem autoritären Polizisten-Vater, steht schon lange auf der Kippe. Die Suche nach dem Kick mündet für die vier Freunde in der Sucht, jeder macht seinen eigenen Alptraum durch, für einen endet er tödlich. Was niemand für möglich gehalten hätte: Andreas schafft es raus aus der Abhängigkeits-Hölle, nicht nur mithilfe eines verständnisvollen Coachs und dem Triathlon, sondern durch seinen Willen und die Liebe.

Das mag unwirklich klingen, entspricht aber in groben Zügen der Wirklichkeit. Max Riemelt spielt die Wandlung vom zugedröhnten Junkie zum verantwortungsbewussten Erwachsenen überzeugend, wie auch Robert Gwisdek, Axel Stein und Ismail Deniz, die bösen Buben, die auf der Überholspur des Lebens Gas geben und aus der Spur geraten. Regisseur Adnan Köse beruft sich auf Niedrigs Autobiografie "Vom Junkie zum Ironman" und fügt den komprimierten Fakten fiktive Momente (wie die Clique oder die Figur des Trainers) hinzu. So entsteht kein trockenes Biopic, sondern ein emotional ausgerichteter Kinofilm, der leider zu breit die Vorgeschichte erzählt und dann nur noch im Eiltempo durch die Geschichte des Neuanfangs hetzt. Schweiß, Blut und Tränen bleiben ausgeklammert, ein paar Runden im Stadtwald drehen und mal einen Marathon laufen, reichen nicht für die Glaubwürdigkeit einer Sport-Karriere aus. So bleibt trotz brillanten Ensemble-Spiels der Film Stückwerk. mk.

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Verleih Studiocanal
O-Titel Lauf um dein Leben - Vom Junkie zum Ironman
Alternativ-/Arbeitstitel Ironman (AT)
Land / Jahr Deutschland 2008
Kategorie Spielfilm
Genre Drama
Produktionsfirmen enigma film, Enigma Film
Koproduktionsfirmen Odeon Pictures, Lunaris Film- und Fernsehproduktion, Kinowelt Filmproduktion
Förderung DFFF - Deutscher Filmförderfonds (EUR 362.270)
Drehbuchförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 30.000)
Projektförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 25.000),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 400.000),
Film- und Medienstiftung NRW (EUR 650.000)
Produktionsförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 150.000)
Verleihförderung Film- und Medienstiftung NRW (EUR 50.000)
Drehort Dinslaken, Amsterdam, Lanzarote
Drehzeit 13.02.2007 - 31.03.2007
Kinostart 24.04.2008
Erster Verleiher Kinowelt
Laufzeit 102
FSK ab 12 Jahre
Einspielergebnis D € 321.185
Bes. (EDI) 54.783
Bes. (FFA) 98.991
Charthistory
Weltvertrieb Beta Cinema, Beta Film
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.laufumdeinleben.kinowelt.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Fritjof Hohagen, Clarens Grollmann
Koproduzenten Stephan O. Hansch, Hermann Florin, Georg Gruber
Regie Adnan G. Köse
Drehbuch Adnan G. Köse, Fritjof Hohagen
Darsteller Max Riemelt (Andreas), Jasmin Schwiers (Sabine), Uwe Ochsenknecht (Oscar), Axel Stein (Kurt), Robert Gwisdek (Motte), Ismail Deniz (Ismail), Udo Schenk (Vater), Leslie Malton (Mutter), Maxi Warwel (Lea), Ingo Naujoks (Schweizer), Numan Acar (Selim), Julia Dietze (Pia)
Kamera James Jacobs
Schnitt Alexander Dittner
Musik Patrick Buttmann, Philipp F. Kölmel
Produktionsdesign Oliver Hoese
Ton Thorsten Bolzé, Frieder Hertzberg, Heiko Müller (Sounddesign)
Kostüme Corinna Baum
Maske Silvia Barthelmess
Herstellungsleitung Clarens Grollmann, Horst Hoffmann
Casting Uwe Bünker

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Filmmusik Philipp Fabian Kölmel
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Lauf um dein Leben - Vom Junkie zum Ironman STUDIOCANAL Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 98 Min. Kauf
Lauf um dein Leben - Vom Junkie zum Ironman
Nicht lieferbar
Kinowelt Home Entertainment DVD, ab 12, 98 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Lauf um dein Leben - Vom Junkie zum Ironman Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Andreas, Kurt, Motte und Ismail gehen im Ruhrgebiet lieber klauen statt arbeiten. Andreas lernt Sabine kennen verliebt sich in sie. Erst funktioniert die Liebe, dann fällt der unreife Andreas wieder in die alte Routine zurück, bald nimmt er Heroin. Die Ehe zerbricht. Die Suche nach dem Kick mündet für die vier Freunde in der Sucht. Was niemand für möglich gehalten hätte: Andreas schafft es raus aus der Abhängigkeits-Hölle, nicht nur mithilfe eines verständnisvollen Coachs und dem Triathlon, sondern durch seinen Willen und die Liebe.

Erschütternd-wahre Geschichte um den Triathleten Andreas Niedrig, der es auf nachgerade wundersame Weise vom Junkie zum Ironman schaffte. Max Riemelt aus "Die Welle" als Titelheld und auch der Rest des Ensembles, etwa Uwe Ochsenknecht als fiktiver Trainer, spielen brillant. Dabei wird die Vorgeschichte des emotionalen Biopics vielleicht etwas zu breit erzählt, womit Regisseur Adnan Köse nicht mehr genug Zeit bleibt, den Neuanfang in der nötigen dramatischen Breite zu erzählen.

Quelle: mediabiz.de

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Rocky läuft! Ein inspirierendes Drama mit einfacher Botschaft: Jeder verdient eine zweite Chance.

BILD

Schweiß, Blut und Tränen bleiben ausgeklammert, ein paar Runden im Stadtwald drehen und mal einen Marathon laufen, reichen nicht für die Glaubwürdigkeit einer Sport-Karriere aus. So bleibt trotz brillanten Ensemble-Spiels der Film Stückwerk.

Blickpunkt:Film

Ein dramaturgisch tadelloses Biopic. Andreas Niedrig ist ein würdiger Kinoheld, Max Riemelt dessen glaubhafte Inkarnation.

Die Welt

Der Regisseur beschreibt klischeereich die Drogensucht und familiären Probleme seines Helden und hakt die Geschichte des Neuanfangs im Eiltempo ab. Da können selbst gute Schauspieler wie Max Riemelt oder Uwe Ochsenknecht nicht mehr viel ausrichten.

Süddeutsche Zeitung, 24. April 2008

(...) dass der Film über weite Strecken berührt, authentisch wirkt, ist dem 24-jährigen Max Riemelt ("Die Welle") zu verdanken.

Abendzeitung, 24. April 2008

Ein nachdenklicher Film über ein reales Märchen mit großartigen Bildern, die Regisseur Adnan Köse und Kameramann James Jacobs der bizarren Schönheit des schmuddeligen Ruhrpotts entrissen haben.

Mannheimer Morgen

Nach der langen Drogengeschichte samt Entzug bekommen wir zum Ende hin zwei, drei hechelnde Läufe in gut fotografierter trostloser Ruhrpottlandschaft zu sehen, bevor sich der Exjunkie zum Triathlonmeister wandelt. Wahre Sportlerkarrieren wirken mühevoller.

Stuttgarter Zeitung, 24. April 2008

Toll gespieltes Drama zuwischen Heroinhölle und Hochleistungssport.

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