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Lara

Drama über eine schwierige Mutter-Sohn-Beziehung.

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(Bild: Studiocanal)
Verleih Studiocanal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Deutschland 2019
Regie Jan-Ole Gerster
Darsteller Corinna Harfouch, Tom Schilling, André Jung
Kinostart 07.11.2019
Einspielergebnis D € 727.117
Bes. (EDI) 89.815
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Verleih Studiocanal
O-Titel Lara
Land / Jahr Deutschland 2019
Kategorie Spielfilm
Genre Drama / Komödie
Produktionsfirmen Schiwago Film
Produktionsförderung FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 350.000),
Medienboard Berlin-Brandenburg (EUR 600.000),
Mitteldeutsche Medienförderung (EUR 250.000)
Verleihförderung Mitteldeutsche Medienförderung (EUR 20.000),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 150.000),
Medienboard Berlin-Brandenburg (EUR 80.000)
Drehort Berlin, Leipzig und in Weimar
Drehzeit November 2017
Kinostart 07.11.2019
Laufzeit 98
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Einspielergebnis D € 727.117
Bes. (EDI) 89.815
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Weltvertrieb Beta Cinema
Web-Link http://www.studiocanal.de/kino/lara, https://www.youtube.com/watch?v=6-LHYMx4bW0
nach oben Cast & Crew
Produzenten Marcos Kantis, Martin Lehwald, Michal Pokorny
Koproduzenten Kalle Friz, Isabel Hund
Regie Jan-Ole Gerster
Drehbuch Blaz Kutin
Darsteller Corinna Harfouch (Lara), Tom Schilling (Viktor), André Jung (Czerny), Volkmar Kleinert, Rainer Bock, Mala Emde, Gudrun Ritter, Friederike Kempter, Birge Schade, Maria Dragus
Kamera Frank Griebe
Schnitt Isabel Meier
Musik Arash Safaian
Produktionsdesign Kade Gruber
Ton Magnus Pflüger, Fabian Schmidt, Hubertus Rath
Kostüme Anette Guther
Herstellungsleitung Charles E. Breitkreuz
Produktionsleitung Dorissa Berninger
Casting Nina Haun
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
42. Gilde-Filmpreis   2019, Leipzig, 20.09.2019 Bester Film (national)  
37. Filmfest München   2019, München, 06.07.2019 FIPRESCI-Preis  
37. Filmfest München   2019, München, 06.07.2019 Förderpreis Neues Deutsches Kino - Regie Jan-Ole Gerster
nach oben Pressetext

Es ist Laras sechzigster Geburtstag, und eigentlich hätte sie allen Grund zur Freude, denn ihr Sohn Viktor gibt an diesem Abend das wichtigste Klavierkonzert seiner Karriere. Schließlich war sie es, die seinen musikalischen Werdegang entworfen und forciert hat. Doch Viktor ist schon seit Wochen nicht mehr erreichbar und nichts deutet darauf hin, dass Lara bei seiner Uraufführung willkommen ist. Kurzerhand kauft sie sämtliche Restkarten und verteilt sie an jeden, dem sie an diesem Tag begegnet. Doch je mehr Lara um einen gelungenen Abend ringt, desto mehr geraten die Geschehnisse außer Kontrolle.

Für LARA, Gersters erste Regiearbeit nach seinem erfolgreichen Debüt Oh Boy, der mit sechs LOLAs ausgezeichnet wurde, versammeln sich ein eindrucksvolles Ensemble und Filmteam: In den Hauptrollen sind Corinna Harfouch ("Der Fall Bruckner", "Was bleibt", "Der Untergang") und Tom Schilling ("Werk ohne Autor", "Goldfische", "Unsere Mütter, unsere Väter", "Oh Boy") besetzt, begleitet u.a. von Rainer Bock, Volkmar Kleinert, André Jung und Mala Emde. Der mehrfach ausgezeichnete Kameramann Frank Griebe ("25 km/h", "Babylon Berlin", "Das Parfüm") steht für die visuelle Umsetzung. Produziert wurde der Film abermals von Marcos Kantis für Schiwago Film, in Ko-Produktion mit Studiocanal Film.

LARA handelt von verlorenen Träumen, der Liebe zur Musik und einem besonderen Mutter-Sohn-Verhältnis. Das Drehbuch, ausgezeichnet mit dem MEDIA New Talent Award der Europäischen Union, entwickelte der slowenische Autor, Fotokünstler und Filmemacher Blaz Kutin in Zusammenarbeit mit dem TorinoFilmLab. Die Musik zum Film komponierte der preisgekrönte Musiker Arash Safaian (u.a. ECHO KLASSIK) und wurde von der deutsch-japanischen Star-Pianistin Alice Sara Ott eingespielt.

LARA ist gefördert von Medienboard Berlin-Brandenburg, Deutscher Filmförderfonds, Filmförderungsanstalt, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Mitteldeutsche Medienförderung in Koproduktion mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb, Redakteurin: Cooky Ziesche), dem Bayerischen Rundfunk (BR, Redakteurin: Claudia Simionescu) und ARTE (Redakteure: Andreas Schreitmüller & Manuel Tanner). LARA entstand im Rahmen der Filminitiative LEUCHTSTOFF von rbb und Medienboard Berlin-Brandenburg. Den Weltvertrieb hat Beta Cinema übernommen.

Quelle: studiocanal.de

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Die mit Spannung erwartete zweite Regiearbeit von Jan-Ole Gerster mit einer überwältigend spielenden Corinna Harfouch in der Hauptrolle einer 60-jährigen Frau, die sich selbst ein Geburtstagsgeschenk macht und wildfremde Menschen zum Konzert ihres Sohnes einlädt. Doch dieser will sie dort gar nicht sehen.

Der Tag ihres 60. Geburtstages beginnt für Lara mit einem Klingeln an der Tür. Sie soll Zeugin sein bei einer Hausdurchsuchung. Doch Lara ist bereits im Vorruhestand - und genau das möchte sie auch heute haben: ihre Ruhe. Vor allem, weil ihr Sohn, ein berühmter Pianist, an diesem Abend ein großes Klavierkonzert in der Stadt gibt. Lara selbst ist nicht eingeladen. Kurzerhand entschließt sie sich, sämtliche Restkarten zu kaufen und diese an jeden zu verteilen, dem sie an diesem Tag begegnet. LARA ist Jan-Ole Gersters zweite Langfilmregiearbeit, die unter Beweis stellt, dass der Regisseur, der schon OH BOY zu einem Filmereignis werden ließ, einen ganz eigenen Ton setzen kann. Gerster und sein Kameramann Frank Griebe begleiten eine überwältigend spielende Corinna Harfouch als Lara durch die Straßen Berlins, einer Stadt, die Gerster wie eine zusätzliche Hauptfigur inszeniert. Fließend laufen die einzelnen Sequenzen, Begegnungen und Ereignisse ineinander über, die Dialoge wirken ungezwungen und fast schon wie improvisiert, auch Blicke und Gesten erscheinen ganz natürlich, auch wenn spürbar ist, wieviel detaillierte Nuancen in Inszenierung, Licht- und Tonsetzung stecken. Zu den stärksten Momenten gehören die Auseinandersetzungen zwischen Lara und ihrem Sohn Victor, den Tom Schilling gewohnt intensiv und gefühlvoll spielt. Hier machen Gesten und Blicke Gefühle zwischen Mutter und Sohn deutlich, ohne diese in Worte packen zu müssen. Geschickt spielt das Drehbuch von Blaz Kutin mit Erwartungen, die mal amüsanten, mal berührenden, mal frustrierenden Begegnungen wirken nie vorhersehbar und die Figuren sind stets ambivalent, sie erzählen vom Scheitern, vom Bedauern, aber auch von der Hoffnung und dem Drang zum Leben. Die subtile Spannung, die den Zuschauer keine Minute loslässt, und eine faszinierende und starke Protagonistin machen LARA zu großem deutschen Kino.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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