Lady Henderson präsentiert
| Verleih | Buena Vista |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, Großbritannien 2005 |
| Regie | Stephen Frears |
| Darsteller | Dame Judi Dench, Bob Hoskins, Will Robert Young |
| Kinostart | 22.06.2006 |
| Einspielergebnis D |
€ 246.115 Bes. (EDI) 41.636 Bes. (FFA) 55.667 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 10.757.195 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Obwohl der Zweite Weltkrieg Großbritannien ins Chaos gestürzt hat, hat Mrs. Henderson einen Plan. Sie ersteht ein heruntergekommenes Theater - und macht daraus eine Weltsensation: Sie sorgt dafür, dass im Windmill Theatre die erste Nacktrevue in Großbritannien über die Bühne geht. Die Show ist ein Erfolg - vor allem beim männlichen Publikum.
Stephen Frears setzt der 1944 gestorbenen Laura Henderson ein Denkmal und fokussiert sich dabei auf die Hass-Liebe zwischen den beiden dickköpfigen Streithähnen, lässt keine noch so kleine Süffisanz aus. Wie Judi Dench mit allen Finessen ihren Partner Bob Hoskins ("very british") aus der Reserve lockt, entpuppt sich als Feuerwerk an trefflichem Witz.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Judi Dench glänzt als spitzzüngige Chefin des legendären Windmill-Theaters und schockiert das prüde London während des Zweiten Weltkrieges mit einem Nackt-Variété.
Von diskreter Trauer hält Lady H nach dem Tod ihres Mannes nichts. Die muntere Witwe will ihre Ersparnisse aus Indien investieren und sich keinesfalls in der feinen, aber stockkonservativen Gesellschaft langweilen. Kurzentschlossen kauft sie das heruntergewirtschaftete Theater in der Great Windmill Street und entscheidet sich ohne einen blassen Schimmer vom Kulturgeschäft, dem Gemäuer wieder Leben einzuhauchen. Dazu engagiert sie den arbeitslosen Vivian Van Damm, der das Etablissement als Impresario mit flotten Musicals auf Vordermann bringen soll. Die ersten Kritiken sind voll des Lobes, das Publikum begeistert. Bis die Konkurrenz das Erfolgsrezept kopiert und das Geld knapp wird. Für Lady H kein Grund, aufzugeben. Sie entwickelt eine brillante Idee - erstmals stehen in Old England nackte Damen auf der Bühne. Geschickt lässt sie ihre Beziehungen spielen und überzeugt sogar Lord Chamberlain vom künstlerischen Wert der Darstellung. Der Kniff: Die nackten Tänzerinnen dürfen sich nicht bewegen und entsprechen so nackten Skulpturen in Kunstgalerien. Während um den Piccadilly herum Restaurants, Pubs und Theater im Bombenhagel des "Blitz-Krieges" schließen, gehen die Vorführungen im Keller gelegenen Windmill-Theater weiter, ein Treffpunkt vor allem für Soldaten im Heimaturlaub.
Stephen Frears setzt der 1944 gestorbenen Laura Henderson, die ihr Theater Van Damm vermachte, ein Denkmal und fokussiert sich dabei auf die Hass-Liebe zwischen den beiden dickköpfigen Streithähnen, lässt keine noch so kleine Süffisanz aus. Was mehr zählt, Freundschaft oder Businessbeziehung, scheint das Duo selbst nicht zu wissen. Wie Judi Dench mit allen Finessen ihren Partner Bob Hoskins ("very british") aus der Reserve lockt, entpuppt sich als Feuerwerk an trefflichem Witz. Die Geschichte des Windmill-Theaters, Inspiration für das Rita Hayworth-Musical "Tonight And Every Night", ist auch die Geschichte einer Frau, die sich im Künstler-Milieu durchsetzte mit gesundem Menschenverstand, manchmal fast rüdem Charme und dominanter Mütterlichkeit . Der Zweck heiligte eben die Mittel, schließlich hielt der Tanz auf dem Vulkan die Moral der Truppen hoch. Noch Jahrzehnte später schmückte sich die Bühne mit dem Gütesiegel "We never closed". Ein wenig nostalgisch und im besten Sinne altmodisch gibt sich "Lady Henderson präsentiert", aber keineswegs verstaubt. Und das Motto kann nicht moderner sein, "the show must go on". mk.
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Verleih Buena Vista O-Titel Mrs. Henderson Presents Land / Jahr Großbritannien 2005 Kategorie Spielfilm Genre Komödie / Drama Produktionsfirmen Heyman Hoskins Prods. Drehort London, Shepperton (GB) Drehzeit 19.09.2004 Kinostart 22.06.2006 Laufzeit 103 FSK ab 6 Jahre FBW-Prädikat Besonders wertvoll Einspielergebnis D € 246.115
Bes. (EDI) 41.636
Bes. (FFA) 55.667
CharthistoryUSA-Start 09.12.2005, bei Weinstein Boxoffice USA $ 10.757.195 Filmtrailer
- nach oben Cast & Crew
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Produzenten Norma Heyman, Laurie Borg Ausf. Produzenten Bob Hoskins, David Aukin Regie Stephen Frears Drehbuch Martin Sherman Darsteller Dame Judi Dench (Laura Henderson), Bob Hoskins (Vivian Van Damm), Will Robert Young (Bertie), Kelly Reilly (Maureen), Thelma Barlow (Lady Conway), Christopher Guest (Lord Cromer) Choreograf Debbie Astell Kamera Andrew Dunn Schnitt Lucia Zucchetti Produktionsdesign Hugo Luczyc-Wyhowski, Tony Woolard Ton Malcom Rose Kostüme Sandy Powell Casting Leo Davis - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Lady Henderson präsentiert Walt Disney Studios Home Entertainment DVD, ab 6, 99 Min. Kauf Lady Henderson präsentiert Walt Disney Studios Home Entertainment DVD, ab 6, 99 Min. Leih - nach oben Soundtrack
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Songtrack Diverse Mrs. Henderson Presents Nicht lieferbar - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Kaum dass Lady Laura Henderson ihren schwerreichen Gatten zu Grabe getragen hat, kauft sie das leer stehende Windmill-Theater im Herzen Sohos. Als Manager heuert sie den jüdischen Impresario Vivian Van Damm an, einen Dickschädel und Streithahn wie sie, der aber zumindest gleich eine zündende Idee mitbringt: flott-freche Musicals rund um die Uhr! Als postwendend alle umliegenden Bühnen sein "Revuedeville"-Konzept kopieren und die Einnahmen drastisch sinken, müssen neue Einfälle her: Wie wär's mit einem Nackt-Variété?
Nach tatsächlichen Ereignissen erzählt der renommierte britische Regisseur Stephen Frears ("The Queen") seine musikalische Revue, präsentiert wunderbar choreographierte Tanz- und Gesangsnummern. In Ausstattung und Ton trifft er präzise die Stimmung der späten 30er-Jahre, die großartigen Schauspieler, allen voran Oscar-Preisträgerin Judi Dench und Bob Hoskins in den Hauptrollen, tun ihr Übriges. So ergibt sich ein humorvoller Reigen, der gleichzeitig die Spießigkeit der englischen Vorkriegsgesellschaft aufs Korn nimmt.
Quelle: mediabiz.de - nach oben FBW-Gutachten
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Stephen Frears hat in seinem neuen Film eine wahre Geschichte als Ausgangspunkt gewählt: Das "Windmill Theatre" im Londoner West End war in den Kriegsjahren die letzte Bastion des Theaters in London, das unter Luftangriffen schwer zu leiden hatte. Alle anderen Theater mussten geschlossen werden - nur das Windmill durfte weiter spielen. Im Mittelpunkt aber steht nicht nur die Geschichte dieses Variétes mit seinen Höhen und Tiefen, sondern vor allem die ungewöhnliche Freundschaft zwischen der Besitzerin des Theaters, Laura Henderson, die als reiche Witwe sich den Luxus eines eigenen Theaters gönnte, und ihrem Impressario, Vivian Van Damm.
Die Beziehung dieser beiden schwierigen, exzentrischen, eigenwilligen und zugleich auch anrührend idealistischen Menschen ist der Stoff, aus dem Frears Funken schlägt.
Liebenswert altmodisch inszeniert, schwelgt die Handlung in eindrucksvollen Bildern von englischen Landschaften, von Londoner Events und vor allem von den Kulissen und Inszenierungen im Windmill, in denen erstmals in der englischen Theatergeschichte unbekleidete Damen auftraten, die sich aber anders als in ähnlichen Pariser Theatern nicht bewegen durften, um nicht der strengen Zensur anheim zu fallen. Das Theater wurde so nicht nur eine letzte Festung der Kunst im kriegserschütterten London, sondern auch im übertragenen Sinn zum Schutzraum für Menschen, die hier, da Zuschauerraum und Bühne unter der Erde liegen, auch bei Bombenangriffen überleben konnten.
Neben den vielen eindrucksvollen Bildern und zahlreichen liebevoll inszenierten Details aber lebt diese Geschichte vor allem durch ihre Dialoge, ihren Wortwitz und ihre Emotionen, ganz zu schweigen von den großartigen Schauspielern, von denen hier nur Judi Dench als Laura Henderson und Bob Hoskins als Van Damm genannt sein sollen.Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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