Walt Disney Studios Motion Pictures Germany
Programm
Küss den Frosch
| Verleih | Walt Disney |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2009 |
| Regie |
John Musker, Ron Clements |
| Kinostart | 10.12.2009 |
| Einspielergebnis D |
€ 8.764.935 Bes. (EDI) 1.577.112 Bes. (FFA) 1.602.068 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 104.374.107 Charthistory |
| Filmtrailer |
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- nach oben Inhalt & Info
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New Orleans um die Jahrhundertwende. Kellnerin Tiana träumt von einem eigenen Restaurant. Da hüpft ihr eines Abends ein Frosch über den Weg und behauptet, der verzauberte Prinz Naveen zu sein. Ein einziger Kuss, und Tiana hätte einen Wunsch frei. Weil sie für ihren Traum fast alles tun würde, küsst die junge Frau das schleimige Tier tatsächlich - mit unerwartetem Ergebnis. Nicht er wird ein Mensch, sondern sie zum Frosch. Nun setzen Naveen und Tiana alles daran, schnellstmöglich ihre menschliche Gestalt wieder zu erlangen.
Disneys 49. abendfüllende Zeichentricktrick-Produktion markiert nicht nur die Rückkehr zur klassischen 2D-Animation, sie ist auch eine Hommage an die Südstaaten-Metropole New Orleans. Neben wunderbaren visuellen Einfällen voller Farbenpracht und süperb vorgetragenen Musical-Nummern sorgt das Erfolgsgespann John Musker und Ron Clements ("Arielle, die Meerjungfrau") auch für allerlei doppeldeutigen Dialogwitz, komisch-animalische Sidekicks wie ein liebeskrankes Glühwürmchen und zu Tränen rührende Romantik.
Quelle: Blickpunkt:Film
- nach oben Ausführliche Besprechung
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Mit einem Paukenschlag kehrt Disney zur klassischen 2D-Animation zurück und bezaubert mit einem Märchen voller Humor und Musik, unbändiger Lebenslust und zu Tränen rührender Romantik.
Nichts gegen rattenscharfe Gourmetköche ("Ratatouille"), vierbeinige Superhelden ("Bolt - Ein Hund für alle Fälle") oder griesgrämige Ballonfahrer ("Oben") - aber so ein waschechtes Märchen mit Prinz, Prinzessin und einem herzergreifenden Happy End hat doch auch etwas für sich. Das dachten sich die kreativ-innovativen Köpfe von Disney wohl auch und zauberten nun mit "Küss den Frosch" ein in klassischer 2D-Technik realisiertes Abenteuer aus dem Hut, das die 75 Jahre alte Zeichentrick-Tradition, die einst mit "Schneewittchen und die sieben Zwerge" begann, wieder aufleben lässt.
Als Schauplatz wählte das bewährte Autoren- und Regie-Gespann John Musker und Ron Clements (u.a. "Arielle, die Meerjungfrau", "Aladdin") diesmal keine Fantasiewelt, sondern das pulsierende New Orleans der Jahrhundertwende. Ob French Quarter oder Jazz/Blues/Gospel/Zydeco, Louisianas Sümpfe oder Schaufelraddampfer, afroamerikanische Lebenslust oder düstere Voodoo-Zauber - die Südstaatenmetropole lässt hier Katrina vergessen, erlebt ihre glorreiche Renaissance - und mittendrin die Kellnerin Tiana, die den Traum ihres viel zu früh verstorbenen Vaters erfüllen und ein eigenes Restaurant eröffnen will. Da hüpft ihr eines Abends ein kleiner, schleimiger Frosch über den Weg und behauptet doch glatt, der verzauberte Prinz Naveen zu sein. Ein einziger Kuss, und Tiana hätte einen Wunsch frei. Weil sie für ihren Traum beinahe alles tun würde, überwindet die junge Frau ihren Ekel, spitzt die Lippen und drückt der grünen Amphibie einen Schmatz aufs Maul - mit unerwartetem Ergebnis. Nicht er wird ein Mensch, sondern sie zum Frosch. Und plötzlich haben Naveen und Tiana alle glitschigen Hände voll zu tun, sich den Attacken von gefräßigen Hunden und Alligatoren sowie den Nachstellungen von (gottlob ziemlich dämlichen) Froschjägern zu erwehren, vor allem aber dafür zu sorgen, dass sie schnellstmöglich ihre menschliche Gestalt wieder erlangen.
"Küss den Frosch", der 49. Animationsfilm aus dem Hause Disney, strotzt nur so vor originellen Einfällen, doppeldeutigem Dialogwitz, komisch-animalischen Sidekicks und grandiosen Songs, die selbst einem Broadway-Musical alle Ehre machen würden. Auch optisch beeindruckt Tianas Traum, zu dem sie das Lied "Almost There" singt. Da verwandelt sich eine Bruchbude in ein mondänes Restaurant, die ganze Sequenz ist in warmen Braun- und Beige-Tönen gehalten, dem Jugendstil nachempfunden und wirkt mit ihren Tanznummern wie eine Hommage an Disneys Pionierzeit. Und während die wunderbare Love Story ihrem verdienten Happy End entgegensteuert, sorgen Musker und Clements mit Figuren wie dem liebeskranken Glühwürmchen Ray oder dem jazzbegeisterten Alligator Louis für jede Menge Erheiterung. Als Gegengewicht fungiert die von dem Voodoo-Magier Dr. Facilier verkörperte dunkle Seite mit ihren bedrohlichen Schattenmonstern, die allerdings dem ganz jungen Animationspublikum des Grusels zu viel sein könnten.
Eine wahre Meisterleistung ist die US-amerikanische Synchronisation. Herausragend etwa die breiten Südstaatenslangs von Glühwürmchen Ray (Jim Cummings), der guten Voodoo-Zauberin Mama Odie (Jenifer Lewis) und Tianas ordinär-herzensguter Sandkastenfreundin Charlotte (Jennifer Cody bekommt die meisten Lacher). Eine stimmlich-gesangliche Offenbarung ist die hinreißende Anika Noni Rose als Tiana, in die man sich einfach verlieben muss. Aber auch in der deutschen Fassung wurde weniger Wert auf klangvolle Namen als auf musikalische Qualität gelegt: So darf man sich unter anderem auf den Pop- und Jazzsänger Roger Cicero (Naveen), die deutsch-amerikanische Soulsängerin Cassandra Steen (Tiana) und Schlager-Ikone Marianne Rosenberg ("Er gehört zu mir") als Mama Odie freuen. lasso.
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Verleih Walt Disney O-Titel The Princess and the Frog Land / Jahr USA 2009 Kategorie Spielfilm Genre Trickfilm / Fantasy Produktionsfirmen Walt Disney Animation Studios Kinostart 10.12.2009 Laufzeit 98 FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung) FBW-Prädikat Besonders wertvoll Einspielergebnis D € 8.764.935
Bes. (EDI) 1.577.112
Bes. (FFA) 1.602.068
CharthistoryUSA-Start 25.11.2009, bei Walt Disney Boxoffice USA $ 104.374.107 Filmtrailer
Web-Link http://www.kuess-den-frosch.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Peter Del Vecho Ausf. Produzent John Lasseter Regie John Musker, Ron Clements Drehbuch Ron Clements, John Musker Sprecher Anika Noni Rose (Tiana), Bruno Campos (Prinz Naveen), Keith David (Dr. Facilier), Jenifer Lewis (Mama Odie), Jim Cummings (Ray), Michael-Leon Wooley (Louis), John Goodman (Eli 'Big Daddy' LaBouff), Jennifer Cody (Charlotte), Terrence Howard (James), Oprah Winfrey (Eudora) Sprecher D Cassandra Steen (Tiana), Roger Cicero (Prinz Naveen), Marianne Rosenberg (Mama Odie), Bill Ramsey (Louis) Schnitt Jeff Draheim Musik Randy Newman - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Küss den Frosch Walt Disney Studios Home Entertainment DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 94 Min. Kauf Küss den Frosch Walt Disney Studios Home Entertainment Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 98 Min. Kauf Küss den Frosch (+ DVD, + Digital Copy) Walt Disney Studios Home Entertainment Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 98 Min. Kauf Küss den Frosch Walt Disney Studios Home Entertainment DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 94 Min. Leih Küss den Frosch Walt Disney Studios Home Entertainment Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 98 Min. Leih Enthalten in:
Küss den Frosch / Schneewittchen und die sieben Zwerge (2 Discs)Walt Disney Studios Home Entertainment
DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung)
Kauf
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score Diverse Küss den Frosch Soundtrack/Original Score Diverse The Princess And The Frog - nach oben Games zum Film
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Title Art System Vertrieb Disneys Küss den Frosch Game Nintendo Wii Disney Interactive Studios Disneys Küss den Frosch Game Nintendo DS Disney Interactive Studios Disneys Küss den Frosch Game PC Disney Interactive Studios - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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New Orleans um die Jahrhundertwende. Kellnerin Tiana träumt von einem eigenen Restaurant. Da hüpft ihr eines Abends ein Frosch über den Weg und behauptet, der verzauberte Prinz Naveen zu sein. Ein einziger Kuss, und Tiana hätte einen Wunsch frei. Weil sie für ihren Traum fast alles tun würde, küsst die junge Frau das schleimige Tier tatsächlich - mit unerwartetem Ergebnis. Nicht er wird ein Mensch, sondern sie zum Frosch. Nun setzen Naveen und Tiana alles daran, schnellstmöglich ihre menschliche Gestalt wieder zu erlangen.
Disneys 49. abendfüllende Zeichentricktrick-Produktion markiert nicht nur die Rückkehr zur klassischen 2D-Animation, sie ist auch eine Hommage an die Südstaaten-Metropole New Orleans. Neben wunderbaren visuellen Einfällen voller Farbenpracht und süperb vorgetragenen Musical-Nummern sorgt das Erfolgsgespann John Musker und Ron Clements ("Arielle, die Meerjungfrau") auch für allerlei doppeldeutigen Dialogwitz, komisch-animalische Sidekicks wie ein liebeskrankes Glühwürmchen und zu Tränen rührende Romantik.
Quelle: mediabiz.de - nach oben FBW-Gutachten
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Kurztext:
Eine froschgrüne Fabel über Träume und was im Leben wirklich zählt: Tiana will keinen Frosch küssen, um sich ihren Traum vom Glück zu erfüllen. Als dann plötzlich aber doch ein äußerst charmanter Froschprinz vor ihren Füßen landet, schlägt der zauberhafte Trickfilm andere Wege ein, als wir es aus dem Märchen gewohnt sind. Überhaupt gelingt es dieser Produktion auf bestechende Weise, die klassischen Handlungselemente mit neuen Akzenten und einer zeitgemäßen Story zu verknüpfen, so dass sowohl Nostalgiker wie auch kleine Fans bestens unterhalten werden. Die handgezeichnete Animation, die mitreißende Jazz-Musik eines New Orleans der 20er Jahre, ein schauriger Voodoo-Meister und viele sympathische Trickhelden tun ihr übriges für ein unvergessliches Kinovergnügen. Anspruchsvoll und rührend zugleich!
Gutachten:
Disney kehrt zurück zu seinen Wurzeln, dem klassischen handgezeichneten Animationsfilm und dabei gelingt es den Studios, den Retro-Look mit zeitgemäßen Elementen zu einem filmischen Highlight werden zu lassen.
Untermalt vom mitreißenden Score aus der Feder von Randy Newman führt die Zeitreise zurück ins New Orleans des letzten Jahrhunderts. Unterbrochen von jazzigen fantastisch choreographierten Musiknummern - häufig ein reines Muss in Disneys Filmen, hier ein Augen- und Ohrenschmaus - begleitet der Zuschauer Tiana bei ihrem Versuch, den Traum vom eigenen Nobelrestaurant wahr werden zu lassen. Dass sie dabei aus Versehen in einen Frosch verwandelt wird, ist unangenehm, aber für keinen eine Tragödie. Aus dieser Mischung von Lakonie, dem scheinbar Unvermeidlichen gegenüber und dem unbändigen Wunsch, einen sehnlichen Traum wahr werden zu lassen, entspringt das Interesse für Figuren und Geschichte.
Stets folgt der Zuschauer mit größtem Vergnügen den Irrungen und Wirrungen der beiden Frösche. Dass dabei alte Bekannte aus anderen Disney-Filmen ihren Weg kreuzen oder sie begleiten, macht das Vergnügen vor allem für erwachsene Zuschauer noch größer. Dass gerade die US-Amerikaner die Kunst des Sidekicks beherrschen, wird auch hier wieder durch sympathische Geschöpfe wie beispielsweise das Glühwürmchen eindrucksvoll bewiesen.
Für Vorschulkinder dürfte die Story zwar noch etwas zu anspruchsvoll und die Voodooelemente streckenweise zu finster geraten sein, jenseits dessen ist KÜSS DEN FROSCH aber ein heiterer, kurzweiliger und optisch opulenter Spaß für die ganze Familie.
Und bei all dem märchenhaft bunten Treiben werden auch reale rassenpolitische Verhältnisse immer wieder angedeutet, wird auf reine Schönfärberei verzichtet.Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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