Warner Bros. Pictures Germany
Programm
Kiss Kiss Bang Bang
| Verleih | Warner |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2005 |
| Regie | Shane Black |
| Darsteller | Robert Downey Jr., Val Kilmer, Michelle Monaghan |
| Kinostart | 20.10.2005 |
| Einspielergebnis D |
€ 1.085.987 Bes. (EDI) 174.778 Bes. (FFA) 184.204 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 4.235.837 Charthistory |
| Filmtrailer |
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| Erstausstrahlung | 22.06.2009 (ZDF) |
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Harry und Harmony sind Jugendfreunde, die sich viele Jahre später in Hollywood wieder begegnen. Sie ist ein Starlet mit unerfüllten Träumen, er ein Dieb, den sie für einen Privatdetektiv hält. Ein echter Schnüffler ist Perry, den Harry als Recherche für seine ersten Probeaufnahmen begleitet. Doch als das Duo Zeuge eines Mordes wird, überstürzen sich die Ereignisse und häufen sich die Leichen.
In seinem Regiedebüt unterstreicht Shane Black die bereits in seinen Hit-Drehbüchern (darunter "Lethal Weapon") demonstrierten Dialogqualitäten. Lakonischer Sprachwitz, Begeisterung für die Noir-Welt Raymond Chandlers und eine dementsprechend verschachtelte Handlung zeichnen diesen amüsanten Erstling aus, in dem Robert Downey Jr. und Val Kilmer aus einer sehr guten Besetzung herausragen.
Quelle: Blickpunkt:Film
- nach oben Ausführliche Besprechung
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Mord und Sex, Nervenklinik und Hollywood, Partygirls, die Flicka heißen und Hunde, die in abgetrennte Finger beißen - schön, aufregend und komisch ist die Noir-Welt im Regiedebüt von Drehbuchautor Shane Black, das im Universum von Raymond Chandler nie "The Big Sleep", sondern Vergnügen generiert.
Fast sah es auch in Blacks Karriere nach "The Long Good-Bye" aus, verschwand doch der auf Action mit Verbalwitz spezialisierte Drehbuchautor von "Lethal Weapon" und "Last Boy Scout" nach dem unter Wert geschlagenen Thriller "Tödliche Weihnachten" fast völlig von der Bildfläche. Acht Jahre später taucht das ehemalige Wunderkind aus seiner Glaubenskrise auf, realisiert mit 15 Millionen Dollar, dem etwa vierfachen Betrag seiner letzten Spitzengage, und Erfolgsproduzent Joel Silver im Rücken, sein Regiedebüt, das seine eigenen literarischen Obsessionen, aber auch die Absurditäten Hollywoods spiegelt.
Ein kleiner Dieb namens Harry (Robert Downey Jr.) ist Protagonist und als selbstironisch-lakonischer Erzähler auch Tourguide durch die labyrinthisch verschraubte Geschichte, die mit Chandler-Romanen ihre Kapitel betitelt und auch in Figurenpersonal und Atmosphäre an den Noir-Guru erinnert. Bei einem Kindergeburtstag nimmt das Unheil seinen Anfang, als die kleine Harmony, von Jung-Magier Harry zersägt, den Partygästen eine denkwürdige Demonstration darstellerischen Einsatzes bietet. Viele Jahre und einige ergebnislos geküsste Hollywoodfrösche später ist Harmony (Michelle Monaghan) eines der unzähligen erfolglosen Starlets, die ihren wichtigsten Kameraauftritt einem von ihrem Balkon gestürzten Überraschungsbesucher verdankt. Ähnlich grotesk verläuft der Karrierestart Harrys, der auf der Flucht vor den Cops in ein Casting für einen Krimi stolpert und mit Probeaufnahmen in Hollywood belohnt wird. Bei einer Pool-Party laufen sich Harmony und Harry schicksalhaft wieder über den Weg. Zur Rollenrecherche hängt sich Harry an die Fersen des schwulen Privatdetektivs Perry (Val Kilmer), der ihn zu einem Routineauftrag mitnimmt. Doch eine im See entsorgte Frauenleiche später steckt das Duo unerwartet in einem komplizierten Mordkomplott, in dem ein skrupelloser VIP die Hauptrolle, einiger seiner Handlanger Nebenrollen und Harmonys kleine Schwester eine tragische Statistenrolle spielen.
Downey ist sympathisch als moralische Zentralfigur, die als Kommentator mehrfach aus der Handlung tritt, Szenen in Frage stellt oder sich über den Film belustigt, der lange nicht, zu seinem Entsetzen dann aber auch noch glücklich für alle Hauptbeteiligten zum Ende kommt. Kilmer ist magnetisch als charismatischer Rüpel, der die Premieren-Ehre hat, einen Folterknecht mit seiner Kanone in der Unterhose zu erschießen. Szenen wie diese, die Komik in der Gewalt entdecken und zweideutige Wortspiele zulassen, liebt Black, der seine Dialogqualitäten hier unterstreicht, ohne Oneliner-Produktionsfabrik spielen zu wollen. Viele Gags sind insiderisch. Wer Vorkenntnisse über das Noir-Universum oder die Hollywoodszene hat, bringt deshalb die besten Voraussetzungen mit, um sich hier zu amüsieren. Wer aber Chandler für ein Mitglied der "Friends" hält, sieht immerhin einen verzwickten Krimi, der von Träumen, Liebe und Russisch Roulette als unbrauchbarer Verhörmethode erzählt. kob.
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Verleih Warner O-Titel Kiss Kiss Bang Bang Land / Jahr USA 2005 Kategorie Spielfilm Genre Komödie / Thriller Produktionsfirmen Warner Bros./Silver Pictures Drehort Los Angeles Drehzeit 02.03.2004 Kinostart 20.10.2005 Laufzeit 102 FSK ab 12 Jahre FBW-Prädikat Wertvoll Bildformat Widescreen Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS Einspielergebnis D € 1.085.987
Bes. (EDI) 174.778
Bes. (FFA) 184.204
CharthistoryUSA-Start 21.10.2005, bei Warner Bros. Boxoffice USA $ 4.235.837 Filmtrailer
Web-Link http://www.kiss-kiss-bang-bang.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Joel Silver Koproduzenten Carrie Morrow Ausf. Produzenten Susan Levin, Steve Richards Regie Shane Black Drehbuch Shane Black Buchvorlage Brett Halliday Darsteller Robert Downey Jr. (Harry Lockhart), Val Kilmer (Gay Perry), Michelle Monaghan (Harmony Faith Lane), Corbin Bernsen (Harlan Dexter), Dash Mihok (Mr. Frying Pan), Larry Miller (Dabney Shaw), Rockmond Dunbar (Mr. Fire), Shannyn Sossamon (Pink Hair Girl), Angela Lindvall (Flicka), Indio Falconer Downey (Harry als Neunjähriger), Ariel Winter (Harmony als Siebenjährige), Duane Carnahan (Chainsaw Kid), Josh Richman (Rickie), Martha Hackett (Pistol Woman), Nancy Fish (NY Casting Frau), Bill McAdams jr. (NY Polizist), Tanja Reichert (B-Movie Schauspielerin), Jake McKinnon (Creature), Stephanie Pearson (Harmony als Teenager), Chris Gilman (Protocop), Brendan Fehly (Fernsehreporter), David Newsom (Agent), Judie Aronson (Mädchen), Ali Hillis (Marleah), Wiley M. Pickett (Polizist), Joe Keyes (Polizist), Bobby Tuttle (Concierge), Jake Eberle (Polizist), Saida Rodriguez-Pagan, Lela Edgar (Party Girl), Daniel Browning Smith (Rubber Boy), Teresa Herrera, Kathy Lamkin (Frau im Krankenhaus), Evan Dexter Parke (Dexter Klinik Wachmann), Vincent Laresca (Aurello), Deanna Dozier (Kristin), Joel Michaely Kamera Michael Barrett Schnitt Jim Page Musik John Ottman Produktionsdesign Aaron Osborne Ton Stephen A. Tibbo Kostüme Christopher Kristoff - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Kiss Kiss Bang Bang Nicht lieferbarWarner Home Video Germany HD DVD, ab 16, 102 Min. Kauf Kiss Kiss Bang Bang Warner Home Video Germany Blu-ray Disc, ab 16, 102 Min. Kauf Kiss Kiss Bang Bang Warner Home Video Germany DVD, ab 16, 99 Min. Kauf Kiss Kiss Bang Bang Warner Home Video Germany DVD, ab 12, 98 Min. Leih - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Harry Lockhart ist ein glückloser Kleinganove, der sich mit schlitzohrigem Optimismus durchs Leben schlägt. Nach einem missratenem Coup landet er auf der Flucht vor der Polizei zufällig bei einem Vorsprechen für einen Hollywood-Part und wird postwendend von den Produzenten zu Probeaufnahmen nach Los Angeles geschickt. Für die Rolle in einem Thriller soll er Detektiv-Stunden bei dem hartgesottenen Privatschnüffler "Gay Perry" nehmen, doch der bringt ihm gleich die ungeschönte Praxis bei.
Drehbuchautor Shane Black ("Zwei stahlharte Profis") präsentiert sein turbulentes Regie-Debüt, das von irrwitzigen Situationen und komischen Dialogen lebt. Es geht um Sex und Mord, die Verlockungen der Glitzermetropole, um Partygirls und jede Menge tougher Gangster. Raymond Chandler lässt grüßen und mittendrin glänzen Val Kilmer als schwuler Detektiv und Robert Downey Jr., der als aspirierender Hollywood-Star noch viel zu lernen hat. Eine Action-Comedy, die nicht nur Genrefreunde überzeugen sollte.
Quelle: mediabiz.de - nach oben FBW-Gutachten
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Drehbuchautor und Regisseur Shane Black macht es seinem Publikum nicht leicht, was aber den Reiz an diesem Film beträchtlich erhöht: Die turbulente Geschichte um einen Kleindieb, ein erfolgloses Starlet und einen schwulen Privatdetektiv, die in Hollywood in ein Labyrinth von Mord, Sex und Verfolgung geraten, ist geradezu verwegen einfallsreich.
Spielerisch und ironisch gebrochen werden die Abenteuer unserer Protagonisten mit Reminiszenzen an den film noir und speziell die Chandlerschen Detektiv-Romane vorgeführt. Da viele der einzelnen Fälle parallel "bearbeitet" werden, ist der Film ein wenig kompliziert im Aufbau, was seiner Qualität aber nicht schadet - im Gegenteil!
Robert Downey jr., Val Kilmer und die junge Michelle Monaghan glänzen typengerecht in ihren Rollen. Kamera, Musik und Ausstattung gehören zu den weiteren besonders erwähnenswerten handwerklichen Positionen, die Überdurchschnittliches zu bieten haben. (...)Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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