King Kong
| Verleih | UIP |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, Neuseeland, USA 2005 |
| Regie | Peter Jackson |
| Darsteller | Naomi Watts, Adrien Brody, Jack Black |
| Kinostart | 14.12.2005 |
| Einspielergebnis D |
€ 17.722.771 Bes. (EDI) 2.539.297 Bes. (FFA) 2.539.841 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 218.051.260 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Eine Gruppe von Entdeckern und Dokumentarfilmemachern macht sich auf die Reise zum geheimnisvollen Skull Island, wo sie die Legende von einem Riesengorilla namens Kong auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen wollen. Tatsächlich stoßen sie in dem von der Zivilisation geschützten Dschungel auf prähistorische Tiere und schließlich deren Erzfeind Kong, der sich auf den ersten Blick in die schöne Schauspielerin Ann Darrow verliebt und sie entführt. Kong kann überwältigt und betäubt und zurück nach New York gebracht werden, wo er als Attraktion ausgestellt werden soll.
Nach seinem Triumph mit der "Herr der Ringe"-Trilogie erfüllt sich Peter Jackson endlich den Traum, den Monsterfilm-Klassiker von 1933 neu zu verfilmen (bei seinem ersten Versuch war er 1998 gescheitert). Wieder werden keine Kosten und (tricktechnischen) Mühen gescheut, um die legendäre Saga vom Riesenaffen, dessen Liebe zu einer schönen Frau seinen Untergang bedeutet, als emotionales Überwältigungs-Spektakel aus Film zu bannen. Einen ersten Rekord hielt der Film noch vor der ersten Klappe: Jackson erhielt für seine Mühen einen Gehaltsscheck von 20 Mio. Dollar.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Nur zwei Jahre nach dem Abschluss seiner "Der Herr der Ringe"-Trilogie kehrt der neue König von Hollywood zurück: Mit einem Budget von 207 Mio. Dollar realisiert, ist Peter Jacksons Neuverfilmung des Klassikers "King Kong und die weiße Frau" aus dem Jahr 1933 ein mehr als würdiger Nachfolger: ein bis zum Bersten gefülltes Abenteuer, in dem Spektakel Trumpf ist - aber vor allem die Romantik der Geschichte sticht. Die Kassen werden klingeln.
Wenn es jemals einen Film gab, dessen Ausgang noch gewisser ist als der von James Camerons "Titanic", dann ist das "King Kong": Anders als man vermuten möchte, ist das Wissen um den finalen Sturz des Riesenaffen vom New Yorker Empire State Building jedoch kein Hemmschuh, werden Spannung und Aufregung nicht im Geringsten gemindert. Wie auch bei "Titanic" verstärkt das Wissen um die bevorstehende Tragödie vielmehr Wucht und Wirkung der wunderbaren Szenen, die der Regisseur dem einsamen Gorilla und der hübschen Schauspielerin davor gönnt. Da mag er Horden wild gewordener Brontosaurier und drei Tyrannosaurier von der Leine lassen, Spinnen, Fledermäuse, Tausendfüßler und anderes todbringendes Getier losschicken, Gefahren, Abenteuer und Spektakel in einem Rhythmus abspulen, bei dem Indiana Jones Schwindelanfälle bekäme - das Herzstück des Films ist und bleibt die Romanze zwischen Kong und seiner Blondine, ist eine unmögliche und traurige Liebe, zum Scheitern verurteilt von Anfang an, aber deshalb nie niedriger lodernd, bis zum bitteren Ende. Kurzum: Das Spektakel wird die Kinogänger locken, aber die Romantik wird sie über den Abspann hinaus bewegen und erneut ein Kinoticket lösen lassen. Denn wie - zum letzten Mal -"Titanic" ist "King Kong" einer jener Blockbuster, die viel versprechen, aber dann noch mehr halten, ein rundum begeisterndes Kinoerlebnis.
Dass es sich bei diesem wild fabulierenden, stets prächtig anzusehenden Erlebnis um die Erfüllung des selbst erklärten Kindheitstraumes des Regisseurs handelt, ist kein Lippenbekenntnis. Man spürt es bei jeder Einstellung des Films, der mit seiner Action den Bauch und seiner Emotion das Herz anspricht, angesichts der Vielfalt der angerissenen Themen aber auch den Kopf nie vergisst. Sehr stringent folgt Jackson dem Verlauf des Originals. Und doch ist sein Film mit einer Laufzeit von 187 Minuten fast doppelt so lang geworden, weil er in der ihm eigenen Art, Pulp und Poesie, Triviales und Tiefgang, Sensationen und Sensibles zu verschmelzen, Handlung, Figuren und Motive bis zur Schmerzgrenze ausarbeitet und verstärkt. Das mag exzessiv sein, aber selbst bei der nun vorliegenden Fassung hat man das Gefühl, der Regisseur konnte nicht alles unterbringen, was er erzählen wollte. Manche Nebenfigur musste offensichtlich getrimmt werden und verschwindet deshalb auf einmal spurlos aus dem Film, was aber das Vergnügen nicht mindert.
Nach einer etwas mehr als einstündigen Exposition, in der zunächst im wunderbar artifiziell realisierten New York der 30er Jahre die brotlose Schauspielerin Ann Darow, der gewiefte Filmemacher Carl Denham und der ambitionierte Autor Jack Driscoll vorgestellt werden und schließlich ihre überstürzte Überfahrt zur verwunschenen Skull Island thematisiert wird, geht es auf besagter Insel ans Eingemachte: Ann wird von den Eingeborenen als Opfergabe an den Riesenaffen Kong dargeboten, der über den mit prähistorischen Wesen besiedelten Dschungel des Eilands als der Letzte seiner Art herrscht. Während Jack, Carl und ihre Leute Abenteuer bei einer unfassbar realisierten Brontosaurier-Stampede und mit anderen Kreaturen erleben, kommen sich der Furcht erregende Primat und seine Gefangene näher: Des Widerspenstigen Zähmung, von der ausgezeichneten Naomi Watts und Andy Serkis, der Kong mit der selben Brillanz mimt wie seinen Gollum bei "Der Herr der Ringe" und hier zudem einen schrulligen Auftritt als Schiffskoch Lumpy hat, mit wenigen Blicken und Gesten gespielt, ist ein Höhepunkt, ein kurzer Moment des Innehaltens, bevor die Hölle wieder losbricht, der Affe schließlich gefangen und nach New York gebracht wird, wo sich sein Schicksal erfüllt. Der gesamte Film kommt mit einem Minimum an Dialogen aus, aber die entscheidenden letzten 45 Minuten ist "King Kong" beim Showdown dann beinahe ein Stummfilm - oder besser: purstes Kino, das mit Bildern und Blicken so viel erzählt, dass nichts mehr gesagt werden muss. Wenn Kong mit Ann übers Eis im Central Park schliddert, wären Worte ebenso unangebracht, wie bei den letzten Szenen auf dem Dach der Welt, mit dem Absturz des Titelhelden, von Jackson, der zuvor alles gezeigt hat, mit wunderbarer Zurückhaltung realisiert.
Natürlich ist auch Jacksons Variante eine Neuerzählung von "Die Schöne und das Biest", wobei er den Aspekt der absoluten und reinen Liebe noch einmal deutlich verstärkt. Aber gleichzeitig ist diese zum Epos aufgeblasene Pulp Fiction auch ein Metafilm übers Filmemachen und eine thematische Variation von Conrads Erzählung "Herz der Finsternis" (und damit auch von Coppolas "Apocalypse Now"), die von dem von Jamie Bell gespielten Schiffsjungen gelesen und wörtlich zitiert wird. Voll gepackt mit Querverweisen, klugen Zitaten und Referenzen gilt für den Film das, was der Junge über seine Lektüre zu sagen hat: Dies ist mehr als ein Abenteuer. Was für eine Leistung! ts.
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Verleih UIP O-Titel King Kong Alternativ-/Arbeitstitel Peter Jackson's King Kong Land / Jahr Neuseeland/USA 2005 Kategorie Spielfilm Genre Abenteuer / Fantasy Produktionsfirmen Big Primate Picctures/Wing Nut Films Drehort New Zealand Drehzeit 07.09.2004 Kinostart 14.12.2005 Laufzeit 187 FSK ab 12 Jahre FBW-Prädikat Besonders wertvoll Tonformat Dolby-SRD EX Einspielergebnis D € 17.722.771
Bes. (EDI) 2.539.297
Bes. (FFA) 2.539.841
CharthistoryUSA-Start 14.12.2005, bei Universal Boxoffice USA $ 218.051.260 Filmtrailer
Web-Link http://www.kingkong-film.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Jan Blenkin, Carolynne Cunningham, Fran Walsh, Peter Jackson Regie Peter Jackson Drehbuch Fran Walsh, Philippa Boyens, Peter Jackson Darsteller Naomi Watts (Ann Darrow), Adrien Brody (Jack Driscoll), Jack Black (Carl Denham), Thomas Kretschmann (Captain Englehorn), Colin Hanks (Preston), Andy Serkis (King/Lumpy Kong/der Koch), Jamie Bell (Jimmy), Evan Dexter Parke (Hayes), Lobo Chan (Choy), Kyle Chandler (Bruce Baxter), John Sumner (Herb), Craig Hall Kamera Andrew Lesnie Schnitt Jamie Selkirk Musik James Newton Howard Produktionsdesign Grant Major, Dan Hennah Ton Hammond Peek, Christopher Boyes, Michael Semanick, Michael Hedges, Mike Hopkins, Ethan van der Ryn Kostüme Terry Ryan Effekte Joe Letteri, Christian Rivers, Brian Van't Hul, Richard Taylor Casting Liz Mullane, Victoria Burrows - nach oben Filmpreise
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Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person 78. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2005, Los Angeles, 05.03.2006 Beste Visual Effects Joe Letteri, Christian Rivers, Brian Van't Hul, Richard Taylor 78. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2005, Los Angeles, 05.03.2006 Bester Ton Christopher Boyes, Michael Semanick, Michael Hedges, Hammond Peek 78. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2005, Los Angeles, 05.03.2006 Bester Tonschnitt Mike Hopkins, Ethan van der Ryn 59. British Academy Awards 2006, London, 19.02.2006 Beste Visual Effects Joe Letteri, Christian Rivers, Brian Van't Hul, Richard Taylor Bogey - Box Office Germany Award 2005, München 1 Mio. Besucher in 10 Tagen - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score James Newton Howard James Newton Howard King Kong Nicht lieferbar - nach oben Games zum Film
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Eine Gruppe von abenteuerlustigen Filmemachern begibt sich in den 30er Jahren auf die Suche nach der mysteriösen Insel Skull Island, wo sie inmitten anderer prähistorischer Wesen auf einen monströsen Affen stoßen. Mit einer List fangen sie den Neun-Meter-Hünen ein und verschleppen ihn nach New York. Dort soll Kong als Sensation verkauft und der Weltöffentlichkeit präsentiert werden. Doch niemand hat mit den übermenschlichen Kräften von Kong gerechnet, der die schöne Ann Darrow in sein Herz geschlossen hat.
"Herr der Ringe"-Macher Peter Jackson hat bei der Verwirklichung seines Kindheitstraums weder Kosten noch Mühen gescheut und ein sensationelles Remake von "King Kong und die weiße Frau" aus dem Jahre 1933 geschaffen. Ausgestattet mit exquisiten Effekten, grandiosen Sets und tollen Darstellern von Naomi Watts ("Ring") über Thomas Kretschmann bis Top-Comedian Jack Black konnte dieses epische Fantasy-Abenteuer im Kino erwartungsgemäß ein Millionenpublikum für sich gewinnen.
Quelle: mediabiz.de - nach oben FBW-Gutachten
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Nach 188 Minuten Film, die keine Minute Langeweile aufkommen lassen, ist dem Zuschauer vor Augen und Ohren geführt worden, dass auch nach 110 Jahren Filmgeschichte Werke entstehen können, die alles bisher im Kino Gesehene in den Schatten stellen. (...)
Peter Jacksons "King Kong" steht in der großen und ehrenvollen Tradition des Spektakels, das vom Jahrmarkt kommt - der "greatest story ever told". Und im Zeitalter von DVD und häuslichen Flachbildschirmen, von Internet-Formaten und Raubkopie-Flimmern demonstriert sein Film eindrücklich, dass der größte, beste, wahrste Ort des Films immer noch das Kino und die große Leinwand ist. "King Kong" ist dafür die beste Werbung.
Peter Jacksons Meisterwerk ist aber nicht nur der Beleg für handwerkliche Perfektion in allen Belangen, sondern auch das kunstfertig umgesetzte Ergebnis eines ausgeklügelten Drehbuchs mit feiner Dramaturgie und der Vorgabe für wahrhaft sensationelle Sequenzen. Die Stampede der Dinosaurier durch die Inselschluchten zum Beispiel lässt nicht nur Spielbergs "Jurassic Park" hinter sich - und den Zuschauer atemlos vor soviel purer filmischer Bewegung, diese Sequenz wird dann auch noch getoppt durch King Kongs Wüten in den Schluchten von New York wie auch sein Besteigen des Empire State Building. (...)
Aber auch dies: Der Cineast Jackson beweist seine große Liebe zum Film mit wundervollen Reminiszenzen an die Frühzeit der amerikanischen Filmindustrie, selbstverständlich auch an die legendäre erste King-Kong-Verfilmung von 1933 - bis hin zur Einbindung des Orginal-Music-Scores von Max Steiner in den neuen Soundtrack. (...)
Peter Jacksons "King Kong" wird so für heutige Zuschauer zu einem Stück gerade aktuell geschriebener Filmgeschichte. "King Kong" ist Kino pur.Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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Tarifstreit bei CineStar und Cinemaxx: "...
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Programmplaner
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Vorschau bis: KW 2014/29
Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.


