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Johnny English - Man lebt nur dreimal

Dritter Auftritt von Britcomedian Rowan Atkinson als chaotischer britischer Agent.

Johnny English - Man lebt nur dreimal Großansicht
(Bild: Universal)
Verleih Universal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Großbritannien, Frankreich u.a. 2018
Regie David Kerr
Darsteller Rowan Atkinson, Olga Kurylenko, Emma Thompson
Kinostart 18.10.2018
Einspielergebnis D € 7.643.424
Bes. (EDI) 972.879
Bes. (FFA) 971.485
Charthistory
Boxoffice USA $ 4.253.875
Charthistory
Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Ausgerechnet auf den schmalen Schultern von Johnny English, des chaotischstes und erfolglosesten unter den britischen Agenten lastet die Rettung des Geheimdienstes Ihrer Majestät. Denn die Attacke eines Hackers enttarnte alle britischen Undercover-Agenten bis auf English, der mit seinen analogen Methoden keine digitalen Spuren hinterlassen hat. Eine umwerfend schöne Frau scheint die Fäden in der Hand zu halten. English will sie verführen und tritt gemeinsam mit seinem treuen Kollegen in jedes Fettnäpfchen.

Der britische Starcomedian RowanAtkinson, hierzulande vor allem als Mr. Bean bekannt, gibt zum dritten Mal den Superagenten "Johnny English". Die James-Bond-Parodie amüsierte erstmals vor 15 Jahren das Publikum und setzt erneut vor allem auf Slapstick ohne die dem Original-Genre zugehörige Action, die Gadgets und den Hochglanzlook außer Acht zu lassen. Mit u. a. Emma Thompson als Premierministerin ist der Abenteuerspaß des bewährten Produzententeams um das Working-Title-Duo Tim Bevan und Eric Fellner sowie Chris Clark auch sonst ansprechend besetzt.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Szene

 
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Verleih Universal
O-Titel Johnny English Strikes Again
Alternativ-/Arbeitstitel Johnny English 3
Land / Jahr Großbritannien/Frankreich/USA 2018
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie / Action
Produktionsfirmen Working Title Films (GB)/StudioCanal (FR)/Universal Pictures (US)
Kinostart 18.10.2018
Laufzeit 89
FSK ab 6 Jahre
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Einspielergebnis D € 7.643.424
Bes. (EDI) 972.879
Bes. (FFA) 971.485
Charthistory
USA-Start 26.10.2018, bei Universal
Boxoffice USA $ 4.253.875
Filmtrailer Video
Web-Link http://upig.de/micro/johnny-english-man-lebt-nur-dreimal
nach oben Cast & Crew
Produzenten Tim Bevan, Chris Clark, Eric Fellner, Raphaël Benoliel
Koproduzenten Andrew Warren
Ausf. Produzenten Liza Chasin, William Davies
Regie David Kerr
Drehbuch William Davies
Darsteller Rowan Atkinson (Johnny English), Olga Kurylenko (Ophelia), Emma Thompson (Premierministerin), Charles Dance, Jake Lacy, Michael Gambon, Ben Miller, Miranda Hennessy, Edward Fox, Adam James
Kamera Florian Hoffmeister
Schnitt Tony Cranstoun, Mark Everson
Musik Howard Goodall
Produktionsdesign Simon Bowles
Kostüme Annie Hardinge
Casting Sarah Crowe, Corinne Renard-Bendjadi
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Johnny English - Man lebt nur dreimal Universal Pictures Germany DVD, ab 6, 86 Min. Kauf
Johnny English - Man lebt nur dreimal Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 6, 89 Min. Kauf
Johnny English - Man lebt nur dreimal (4K Ultra HD + Blu-ray) Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 6, 89 Min. Kauf
Johnny English - Man lebt nur dreimal Universal Pictures Germany DVD, ab 6, 86 Min. Leih
Johnny English - Man lebt nur dreimal Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 6, 89 Min. Leih
Enthalten in:
Johnny English 3 Movie Collection (3 Discs)Johnny English 3 Movie Collection (3 Discs)
Universal Pictures Germany
Universal Pictures Germany
DVD, ab 6, 266 Min.
Blu-ray Disc, ab 6, 276 Min.
Kauf
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Ausgerechnet auf den schmalen Schultern von Johnny English, des chaotischsten und erfolglosesten unter den britischen Agenten, lastet die Rettung des Geheimdienstes Ihrer Majestät. Denn die Attacke eines Hackers enttarnte alle britischen Undercover-Agenten bis auf English, der mit seinen analogen Methoden keine digitalen Spuren hinterlassen hat. Eine umwerfend schöne Frau scheint die Fäden in der Hand zu halten. English will sie verführen und tritt gemeinsam mit seinem treuen Kollegen in jedes Fettnäpfchen.

Der britische Starcomedian Rowan Atkinson, hierzulande vor allem als Mr. Bean bekannt, gibt zum dritten Mal den Superagenten Johnny English. Die James-Bond-Parodie amüsierte erstmals vor 15 Jahren und setzt erneut vor allem auf Slapstick, ohne die dem Original-Genre zugehörige Action, die Gadgets und den Hochglanzlook außer Acht zu lassen. Mit u. a. Emma Thompson als Premierministerin ist der Abenteuerspaß des bewährten Produzententeams um das Working-Title-Duo Tim Bevan und Eric Fellner ansprechend besetzt.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Nur Johnny English kann das Empire retten, denn er ist der einzige Agent, der nicht bei einem Hackerangriff enttarnt wurde. Dritter Auftritt von Britcomedian Rowan Atkinson als chaotischer britischer Agent.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Der dritte Teil der Agentenparodie bringt den tollpatschigsten Geheimagenten Ihrer Majestät wieder zurück in den aktiven Dienst - um das Königreich vor einer Bedrohung durch Hacker zu schützen.
Nachdem der britische Geheimdienst MI7 Opfer eines Hackerangriffes geworden ist und die Identitäten aller aktiven Agenten entlarvt wurden, muss England auf die Agenten zurückgreifen, die man eigentlich schon in den Ruhestand geschickt hatte. Und so kehrt Johnny English, der als Lehrer seinen Schülern sowieso lieber sein Spionagewissen vermittelt als Geografiekenntnisse, zurück in den aktiven Dienst. Im Auftrag einer unter dem öffentlichen Druck immer panischer werdenden Premierministerin soll English verhindern, dass die Hacker weiterhin das Königreich digital bedrohen. Eine Aufgabe, der sich English nur zu gerne widmet. Im Dienste Ihrer Majestät. Und in unmittelbarer Nähe jedes kleinen und großen Fettnäpfchens. Es ist 16 Jahre her, dass der britische Komiker Rowan Atkinson die Figur des snobistisch-trotteligen Agenten Johnny English zum ersten Mal auf die Kinoleinwand zauberte. Auch in MAN LEBT NUR DREIMAL zeigt er wieder einmal, dass er die Kunst slapstickartiger Körperkomik beherrscht wie kein zweiter. Als Persiflage auf Agentenfilme funktioniert der Film unter der Regie von David Kerr dabei genauso gut wie auch als Komödie, die mit klugem Timing und hoher Gagdichte inszeniert wurde. Dass Johnny English als extrem altmodischer und eher analoger Mensch auf die Tücken und Gefahren der digitalen Welt trifft, ist sowohl ein kluger und hochaktueller Kniff des Drehbuchs als auch die beste Gelegenheit für viele komische Momente. Auch dem Darstellerensemble merkt man den großen Spaß in jeder Minute an, vor allem Emma Thompson als sich im Ausnahmezustand befindliche Regierungschefin und Ben Miller als stets loyaler und ausgleichend ruhiger Sidekick sind großartige Ergänzungen für die genau getimten Slapstickmomente von Atkinson. Ein bombastischer Score, ein elegantes Setting, exklusive Drehorte und die mit exzellentem Timing arbeitende Montage machen JOHNNY ENGLISH - MAN LEBT NUR DREIMAL zu einem ungemein unterhaltsamen Kinospaß.

Gutachten:

In zweiten Fortsetzungen ist das Potential einer Geschichte oft ausgereizt und es gibt außer kommerziellen Erwägungen kaum Gründe, sie weiterzuerzählen. JOHNNY ENGLISH - MAN LEBT NUR DREIMAL ist da eine Ausnahme, denn hier wird die Geschichte vom tumben Agenten, den seine Ignoranz unbesiegbar macht, schlüssig und komisch weiter gedacht. Sieben Jahre nach dem letzten Teil ist Johnny English gealtert. Er wurde als Agent ausgemustert und arbeitet als Grundschullehrer in der englischen Provinz. Er ist daher auch ein durch und durch analoger Agent geblieben, wobei genau dieses Manko zu seiner Stärke wird, als bei einem Hackangriff auf den MI7 alle Agenten enttarnt werden. So kann Johnny English mit Pistole und Sportwagen noch einmal die Welt retten, und dabei steht ihm wacker sein Assistent Bough zur Seite. Es wurde offensichtlich viel Zeit und Arbeit in das Drehbuch gesteckt, und dies hat sich bezahlt gemacht. Der Film ist prall gefüllt mit komischen Wendungen, und Agentenfilme wie die James Bond Serie werden einfallsreich parodiert. So gibt es gleich zwei originelle Variationen von Autoverfolgungsjagden, bei denen es generell ja besonders schwer ist, noch einen neuen Dreh zu finden. Es gibt natürlich auch wieder eine Reihe von spektakulären Gadgets wie explodierende Wattestäbchen und einen Spezial Kletter-Anzug, die beide in den Händen von English zu spektakulär scheiternden Rohrkrepierern werden. Und passend zum Thema des Films ist der Gegenspieler des Agenten ein Technologiemagnat, dessen Waffe die Beherrschung der digitalen Netze ist. Die britische Premierministerin hält diesen jedoch nicht für das Problem, sondern die Lösung und natürlich ist diese Politikerin, die in allem absolut falsch liegt, in den Zeiten des Brexit auch eine satirische Karikatur. Emma Thompson spielt sie sehr komisch und mit den populistischen Gesten eines nur an seiner öffentlichen Wirkung interessierten Machtmenschen. Und Rowan Atkinson zeigt sich hier wieder als ein Meister der visuellen Komödie in der Tradition von Buster Keaton, Peter Sellers und Louis de Funés.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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