John Rambo

In seinem vierten Filmabenteuer unterstützt John Rambo nach 20-jähriger Leinwandabsenz burmesische Bauern bei ihrem Freiheitskampf.

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(Bild: Warner)
Verleih Warner
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2007
Regie Sylvester Stallone
Darsteller Sylvester Stallone, Julie Benz, Matthew Marsden
Kinostart 14.02.2008
Einspielergebnis D € 4.189.363
Bes. (EDI) 628.075
Bes. (FFA) 625.171
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Boxoffice USA $ 42.724.402
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Filmtrailer Video

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John Rambo lebt zurückgezogen in Bangkok. Nur widerwillig lässt er sich von einer Gruppe von christlichen Missionaren überreden, sie in das Bürgerkriegsgebiet von Burma zu bringen, wo sie Bauern eines Indianerstammes helfen wollen. Als die Missionare bei ihrer Ankunft von sadistischen Miltärs gefangen genommen werden, beschließt Rambo, mit einem Trupp handverlesener Söldner in den Dschungel zurückzukehren und den Kampf aufzunehmen.

20 Jahre sind seit dem letzten Leinwandeinsatz von John Rambo - damals an der Seite afghanischer Mudschahedin! - vergangen. Nun schickt Sylvester Stallone seinen ikonischen Helden erstmals unter eigener Regie in den Kampf, ein Jahr, nachdem er bereits Rocky Balboa ein fulminantes Kinocomeback beschert hatte. Galt Rambo einst als Inbegriff des eindimensionalen Reaganomics-Helden, ist der wortkarge Kämpfer heute Leitfigur eines an Humanismus interessierten Amerika. Ordentlich rumsen tut es aber trotzdem.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Nach "Rocky Balboa" lässt Action-Veteran Sylvester Stallone in fortgesetzter Nostalgiestimmung nun seine zweite Heldenikone wieder auferstehen.

Anno 1982 vergoss der ehemalige Elitesoldat John Rambo beim Überlebenskampf gegen eine korrupte Sheriffmeute im Heimatland erstes Blut, spürte in Teil zwei in Gefangenschaft vergessene Veteranen in Vietnam auf und ward zuletzt vor 20 Jahren beim Freiheitskampf in Afghanistan gesichtet. Nun gibt es per Drehbuchorder von Stallone in Zusammenarbeit mit Art Monterastelli (schrieb den stark an "Rambo" angelehnten "Die Stunde des Jägers") einen neuen internationalen Einsatz für die traumatisierte Tötungsmaschine.

In Thailand lebend schlägt Rambo sich als Schlangenfänger und Bootskapitän durch. Eine Gruppe von idealistischen Ärzten und Wohltätern heuert ihn an, sie ins Bürgerkriegs-gebeutelte Burma (Myanmar) zu schippern. (Der Prolog zeigt zutiefst erschütternde authentische Aufnahmen der kürzlichen Unruhen.) Wie Rambo zuvor befürchtet hatte, werden sie nach seiner Abfahrt von burmesischen Armeesoldaten gekidnappt, die bereits eingangs als abartig gewalttätige Schlächter und Vergewaltiger eingeführt worden sind. Mit Macheten, Maschinengewehren, Landminen, und Raketenwerfern rotten sie ohne Erbarmen für Frauen und Kinder ganze Dörfer aus, wobei die bestialischen Untaten ausgiebig geschildert werden. Eine Gruppe von hartgesottenen internationalen Söldnern soll die Entführten im Auftrag ihrer Hilfsorganisation befreien, doch es ist der von ihnen zunächst verlachte Rambo, der mit den übermächtigen Unmenschen so richtig aufräumt.

Seine Markenzeichen Stirnband, Pfeil und Bogen sowie Messer sind ihm geblieben, seinen Oberkörper hält der mundfaule Muskelprotz mit den melancholischen Augen seinem gesetzten Alter entsprechend allerdings T-Shirt-bedeckt. (In einer schwarzweißen Flashback-Sequenz gibt es dennoch eine unbetuchte Ansicht.) Auch ist der einstige Einzelkämpfer, für den sein Colonel einen Vaterersatz darstellte, endgültig selbst zur Autoritätsfigur herangereift. Er führt den Trupp der jüngeren Söldner (darunter Matthew Mardsen als schnittiger Scharfschütze) bei der nächtlichen Befreiungsaktion im strömenden Regen, die in eine exzessive Kriegsorgie ausartet. Mit massiven Bodycount und brachialer Brutalität scheint Regisseur Stallone beweisen zu wollen, dass er noch nicht auf dem Filmfriedhof für alte Männer gehört und das Actioneisen noch zu schmieden versteht solange es heiß ist. So setzt die menschliche Superkampfmaschine ihren aufrechten Kampf gegen die himmelschreienden Ungerechtigkeiten dieser Erde wahrhaft und wehrhaft (untermalt vom passend emotionsgeladenen Orchesterscore) ohne offensichtliche Ermüdungserscheinungen fort, was ihm zweifelsohne den Respekt seiner alten (und neuen) Fangemeinde einbringen wird. So greift Stallone - auch seiner Karriere betreffend - in abgewandelter Form Rambos Motto auf: "Live for nothing or die for something." ara.

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  • Szene aus Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller Sylvester Stallone über die Figur des John Rambo, den Völkermord in Burma und die harten Drehbedingungen im Dschungel.
 
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Verleih Warner
O-Titel John Rambo
Alternativ-/Arbeitstitel Rambo 4 / Rambo IV
Land / Jahr USA 2007
Kategorie Spielfilm
Genre Action
Produktionsfirmen Rogue Marble/Emmett/Furla Films/Equity Pictures Medienfonds/Millennium Films
Kinostart 14.02.2008
Laufzeit 90
FSK k.J. (keine Jugendfreigabe)
Einspielergebnis D € 4.189.363
Bes. (EDI) 628.075
Bes. (FFA) 625.171
Charthistory
USA-Start 25.01.2008, bei Lionsgate
Boxoffice USA $ 42.724.402
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.JohnRambo-derFilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Kevin King, Avi Lerner, John Thompson
Ausf. Produzenten Boaz Davidson, Danny Dimbort, Josef Lautenschlager, Trevor Short, Andreas Thiesmeyer, Randall Emmett, George Furla
Regie Sylvester Stallone
Drehbuch Sylvester Stallone
Darsteller Sylvester Stallone (John J. Rambo), Julie Benz (Sarah Miller), Matthew Marsden (School Boy), Ken Howard (Artur Marsh), Graham McTavish (Lewis), Reynaldo Gallegos (Diaz), Jake La Botz (Reese), Tim Kang (En-Joo), Paul Schulze (Dr. Michael Bennett)
Kamera Glen MacPherson
Schnitt Sean Albertson
Musik Brian Tyler
Produktionsdesign Franco-Giacomo Carbone
Kostüme Lizz Wolf
Maske Scott H. Eddo
Casting Sheila Jaffe
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
John Rambo Warner Home Video Germany Blu-ray Disc, k.J. (keine Jugendfreigabe) Kauf
John Rambo (uncut) Warner Home Video Germany Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 90 Min. Kauf
John Rambo (uncut)
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany DVD, (JK) - geprüft durch Juristen(kommission), 87 Min. Kauf
John Rambo (uncut)
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany Blu-ray Disc, (JK) - geprüft durch Juristen(kommission), 91 Min. Kauf
John Rambo Warner Home Video Germany DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 85 Min. Kauf
John Rambo (Uncut, Special Edition, Steelbook)
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany DVD, (JK) - geprüft durch Juristen(kommission), 87 Min. Kauf
John Rambo
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany DVD, ab 16, 80 Min. Kauf
John Rambo (uncut) Warner Home Video Germany DVD, (JK) - geprüft durch Juristen(kommission), 87 Min. Leih
Enthalten in:
Rambo 1-4 (Limited Complete Collector's Edition, Gekürzte Fassung, 8 DVDs)
Nicht lieferbar
Rambo 1-4 (Limited Complete Collector's Edition, 8 DVDs)
Nicht lieferbar
Rambo 1-4 (Limited Complete Collector's Edition, 8 DVDs)
Nicht lieferbar
Rambo 1-4 (Limited Complete Collector's Edition, Gekürzte Fassung, 8 DVDs)Rambo 1-4 (Limited Complete Collector's Edition)
Nicht lieferbar
Kinowelt Home Entertainment
Kinowelt Home Entertainment
Kinowelt Home Entertainment
STUDIOCANAL Home Entertainment
Kinowelt Home Entertainment
DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 362 Min.
DVD, (JK) - geprüft durch Juristen(kommission), 362 Min.
DVD, (JK) - geprüft durch Juristen(kommission), 366 Min.
DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 362 Min.
DVD, (JK) - geprüft durch Juristen(kommission), 366 Min.
Kauf
Kauf
Kauf
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Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Diverse Rambo Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

John Rambo lebt zurückgezogen in Bangkok. Nur widerwillig lässt er sich von einer Gruppe von christlichen Missionaren überreden, sie in das Bürgerkriegsgebiet von Burma zu bringen, wo sie Bauern eines Indianerstammes helfen wollen, die unter der brutalen Unterdrückung der Junta zu leiden haben. Als die Missionare bei ihrer Ankunft von sadistischen Miltärs gefangen genommen werden, beschließt Rambo, mit einem Trupp handverlesener Söldner in den Dschungel zurückzukehren und den Kampf aufzunehmen.

20 Jahre sind seit dem letzten Leinwandeinsatz von John Rambo - damals an der Seite afghanischer Mudschahedin! - vergangen. Nun schickt Sylvester Stallone seinen ikonischen Helden erstmals unter eigener Regie in den Kampf, ein Jahr, nachdem er bereits Rocky Balboa ein fulminantes Kinocomeback beschert hatte. Galt Rambo einst als Inbegriff des eindimensionalen Reaganomics-Helden, ist der wortkarge Kämpfer heute Leitfigur eines an Humanismus interessierten Amerika. Ordentlich rumsen tut es aber trotzdem.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Pressestimmen

Nach dem famosen Comeback von "Rocky" erlebt die Action-Ikone John Rambo eine neue explosive Feuertaufe.

Treffpunkt Kino

Die menschliche Superkampfmaschine setzt ihren aufrechten Kampf gegen die himmelschreienden Ungerechtigkeiten dieser Erde wahrhaft und wehrhaft ohne offensichtliche Ermüdungserscheinungen fort, was ihm zweifelsohne den Respekt seiner alten (und neuen) Fangemeinde einbringen wird.

Blickpunkt:Film

Jenseits dieser lobenswerten Motive ist "John Rambo" ein Actionfilm von altmodischem Flair. Männer tragen Stirnbänder und Gewehre, die Devise "character is action" wird genau so eingehalten, da braucht man nicht viel Psychologie. Was man braucht, ist Gewalt, daran wird nicht gespart, sicherlich auch mit dem Ziel, die eben erwähnte öffentliche Meinung aufzurütteln.

Süddeutsche Zeitung, 14. Februar 2008

Trotz dieser furchtbar anschaulichen Grausamkeit ist Stallones Film näher an einer Trash-Parodie auf Francis Ford Coppolas "Apocalypse Now" als an einer Fortsetzung von Mel Gibsons "Apokalypto".

Frankfurter Rundschau, 14. Februar 2008

Wer solche Schlachterei, die in ihrer schweigsamen Emsigkeit an Pornofilme erinnert, nicht unterhaltsam findet ... verschwendete seine Zeit.

Die Welt, 14. Februar 2008

Man wird in Sylvester Stallone jetzt endgültig einen der wichtigen amerikanischen Autorenfilmer sehen dürfen, denen die Schauspielerei zu wenig ist. In seiner Komplexität reicht er an Clint Eastwood nicht heran, aber er ist einer von dessen Familie.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Februar 2008

Die real existierenden Opfer des Genozids bekommen von Stallone, der auch am Drehbuch schrieb und Regie führte, keine Stimme. Individualisiert wird nur der Anführer der Soldaten, und weil es der Homophobie nicht genug sein kann, vergnügt der sich mit einem Jungen, während seine Männer volltrunken ein paar Frauen vergewaltigen.

Abendzeitung, 14. Februar 2008

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