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Iron Man

Actionfilm, in dem ein weiterer Superheld aus dem Marvel-Universum mit aufwendigen Spezialeffekten für die Leinwand aufbereitet wird.

Iron Man Großansicht
(Bild: Concorde)
Verleih Concorde
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2008
Regie Jon Favreau
Darsteller Robert Downey Jr., Gwyneth Paltrow, Jeff Bridges
Kinostart 01.05.2008
Einspielergebnis D € 5.486.970
Bes. (EDI) 800.627
Bes. (FFA) 823.005
Charthistory
Boxoffice USA $ 318.298.180
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 31.10.2010 (RTL)

nach oben Inhalt & Info

Der zynische Waffenhändler und Erfinder Tony Stark wird entführt und gezwungen, eine besonders effektive Waffe zu konstruieren. Stattdessen baut sich der geniale Techniker einen Anzug aus Schwermetall, mit dessen Hilfe er fliehen kann. Wieder zu Hause in Los Angeles, verfeinert er die Technik immer weiter, bis ihm der Anzug sozusagen übermenschliche Fähigkeiten verleiht. Er ahnt nicht, dass ausgerechnet sein väterlicher Freund Stone der Mann ist, der ihm ans Leder will.

Der seit 1963 seinen Dienst versehende Old-School-Comic- Held aus dem Hause Marvel erfährt eine filmische Umsetzung, die auf dem Gebiet der Comicverfilmungen Maßstäbe setzt. Mit einem ausgeprägten Willen zu realistischer Darstellung liefert Jon Favreau in seiner vierten Regiearbeit ein spektakuläres, auf unsere Zeit zugeschnittenes Update der klassischen Entstehungsgeschichte des "Iron Man", die sich nicht nur mit nahtlos in die Textur des Films eingefügten Effekten überzeugt, sondern auch mit einem nachgerade perfekten Gespür für die Balance von Action und Humor.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Der erste Kinoauftritt des eher der Old-School-Garde zugeordneten Marvel-Superhelden erweist sich als eine der modernsten und besten Comic-Verfilmungen überhaupt.

45 Jahre nach seinem ersten Auftritt auf den Seiten von "Tales of Expense" findet der ebenso geniale wie selbstverliebte Erfinder Tony Stark alias "Iron Man" im Rahmen der Filmoffensive von Marvel Comics endlich den Weg auf die Leinwand. Nach Sichtung des Resultats stellt sich die Frage: Warum so spät? Womöglich hat es einfach so lange gedauert, um alles richtig zu machen. In jedem Fall ist die vierte Regiearbeit von Schauspieler Jon Favreau ("Zathura") nicht nur seine aufwendigste, sondern auch seine beste. Er hat das Gespür eines reifen Filmemachers, Spannung und Humor richtig auszubalancieren, und beweist die Leidenschaft eines Fans, sich nah an die originale Entstehungsgeschichte des Eisenmannes aus den Comics zu halten. Einzig die Kulisse erfährt ein Update vom damaligen Vietnam zu Afghanistan, was den angenehm flirrend hellen Film nicht nur brandaktuell macht, sondern auch bei der erklärten Absicht Wunder wirkt, die unglaubliche Story so realistisch wie möglich zu gestalten. Es ist keine Mutation, kein Blitz, kein außerirdisches Gestein, das Tony Stark zu "Iron Man" macht, sondern einzig sein Genie, das ihn, der als gewissenloser Anführer der international führenden Waffenfirma Stark Industries bei einem Besuch in Afghanistan in die Hände eines Warlords gefallen ist, zur Entwicklung seines wundersamen Metall-Outfits bringt. So kann ihm die Flucht gelingen, so werden ihm die Augen geöffnet, dass sein gesamtes Leben als Milliardär und Playboy auf Ausbeutung und Verderben basiert. Sein neu entdecktes Verantwortungsbewusstsein bringt Stark in Konflikt mit seinem väterlichen Freund Obadiah Stone. Dass der schon viel länger sein ärgster Opponent ist, wird Stark erst später klar, und führt zu einem Showdown über den Dächern von Los Angeles, der dem prickelnden Treiben die Krone aufsetzt.

"Iron Man" nimmt seine Themen und Figuren ernst, sieht darin aber keinen Anlass, seine gebrochenen oder zweifelnden Figuren durch ein Fegefeuer düsterer Bildfolgen oder bitterer Therapiesessions zu schicken. Dass die tieferen Anliegen ebenso nahtlos und beinahe unsichtbar in den sich stets seiner Wurzeln als unterhaltsamer Comic bewussten Film verwoben werden wie die atemberaubend gelungenen Spezialeffekte, macht die besondere Qualität des Trommelfeuers an packender Handlung, cleveren Gags und fulminanter Action aus. Natürlich schadet es nicht, dass bei der Besetzung weniger auf die Zugkraft als auf das Können der Schauspieler geachtet wurde. Robert Downey Jr. ist klasse als Tony Stark. Sowohl den sardonischen und nie um einen Spruch verlegenen Narzissten wie auch den geläuterten Philanthropen mit einer Mission spielt er perfekt. In Jeff Bridges hat er einen ebenbürtigen dämonischen Gegenspieler gefunden, in einer Comic-Adaption, die ausnahmsweise alles richtig macht. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

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  • Szene aus Iron Man - TrailerSzene aus Iron Man - Trailer
 
nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Concorde
O-Titel Iron Man
Land / Jahr USA 2008
Kategorie Spielfilm
Genre Action / Science Fiction
Produktionsfirmen Marvel Enterprises
Kinostart 01.05.2008
Laufzeit 123
FSK ab 12 Jahre
Einspielergebnis D € 5.486.970
Bes. (EDI) 800.627
Bes. (FFA) 823.005
Charthistory
USA-Start 02.05.2008, bei Paramount
Boxoffice USA $ 318.298.180
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.ironman-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Avi Arad, Kevin Feige
Ausf. Produzenten Avi Arad, Peter Billingsley, Louis d'Esposito, Jon Favreau, Michael A. Helfant, Stan Lee
Regie Jon Favreau
Drehbuch Mark Fergus, Hawk Ostby
Darsteller Robert Downey Jr. (Tony Stark/Iron Man), Gwyneth Paltrow (Virginia 'Pepper' Potts), Jeff Bridges (Obadiah Stane), Terrence Howard (Jim Rhodes), Leslie Bibb (Christine Evert), Samuel L. Jackson (Nick Fury), Clark Gregg (Agent Phil Coulson), Bill Smitrovich (General Gabriel)
Kamera Matthew Libatique
Schnitt Dan Lebental
Musik Ramin Djawadi
Produktionsdesign J. Michael Riva
Kostüme Rebecca Gregg, Laura Jean Shannon
Maske Deborah La Mia Denaver
Casting Sarah Finn

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Filmmusik Jochen Schild (Technical Music Services)
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Titel Vertrieb System Handelsform
Iron Man (4K Ultra HD + Blu-ray) EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 12, 126 Min. Kauf
Iron Man (Uncut US-Version, Special Edition, 2 DVDs) EuroVideo Medien DVD, ab 12, 121 Min. Kauf
Iron Man (Deutsche Kino-Version) EuroVideo Medien DVD, ab 12, 118 Min. Kauf
Iron Man (Uncut US-Version, Steelbook, 2 DVDs)
Nicht lieferbar
EuroVideo Medien DVD, ab 12, 121 Min. Kauf
Iron Man (Uncut US-Kino-Version) EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 12, 126 Min. Kauf
Iron Man (Uncut US-Version) EuroVideo Medien DVD, ab 12, 121 Min. Leih
Iron Man (Uncut US-Version, Steelbook) EuroVideo Medien DVD, ab 12, 121 Min. Leih
Iron Man (US-Version) EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 12, 126 Min. Leih
Enthalten in:
Iron Man / Iron Man 2 (Collector's Edition, 2 Discs)Iron Man / Iron Man 2 (Collector's Edition, 2 Discs)
Nicht lieferbar
Iron Man / Iron Man 2 (Exklusiv für Amazon und Saturn, Collector's Edition, 2 Discs, Steelbook,)
Nicht lieferbar
EuroVideo Medien GmbH
EuroVideo Medien GmbH
EuroVideo Medien GmbH
Blu-ray Disc, ab 12, 251 Min.
DVD, ab 12, 251 Min.
Blu-ray Disc, ab 12, 251 Min.
Kauf
Kauf
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Diverse Iron Man Nicht lieferbar
nach oben Games zum Film
Title Art System Vertrieb
Iron Man Game PC Sega
Iron Man Game PlayStation 2 Sega
Iron Man Game PlayStation 3 Sega
Iron Man Game Xbox 360 Sega
Iron Man Game Nintendo Wii Sega
Iron Man Game PSP Sega
Iron Man Game Nintendo DS Sega
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Der zynische Waffenhändler und Erfinder Tony Stark wird im Irak entführt und gezwungen, eine besonders effektive Waffe zu konstruieren. Stattdessen baut sich der geniale Techniker einen Anzug aus Schwermetall, mit dessen Hilfe er fliehen kann. Wieder zu Hause in Los Angeles, verfeinert er die Technik immer weiter, bis ihm der Anzug sozusagen übermenschliche Fähigkeiten verleiht. Er ahnt nicht, dass ausgerechnet sein väterlicher Freund Obadiah Stone der Mann ist, der ihm ans Leder und sich Tonys Innovation zu Eigen machen will.

Der seit 1963 seinen Dienst versehende Old-School-Comicheld aus dem Hause Marvel erfährt eine filmische Umsetzung, die auf dem Gebiet der Superheldenverfilmungen Maßstäbe setzt. Mit einem ausgeprägten Willen zu realistischer Darstellung liefert Jon Favreau ein spektakuläres Update der klassischen Entstehungsgeschichte des "Iron Man", die nicht nur mit nahtlos in die Textur des Films eingefügten Effekten überzeugt, sondern auch mit einem perfekten Gespür für die Balance von Action und Humor - getragen von einem Top-Hauptdarstellertrio.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Pressestimmen

Was die Fans von einem Comicabenteuer erwarten, wird hier geliefert: Überlebensgroße Action, visueller Witz, relaxter Ton, der Kampf gegen weltverschwörerische Pläne und das Spiel mit den zwei Identitäten, das die größten Comichelden kennzeichnet.

Treffpunkt Kino

Eine Comic-Adaption wie sie der Action-Fan mag: Außer aufwändigen Special Effects und Spannung ist auch eine kräftige Portion Humor geboten.

Blickpunkt:Film

Jon Favreau, der als Regisseur der albernen Weihnachtskomödie "Buddy, der Weihnachtself" nicht unbedingt die offensichtlichste Wahl für einen 130-Millionen-Dollar- Blockbuster ist, empfiehlt sich auf den zweiten Blick gerade durch seinen subversiven Sinn für Komik und ein paar großartig abwegige Besetzungsentscheidungen.

Süddeutsche Zeitung, 30. April 2008

Neben explosiven Actionszenen überzeugt "Iron Man" auch mit satirischen Spitzen gegen den Waffenlobbyismus der Bush-Administration. Sie geben der abgehobenen Comic-Verfilmung eine willkommene Erdung.

Abendzeitung, 30. April 2008

"Iron Man" mag ein nichtsnutziger Film sein, aber er ist es auf elegante Weise.

Frankfurter Rundschau, 30. April 2008

Dieser "Iron Man" nun soll die Zuschauer so richtig beeindrucken: lauterer Soundtrack, zynischerer Plot, größere Explosionen, farbigere Locations; dabei soll der Comic, der dem allem zugrunde liegt, durchscheinen, aber das Ganze soll auch als gelegentlich augenzwinkernder Actionfilm durchgehen. Dass das gelingt, liegt an Robert Downey Jr., der den Iron Man spielt.

Die Tageszeitung, 30. April 2008

Was den Film vor dem Absturz rettet, ist ja auch seine Tony-Stark- respektive seine Robert-Downey-Jr.-Show. Denn Downey, der schon durch einige Lebemannskandale hindurchgeschlitterte Star, spielt seinen Superhelden mit sichtlichem Spaß am Trash, ja, es sieht sogar so aus, als habe er in das schnelle Leben des Tony Stark augenzwinkernd eigene Erfahrungen hineinpumpen wollen.

Stuttgarter Zeitung, 30. April 2008

Iron Mans erstes Leinwand-Abenteuer kommt wie eine Mischung aus "Batman" und "Robocop" daher, mit ein paar flüchtigen "Superman"-Anleihen sowie der Miniaturausgabe einer "Transformers"-Schlacht als nicht ganz so üppiges Finale.

Die Welt, 30. April 2008

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