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Irgendwann in Mexico

Dritter Teil der blutigen Mexiko-Trilogie von Kultregisseur Robert Rodriguez, in dem "Desperado" Antonio Banderas als Latino-Western-Held erneut die Knarren zieht.

Irgendwann in Mexico
(Bild: Buena Vista)
Verleih Buena Vista
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2003
Regie Robert Rodriguez
Darsteller Antonio Banderas, Salma Hayek, Johnny Depp
Kinostart 25.09.2003
Einspielergebnis D € 3.058.504
Bes. (EDI) 512.967
Bes. (FFA) 525.005
Charthistory
Boxoffice USA $ 55.845.943
Charthistory
Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Mexiko am Rande des Chaos: Drogenbaron Barillo will den Präsidenten stürzen, während es der korrupte CIA-Agent Sands auf seinen Erzfeind General Marquez abgesehen hat, dessen Unterstützung wiederum Barillo für die Ausführung des Putsches braucht. Als Sands den Mariachi beauftragt, den General zu ermorden, setzt er damit eine Kette blutiger Ereignisse in Bewegung.

Nach "El Mariachi" und "Desperado" beschließt Kultregisseur Robert Rodriguez ("From Dusk Till Dawn", "Spy Kids") seine Mexiko-Trilogie mit seinem bislang aufwändigsten und actionreichsten Film. Mit von der Partie in dem aufsehenerregenden Spektakel sind neben "Desperado" Antonio Banderas Superstars wie Johnny Depp ("From Hell"), Salma Hayek ("From Dusk Till Dawn"), Willem Dafoe ("Spider-Man") und Schauspiellegende Mickey Rourke ("Angel Heart").

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Schon die Countrymelancholiker The Eagles appellierten an die Vernunft im Desperado, doch der Starrsinn ist groß in den Revolver schwingenden Einzelgängern. Auch Robert Rodriguez' charismatischer Banditensingle geht nicht in Pension, sondern nach "El Mariachi" und "Desperado" in sein drittes Abenteuer. Der Ansatz ist epischer, das Budget höher, die Besetzung prominenter, doch größere Erwartungen als an die Vorgänger werden nicht eingelöst. Wer solche Vergleiche nicht ziehen kann, hier den Erstkontakt mit Slapstickaction und Banditenmythos macht, wird eine solide Introduktion, wenn auch keine Revolution erleben.

Der Legende nach soll Quentin Tarantino, im Vorgänger noch als Darsteller mit einem coolen Toilettenwitz präsent, Rodriguez zu Teil 3 überredet haben. Wohin der Weg führen soll, zeigen der Originaltitel "Once upon a time in Mexiko" und die extremen Close-ups vor der Breitwandtapete des Cinemascope-Formats. Der Schatten von Sergio Leone liegt mächtig über dem Film, der mit einem vergleichsweise bescheidenen 30-Mio.-Dollar-Budget ein mexikanisches Revolutionsepos erzählt, in dem sich namhafte Darsteller und populäre Poseneinnehmer, wie etwa Enrique Iglesias, ergänzen. Ein Hauch von "Pancho Villa" und "The Crow" weht durch die verwinkelte Geschichte. El Mariachi (Antonio Banderas), der auf der "Hit"-Liste aller Kartelle steht, will Rache nehmen an Erzfeind Marquez, der seine schwangere Frau (Salma Hayek) ermordet hat. Drogenboss Barillo (Willem Dafoe) plant mit Hilfe von Marquez den Sturz des mexikanischen Präsidenten und CIA-Agent Sands (Johnny Depp) die Installation einer neuen Regierung. Dafür will er den Putsch abwarten und dann Mariachi, Marquez und Ex-FBI-Mann Jorge Barillo erledigen lassen. Persönliche Motive werden mit politischen verwoben, überraschende Koalitionen und Intrigen geschmiedet. Daneben werden Gitarren eingespielt, Gesichtsoperationen vorgenommen und unzählige Kugeln aus Gewehr- und Pistolenläufen gefeuert. Die Zeitlupen-Ballistik-Ballette gehören zum Mariachi-Repertoire, ergänzt von einer ansprechenden Motorradjagd, die einige gute Stunts bietet.

Rodriguez' Humor (Depp trägt selbstbewusst ein CIA-T-Shirt und übergibt einen Spitzellohn in einer "Kampf der Titanen"-Lunchbox) überzeugt mehr als die Cutstrategie des Regisseurs, der gerade in den Actionszenen viel zu schnell schneidet und damit den "sense of wonder", die staunende Ungläubigkeit über die Magie des Kinos, sabotiert. Frauen spielen in dieser Männerfantasie eine untergeordnete Rolle. Hayek ist in nur in wenigen Rückblicken, Jung-Latina Eva Mendes nur in einigen Szenen präsent und darf sich mit Depp einen von Pedro Almodóvars "Matador" beseelten Showdown liefern. Die Einstellung vieler Figuren, denen Leben nichts bedeutet, übernimmt man auch als Zuschauer. Man fühlt nicht, sondern beobachtet nur, spürt nicht die Mariachi-Melancholie, ahnt aber den Spaß, den vor allem Johnny Depp bei dieser Produktion gehabt haben muss. Er wechselt öfter die Outfits als "The Saint" und darf am Ende geblendet den Blinden, unzerstörbar aber irgendwie auch den "Beißer" (Bond) zum Besten geben. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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  • Szene aus Irgendwann in Mexico
  • Szene aus Irgendwann in Mexico
 
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Verleih Buena Vista
O-Titel Once Upon a Time in Mexico
Alternativ-/Arbeitstitel Desperado 2: Once Upon a Time in Mexico / El Mariachi 3
Land / Jahr USA 2003
Kategorie Spielfilm
Genre Action / Abenteuer
Produktionsfirmen Columbia Pictures/Dimension Films/Los Hooligans
Kinostart 25.09.2003
Laufzeit 102
FSK k.J. (keine Jugendfreigabe)
Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS
Einspielergebnis D € 3.058.504
Bes. (EDI) 512.967
Bes. (FFA) 525.005
Charthistory
USA-Start 12.09.2003, bei Columbia
Boxoffice USA $ 55.845.943
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.movie.de/filme/once
nach oben Cast & Crew
Produzenten Elisabeth Avellán, Carlos Gallardo, Robert Rodriguez
Regie Robert Rodriguez
Drehbuch Robert Rodriguez
Darsteller Antonio Banderas (El Mariachi), Salma Hayek (Carolina), Johnny Depp (Sands), Mickey Rourke (Billy Chambers), Eva Mendes (Ajedrez), Danny Trejo (Cucuy), Enrique Iglesias (Lorenzo), Marco Leonardi (Fideo), Richard "Cheech" Marin (Belini), Rubén Blades (Jorge), Willem Dafoe (Barillo), Cecilia Tijerina (Kellnerin), Gerardo Vigil (Marquez), José Luis Avendaño (Alvaro), Rodolfo De Alexandre (Omar), Pedro Armendáriz Jr. (El Presidente), Miguel Couturier (Dr. Guevara), Julio Mechoso (Nicolas), Ermahn Ospina (Quique), Sylvia Salpoyo (Jungesellin)
Schnitt Robert Rodriguez
Musik Robert Rodriguez
Produktionsdesign Robert Rodriguez
Ton William Jacobs
Kostüme Graciela Mazon
Casting Jorge Guerrero, Manuel Teil, Mary Vernieu
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Irgendwann in Mexico Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 102 Min. Kauf
Irgendwann in Mexico (Steelbook)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 97 Min. Kauf
Irgendwann in Mexico Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) UMD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 102 Min. Kauf
Irgendwann in Mexico Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 97 Min. Kauf
Irgendwann in Mexico
Nicht lieferbar
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) VHS, k.J. (keine Jugendfreigabe), 97 Min. Kauf
Irgendwann in Mexico Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 98 Min. Leih
Irgendwann in Mexico Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) VHS, k.J. (keine Jugendfreigabe), 98 Min. Leih
Enthalten in:
El Mariachi Trilogy (2 Discs)MexiCollection (3 DVDs)
Sony Pictures Home Entertainment (
Sony Pictures Home Entertainment (
Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 292 Min.
DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 276 Min.
Kauf
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Once Upon A Time In Mexico - Irgendwann in Mexico
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

El Mariachi, der Gitarre-spielende Racheengel, befindet sich weiterhin auf einem blutigen Feldzug, um den Tod seiner Geliebten zu sühnen. Derweil befindet sich ganz Mexiko in Aufruhr, denn der skrupellose Drogenbaron Barillo plant gemeinsam mit General Marquez einen Putsch. Genau das versucht der korrupte CIA-Agent Sands zu verhindern. Er beauftragt den Mariachi und dessen Getreue, den verhassten General zu liquidieren - und damit erreicht das Morden neue, ungeahnte Dimensionen.

Nach "El Mariachi" und "Desperado" schließt Kultregisseur und Tarantino-Weggefährte Robert Rodriguez seine spektakuläre Mexiko-Trilogie ab. Dabei geizt er nicht mit aufwändigen, effektvollen Action- bzw. Stuntsequenzen und erweist so dem großen Sergio Leone alle Ehre. Die Spitzenbesetzung um Antonio Banderas und Salma Hayek wird im dritten Teil um die Superstars Willem Dafoe, Mickey Rourke und Johnny Depp erweitert. An Charme mangelt es der moderne Spaghetti-Western-Variante allerdings ein wenig.

Quelle: mediabiz.de

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