Hidalgo - 3000 Meilen zum Ruhm
| Verleih | Buena Vista |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2004 |
| Regie | Joe Johnston |
| Darsteller | Viggo Mortensen, Omar Sharif, Adam Alexi-Malle |
| Kinostart | 08.04.2004 |
| Einspielergebnis D |
€ 3.475.244 Bes. (EDI) 557.077 Bes. (FFA) 551.638 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 67.204.587 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts schlägt sich Frank T. Hopkins als Kurierreiter durch, bis ihn das heißblütige Ross "Hidalgo" bis nach Saudi Arabien trägt. Hier will sich Frank den Traum erfüllen und das gefährliche, über 3000 Meilen führende Pferderennen "Ocean of Fire" gewinnen.
"Seabiscuit" trifft auf "Last Samurai" in Disneys Leinwandabenteuer, das von Regisseur Joe Johnston ("Jurassic Park 3", "Jumanji") mit großem Aufwand an Originalschauplätzen inszeniert wurde. Johnston lädt das schwere Gewicht seiner zweistündigen Story auf die starken Schultern von "Der Herr der Ringe"-Star Viggo Mortensen in der Hauptrolle des einsamen Reiters, der trotz größter Anstrengungen am Ende das Ziel erreicht, während dem Regisseur schon nach der ersten Etappe erschöpft der epische Atem ausgeht.
Quelle: Blickpunkt:Film
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"Seabiscuit" trifft auf "Last Samurai" in Disneys Leinwandabenteuer über einen Cowboy und seinen treuen Mustang, die Ende des 19. Jahrhunderts an der Welt längstem Pferderennen in der arabischen Wüste teilnehmen. Regisseur Joe Johnston ("Jurassic Park 3", "Jumanji") inszenierte mit großem Aufwand an Originalschauplätzen und lud das schwere Gewicht seiner zweistündigen Story auf die starken Schultern von "Der Herr der Ringe"-Star Viggo Mortensen in der Hauptrolle des einsamen Reiters. Der erreicht trotz größter Anstrengungen am Ende das Ziel, während Johnston schon nach der ersten Etappe erschöpft der epische Atem ausgeht, den sein Stoff verdient hätte.
Wie die großen Leinwandepen dieser Zeit - "Unterwegs nach Cold Mountain", "Last Samurai" - beginnt auch "Hidalgo" vielversprechend auf dem Schlachtfeld, in diesem Fall dem von Wounded Knee. Hier wird Frank Hopkins (Viggo Mortensen), Kurierreiter der amerikanischen Armee, Zeuge des Massakers an zahllosen Sioux-Indianern und versinkt, von den entsetzlichen Bildern verfolgt, in grenzenlosen Selbsthass, Alkohol und Agonie. Er schließt sich Buffalo Bill's Wild West Show an - als Attraktionsreiter mit dem "schnellsten und ausdauerndsten Pferd der Welt" und wird so von einem Scheich (Omar Sharif) eingeladen, zu beweisen, dass jener Mustang Hidalgo wirklich schneller ist als die edlen Rösser, die sich jährlich in einem 3000-Meilen-Rennen in der arabischen Wüste messen. Hopkins schlägt ein, findet sich kurz darauf als Außenseiter in einer fremden Welt wieder und erlebt hier unerwartete Abenteuer während einer strapaziösen Tor-Tour durch glutheißen Sand. Auf der Suche nach Wasser und Nahrung erfährt er die Erbarmungslosigkeit der Konkurrenten, wird beinahe kastriert, rettet die Scheichtochter vor Kidnappern, kämpft mit Sandstürmen, Heuschrecken und Leoparden und vor allem mit den Dämonen seiner Vergangenheit.
So reiht John Fuscos ("Spirit: Der wilde Mustang") Drehbuch Plotpoints aneinander, kann sich nicht entscheiden, ob es Abenteuer, Action oder sogar Liebesgeschichte sein will und vernachlässigt dabei die wirklich epischen Momente, die der Stoff bereithält. "Hidalgo" will von allem etwas - die Scheichtocher aus "Indiana Jones", den Scheich aus "Lawrence von Arabien", den - im übrigen wie alle Actionszenen fabelhaft inszenierten - Sandsturm aus "Die Mumie", den reitenden Außenseiter aus "Der Herr der Ringe", das Pferderennen aus "Seabiscuit", die Freundschaft zwischen Mensch und Tier aus allen Disney-Filmen, den Konflikt der Kulturen aus "Last Samurai". Während sich jedoch letzterer beispielsweise die Zeit nimmt, in die Seele seines Protagonisten vorzudringen, den genau wie Hopkins die Bilder eines Massakers verfolgen und der die Einladung in ein fremdes Land annimmt, um sich selbst in einer östlichen Kultur zu entdecken, bleibt Hopkins' Charakter eine Behauptung, der von Viggo Mortensen der bestmögliche Blick und die glaubwürdigste Haltung verliehen werden.
Tiefe gewinnt sein Frank Hopkins angesichts des oberflächlichen Skripts jedoch nur durch die eingangs offenbarte Tatsache, selbst indianischer Abstammung zu sein, womit eine interessante Parallele zum gemischten Blut seines vierbeinigen Freundes herausgestellt wird: Hidalgo ist halb Mustang, halb Indianer-Pony und damit schon mal Seelenverwandter. Viel mehr Nähe lässt sich jedoch auch zwischen Pferd und Reiter nicht entdecken - wenngleich die schönste Szene des Films, in der Hopkins Hidalgo aus einer Falle befreit und sich mit den Worten: "Niemand verletzt mein Pferd" an seinem Gegner rächt, auf dieser Freundschaft aufbaut, mit der Disney den Film bewirbt: Als auf Tatsachen basierende Geschichte eines Rennens und als Geschichte der Freundschaft eines Mannes und seines Pferdes. Gerade jene zwei Aspekte vernachlässigt Johnston jedoch, als traute er der Legende selbst nicht über den Weg. Vermutlich tut er damit Recht: Der echte Frank Hopkins wurde mittlerweile als mehrfacher Lügner entlarvt - es soll weder ein arabisches Rennen dieser Art gegeben haben, und erst Recht keines, das von Hopkins gewonnen wurde. cm.
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Verleih Buena Vista O-Titel Hidalgo Land / Jahr USA 2004 Kategorie Spielfilm Genre Abenteuer Produktionsfirmen Casey Silver Drehort Los Angeles, Montana, Marokko, Süddakota Drehzeit 06.08.2002 Kinostart 08.04.2004 Laufzeit 137 FSK ab 12 Jahre Bildformat Widescreen Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS Einspielergebnis D € 3.475.244
Bes. (EDI) 557.077
Bes. (FFA) 551.638
CharthistoryUSA-Start 05.03.2004, bei Buena Vista Boxoffice USA $ 67.204.587 Filmtrailer
Web-Link http://www.movie.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Casey Silver Koproduzenten Patricia Carr Ausf. Produzent Don Zepfel Regie Joe Johnston Drehbuch John Fusco Darsteller Viggo Mortensen (Frank T. Hopkins), Omar Sharif (Scheich Riyadh), Adam Alexi-Malle (Aziz), Zuleikha Robinson (Jazira), Louise Lombard (Lady Anne Davenport), Saïd Taghmaoui (Prinz Bin Al Reeh), Adoni Maropis (Sakr), Elizabeth Berridge (Annie Oakley), Frank Collison (Texas Jack Omohundro), Peter Mensah (Jaffa), J.K. Simmons (Buffalo Bill Cody), Silas Carson (Katib), Harsh Nayyar (Yusef), Floyd Westerman (Häuptling Eagle Horn), Victor Talmadge (Rau Rasmussen), Jerry Hardin (Nate Salisbury), C. Thomas Howell (Preston Webb), Joshua Wolf Coleman (Der Kurde), Steve Rimkus (Leutnant), Chris Owen (Soldat) Kamera Shelly Johnson Schnitt Robert Dalva Musik James Newton Howard Produktionsdesign Barry Robison, Troy Sizemore, Aurelio Crugnola, Kevin Constant, Luigi Quintili Ton Mary Ellis Kostüme Jeffrey Kurland Casting Nancy Foy - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Hidalgo - 3000 Meilen zum Ruhm Walt Disney Studios Home Entertainment Blu-ray Disc, ab 12, 136 Min. Kauf Hidalgo - 3000 Meilen zum Ruhm Walt Disney Studios Home Entertainment Blu-ray Disc, ab 12, 136 Min. Leih Hidalgo - 3000 Meilen zum Ruhm (2 DVDs) Walt Disney Studios Home Entertainment DVD, ab 12, 132 Min. Kauf Hidalgo - 3000 Meilen zum Ruhm Nicht lieferbarBuena Vista Home Entertainment VHS, ab 12, 132 Min. Kauf Hidalgo - 3000 Meilen zum Ruhm Walt Disney Studios Home Entertainment DVD, ab 12, 132 Min. Leih Hidalgo - 3000 Meilen zum Ruhm Walt Disney Studios Home Entertainment VHS, ab 12, 132 Min. Leih Enthalten in:
Hidalgo - 3000 Meilen zum Ruhm / Der Pferdeflüsterer, S.E. (2 DVDs)Walt Disney Studios Home Entertainment
DVD, ab 12, 294 Min.
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score James Newton Howard James Newton Howard Hidalgo Nicht lieferbar - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Man schreibt das Jahr 1890 in Amerikas Wildem Westen, wo sich Frank T. Hopkins als Kurierreiter verdingt. Sein ganzer Stolz ist sein Pferd, der feurige Mustang Hidalgo. Dessen Ruf ist so legendär, dass man sogar im fernen Saudi-Arabien davon erfährt. Schließlich erhält Hopkins von Scheich Riyadh die Einladung, seine Kräfte mit den besten Reitern des Orients zu messen. Und so kann sich Frank einen ganz besonderen Traum erfüllen: die Teilnahme an dem gefährlichen, über 3000 Meilen führenden Pferderennen "Ocean of Fire".
Nach Blockbustern wie "Jurassic Park 3" widmet sich Joe Johnston erneut einem aufwändigen Filmstoff und erzählt die lose auf Tatsachen beruhende Story vom längsten Pferderennen der Welt. Trotz Schwächen im Drehbuch können sich Fans großer Epen bei dem Genre-Mix aus Action, Abenteuer und Love Story auf die an Originalschauplätzen entstandenen Bilder sowie die darstellerische Leistung von Viggo Mortensen ("Herr der Ringe") freuen.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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