Warner Bros. Pictures Germany
Programm
Harry Potter und der Stein der Weisen
| Verleih | Warner |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2001 |
| Regie | Chris Columbus |
| Darsteller | Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint |
| Kinostart | 22.11.2001 |
| Einspielergebnis D |
€ 76.203.520 Bes. (EDI) 12.287.607 Bes. (FFA) 12.556.007 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 317.557.891 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Seit dem Tod seiner Eltern lebt Harry Potter bei der Familie seines strengen Onkels. Der Junge weiß nicht, dass seine Eltern Zauberer waren und er als einziger einen Angriff des seither verschollenen Lord Voldemoort überlebte. Doch dann erhält Harry eine Einladung zur Zaubererschule Hogwarts, wo er ausgebildet werden soll. Fortan steht sein Leben auf dem Kopf.
Ein kulturelles Phänomen findet den Weg auf die Leinwand: Von Steve Kloves kongenial adaptiert, ist Chris Columbus' Verfilmung des ersten Buchs der Bestsellerreihe von Joanne K. Rowling mehr als nur perfekt gestaltetes Family Entertainment mit eingebautem Blockbuster-Appeal, sondern auch Grundstein für eine Mega-Movie-Franchise, die über Jahre hinweg die Kassen klingeln lassen wird.
Quelle: Blickpunkt:Film
- nach oben Ausführliche Besprechung
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Bestes Family Entertainment mit eingebauter Blockbuster-Garantie und nahezu unerschöpfliche Franchise-Möglichkeiten - die Rede ist natürlich von Chris Columbus' Verfilmung des ersten Bandes von Joanne K. Rowlings' Bestseller-Reihe. Lang erwartet, heiß ersehnt, wird diese sorgfältige Adaption des vielschichtigen Zauberlehrling-Stoffes sowohl eingefleischte Leseratten und Fans des Romans als auch Kinofreaks und Büchermuffel zu überzeugen wissen. Liebevoll gezeichnete Charaktere, spektakuläre Effekte und hohe Schauwerte verschmelzen hier zu einem magischen Abenteuerfilm der Extraklasse, der dem Verleih märchenhafte Zuschauerzahlen garantieren wird.
Die Rügen zuerst: Harrys Haare sind schwarz, nicht dunkelbraun. Tante Petunia hat ein Pferdegesicht und ist viel, viel böser. Der Turban von Professor Quirrell müsste größer sein, der Drache Norbert kommt zu kurz vor und das schwierige Flaschen-Rätsel, das Hermine auf dem Weg zum Zauberstein löst, gar nicht... Beckmesserisch? Vielleicht. Die wahren Fachleute, sprich die Kinder, die bei der ersten Sondervorführung von "Harry Potter und der Stein der Weisen" anwesend waren, haben mit scharfen Augen und wachem Verstand sofort erkannt, was Regisseur Columbus und sein Drehbuchautor Steve Kloves ("Die fabelhaften Baker Boys") in puncto Buchvorlage verändert bzw. ausgelassen haben. Trotzdem: Insgesamt haben die Kids sich prächtig amüsiert, gelacht, gebangt und gezittert.
Hat Chris Columbus ("Kevin - Allein zu Haus", "Der 200-Jahre Mann") die in ihn gesetzten hohen Erwartungen also erfüllt? Die Antwort lautet: Ja. Er, der letztendlich - nachdem Steven Spielberg wegen "A.I. - Künstliche Intelligenz" seine Mitarbeit abgesagt hatte - vom britischen Produzenten David Heyman den Vorzug vor Kollegen wie Brad Silberling, Rob Reiner, Wolfgang Petersen, Alan Parker oder Terry Gilliam bekam, hat es verstanden, sein 125-Millionen-Dollar-Budget optimal einzusetzen. Dabei hat er sich, einer Verkaufsbedingung der Autorin entsprechend - Joanne K. Rowling gab die Verfilmungsrechte für die ersten beiden Harry-Potter-Bücher zum Schnäppchenpreis von 700.000 Dollar ab -, eng an den Roman gehalten und nur mit Blick auf die Filmlänge - insgesamt stattliche 152 Minuten - einige Episoden gerafft beziehungsweise eliminiert.
Die Story - falls es tatsächlich noch jemanden gibt, der sie nicht kennt - nimmt ihren Anfang, als Harry Potter an seinem elften Geburtstag erfährt, dass die Eltern Magier waren und vom bösen Lord Voldemort ermordet wurden, als er noch ein Baby war. Seitdem fristet er bei den Dursleys, der Familie seiner Tante, ein trostloses Dasein. Er haust unter der Treppe, wird vom jähzornigen Onkel Vernon beschimpft und vom verwöhnten Cousin Dudley gepiesackt. Mit der Pein ist es vorbei, als Harry via Eule einen geheimnisvollen Brief erhält, der ihn einlädt, die berühmte Zaubererschule Hogwarts zu besuchen. Dort angekommen findet er in Ron und Hermine gute Freunde und steckt sogleich mittendrin in einem spannenden, lebensgefährlichen Abenteuer...
Sucht man bei "Harry Potter" nach einer Schwachstelle, findet man sie höchstens in dem Umstand, dass keine richtige Geschichte erzählt wird, sondern die Handlung sich eigentlich nur aus einer Abfolge von einzelnen Episoden zusammensetzt. Die Ursache hierfür liegt schon in der Vorlage begründet. Da Rowling ihre Zauberlehrling-Saga von Beginn an auf sieben Bände angelegt hat, begnügt sie sich im ersten Band primär mit der Etablierung der Personen bzw. der Schauplätze und entwirft ihre Vision der Zaubererwelt. Die freilich haben Columbus und sein Team, darunter Oscar-Preisträger wie der Produktionsdesigner Stuart Craig ("Gandhi") oder der Kameramann John Seale ("Der englische Patient") und die renommierte Kostümbildnerin Judianna Makovsky ("Pleasantville") wunderbar begriffen und bebildert. Ob der rote Hogwarts-Express, der vom Bahnsteig 9 3/4 abfährt, der imposante Schul-Speisesaal mit seiner Zauberdecke (schwebende Kerzen natürlich inklusive), Hogwarts (= Alnwick Castle) selbst, die Winkelgasse oder die Gringotts-Bank, die Bilder im Kopf des Lesers decken sich über weite Strecken mit denen auf der Leinwand. Die tricktechnischen Höhepunkte, verantwortet von Rob Legato ("Titanic", "Apollo 13"), bei Harrys erstem Leinwandauftritt stellen sicherlich der finale Schachkampf mit lebenden Figuren und das atemraubende, auf fliegenden Besen ausgetragene Quidditch-Match, das sich durchaus mit dem Pod-Race aus "Star Wars: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung" messen kann, dar.
Sorgfältig ausgewählt und zum größten Teil auch ideal besetzt das gesamte Darstellerteam, das sich wie ein Who's Who britischer Leinwand- und Theater-Größen liest. Neben den Neulingen Daniel Radcliffe als Harry, Emma Watson als Hermine und Rupert Grint als Ron, der heimliche Sympathieträger der Geschichte, glänzen unter anderem Maggie Smith als Professor McGonagall, Julie Walters als Mrs. Weasley, Richard Harris als Schulleiter Dumbledore und vor allem Robbie Coltrane als der weichherzige Wildhüter Rubeus Hagrid. Unter Wert geschlagen geben sich, weil auch nicht gut genug eingesetzt, Ian Hart als Quirrell und Alan Rickman als der verhasste Professor Snape.
Bleibt zusammenfassend anzumerken, dass Columbus, dem hier seine Erfahrung als Autor der Internats-/Sherlock-Holmes-Geschichte "Das Geheimnis des verborgenen Tempels" sicherlich zu Gute kam, seine schwierige Aufgabe, Film- und Literaturfans gleichermaßen zufrieden zu stellen, bravourös gemeistert hat. Und mit Blick auf die über 100 Millionen, in mehr als 200 Ländern verkauften Harry-Potter-Bände braucht man auch keine Kristallkugel um voraussagen zu können, dass "Harry Potter und der Stein der Weisen" sowie die anstehenden Sequels viele Jahre lang die Kasse von Warner Bros. klingeln lassen werden. geh.
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Verleih Warner O-Titel Harry Potter and the Sorcerer's Stone Land / Jahr USA 2001 Kategorie Spielfilm Genre Fantasy Produktionsfirmen Heyday Films/1492 Pictures/Duncan Henderson Produzenten David Heyman Koproduzenten Tanya Seghatchian Ausf. Produzenten Chris Columbus, Mark Radcliffe, Michael Barnathan, Duncan Henderson Regie Chris Columbus Drehbuch Steven Kloves Buchvorlage Joanne K. Rowling Darsteller Daniel Radcliffe (Harry Potter), Emma Watson (Hermine Granger), Rupert Grint (Ron Weasley), John Cleese (Fast kopfloser Nick), Robbie Coltrane (Rubeus Hagrid), Richard Harris (Albus Dumbledore), Maggie Smith (Professor Minerva McGonagall), Alan Rickman (Professor Severus Snape), Ian Hart (Professor Quirrell/Voldemort), Warwick Davis (Professor Flitwick/Kassierer), Fiona Shaw (Tante Petunia Dursley), Richard Griffiths (Onkel Vernon Dursley), John Hurt (Mr. Ollivander), Julie Walters (Mrs. Molly Weasley), Sean Biggerstaff (Oliver Wood), Zoë Wanamaker (Madame Hooch), David Bradley (Mr. Filch), Tom Felton (Draco Malfoy), Harry Melling (Dudley Dursley), Matthew Lewis (Neville Longbottom) Kamera John Seale Schnitt Richard Francis-Bruce Musik John Williams Produktionsdesign Stuart Craig, Neil Lamont, John King, Michael Lamont, Andrew Ackland-Snow, Steven Lawrence, Lucinda Thomson, Peter Francis, Simon Lamont Ton John Midgley Kinostart 22.11.2001 Laufzeit 152 FSK ab 6 Jahre FBW-Prädikat Wertvoll Bildformat Widescreen Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS Einspielergebnis D € 76.203.520
Bes. (EDI) 12.287.607
Bes. (FFA) 12.556.007
CharthistoryUSA-Start 16.11.2001, bei Warner Bros. Boxoffice USA $ 317.557.891 Filmtrailer
Promo-Material Harry Potter Trailer (3,65 MB),
Harry Potter Trailer 2 (9,61 MB)Web-Link www.harrypotter.net www.harry-potter.de - nach oben Filmpreise
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Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person DIVA - Der Deutsche Videopreis 2003, München, 30.01.2003 Family Entertainment - Film Bogey - Box Office Germany Award 2001, München Titan - 10 Mio. Besucher in 100 Tagen - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
- nach oben Soundtrack
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score John Williams Harry Potter und der Stein der Weisen (incl. Bonus CD-ROM) Soundtrack/Original Score Diverse The Fantasy Album Nicht lieferbar Musik zum Film Diverse Harry Potter - Music From The Philosperh's Stone Nicht lieferbar - nach oben Games zum Film
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Title Art System Vertrieb Harry Potter und der Stein der Weisen Game PC Electronic Arts Harry Potter und der Stein der Weisen Game PSone Electronic Arts Harry Potter und der Stein der Weisen Game Game Boy Color Electronic Arts Harry Potter und der Stein der Weisen Game Game Boy Advance Electronic Arts Harry Potter und der Stein der Weisen Game PlayStation 2 Electronic Arts Harry Potter und der Stein der Weisen Game Xbox Electronic Arts Harry Potter und der Stein der Weisen Game GameCube Electronic Arts - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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An seinem elften Geburtstag erfährt Harry Potter, dass seine Eltern Magier waren und vom bösen Lord Voldemort ermordet wurden, als er noch ein Baby war. Seitdem fristet er bei den Dursleys, der Familie seiner Tante, ein trostloses Dasein. Er haust in einem Schrank unter der Treppe und wird von der ganzen Familie gepiesackt. Harrys Schicksal wendet sich, als er eine Einladung erhält, die berühmte Zaubererschule Hogwarts zu besuchen. In Ron und Hermine findet er gute Freunde, mit denen er sogleich lebensgefährliche Abenteuer zu bestehen hat...
Regisseur Chris Columbus und sein exzellentes Team haben die Magie des Joanne-K.-Rowling-Bestsellers wunderbar erfasst und bebildert. Ob Hogwarts-Express, der vom Bahnsteig 9 3/4 abfährt, oder die Schul-Aula mit ihrer Zauberdecke - schwebende Kerzen inklusive -, die Bilder im Kopf des Lesers decken sich (beinahe) mit denen auf der Leinwand. Highlights dieser Adaption stellen der finale Schachkampf mit lebenden Figuren und das furiose Quidditch-Match dar. Bereits im Kino sensationell erfolgreich.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Zusammenfassung
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Das trübe Schicksal des elfjährigen Waisen Harry Potter wendet sich, als er die Einladung erhält, die berühmte Zaubererschule Hogwarts zu besuchen. In Ron und Hermine findet er gute Freunde, mit denen er sogleich lebensgefährliche Abenteuer zu bestehen hat... Regisseur Chris Columbus und seinem exzellenten Team gelingt es, die Magie des Bestsellers wunderbar auf die Leinwand zu übertragen.
- nach oben FBW-Gutachten
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Kurztext:
Kongeniale Bestsellerverfilmung. Brillantes Feuerwerk aus Ausstattung, Farben, Effekten, Gags und Tricks, das ein Universum der Märchen, Sagen und Mythen hervorzaubert.
Gutachten:
Die Geschichte von dem Jungen Harry Potter, der im Internat Hogwarts in die Künste der Zauberei eingeführt wird und zum Kampf gegen das Böse in Gestalt des dunklen Lord Voldemort antritt, ist mit viel Phantasie und bemerkenswerten Special-Effects in Szene gesetzt worden. Mit einer Fülle von visuellen Einfällen wurde der Roman von Joanne K. Rowling in Bilder umgesetzt, von denen viele atmosphärisch und in ihrer Farbgebung besonders fesseln. Da sind zum Beispiel die Szenen in der Zaubererbank mit den Kobolden als emsige Angestellte, die Eulenpost und der nächtliche Gang durch den unheimlichen Zauberwald, in dem Zentauren und Einhörner hausen.
Obgleich die technischen, handwerklichen und auch die darstellerischen Qualitäten dieser Verfilmung unbestritten sind, wurde im Ausschuß sehr heftig über die zum Teil recht gewalttätigen Sequenzen diskutiert. Dazu gehören das dramatische Schachspiel mit der völligen Zerstörung der Figuren ebenso wie das Quidditchspiel auf den rasend schnellen Hexenbesen, bei dem ohne Rücksicht auf Verluste agiert wird. Kritisiert wurde dabei auch die Umsetzung von literarischen Vorstellungen in konkrete Bilder, die der Phantasie keinen Raum mehr lassen und immer wieder Gewalt mit Poesie konfrontieren und dadurch verstören.
Dennoch sind viele Momente im Film beeindruckend, so auch das subtile Psychogramm der Kinder, vor allem des Dreiergespanns Harry, Hermine und Ron, die lernen, daß Freundschaft und Loyalität stark machen und - wie in diesem märchenhaften Fall - helfen, die Kräfte des Bösen in Schach zu halten.
Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) - nach oben Newsarchiv
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TV-Ausstrahlungen (im deutschen Fernsehen seit Frühjahr 2005)
Sender Datum Zeit VOX 25.09.2009 14:00:00 VOX 24.09.2009 20:15:00 RTL 22.03.2008 14:50:00 RTL 21.03.2008 20:15:00 RTL 01.05.2007 15:50:00 RTL 29.04.2007 20:15:00 PREMIERE 2 18.11.2005 21:15:00 RTL 03.10.2005 15:50:00 RTL 02.10.2005 20:15:00
Mediabiz Datenbank
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Programmplaner
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Vorschau bis: KW 2012/49
Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.

