Hannibal
| Verleih | Tobis |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2001 |
| Regie | Ridley Scott |
| Darsteller | Sir Anthony Hopkins, Julianne Moore, Ray Liotta |
| Kinostart | 15.02.2001 |
| Einspielergebnis D |
€ 19.567.929 Bes. (EDI) 3.065.752 Bes. (FFA) 3.107.776 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 164.977.884 Charthistory |
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Zehn Jahre nach seiner Flucht aus dem Gefängnis meldet sich Hannibal Lecter aus seinem Unterschlupf in Florenz bei Clarice Starling. Überraschende Aktivitäten des FBI haben ihn aufmerksam werden lassen. Er ahnt nicht, dass der Multimillionär Verger, den Lecter einst zwang, sich selbst das Gesicht abzuschälen, die Faszination Lecters für die FBI-Agentin nutzen will, um ihn zu fangen und buchstäblich den Schweinen zum Fraß vorzuwerfen.
Exakt zehn Jahre nach dem fünffachen Oscar-Gewinner "Das Schweigen der Lämmer" kehrt Anthony Hopkins in seiner Paraderolle des Hannibal Lecter zurück auf die Leinwand. Diesmal ist es Ridley "Gladiator" Scott, der die morbide Serienkiller-Saga dem letztjährigen Bestseller von Thomas Harris mit visuellem Flair, abgründiger Spannung und Julianne Moore als Jodie-Foster-Ersatz kongenial umsetzt.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Exakt zehn Jahre, nachdem Hannibal Lecter sich mit einem alten Bekannten zum Lunch verabredete, brechen die Lämmer ihr Schweigen: Von Ridley Scott ein knappes Jahr nach "Gladiator" nach der Vorlage des Bestsellers von Thomas Harris inszeniert, kommt es zum lange ersehnten zweiten Leinwand-Zusammentreffen von Hannibal the Cannibal und Clarice Starling, nachdem "Das Schweigen der Lämmer" Maßstäbe für den modernen Thriller gesetzt und en passant fünf Oscars abkassiert hatte. Diesmal steht jedoch nicht die FBI-Agentin (nach der Absage von Jodie Foster kompetent von Julianne Moore dargestellt) im Mittelpunkt, sondern der von Anthony Hopkins einmal mehr mit Hochgenuss gespielte Lecter selbst, der vom einzigen Überlebenden einer seiner Attacken mit allen Mitteln gejagt wird.
Das Warten hat ein Ende, weil der exzentrische Harris sich im vergangenen Jahr mit der Veröffentlichung von "Hannibal" sozusagen aus heiterem Himmel endlich zu einem dritten Lecter-Roman - nach "Roter Drache" (von Michael Mann 1987 als "Blutmond" verfilmt) und "Das Schweigen der Lämmer" - hinreißen ließ. Hoffnungen auf die Verfilmung wurden durch die Lektüre des sich mit perversem Gusto gleichzeitig in feinster Kunst und Kultur und extremem Ekel suhlenden Romans allerdings nur bedingt geweckt: Deutlicher als in der massierten Explosion aus überzogenen Gewaltfantasien hat wohl selten ein Autor seiner Verachtung für die eigene Fanbasis Ausdruck verliehen. Das Überraschende an der Adaption ist sicherlich, dass mit Ausnahme einer minimalen Änderung am Schluss und einer verständlichen Raffung der Handlung alle Elemente des Romans erhalten bleiben. Trotzdem oder gerade deshalb fasziniert der Film, und selbst in vereinzelten abstoßenden Szenen bietet er spannende Unterhaltung - auch wenn er weniger überwältigt als es der komplexere und packendere "Das Schweigen der Lämmer" tat. Das hängt sicherlich damit zusammen, dass Jonathan Demme mehr wert darauf legte, die perfekt geölte Thrillermaschine mit vielschichtigen Inhalten und Figuren anzureichern. Wie der Roman "Hannibal" ist auch der Film weniger an Handlung als an Atmosphäre interessiert. Leinwand-Ästhet Scott erlaubt es sich, impressionistisch und opulent durch Palazzi, Museen und edelst ausgestattete Anwesen zu schwelgen, während die Geschichte von dem perversen Milliardär Mason Verger, den Lecter einst zwang, das eigene Gesicht in Stücke zu schneiden, nur langsam in Fahrt gebracht wird. Gespielt von einem unerkennbaren Gary Oldman, hat das abstoßende Hackfleisch-Gesicht eine hohe Summe ausgesetzt, wer Hinweise auf den Aufenthaltsort seines einstigen Peinigers geben kann, um ihn - buchstäblich - den Schweinen zum Fraß vorzuwerfen. Ein italienischer Inspektor in Florenz ist es, der Lecter auf die Spur kommt, der in Florenz die Stelle des Kurators übernehmen will und nach acht Jahren im Kerker die schönen Dinge des Lebens genießt. Obwohl der Polizist sich dem souveränen, mit Spaß überzeichneten Lecter geschlagen geben muss, löst er eine Kette von Ereignissen aus, die Hannibal in den USA wieder mit Verger zusammenkommen lassen - und mit Clarice Starling, die die damalige Begegnung mit dem kultivierten Kannibalen nie überwunden hat und von dem intriganten FBI-Ekel Krendler aufs Abstellgleis geschoben wurde. Natürlich ertappt man sich wieder dabei, sich auf die Seite von Lecter zu schlagen, weil er zwar Unaussprechliches tut, aber anders als sein Gegenspieler Verger und dessen willfährige sardinische Handlanger wenigstens gutes Benehmen, Eloquenz und Kultur an den Tag legt. Moore spielt eindeutig die zweite Geige, denn wenn Hannibal nach einer halben Stunde die Szene betritt, dann ist der Film nur noch seine Show. Und er ist ein Conferencier par excellence - auch wenn er beißt, tötet und entleibt, auch beim absurd abstoßenden Finale, über das gesprochen werden wird - und gesprochen werden muss: Es ist die vielleicht gleichzeitig extremste und groteskeste Szene, die es bislang in einem Mainstream-Film zu sehen gab. Wie sich hier Ekel und Lust überkreuzen, das gibt dem gängigen Horror eine völlig neue Qualität und wird unweigerlich passionierte Reaktionen hervorrufen. Aber sie weckt auch das Bedürfnis, unbedingt über das Gesehene zu sprechen, um es verarbeiten zu können. Sicherlich auch eine Aufgabe von Kunst, auch wenn sie wie hier hochglänzend in eine kommerzielle Hülle verpackt wurde. ts.
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Verleih Tobis O-Titel Hannibal Land / Jahr USA 2001 Kategorie Spielfilm Genre Thriller Produktionsfirmen Scott Free Kinostart 15.02.2001 Laufzeit 133 FSK ab 18 Jahre Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS Einspielergebnis D € 19.567.929
Bes. (EDI) 3.065.752
Bes. (FFA) 3.107.776
CharthistoryUSA-Start 09.02.2001, bei Universal Boxoffice USA $ 164.977.884 Promo-Material Hannibal Trailer (7,53 MB) Web-Link http://www.mgm.com/hannibal http://www.hannibal-derfilm.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Dino De Laurentiis, Martha De Laurentiis, Ridley Scott Ausf. Produzent Branko Lustig Regie Ridley Scott Drehbuch David Mamet, Steven Zaillian Buchvorlage Thomas Harris Darsteller Sir Anthony Hopkins (Hannibal Lecter), Julianne Moore (Clarice Starling), Ray Liotta (Paul Krendler), Frankie Faison (Barney), Giancarlo Giannini (Rinaldo Pazzi), Francesca Neri (Allegra Pazzi), Zeljko Ivanek (Dr. Cordell Doemling), Hazelle Goodman (Evelda Drumgo), David Andrews (FBI Agent Pearsall), Francis Guinan (FBI Direktor Noonan), James Opher (DEA Agent Eldridge), Enrico Lo Verso (Gnocco), Ivano Marescotti (Carlo), Fabrizio Gifuni (Matteo), Ennio Coltorti (Ricci), Gary Oldman (Mason Verger), Johannes Kiebranz (Mr. Konie) Kamera John Mathieson Schnitt Pietro Scalia Musik Hans Zimmer, Klaus Badelt Produktionsdesign Norris Spencer, David Crank Ton Danny Michael Kostüme Janty Yates - nach oben Filmpreise
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Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person Bogey - Box Office Germany Award 2001, München Silber - 2 Mio. Besucher in 20 Tagen - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Hannibal (Ungekürzte Kinofassung) Universum Film Blu-ray Disc, nicht unter 18, 133 Min. Kauf Hannibal (Limited Collector's Edition, 2 DVDs im StarMetalpak) Nicht lieferbarUniversum Film DVD, nicht unter 18, 126 Min. Kauf Hannibal Universum Film DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 126 Min. Kauf Hannibal Nicht lieferbarUniversum Film DVD, nicht unter 18, 126 Min. Kauf Hannibal Nicht lieferbarUniversum Film VHS, nicht unter 18, 126 Min. Kauf Hannibal Nicht lieferbarUniversum Film VHS, ab 16, 124 Min. Kauf Hannibal (Special Limited Edition, 2 DVDs) Nicht lieferbarUniversum Film DVD, nicht unter 18, 126 Min. Kauf Hannibal Universum Film DVD, ab 16, 124 Min. Kauf Hannibal Universum Film DVD, nicht unter 18, 126 Min. Leih Enthalten in:
Hannibal / Hannibal Rising (2 Discs)Hannibal / Hannibal Rising (2 Discs)Universum Film
Universum Film
DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 252 Min.
Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 262 Min.
Kauf
Kauf
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score Hans Zimmer Hannibal - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Gut ein Jahrzehnt, nachdem Clarice Starling den Frauenmörder Buffalo Bill mit Hilfe des inhaftierten Serienkillers Hannibal Lecter zur Strecke brachte, gerät ihre einst steile FBI-Karriere in Turbulenzen. Just da meldet sich der zwischenzeitlich den Kerkermauern entwichene Lecter mit einer Art Liebesbrief aus Florenz bei ihr zurück. Lecter zu verhaften könnte ihren Ruf retten, doch muss Clarice sich beeilen: Der mysteriöse Milliardär Mason Verger, von Lecter einst verunstaltet, scheut keine Anstrengung, persönlich Rache zu üben.
The doctor is in, und genau wie vor zehn Jahren fliegen dem charmantesten aller Kino-Serienmörder die Herzen der Zuschauer nur so entgegen. Nachdem sowohl Jodie Foster als auch Regisseur Jonathan Demme für das Sequel nicht mehr zur Verfügung standen, fand man in Julianne Moore ("Lost World") bzw. Ridley Scott ("Gladiator") adäquaten Ersatz. Die besten Momente im blutigen Reigen gehören natürlich Anthony Hopkins, als kultivierter Kannibale längst unbestrittener Star der Show. Ein Fest für Horrorgourmets.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Zusammenfassung
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Der aus dem Gefängnis enflohene Lecter meldet sich aus Florenz bei Clarice Starling, deren Karriere auf einem Tiefpunkt angelangt ist. Die Verhaftung von Lecter könnte ihren Ruf retten, doch auch der einst von ihm verunstaltete Milliardär Verger ist hinter ihm her. Sequel mit dem charmantesten aller Kino-Serienmörder, in dem Julianne Moore die Rolle von Jodie Foster übernommen hat.
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Rund eine Woche nach seinem Kinostart ist die Altersbeschränkung für Ridley Scotts "Hannibal" in Australien heraufgesetzt worden.
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Vorschau bis: KW 2014/29
Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.
