Gladiator
| Verleih | UIP |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2000 |
| Regie | Ridley Scott |
| Darsteller | Russell Crowe, Joaquin Phoenix, Connie Nielsen |
| Kinostart | 08.03.2001 |
| Einspielergebnis D |
€ 22.842.329 Bes. (EDI) 3.520.447 Bes. (FFA) 3.574.071 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 187.601.773 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Der gefeierte römische Feldherr Maximus wird vom sterbenden Kaiser Marcus Aurelius gebeten, seine Nachfolge anzutreten. Um dies zu verhindern, tötet Aurelius' Sohn seinen Vater und ordnet die Exekution von Maximus und seiner Familie an. Maximus gelingt die Flucht, verwundet wird er von einem Sklavenhändler gefangen genommen und muss sich fortan als Gladiator verdingen. Als Kampfmaschine hat er schließlich nur noch ein Ziel: Rache an seinem Peiniger zu nehmen.
Nach 40 Jahren kommt wieder ein Monumentalfilm aus dem alten Rom in die Kinos. Ridley Scott ist es gelungen, den bekannten Stoff zeitgenössisch und außerordentlich spannend aufzuarbeiten, was sich insbesondere in den Kampfszenen zeigt. Ohne sich in langatmigen Erklärungen zu verlieren wird der Gladiatorenalltag glaubwürdig dargestellt. Ein exzellentes Casting, allen voran Russell Crowe, rundet den Film ab. Eines der Meisterwerke dieses Jahres.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Ridley Scott, zuletzt für "Die Akte Jane" (663.448 Besucher) zurecht von der Kritik nicht gerade freundlich behandelt, gibt hier wieder eine Kostprobe seines außergewöhnlichen Talents. Unter schwierigsten Drehbedingungen hat der erfolgsverwöhnte Brite in den englischen Wäldern von Aldershot, in Marokko und auf Malta sein "Speer und Sandalen"-Epos in Szene gesetzt, das den Vergleich zu Kubricks "Spartacus" - gewisse Parallelen sind unübersehbar - und streckenweise sogar zu William Wylers "Ben Hur" nicht zu scheuen braucht.
Rund 107 Millionen Dollar haben die Studios DreamWorks und Universal sich diesen Monumentalfilm kosten lassen - ein durchaus mutiges Unterfangen, bedenkt man, dass im Jahre 1963 der Kapitalflop von Joseph L. Mankiewicz' ähnlich gelagertem "Cleopatra" dazu führte, dass Werke dieser Art wegen explodierender Kosten und abnehmendem Zuschauerinteresses von der Leinwand verschwanden. Andererseits wurde das ebenfalls totgesagte Katastrophenfilm-Genre der 70er Jahre jüngst - dank innovativer Computertechnik und einer ordentlichen Portion human touch - mit Blockbustern wie "Independence Day" und "Titanic" dermaßen erfolgreich wiederbelebt, dass auch hier ein Erfolg prädestiniert scheint.
Scott, ehemals Student am Royal College of Art, der sich angeblich von dem Gladiatoren-Gemälde pollice verso (zu deutsch: Daumen nach unten) des französischen Künstlers Jean-Léon Gérôme inspirieren ließ, beginnt seinen Film im Jahre 180 nach Christi. Der hochdekorierte Feldherr Maximus - der überzeugende Russell Crowe, nach "Insider" wieder mit Idealgewicht - steht mit seinen Legionen hoch im Norden des römischen Reichs, kurz davor die germanischen Stämme endgültig zu unterwerfen. Nach einer furiosen, im gespenstischen Halbdunkel der Wälder ausgefochtenen Schlacht, einer in Ton und Bild Best-of-Mischung aus "Excalibur", "Der 13te Krieger" und Hollywoods aktuellsten pyrotechnischen Effekten, steht Kaiser Marc Aurel am Ziel seiner Träume: Alle Feinde sind besiegt, die Grenzen gefestigt. Nun gilt es einen Nachfolger zu installieren. Der greise Marc Aurel denkt an seinen bevorzugten General, den Outsider Maximus, während sein Sohn Commodus - Joaquin Phoenix in ähnlich bestechender Form wie in "8 MM" - fest damit rechnet, als Thronfolger eingesetzt zu werden.
An dem an dieser Stelle geführten Dialog offenbart sich die einzige, relative Schwäche des Historien-Spektakels, sieht man von den eingestreuten, für manche etwas aufgesetzt und esoterisch wirkenden Traumsequenzen Maximus' ab: Das Drehbuch ist unausgereift und stellenweise holprig. Drei Autoren, David Franzoni, er entwickelte die Idee zum Film 1996, als er Spielbergs "Amistad" schrieb, John Logan ("An jedem verdammten Sonntag") und William Nicholson ("Shadowlands"), bastelten an der Story, die teilweise parallel zu den Dreharbeiten zu Papier gebracht wurde.
Mit der Entscheidung seines Vaters unzufrieden, tötet Commodus diesen und versucht auch Maximus zu ermorden. Dem gelingt die Flucht, die ihn zunächst in die Gladiatorenschule des Proximo und schließlich ins Kolosseum Roms führt. Von hier aus startet er, mit Hilfe seiner bärenstarken Mitstreiter - darunter der deutsche Muskelmann Ralph Moeller und der seit "Amistad" Revolte-erfahrene Djimon Hounsou -, seinen Rachefeldzug gegen Commodus.
In der Hauptstadt des Imperiums angekommen, entfaltet "Gladiator" denn auch seine gesamte optische Brillanz. Am Computer ist ein antikes Rom entstanden, das "echter" nicht sein könnte. Und die erste Arena-Kampfsequenz - weitere mit Tigern, Löwen und Hyänen sowie dem obligaten, alles entscheidenden Duell Mann gegen Mann folgen - mit rasenden Streitwagen, stellt selbst das Rennen aus "Ben Hur" und den pod race aus "Star Wars: Episode I" in den Schatten.
Schauspielerische Glanzlichter setzen die Haudegen Richard Harris als Marc Aurel und der während der Dreharbeiten auf Malta in einer Bar verstorbene Oliver Reed als Proximo. Er hatte bis zu seinem Tod schon alle Szenen bis auf eine abgedreht. Diese eine Aufnahme wurde durch eine andere ersetzt, die das Effekte-Team am Computer entsprechend veränderte.
Mit "Gladiator" ist Ridley Scott ein blutiges, spektakuläres und stellenweise atemraubendes Helden-Epos geglückt, das "Black Rain" und "1492 - Die Eroberung des Paradieses" näher steht als "Blade Runner" und "Thelma & Louise", der UIP aber ohne all zuviel Anstrengung ähnliche Umsätze wie "Alien" bringen sollte. geh.
Quelle: Blickpunkt:Film - nach oben Mediathek
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Verleih UIP O-Titel Gladiator Land / Jahr USA 2000 Kategorie Spielfilm Genre Historienfilm / Action Produktionsfirmen DreamWorks Pictures Kinostart 08.03.2001 Erster Start 25.05.2000 Laufzeit 155 FSK ab 16 Jahre Einspielergebnis D € 22.842.329
Bes. (EDI) 3.520.447
Bes. (FFA) 3.574.071
CharthistoryUSA-Start 05.05.2000, bei Dreamworks Boxoffice USA $ 187.601.773 Filmtrailer
Promo-Material Gladiator Trailer (4,23 MB) - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Douglas Wick, David H. Franzoni, Branko Lustig Koproduzenten Terry Needham Ausf. Produzenten Walter F. Parkes, Laurie MacDonald Regie Ridley Scott Drehbuch David H. Franzoni, Bill Nicholson, John Logan Darsteller Russell Crowe (Maximus), Joaquin Phoenix (Commodus), Connie Nielsen (Lucilla), Oliver Reed (Proximo), Derek Jacobi (Gracchus), Djimon Hounsou (Juba), Richard Harris (Marc Aurel), David Hemmings (Cassius), Ralf Moeller (Vibius), Spencer Treat Clark, Tomas Arana Kamera John Mathieson Schnitt Pietro Scalia Musik Hans Zimmer, Lisa Gerrard Produktionsdesign Arthur Max, David Allday, John King, Benjamín Fernández Ton Ken Weston, Scott Millan, Bob Beemer Kostüme Janty Yates Effekte John Nelson, Neil Corbould, Tim Burke, Rob Harvey - nach oben Filmpreise
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Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person 10. Video Champion 2009, München, 19.11.2009 Special Edition 12. VideoWinner 2001, München, 31.01.2002 Verleih - Silber 73. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2000, Los Angeles, 25.03.2001 Beste Kostüme Janty Yates 73. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2000, Los Angeles, 25.03.2001 Beste Spezialeffekte John Nelson, Neil Corbould, Tim Burke, Rob Harvey 73. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2000, Los Angeles, 25.03.2001 Bester Film 73. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2000, Los Angeles, 25.03.2001 Bester Hauptdarsteller Russell Crowe 73. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2000, Los Angeles, 25.03.2001 Bester Ton Ken Weston, Scott Millan, Bob Beemer 54. British Academy Awards 2001, London, 25.02.2001 Beste Ausstattung Arthur Max 54. British Academy Awards 2001, London, 25.02.2001 Beste Kamera John Mathieson 54. British Academy Awards 2001, London, 25.02.2001 Bester Film 54. British Academy Awards 2001, London, 25.02.2001 Bester Schnitt Pietro Scalia 11. VideoWinner 2000, München, 01.02.2001 Digital Interactive Video Award (DIVA) 58. Golden Globe 2001, Los Angeles, 21.01.2001 Beste Originalmusik Hans Zimmer, Lisa Gerrard 58. Golden Globe 2001, Los Angeles, 21.01.2001 Bester Film (Drama) Bogey - Box Office Germany Award 2000, München Silber - 2 Mio. Besucher in 20 Tagen - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score Hans Zimmer/Lisa Gerrard Gladiator Soundtrack/Songtrack Diverse Gladiator - More Music From The Motion Picture Soundtrack/Original Score Diverse The Fantasy Album Nicht lieferbar - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Im Jahr 180 nach Christus steht Kaiser Marc Aurel am Ziel seiner Träume: Mit den germanischen Stämmen sind die letzten Feinde besiegt. Nun gilt es nur noch, einen Nachfolger zu installieren. Der Kaiser favorisiert seinen Feldherrn Maximus, Sohn Commodus hingegen rechnet mit sich selbst. Mit der Entscheidung des Vaters unzufrieden, tötet er diesen und versucht Maximus zu ermorden. Dem gelingt die Flucht, die ihn schließlich ins Kolosseum Roms führt. Von hier aus startet er seinen Rachefeldzug gegen den Thronräuber Commodus.
Ridley Scott ("Alien") sorgt mit seinem blutrünstigen Monumental-Spektakel für die glorreiche Wiederauferstehung des Speer-und-Sandalen-Epos. Dabei überzeugt er nicht nur durch optische Brillanz und pyrotechnische Effekte, sondern auch bei der Wahl der Stars, die von "Insider" Russell Crowe über Joaquin Phoenix ("8mm") bis hin zu Deutschlands Muskelpaket Ralf Moeller reicht. Ein mit unzähligen Kampfsequenzen angereichertes Action-Highlight, das den Adrenalin-Spiegel beständig auf Höchststand hält.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Zusammenfassung
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Der römische Feldherr Maximus geht auf Rachefeldzug gegen den Thronräuber Commodus. Ridley Scotts erfolgreiche Wiedergeburt des Sandalenfilms, mit der Russell Crowe zum Action- und Weltstar wurde.
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