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Frida

Kunstvolles und mitreißendes Biopic über Leben und Lieben der legendären mexikanischen Malerin mit einer temperamentvollen Salma Hayek in der Titelrolle.

Frida Großansicht
(Bild: Buena Vista)
Verleih Buena Vista
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2002
Regie Julie Taymor
Darsteller Salma Hayek, Geoffrey Rush, Alfred Molina
Kinostart 06.03.2003
Einspielergebnis D € 6.404.532
Bes. (EDI) 1.124.701
Bes. (FFA) 1.153.999
Charthistory
Boxoffice USA $ 25.981.203
Charthistory
Filmtrailer Video

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1925 reißt ein Busunfall die junge Frida Kahlo aus der Leichtigkeit ihres Seins. Mit Willensstärke trotzt sie der Gefahr, nie wieder gehen zu können und malt sich wie besessen die Angst von der Seele. Kaum halbwegs genesen, trifft sie auf den berühmten Maler Diego Rivera, der von ihrem Talent und ihrer Schönheit begeistert ist. Als glamouröses Paar erobern beide die Kunstwelt im Sturm.

Seit 1983 laborierten verschiedene Studios an dem Projekt "Frida", bis Julie Taymors mitreißendes Biopic 2002 die Internationalen Filmfestspiele in Venedig eröffnen konnte. Mit Erfolg, denn nicht nur die temperamentvolle Salma Hayek als legendäre mexikanische Künstlerin Frida Kahlo, die trotz Krankheit das Leben in vollen Zügen genoss, überzeugt - auch die farbenfrohe Ausstattung stimmt bis aufs I-Tüpfelchen.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Was lange währt, wird doch noch gut: Seit 1983 laborierten verschiedene Studios an dem Projekt "Frida". Das Biopic von Julie Taymor eröffnete die Internationalen Filmfestspiele in Venedig. Mit Erfolg, denn nicht nur Salma Hayek als legendäre mexikanische künstlerin Frida Kahlo, die trotz Krankheit das Leben in vollen Zügen genoss, überzeugt - auch die Ausstattung stimmt bis aufs I-Tüpfelchen.

Da es ihr unmöglich schien, den komplexen Charakter der mexikanischen Malerin zu verfilmen, konzentrierte sich Julie Taymor auf die emotionale Seite dieser Ikone weiblicher Emanzipation. Sie zeichnet nicht Station für Station ein außergewöhnliches Schicksal nach, sondern wählt bewusst subjektiv Momente aus, die den Werdegang der Künstlerin und Frau bestimmen, die sich von ihren Vorstellungen und nicht von gesellschaftlichen Maximen leiten ließ. Schon als junges Mädchen lebt Frida frei ihre sexuellen Wünsche aus, ein Busunfall reisst sie 1925 aus der Leichtigkeit des Seins. Nicht nur die Wirbelsäule ist lädiert, ihr rechtes Bein, schon vorher durch Kinderlähmung geschwächt, ist mehrmals gebrochen. Monatelang muss sie das Bett hüten, es besteht die Gefahr, dass sie nie wieder gehen kann. Aber ihr Wille ist - erst einmal - stärker als die Krankheit, während der sie wie besessen sich die Angst von der Seele malt. Kaum halbwegs genesen, fordert sie den berühmten Maler Diego Rivera (Alfred Molino als Viril-Paket) auf, ihr Werk offen und ohne Rücksicht zu beurteilen. Der ist begeistert, nicht nur von ihrem Talent, sondern auch von ihrer Schönheit. Die beiden werden ein glamouröses Paar, das die Kunstwelt im Sturm erobert. Dabei weiss Frida, auf was sie sich einlässt, heiratet sie doch einen Womanizer, dem keine Frau widerstehen kann. Sie versprechen sich nicht Treue, sondern Loyalität. Und Frida sieht souverän über zahlreiche Affären hinweg, die beiden schmücken die Kunstszene in San Francisco, Detroit und New York. Wie einen Patchworkteppich webt Taymor Höhen und Tiefen eines Lebens zusammen, zieht den Bogen bis zum bitteren Ende, Frida Kahlos Tod im Jahre 1954. Salma Hayek, die als Mitproduzentin auftritt und auch beim Drehbuch mitwirkte, ließ sich während der langen Wartezeit von diversen Tiefschlägen nicht demotivieren und fand mit Julie Taymor ihre Traumregisseurin und mit Miramax ein Studio, das ihre Pläne voll unterstützte. Sie entdeckt ihre eigene Frida und spielt diese Figur, die mit der Wirklichkeit vielleicht nicht zu viel zu tun hat, mit Verve und Temperament. Frida Kahlo ist hier eine schillernde und starke Persönlichkeit, die tapfer alles erträgt, sich erst von ihrem Mann trennt, als der mit ihrer Schwester schläft und - sei es aus Rache, sei es aus Lust - später mit Trotzki ein kurzfristiges Verhältnis anfängt, eine etwas misslungene Episode im sonst interessant inszenierten Biopic, wie leider die auch sehr oberflächlich gehaltenen Ausflüge in die Politik. Fridas Entwicklung spiegelt sich in ihrem künstlerischen Werk wieder, vom Hochzeitsporträt über das Selbstporträt und "Die zwei Fridas" bis hin zur Visualisierung der Schmerzen, die sie zuletzt quälten. Der Film, der ganz in Mexiko gedreht wurde, atmet die Atmosphäre des mittelamerikanischen Landes, den Machismo, offensive weibliche Erotik und eine Epoche der Liberalität, die mit der in Europa locker mithalten kann, über das ein oder andere Bohème- oder Weiber-Klischee sieht man da großzügig hinweg . Wer nicht weiß, wie es in Mexiko aussieht, mag die Farben übertrieben finden, aber das leuchtende Blau, das schreiende Orange oder das sinnliche Rot gehören zur mexikanischen Farbpalette wie die Tortilla auf den Teller. "Frida" ist fettes Kino und sollte ein neugieriges Publikum anziehen, schon der Name Salma Hayek sollte sich als Magnet erweisen. mk.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Buena Vista
O-Titel Frida
Land / Jahr USA 2002
Kategorie Spielfilm
Genre Drama
Produktionsfirmen Ventanarosa
Kinostart 06.03.2003
Laufzeit 123
FSK ab 12 Jahre
Tonformat Dolby-SRD
Einspielergebnis D € 6.404.532
Bes. (EDI) 1.124.701
Bes. (FFA) 1.153.999
Charthistory
USA-Start 25.10.2002, bei Miramax
Boxoffice USA $ 25.981.203
Filmtrailer Video
Promo-Material Frida Trailer (9,68 MB)
Web-Link http://www.fridamovie.com http://www.frida-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Sarah Green, Jay Polstein, Nancy Hardin, Lizz Speed
Koproduzenten Anne Ruark
Ausf. Produzenten Mark Amin, Mark Gill, Jill Sobel Messick, Amy Slotnick, Brian Gibson
Regie Julie Taymor
Drehbuch Diane Lake, Gregory Nava, Clancy Sigal, Anna Thomas
Buchvorlage Hayden Herrerra
Darsteller Salma Hayek (Frida Kahlo), Geoffrey Rush (Leo Trotzki), Alfred Molina (Diego Rivera), Edward Norton (Nelson Rockefeller), Antonio Banderas (David Siqueiros), Mía Maestro (Cristina Kahlo), Ashley Judd (Tina Modotti), Roger Rees (Guillermo Kahlo), Valeria Golino (Lupe Marín), Patricia Reyes Spindola (Matilda Kahlo), Diego Luna (Alejandro), Saffron Burrows (Gracie), Margarita Sanz (Natalia Trotzki), Anthony Alvarez (Trotzkis Bodyguard), Chavela Vargas (Tod), Lila Downs (Tango-Sängerin), Ehécatl Chávez (betrunkener Mann), Julian Sedgwick (Reporter New York)
Kamera Rodrigo Prieto
Schnitt Françoise Bonnot
Musik Elliot Goldenthal
Produktionsdesign Felipe Fernandez Del Paso, Bernardo Trujillo
Ton Santiago Nunez
Kostüme Julie Weiss
Maske Judy Chin, Beatrice De Alba, John Jackson
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
75. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Oscar-Verleihung - Academy Awards Großansicht
2002, Los Angeles, 23.03.2003 Beste Musik Elliot Goldenthal
75. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Oscar-Verleihung - Academy Awards Großansicht
2002, Los Angeles, 23.03.2003 Bestes Make-up John Jackson, Beatrice De Alba
60. Golden Globe
Golden Globe Großansicht
2003, Los Angeles, 19.01.2003 Beste Originalmusik Elliot Goldenthal
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Frida (Blu Cinemathek) STUDIOCANAL Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 12, 123 Min. Kauf
Frida STUDIOCANAL Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 118 Min. Kauf
Frida
Nicht lieferbar
Buena Vista Home Entertainment VHS, ab 12, 118 Min. Kauf
Frida (2 DVDs) Walt Disney Studios Home Entertainment DVD, ab 12, 118 Min. Kauf
Frida Walt Disney Studios Home Entertainment VHS, ab 12, 118 Min. Leih
Frida Walt Disney Studios Home Entertainment DVD, ab 12, 118 Min. Leih
Enthalten in:
Iris / Frida (2 Discs)
Walt Disney Studios Home Entertainment
DVD, ab 12
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Frida
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

1925 wirft ein Busunfall die lebenslustige Frida Kahlo aus der Bahn. Schwer verletzt bleibt sie über Monate ans Bett gefesselt, während sie ihre Angst und Unsicherheit in Bildern ausdrückt. Frisch genesen, lernt sie den Maler Diego Rivera kennen und lieben. Zusammen erobert das exzentrische Paar die Kunstwelt der USA im Sturm, liefert sich aber hinter den Kulissen explosive Streitereien - denn die Frau leidet unter den ständigen Affären des älteren Mannes. Bis zu ihrem Tod 1954 avanciert Kahlo zur bedeutendsten Künstlerin Mexikos.

Vom Latino-Luder zur Arthouse-Diva aufgestiegen, überzeugt die schöne Salma Hayek ("Dogma") in diesem gelungenen Biopic ihrer Landsmännin. An ihrer Seite glänzen Ausnahmedarsteller wie Alfred Molina, Geoffrey Rush und Edward Norton. Julie Taymor verfilmte das turbulente Leben der Künstlerin in farbsatten Bildern und starken Einstellungen (Kamera: Rodrigo Prieto von "25 Stunden"). Mit Oscars für die beste Musik und das beste Make-Up bedacht, dürfte das einfühlsame Werk vor allem bei der Damenwelt ankommen.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Julie Taymors Biopic der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo, die 1925 nach einem Unfall ans Bett gefesselt lernt, ihre Ängste und Unsicherheit in Bildern auszudrücken und sich später in den exzentrischen Maler Diego Rivera verliebt. An der Seite von Salma Hayek glänzen Ausnahmedarsteller wie Alfred Molina, Geoffrey Rush und Edward Norton.

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