Freddy Vs. Jason

Zwei mordlustige Legenden der Leinwandgeschichte treffen in einem doppelt gruseligen Teenie-Horror-Spektakel aufeinander.

Freddy Vs. Jason Großansicht
(Bild: Warner)
Verleih Warner
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2003
Regie Ronny Yu
Darsteller Robert Englund, Ken Kirzinger, Monica Keena
Kinostart 20.11.2003
Einspielergebnis D € 1.426.577
Bes. (EDI) 231.333
Bes. (FFA) 234.572
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Boxoffice USA $ 82.163.317
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Weil die Kinder in der Elm Street dank eines von ihren Eltern verabreichten Medikaments nicht mehr träumen, kann Freddy Krueger nicht mehr töten. Deshalb manipuliert er geschickt einen anderen Psychopathen, Jason Voorhees, damit dieser Rache in seinem Namen üben kann. Doch als Jason die Manipulation erkennt, wendet sich seine grausame Mordlust gegen Freddy und alles, was ihm in den Weg kommt.

Vor über zehn Jahren eroberte Freddy Krueger die Albträume einer Generation. Nun macht sich Freddy die Träume eines anderen "Masters of Evil" zu eigen - die des nicht zu stoppenden Massenmörders Jason Voorhees aus den "Freitag der 13."-Filmen - womit sich zwei Leinwand-Titanen in einem Horror-Spektakel begegnen. Hongkong-Regisseur Ronnie Yu inszenierte das doppelt gruselige Vergnügen, in dem Robert Englund ein letztes Mal die Messer wetzt und Ken Kirzinger Kane Hodders Jason-Maske übernimmt.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Die Idee steht bereits seit 1994 im Raum, doch erst jetzt treffen in der Superlative-Tradition von "Dracula gegen Frankenstein" oder "Godzilla gegen King Kong" die Kultfiguren zwei der erfolgreichsten Horrorfranchises der achtziger Jahre in einem blutrünstigen Slasher-Face/Off aufeinander. Die Rede ist natürlich von Schlitzefinger Freddy Krueger aus der siebenteiligen "Nightmare on Elm Street"-Reihe und "Freitag der 13."- Maskenmörder Jason Vorhees, der bereits zehnmal sein grausiges Schlachtwerk vollzog. Ihr genüsslich in allen Slasherklischees schwelgendes Teenterror-Tête-à-Tête lockte neugierige Genrefans zahlreich in die US-Kinos und bescherte ein überraschendes Boxoffice von imposanten 36,4 Mio. Dollar.

Das bluttriefende New-Line-Logo der Openingcredits suggeriert sogleich, was auf dem Programm steht: ein exzessives Blutgelage, genau nach Geschmack der Fans. Der folgende Prolog bietet ein Wiedersehen mit Robert Englund als Freddy Krueger, der sich per Rückblende mit Off-Kommentar an seine Hintergrundgeschichte als Kindermörder und seinen resultierenden Lynchtod erinnert. Den beiden Drehbuchnovizen Mark Swift und Damian Shannon zufolge kommt er auf die praktische Idee, den roboterhaften Metzelmörder Jason Vorhees (Kane Hodder wurde ohne aufzufallen von Stuntman Ken Kirzinger ersetzt) in seinen Dienst zu stellen, da die Teenager in der Elm Street Freddy längst vergessen haben und er daher keine Macht mehr besitzt, in ihre Träume einzudringen. Die besagte Gruppe von lüsternen Teenies besteht aus ansehnlichen Mädels (darunter Kelly Rowland von Destiny's Child in ihrem Filmdebüt), die sich zum Teil nicht scheuen, ihren männlichen Gegenstücken, die generell zuviel Alk und Drogen fröhnen, ihre künstlich aufgeblasenen Brüste zur Schau zu stellen. Eine Jungfrau vom Dienst (Monica Keena als zerbrechlich anmutendes Engelchen) darf natürlich nicht fehlen, deren lange verschollener Freund (Jason Ritter) aus einer Nervenheilanstalt ausbricht, um sie vor der messerscharfen Anmache von Freddy zu bewahren. Der Konflikt zwischen den beiden unverwüstlichen Horrorikonen entsteht, als Jason einem erneut machtvoll gewordenen Freddy beim bestialischen Killen ins Gehege kommt. Nachdem sie mehrfach aufeinander prallen, kommt es am Crystal Lake zum Heimspiel-Finale für Jason, das von Regisseur Ronny Yu ("Chucky und seine Braut") mit Martial-Arts-Einlagen versehen wurde. Da es sich bei beiden jedoch um nicht tot zu kriegende Mordmonster handelt, entfaltet sich eine langwierige (und selbst im Horror- Land wenig logische) Angelegenheit.

Surreale Momente, die Freddys Welt ausmachen, werden mit der geradlinigen Metzelroutine von Jason vermischt. Das Ergebnis wirkt passabel, aber etwas uninspiriert. Amüsant die Szene, in der Freddy als von "Alice im Wunderland" inspirierte Kifferraupe mit einem Teen ein Pfeifchen raucht, doch insgesamt fällt der Humorquotient niedrig aus, was manchem Fan gelegen kommt. Für schlappe 30 Mio. Dollar Budget realisiert, schreibt der Kampf der Horrortitanen bereits nach dem Startwochenende schwarze Zahlen. Ein zweites Aufeinandertreffen ist also vorprogrammiert. ara.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Warner
O-Titel Freddy Vs. Jason
Land / Jahr USA 2003
Kategorie Spielfilm
Genre Horror
Produktionsfirmen Sean S. Cunningham
Kinostart 20.11.2003
Laufzeit 97
FSK k.J. (keine Jugendfreigabe)
Bildformat Widescreen
Einspielergebnis D € 1.426.577
Bes. (EDI) 231.333
Bes. (FFA) 234.572
Charthistory
USA-Start 15.08.2003, bei New Line
Boxoffice USA $ 82.163.317
Web-Link http://www.freddyvsjason.com http://www.freddyvsjason-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Sean S. Cunningham
Ausf. Produzenten Douglas Curtis, Robert Shaye, Stokely Chaffin, Renee Witt
Regie Ronny Yu
Drehbuch Damian Shannon, Mark J. Swift
Buchvorlage Wes Craven, Victor Miller
Darsteller Robert Englund (Freddy), Ken Kirzinger (Jason), Monica Keena (Lori), Jason Ritter (Will), Kelly Rowland (Kia), Katharine Isabelle (Gibb), Chris Marquette (Linderman), Brendan Fletcher (Mark), Tom Butler (Dr. Campbell), Lochlyn Munro (Deputy Stubbs), Kyle Labine (Freeburg), Zack Ward (Marks Bruder), Paula Shaw (Jasons Mutter), Garry Chalk (Sheriff), Jesse Hutch (Trey), David Kopp (Blake), Brent Chapman (Blakes Vater), Spencer Stump (Jason, jung), Alistair Abell (Sheriffs Officer), Robert Shaye (Rektor Shaye), Christopher Gauthier (Shack)
Kamera Fred Murphy
Schnitt Mark Stevens
Musik Graeme Revell
Produktionsdesign John Willett, Ross Dempster
Ton Patrick Ramsay
Kostüme Gregory B. Mah
Casting Matthew Barry, Nancy Green-Keyes
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Freddy Vs. Jason (Premium Edition, 2 DVDs)
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 93 Min. Kauf
Freddy Vs. Jason (2 DVDs)
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 93 Min. Kauf
Freddy Vs. Jason
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany VHS, k.J. (keine Jugendfreigabe), 93 Min. Kauf
Freddy Vs. Jason Warner Home Video Germany DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 93 Min. Leih
Freddy Vs. Jason Warner Home Video Germany VHS, k.J. (keine Jugendfreigabe), 93 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Graeme Revell Freddy vs. Jason Nicht lieferbar
Soundtrack/Songtrack Diverse Freddy vs. Jason Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Liebend gerne würde Klingenkralle Freddy Krueger weiter die Kinder in der Elm Street hüten, doch dank des neuartigen Traumblockers Hypnocil wiegt sich die Wohlstandsbrut in Sicherheit und er versauert in der Hölle. Da aber kommt Friedrich eine Idee: Warum nicht Jason Vorhees, den Schlächter vom Crystal Lake, erwecken und auf Hausbesuch schicken. Gefangen zwischen den Fronten der Alptraum-Schlächter sind die Teenager Lori und Will, welche ein gemeinsames Kindheitserlebnis mit Freddy verbindet.

Sean Cunningham, "Freitag"-Erfinder sowie offizieller George Lucas des Low Budget Splatter, und Chinas Action-Stilist Ronny Yu ("Chucky und seine Braut") bündeln ihr Talent für den Clash der Titanen im Slasher-Wesen - ein Trend, der mit "Alien vs. Predator" seine Fortsetzung findet. Gemäß der Milchmädchenrechnung 2 x Metzger = doppelter Blutzoll geht es von Minute 1 an mächtig zur Sache, ohne dass Atmosphäre von Stil sonderlich unter der Hektik litten. Vollbedienung für Fans mit Top-Marktchancen.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Vergessen von der undankbaren Welt bedient sich Alptraumschlitzer Freddy Krüger des untoten Jason Vorhees, um seine Auferstehung zu betreiben. Knallbunte, knietief blutgetränkte Vollbedienung für Slasherfans.

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