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Final Fantasy - Die Mächte in Dir

Visuell bahnbrechender Sciencefictionfilm mit fotorealistischen menschlichen Charakteren.

Final Fantasy - Die Mächte in Dir Großansicht
(Bild: Columbia TriStar)
Verleih Columbia TriStar
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2001
Regie Hironobu Sakaguchi
Kinostart 23.08.2001
Einspielergebnis D € 6.292.474
Bes. (EDI) 1.090.619
Bes. (FFA) 1.090.044
Charthistory
Boxoffice USA $ 32.054.918
Charthistory
Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

2065 ist die Erde verwüstet und von außerirdischen Invasoren kontrolliert, die sich von der spirituellen Energie getöteter Menschen ernähren. Während ein verblendeter General die Geisterwesen mit einer auch die Erde gefährdenden Superwaffe vernichten will, suchen Ärztin Aki und ihr Mentor Dr. Sid fieberhaft nach einer spirituellen Lösung.

Gänzlich Computer-animiert, ist dieser von der "Final Fantasy"-Videogamereihe inspirierte Spielfilm ein visueller Meilenstein des Kinos, der erstmals menschliche Figuren fotorealistisch in den Mittelpunkt stellt. Der spirituelle Ton der Story mag für manchen Hokuspokus sein, die visuelle Gestaltung aber garantiert echten und nicht faulen Zauber.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Der Sciencefictiontraum vom künstlichen Menschen, von der Emotionalisierung und Humanisierung der Maschine nimmt optisch eindrucksvolle Gestalt an im ersten Spielfilm, der gänzlich Computer-animiert fotorealistische menschliche Charaktere in den Mittelpunkt stellt. Angesichts konventioneller Dramaturgie ist diese digitale, von der erfolgreichen "Final Fantasy"- Videogamereihe inspirierte futuristische Vision vor allem ein Meilenstein in der technisch-ästhetischen Entwicklung des Kinos, der mit seiner visuellen Innovationsfähigkeit die beste PR für kommerziellen Erfolg liefert.

Seit Hironobu Sakaguchi 1987 das erste Abenteuer auf den Game-Markt warf, hat es "Final Fantasy" auf neun Teile und 33 Millionen verkaufte Exemplare gebracht. Der Sprung ins Kino ist dank dieser Fangemeinde ein kommerziell vertretbares Risiko, das die Produktion angesichts der Intention mit einem vermuteten 100- Millionen-Dollar-Budget noch bescheiden wirken lässt. Zentrale Ambition und Attraktion sind die ersten, vollständig aus Bits und Bytes kreierten menschlichen Figuren, die das Versprechen ihrer Schöpfer einlösen, auch wenn man sie nur als Schritt zu dem betrachten kann, was in einigen Jahren wirklich realisierbar scheint. Die eindrucksvollsten Prototypen dieser neuen, sich mitunter elegant und wunderbar weich bewegenden Schauspielergeneration sind die Protagonistin Aki, deren lange Haare mit jeder Kopfbewegung separat animiert wirken, vor allem aber ihr Mentor Dr. Sid, der mit Falten, Bart und der expressivsten Mimik das Glanzstück der Besetzung ist. Grundsätzlich wirken die Gesichtsfarben recht bleich (vielleicht durch den Plot begründet), die Augen noch nicht wirklich beseelt und die Emotionsfähigkeit gerade in Moll-Situationen noch unterentwickelt, womit hölzerne Darsteller wie im Realfilm auch hier agieren. Dennoch ist der Gesamteindruck verblüffend und von einer Geschichte gestützt, die in spiritueller Verwandtschaft zu "Prinzessin Mononoke" sich auch bei "Starship Troopers", vor allem aber James Camerons "Aliens" bedient. Die ersten 15 Minuten, in denen für die Zukunft des Kinos nahezu symbolisch die Sonne aufgeht, sind ein ästhetischer Genuss, wenn Heldin Aki, Megababe und Top-Ärztin, in Schwerelosigkeit schwebt, von einem wiederkehrenden Traum auf einen fremden Planeten geschickt wird und schließlich im zerstörten und belagerten New York erstmals die Aliens konfrontiert, die die Menschheit bis auf wenige Überlebende vernichtet haben. Die sich aus dem Nichts materialisierenden transparenten Wesen sind ruhelose Geister einer außerirdischen Spezies, die sich auf der Erde von den Seelen der von ihnen getöteten Menschen ernähren. Der Plot verbindet die Zukunft des blauen Planeten mit der Akis, die von den Aliens infiziert wurde und ihrem Tod entgegensieht, wenn es ihr und Dr. Sid nicht gelingt, die spirituelle Energie von acht Lebensformen aufzunehmen und damit die Aliens zu neutralisieren. Ein kerniger, aus dem Holz der "Small Soldiers" geschnitzter Captain unterstützt mit seiner heroischen Spezialtruppe den wissenschaftlichen Defensivansatz, während ein sturer General mit der Superkanone droht. Die zahlreichen Kampfsequenzen liefern vor allem ballistische Action, die es an Dynamik zwar nicht mit den hautnahen Konfrontationen von "Starship Troopers" aufnehmen kann, aber einen notwendigen Ausgleich zum esoterischen Rahmen dieses visuell mitunter lyrischen Sciencefictionfilms darstellt, der am Ende nicht nur außerirdische, sondern auch kritische Geister versöhnen könnte. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Columbia Tristar
O-Titel Final Fantasy
Land / Jahr USA 2001
Kategorie Spielfilm
Genre Science Fiction / Trickfilm
Kinostart 23.08.2001
Laufzeit 106
FSK ab 12 Jahre
Tonformat Dolby/DTS/SDDS
Einspielergebnis D € 6.292.474
Bes. (EDI) 1.090.619
Bes. (FFA) 1.090.044
Charthistory
USA-Start 11.07.2001, bei Sony Pictures Releasing
Boxoffice USA $ 32.054.918
Filmtrailer Video
Promo-Material Final Fantasy Trailer (8,78 MB)
Web-Link http://www.final-fantasy-der-film.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Hironobu Sakaguchi, Jun Aida, Chris Lee
Ausf. Produzent Hironobu Sakaguchi
Regie Hironobu Sakaguchi
Drehbuch Al Reinert, Jeff Vintar, Hironobu Sakaguchi
Sprecher Ming-Na (Doktor Aki Ross), Alec Baldwin (Captain Gray Edwards), Ving Rhames (Ryan), Steve Buscemi (Neil), Peri Gilpin (Jane), Donald Sutherland (Dr. Sid), James Woods (General Hein), Matt McKenzie (Major Elliot)
Kamera Motonori Sakakibara
Schnitt Christopher S. Capp
Musik Elliot Goldenthal
Produktionsdesign Mauro Borelli
Ton Randy Thom
Animation Andy Jones
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Final Fantasy - Die Mächte in Dir Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) Blu-ray Disc, ab 12, 106 Min. Kauf
Final Fantasy - Die Mächte in Dir (Einzel-DVD) Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 12, 102 Min. Kauf
Final Fantasy - Die Mächte in Dir Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) UMD, ab 12, 106 Min. Kauf
Final Fantasy - Die Mächte in Dir
Nicht lieferbar
Columbia TriStar Home Entertainment (CTHE) VHS, ab 12, 102 Min. Kauf
Final Fantasy - Die Mächte in Dir (2 DVDs) Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 12, 102 Min. Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Elliot Goldenthal/Lara Fabian ... Final Fantasy - The Spirits Within/Die Mächte in Dir Nicht lieferbar
nach oben Games zum Film
Title Art System Vertrieb
Final Fantasy VII Game PSone Sony Computer Entertainment
Final Fantasy VII Game PC Eidos
Final Fantasy VII Game PSone Sony Computer Entertainment
Final Fantasy VIII Game PSone Sony Computer Entertainment
Final Fantasy VIII Game PC Eidos
Final Fantasy VIII Special Edition Game PSone Sony Computer Entertainment
Final Fantasy IX Game PSone Atari
Final Fantasy VIII Game PSone Sony Computer Entertainment
Final Fantasy X Game PlayStation 2 Sony Computer Entertainment
Final Fantasy IX Game PSone Atari
Final Fantasy VI + Final Fantasy X Demo Game PSone Sony Computer Entertainment
Final Fantasy Anthology Game PSone Sony Computer Entertainment
Final Fantasy Origins Game PSone Atari
Final Fantasy X Game PlayStation 2 Sony Computer Entertainment
Final Fantasy XI - Online Game PC Ubisoft
Final Fantasy I & II - Dawn Of Souls Game Game Boy Advance Nintendo
Final Fantasy IX Game PSone Atari
Final Fantasy XI - Online Game PC Rondomedia
Final Fantasy IX Game PSone ak tronic
Final Fantasy VIII Game PSone ak tronic
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Auf der verwüsteten Erde des Jahres 2065 können nur noch wenige Lebensformen existieren. Und diese werden von außeriridischen Invasoren kontrolliert, die sich von der spirituellen Energie getöteter Menschen ernähren. Ein durchgeknallter General will diese Wesen mit einer Superwaffe vernichten. Doch damit würde er auch die Existenz des blauen Planeten gefährden. Fieberhaft suchen die Ärztin Aki und ihr Mentor Dr. Sid nach einer spirituellen Lösung.

Basierend auf seiner gleichnamigen, erfolgreichen Videogame-Reihe hat Hironobu Sakaguchi einen vollständig computeranimierten Film realisiert. Das Revolutionäre an diesem visuellen Meilenstein des Kinos ist die fotorealistische Darstellung der menschlichen Hauptfiguren, wobei die eher konventionelle Dramaturgie Sci-Fi-Fans kaum überzeugen wird. Doch dank der technisch-ästhetischen Originalität kann dieser futuristische Mix aus "Starship Troopers" und "Aliens" vor allem das an Innovationen interessierte jüngere Publikum in seinen Bann ziehen.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Die wenigen Lebensformen, die 2065 noch auf der Erde existieren, werden von außerirdischen Invasoren kontrolliert. Ein durchgeknallter General will die Aliens vernichten, doch damit würde er auch die Existenz der Erde gefährden. Vollständig computeranimierter Mix aus "Starship Troopers" und "Aliens" mit fotorealistischer Darstellung der Hauptfiguren.

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