Final Destination 4

Erstmals in 3D gedrehte Fortsetzung des populären Duells zwischen dem Tod und glücklichen Menschen, die ihm zu entkommen glaubten.

Final Destination 4 Großansicht
(Bild: Warner)
Verleih Warner
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2009
Regie David R. Ellis
Darsteller Bobby Campo, Shantel Vansanten, Mykelti Williamson
Kinostart 03.09.2009
Einspielergebnis D € 8.643.771
Bes. (EDI) 1.000.704
Bes. (FFA) 1.000.930
Charthistory
Boxoffice USA $ 66.436.248
Charthistory
Erstausstrahlung 12.02.2012 (Pro7)

nach oben Inhalt & Info

Als der junge Nick bei einem Speedway-Rennen die spontane Vision von einer unmittelbar bevorstehenden Kollisions-Katastrophe hat, rettet seine Warnung einigen Freunden und Fremden unter den Zuschauern das Leben. Doch bald müssen Nick und Freundin Lori feststellen, dass sich der Tod langfristig nicht stören lässt und die Glücklichen, die ihm entkommen sind, mit gnadenloser Konsequenz und Kreativität zu sich holt. Um den Tod zu überlisten, müssen die Kids seine Pläne durchschauen, ihm stets einen Schritt voraus sein.

Es ist noch reichlich Leben in der populären Show des Todes, wie der Top-Start am US-Boxoffice eindrucksvoll unterstreicht. "Final Destination 4" ändert nichts an der Rezeptur der Vorgänger, beweist Kreativität nicht im Plot, sondern ausschließlich in der Arbeit des Todes. Diese ist erstmals in dreidimensionalen Bildern zu sehen, die das Durchbohren, Plätten und Platzen menschlicher Körper wirklich hautnah miterleben lassen. Ein Spektakel für Gore- und Genrefans, die durch diesen Bonus voll auf ihre Kosten kommen.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Im vierten Teil des populären Franchise schlägt der Tod gewohnt konsequent und erstmals auch dreidimensional zu.

Wie der Glanzstart am US Boxoffice beweist, haben die voll im Leben stehenden Kids längst nicht vom Kick genug, dem Tod in seiner ganzen Kreativität zuzusehen. Und damit nun jeder hautnah beim Sterben der Anderen dabei sein kann, inszeniert David R. Ellis ("Final Destination 2") das Durchbohren, Plätten und Platzen der Körper in 3-D - ein tatsächlich belebendes Element für die Show des Todes. Wieder gerät eine Gruppe von Teens auf die Abschussliste, weil der vernünftige Nick die Pläne des Knochenmanns durch eine Spontanvision behinderte. Die Ouvertüre, ein aus der Bahn geratenes Speedway-Rennen, entpuppt sich als einfallsreiches Todesballett, untermauert von Beginn an den Anspruch des Films, die Jugendfreigabe nicht ins Kalkül zu ziehen. Nach diversen Crashs auf dem Kurs machen sich Autos selbständig, fliegen Motoren und Reifen durch die Luft, durchbohren lose Teile ungeschütztes Fleisch in allen erdenklichen Variationen. Nachdem Nicks Warnung einigen Glücklichen das Leben rettete, korrigiert der Tod die Störung im System, holt die Entkommenen zu sich.

Ohne an dieser bewährten Struktur etwas zu verändern, lässt das Drehbuch auch in dieser Folge die Illusion zu, dass die Opferkette durchbrochen werden könnte, doch natürlich muss vermeintliche Sicherheit am Ende blutig bezahlt werden. Das Figurenpersonal ist dabei gewohnt oberflächlich skizziert und damit austausch- und verzichtbar. Kein Problem, schließlich identifiziert sich der Fan ohnehin mehr mit dem Täter, zumal dieser oft auch Dummheit, Arroganz oder Fahrlässigkeit gnadenlos ahndet. Besonders geglückt wirkt die Finalstrafe für einen männlichen Charakterunfall, bei dessen würdiger Verabschiedung die ihn beschreibenden Wörter ass und hole eine entscheidende Rolle spielen. Originalität ist auch in anderen Todessequenzen sichtbar, vom über die Leinwand fegenden Überraschungsbus einmal abgesehen, den Genreveteranen vielleicht einmal zu oft gesehen haben. Dreidimensionalität wird hier auch in die Dienste des Sex gestellt, vor allem aber in Schleudereffekte mit allem, was die Schwerkraft überwinden kann. Die schönsten Ergebnisse aber sind nicht-letaler Natur, wenn etwa der Luftstoß einen glimmenden Papierfetzen direkt vor die Augen treibt. Wer die Vorgängerfilme mochte, wird trotz Abnutzungserscheinungen vom 3-D-Bonus versöhnt werden. Wo aber ist nach diesem coolen Gimmick die Final Destination für das Franchise? Wird irgendwann die letzte Dimensionsgrenze überwunden und ein Zuschauer auf die Todesliste übernommen? Natürlich ohne Ort und Identität anzudeuten, schließlich soll Hochspannung gewahrt bleiben. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Warner
O-Titel The Final Destination
Alternativ-/Arbeitstitel Final Destination: Death Trip 3D
Land / Jahr USA 2009
Kategorie Spielfilm
Genre Horror
Produktionsfirmen LivePlanet/New Line Cinema/Zide-Perry Productions
Kinostart 03.09.2009
Laufzeit 82
FSK k.J. (keine Jugendfreigabe)
Bildformat Digital 3D
Einspielergebnis D € 8.643.771
Bes. (EDI) 1.000.704
Bes. (FFA) 1.000.930
Charthistory
USA-Start 28.08.2009, bei Warner Bros.
Boxoffice USA $ 66.436.248
Web-Link http://www.fd-4.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Craig Perry, Warren Zide
Ausf. Produzenten Richard Brener, Walter Hamada, Sheila Hanahan
Regie David R. Ellis
Drehbuch Eric Bress
Darsteller Bobby Campo (Nick), Shantel Vansanten (Lori), Mykelti Williamson (George), Nick Zano (Hunt), Haley Webb (Janet)
Kamera Glen MacPherson
Schnitt Mark Stevens
Musik Brian Tyler
Produktionsdesign Jaymes Hinkle
Kostüme Claire Breaux
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2009, München 1000 Bes. pro Kopie am Startwochenende in der 3-D-Auswertung  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Final Destination 4 (Blu-ray 3D) Warner Home Video Germany Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 82 Min. Kauf
Final Destination 4 (Einzel-Disc) Warner Home Video Germany DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 78 Min. Kauf
Final Destination 4 (2 DVDs)
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 78 Min. Kauf
Final Destination 4 (Steelbook)
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 82 Min. Kauf
Final Destination 4 Warner Home Video Germany Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 82 Min. Kauf
Final Destination 4 Warner Home Video Germany DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 78 Min. Leih
Final Destination 4 Warner Home Video Germany Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 82 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Brian Tyler Final Destination 4
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Als der junge Nick bei einem Speedway-Rennen die spontane Vision von einer unmittelbar bevorstehenden Kollisionskatastrophe hat, rettet seine Warnung einigen Freunden und auch Fremden unter den Zuschauern das Leben. Doch bald müssen Nick und Freundin Lori feststellen, dass sich der Tod langfristig nicht stören lässt und die Glücklichen, die ihm entkommen sind, mit gnadenloser Konsequenz und Kreativität zu sich holt. Um den Sensenmann zu überlisten, müssen die Kids seine Pläne durchschauen, ihm stets einen Schritt voraus sein.

Es ist noch reichlich Leben in der populären Show des Todes, wie das Abschneiden am deutschen und dem US-Boxoffice eindrucksvoll unterstreicht. "Final Destination 4" ändert nichts an der Rezeptur der Vorgänger, beweist Kreativität nicht im Plot, sondern ausschließlich in den Arten des inszenierten Ablebens. Diese sind erstmals auch in dreidimensionalen Bildern zu sehen, die das Durchbohren, Plätten und Platzen menschlicher Körper wirklich hautnah miterleben lassen. Ein Spektakel für Gore- und Genrefans, die auch ohne diesen Bonus voll auf ihre Kosten kommen.

Quelle: mediabiz.de

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Sender Datum Zeit Quote Marktanteil
PRO7 12.02.2012 22:05 1.89 Mio. 7,6%
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