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Fifty Shades of Grey

Adaption des gleichnamigen Bestsellers um die sadomasochistische Beziehung eines jungen Milliardärs zu einer Studentin.

Fifty Shades of Grey Großansicht
(Bild: Universal)
Verleih Universal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2015
Regie Sam Taylor-Johnson
Darsteller Dakota Johnson, Jamie Dornan, Luke Grimes
Kinostart 12.02.2015
Einspielergebnis D € 38.536.462
Bes. (EDI) 4.409.177
Bes. (FFA) 4.419.823
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Boxoffice USA $ 166.147.885
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Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Bei einem Interview lernt die Literaturstudentin Anastasia Steele den Milliardär Christian Grey kennen. Die intellektuelle Frau fühlt sich von seiner arroganten, anzüglichen Art provoziert. Gleichzeitig besitzt der Mann jedoch eine Faszination, die sie unwiderstehlich anzieht. Zwischen den beiden entwickelt sich eine heftige Affäre, in der Christian stets darauf bedacht ist, die Oberhand zu behalten. Anastasia lernt seine dunkle Seite kennen und entdeckt in sich selbst ungeahnte sadomasochistische Lüste.

Sam Taylor-Johnson ("Nowhere Boy") hat den ersten Band der gleichnamigen Skandal-Trilogie der Engländerin E.L. James werk- und wortgetreu fürs Kino adaptiert. Elegant und flüssig fotografiert, auf der Sprachebene zuweilen unfreiwillig komisch, erinnert das SM-Erotikdrama über weite Strecken an gepflegte Dessous-Werbung. Kamera und Schnitt bleiben züchtig über der Gürtellinie, ausgiebig betrachten darf man(n) jedoch die Brüste der differenziert agierenden Dakota Johnson sowie den Sixpack von Model Jamie Dornan.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Der Film zum Skandal-Bestseller. Sam Taylor-Johnson hat den ersten Band von E. L. James' SM-Trilogie verfilmt - werk- und wortgetreu und ansehnlich besetzt.

Einer der größten Aufreger der 65. Berlinale - in der Sektion "Special" zu sehen - war zweifelsohne "Fifty Shades of Grey". Am 11. Februar, einen Tag vor dem bundesweiten Start, feierte die Adaption des ersten Teils von E. L. James' Erotik-Bestsellertrilogie, die sich weltweit über 70 Millionen Mal verkaufte, im schicken Zoo Palast - schräg gegenüber von einer großen Beate-Uhse-Filiale gelegen - seine Weltpremiere.

Um die sadomasochistische Beziehung zwischen der Literaturstudentin Anastasia Steele und dem Milliardär Christian Grey kreist der einfach gestrickte Plot, nach rund einer Stunde Vorspiel - man lernt sich bei einem Interview kennen, taxiert sich, kommt sich näher - geht's dann zur Sache. Die Hüllen fallen, Kabelbinder, Handfesseln und diverse Peitschen werden ausgepackt. Das klingt schlimmer als es tatsächlich ist, denn zu sehen bekommt man elegant und flüssig fotografierte, auf der Sprachebene zuweilen unfreiwillig komische Liebe-und-Hiebe-Unterhaltung, die über weite Strecken an gepflegte Dessous-Werbung erinnert. Kamera (Seamus McGarvey) und Schnitt (Lisa Gunning) bleiben züchtig - nicht zuletzt der FSK 16 geschuldet - über der Gürtellinie, ausgiebig betrachten darf man(n) jedoch die Brüste von Dakota Johnson, der Tochter von Melanie Griffith und Don Johnson, sowie den Sixpack von Model Jamie Dornan.

Regisseurin Sam Taylor-Johnson ("Nowhere Boy") hat nach dem Drehbuch von Kelly Marcel ("Saving Mr. Banks") ein SM-Erotikdrama gedreht, das exakt der Vorlage entspricht, die Dialoge musste sie wörtlich übernehmen - eine vertragliche Forderung der Autorin. (Harter) Sex oder Liebe? lautet die zentrale Frage, im schönsten Moment des Films verlieren die "love birds" im Segelflieger im Wortsinn den Boden unter den Füßen - eine Reminiszenz an Norman Jewisons "Thomas Crown ist nicht zu fassen" (1968), da wunderbar untermalt von "The Windmills of Your Mind", interpretiert von Noel Harrison. Was einen direkt zur Musik, dem dritten "Hauptdarsteller", bringt. Nach vollzogenem Akt setzt sich Chris im Luxus-Penthouse wie Richard Clayderman an den schwarz schimmernden Flügel, Ana gesellt sich, Aphrodite gleich in ein schneeweißes Bettlaken gehüllt, zu ihm. Als Anheizer erklingt Screamin' Jay Hawkins' "I Put a Spell on You", die Stones steuern ihr "Beast of Burden" bei und Beyoncé spricht der Protagonistin mit "Crazy in Love" aus der Seele - nur Ian Durys "Hit Me with Your Rhythm Stick" hat man vergessen.

Der Hype und das gute Marketing machen diesen Film primär aus, der in allen handwerklichen Belangen tadelsfrei umgesetzt ist und durch die durchaus differenzierte Darstellerleistung von Johnson besticht. Von der Drastik, die Lars von Triers vergleichbarer "Nymphomaniac" ausmachte, ist nichts zu spüren, eher etwas in Richtung "Striptease" oder "9 1/2 Wochen". Und einen Skandal wird er wohl auch nicht auslösen. Ana erniedrigt sich nämlich viel emanzipierter als ihre Vorgängerin und Kollegin Corinne Clery in Just Jaeckins Softporno-Meilenstein "Die Geschichte der O". Feministinnen erboste das 1975 so sehr, dass sie Stinkbomben warfen und auf Kinosessel pinkelten. Der Film wurde dennoch ein Hit - wie wohl auch dieser. geh.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Universal
O-Titel Fifty Shades of Grey
Land / Jahr USA 2015
Kategorie Spielfilm
Genre Drama / Erotik
Produktionsfirmen Focus Features/Michael De Luca Productions/Trigger Street Productions
Kinostart 12.02.2015
Laufzeit 125
FSK ab 16 Jahre
FBW-Prädikat Wertvoll
Einspielergebnis D € 38.536.462
Bes. (EDI) 4.409.177
Bes. (FFA) 4.419.823
Charthistory
USA-Start 13.02.2015, bei Focus Features
Boxoffice USA $ 166.147.885
Filmtrailer Video
Web-Link http://fiftyshades-film.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Michael De Luca, E. L. James, Dana Brunetti
Ausf. Produzenten Peter Schlessel, Marcus Viscidi
Regie Sam Taylor-Johnson
Drehbuch Kelly Marcel
Buchvorlage E. L. James
Darsteller Dakota Johnson (Anastasia Steele), Jamie Dornan (Christian Grey), Luke Grimes (Elliot Grey), Jennifer Ehle (Carla May Wilks), Eloise Mumford (Kate Kavanagh), Rita Ora (Mia Grey), Marcia Gay Harden (Dr. Grace Trevelyan Grey), Max Martini (Jason Taylor), Rachel Skarsten (Andrea), Victor Rasuk (José Rodriguez)
Kamera Seamus McGarvey
Schnitt Lisa Gunning
Musik Danny Elfman
Produktionsdesign David Wasco
Kostüme Mark Bridges
Casting Francine Maisler

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Mit nur einem Klick können Sie persönlich mit ihnen in Kontakt treten.

Projektleitung (Leitung) Tobias Schmidt (Organisation Livestream)
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
Video Award   2015, München, 14.07.2015 Gold - 500.000 verkaufte DVDs/Blu-rays in D. in 100 Tagen  
Video Award   2015, München, 29.06.2015 250.000 verkaufte DVDs/Blu-rays in Deutschland in 100 Tagen  
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2015, München, 02.03.2015 Gold - 3 Mio. Besucher in 30 Tagen  
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2015, München, 23.02.2015 Silber - 2 Mio. Besucher in 20 Tagen  
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2015, München, 17.02.2015 1 Mio. Besucher in 10 Tagen  
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2015, München, 17.02.2015 1000 Besucher pro Kopie am Startwochenende  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen (4K Ultra HD + Blu-ray) Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 16, 128 Min. Kauf
Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen (Unveröffentlichte Filmversion, Original-Kinofassung) Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 123 Min. Kauf
Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen (Unveröffentlichte Filmversion, Original-Kinofassung) Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 16, 128 Min. Kauf
Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen (Limited Special Edition, 2 Discs)
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 123 Min. Kauf
Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen (Special Edition, 2 Discs) Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 16, 128 Min. Kauf
Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen (Limited Special Edition, 2 Discs)
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 16, 128 Min. Kauf
Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen (Special Edition, 2 Discs, Exklusivtitel)
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 123 Min. Kauf
Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 123 Min. Leih
Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 16, 128 Min. Leih
Enthalten in:
Fifty Shades - 3 Movie CollectionFifty Shades - 3 Movie CollectionFifty Shades - 3 Movie Collection (4K Ultra HD + Blu-ray)
Universal Pictures Germany
Universal Pictures Germany
Universal Pictures Germany
DVD, ab 16, 355 Min.
Blu-ray Disc, ab 16, 369 Min.
Blu-ray Disc, ab 16, 369 Min.
Kauf
Kauf
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Fifty Shades Of Grey
Soundtrack/Original Score Diverse Fifty Shades Of Grey - Score
Soundtrack/Songtrack Diverse Fifty Shades Of Grey - Remixed
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Bei einem Interview lernt die Literaturstudentin Anastasia Steele den Milliardär Christian Grey kennen. Die intellektuelle junge Frau fühlt sich von seiner arroganten, anzüglichen Art provoziert. Gleichzeitig besitzt der Mann jedoch eine Faszination, die sie unwiderstehlich anzieht. Zwischen den beiden entwickelt sich eine heftige Affäre, in der Christian stets darauf bedacht ist, die Oberhand zu behalten. Anastasia lernt seine dunkle Seite kennen und entdeckt in sich selbst ungeahnte sadomasochistische Lüste.

Sam Taylor-Johnson ("Nowhere Boy") hat den ersten Band der gleichnamigen Skandal-Trilogie der Engländerin E.L. James werk- und wortgetreu fürs Kino adaptiert. Elegant und flüssig fotografiert, auf der Sprachebene zuweilen unfreiwillig komisch, erinnert das SM-Erotikdrama über weite Strecken an gepflegte Dessous-Werbung. Kamera und Schnitt bleiben meist züchtig über der Gürtellinie, ausgiebig betrachten darf man(n) jedoch die Brüste der differenziert agierenden Dakota Johnson sowie den Sixpack von Model Jamie Dornan.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Die etwas prüde Anastasia lässt sich von dem Milliardär Grey in seine Welt der Obsessionen entführen. Werkgetreue Adaption des gleichnamigen Bestsellers der britischen Autorin E.L. James um eine sadomasochistische Beziehung.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: WertvollKurztext:

Mit seiner Firma hat der junge erfolgreiche Unternehmer Christian Grey Milliarden verdient. Als die junge Literaturstudentin Anastasia Steele den begehrten Junggesellen für die Uni-Zeitung interviewen möchte, kann auch sie sich der Faszination durch den geheimnisvollen Mann nicht entziehen. Sie selbst ist schüchtern, zurückhaltend und strotzt nicht gerade vor Selbstvertrauen. Doch genau das scheint Christian an ihr zu interessieren. Immer näher kommen sich die beiden, bis Christian Anastasia eines Tages ein Angebot macht: Er möchte mit ihr einen Vertrag schließen. Der Vertrag beinhaltet Sex nach Regeln, und zwar nach Christians Regeln. Sie soll ihm gehorchen, von ihm beherrscht werden. Anastasia reagiert abweisend. Doch die Faszination ist stärker und lässt Anastasia eine Welt der Lust und Leidenschaften betreten, die sie vorher nicht kannte. Christian erfüllt ihr jeden Wunsch. Außer Nähe und Zuneigung. Und genau das ist es, was sie am meisten begehrt. Im Grunde ist die Geschichte der Anastasia in FIFTY SHADES OF GREY ein Märchen. Eine junge unscheinbare Frau verliebt sich in einen Traumprinzen, der ihr alle Wünsche erfüllt und sie zu seiner Prinzessin macht. Doch in Sam Taylor-Johnsons Verfilmung des gleichnamigen Erfolgsromans, der sich über hundert Millionen mal verkauft hat, erhält dieses Märchen eine prickelnde sexuelle Note. Denn wenn Christian Grey, dem Jamie Dornan mit seinem Spiel eine faszinierende Mischung aus Unnahbarkeit und unterdrückten, unter der Oberfläche brodelnden Gefühlen verleiht, seine Geliebte Anastasia in sein "Spielzimmer" ruft, dann warten dort Seile, Peitschen, Fesseln und Handschellen auf die junge Frau. Glaubwürdig verkörpert Dakota Johnson Anastasia, die naiv und unsicher Christians Welt betritt und die im Laufe der Zeit durch die BDSM-Praktiken nicht nur ihre eigene Lust, sondern auch ihr Selbstvertrauen als Frau erkennt. Kühle und stilsichere Eleganz durchziehen die klar komponierten Bilder, die Kamera liefert elektrisierende Aufnahmen, die Liebes- und Sexszenen sind geschmackvolle Bildchoreografien, die viel erahnen lassen, ohne alles zu zeigen. FIFTY SHADES OF GREY ist ein sinnlich-erotisches und modernes Märchen über Kontrolle, Verführung, Begierde und Leidenschaften. Prickelnd und faszinierend.

Gutachten:

Der Film von Sam-Taylor-Johnson kann als Literaturverfilmung, als Drama, als Romanze und als Erotikfilm betrachtet werden. Eine eindeutige Genre-Zuordnung ist also schwierig. Aber gehen wir einmal davon aus, dass es sich um ein Drama handelt, das Elemente der Romanze und des Erotikfilms aufweist und Erwartungen erfüllen muss, die sich aus der Adaption eines der meistverkauften Bestsellers aller Zeiten ergeben.
Die Geschichte ist bekannt: Eine 21-Jährige Literaturstudentin verliebt sich in einen jungen Milliardär, der sie in ein sadomasochistisches Rollenspiel verwickelt. Das kennen wir bereits aus den 1980er Jahren, als Mickey Rourke mit Kim Basinger 9 1/2 Wochen lang ähnlich verkehrte. Was hat sich geändert? Der Mann ist traumatisiert. Unter der ehemals postmodernen Oberfläche findet sich heute ein empfindsamer Mann, dessen sexuelle Identität empfindlich gestört ist. Daher kommt die Vorliebe für BDSM. Diese muss geheilt werden. Wer kann das? Am ehesten eine junge Frau, die diesen Mann bedingungslos liebt. Sie lässt sich also eine ganze Menge gefallen. Was sie sich aber nun genau gefallen lassen muss, welche sexuellen Praktiken der Film wie zeigt und mit welchen dramaturgischen Mitteln das Wechselspiel von Nähe und Distanz, von Ablehnung und Anziehung, von rastlosem Begehren und geduldiger Vernunft inszeniert ist, darin ist die Qualität des Films zu messen.
Die Dramaturgie hat märchenhafte Züge. Die junge Anastasia gerät in eine faszinierende fremde Welt. Durch ihre Persönlichkeit (neugierig, liebenswert, altruistisch, gebildet) ist sie dazu geeignet, diese Welt von ihren Dämonen zu befreien. Auf eine Art ist sie wie Dorothy in WIZARD OF OZ, nur ist die Welt hier eine banale Konsumwelt. Zudem ist "Oz" vor allem auch die Seele von Christian Grey und die ist in seinem BDSM-Raum gefangen. Was sich dort abspielt, sind sexuelle Praktiken und Spielarten, die eventuell nur noch für einen geringen Teil des Publikums Grenzüberschreitungen darstellen sollten. Ob das, was wir sehen, erotisch ist oder nicht, hängt vom Betrachter ab, da sind die ästhetischen Geschmäcker natürlich sehr verschieden. Die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden Protagonisten ist solide und nach klassischem Muster aufgebaut und hält daher eher wenige Überraschungen bereit. Es finden sich auch Redundanzen in der Narration. Die beiden Hauptdarsteller wissen jedoch zu überzeugen und der Film hat seine großen Momente, so etwa, wenn Anastasia und Christian die Punkte des Vertrags durchgehen, der ihre Beziehung und ihre sexuellen Praktiken regeln soll. Diese Szene überzeugt durch eine reizvolle Ambivalenz. Außerdem zeigt sich hier besonders deutlich die gesellschaftliche Relevanz des Films (wie auch schon der Romane). Es geht um die Liebe in Zeiten des Kapitalismus. Welche Träume und Sehnsüchte, aber auch Realitäten, Beziehungen in unserer Gegenwart beeinflussen, darüber lässt sich anhand des Films trefflich diskutieren.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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