Felix - Ein Hase auf Weltreise
| Verleih | UIP |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, Deutschland 2005 |
| Regie | Giuseppe Maurizio Laganà |
| Kinostart | 03.02.2005 |
| Einspielergebnis D |
€ 5.657.192 Bes. (EDI) 1.208.000 Bes. (FFA) 1.210.441 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Sophie und ihr Plüschhase Felix machen mit der Familie Campingurlaub in Norwegen, als Felix durch dumme Umstände von seinen Leuten getrennt wird und sich alleine zurück nach Hause durchschlagen muss. Unterwegs begegnet er Elfen, fliegenden Pferden, Yetis, dem Ungeheuer von Loch Ness und der Verwandtschaft des Grafen Dracula, wie er Sophie regelmäßig in langen Briefen berichtet.
Felix ist ein Plüschhase und Held der Kinderbücher von Annette Langen und Illustratorin Constanza Droop, die bereits sechs Abenteuer des niedlichen und sehr selbständigen Kuscheltiers, übersetzt in 22 Sprachen, veröffentlicht haben. Bei Kindern in Asien wie Europa bekannt, wird das erste klassische und liebevoll in Szene gesetzte Zeichentrick-Leinwandabenteuer von kleinen Fans heiß ersehnt.
Quelle: Blickpunkt:Film
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UIP - seit "7 Zwerge - Männer allein im Wald" auch mit einheimischen Produktionen erfolgsverwöhnt - schickt nun in einer weiteren deutschen Produktion einen putzigen Hasen auf Weltreise. Und da dieser als bebildertes Buch, TV-Serie und mannigfaltiger Merchandising-Artikel (Hauptsache, kariert) bei (Klein-)Kindern äußerst beliebt ist, sollte das erste abendfüllende Zeichentrickabenteuer mit Felix durchaus ähnliche Zahlen schreiben können wie Warners "Der kleine Eisbär", der bei seinem Kinostart im Herbst 2001 ähnliche Voraussetzungen erfüllte.
Gerade mal zehn Jahre hat Felix, Held der Kinderbücher von Autorin Annette Langen und Illustratorin Constanza Droop, auf dem Buckel, und schon hat er Millionen von Kinderzimmern erobert. Dabei kommt der globetrottende Nager mit der signifikanten karierten Schleife um den Hals nicht nur in Bilderbuch-Form und als Fernsehserien-Star großartig an, er lässt sich auch genial vermarkten. In erster Linie natürlich als süßes Kuscheltier, aber das Karomuster lässt sich auch auf allerhand nützlich Dinge wie Geldbörse oder Köfferchen, Brotzeitbeutel oder Rucksäcklein, Zahnbürste oder Bleistift pressen. Der enorme Bekanntheitsgrad insbesondere bei Vorschulkindern und Erst- bis Zweitklässlern verhalf der Marke Felix u ihrem ersten Leinwand-Auftritt. Wie der Titel "Felix - Ein Hase auf Weltreise" schon impliziert, verschlägt es den Hasen auch in der Kino-Version von Guiseppe Maurizio Laganà, in seiner italienischen Heimat eine Koryphäe in Sachen Animation und auch Regisseur der zweiten "Felix"-TV-Staffel, schon nach den ersten Filmminuten in die große weite Welt. Sehr zur Trauer seiner "Besitzerin", der achtjährigen Sophie. Und während diese zu Hause auf ein Lebenszeichen ihres Kuscheltiers, zum Glück ein begnadeter Briefeschreiber, wartet, wird der mutige und durch kaum etwas zu erschütternde Felix episodenartig von einer abenteuerlichen Begegnung in die nächste katapultiert. Gejagt von einem nervigen Poltergeist und dessen Vasallen macht das reiselustige Langohr unter anderem Bekanntschaft mit Pegasus, dem Yeti, dem Ungeheuer von Loch Ness und einer Handvoll Vampire, bis er schließlich von seiner Sophie wieder in die Arme geschlossen werden kann..
Wie es sich für einen Animationsfilm für den Nachwuchs gehört, sind Figuren und Hintergründe einfach gezeichnet und klar strukturiert. Da die Story häppchenweise präsentiert wird, werden gefährliche Situationen, sofern vorhanden, schnell aufgelöst. Trendgemäß wurden die Stimmen teils von Profis, teils von VIPs wie Uschi Glas, die eine alte Eule spricht, oder Hugo Egon Balder als "Männlicher Dodo" synchronisiert. Das Ergebnis ist ähnlich solide wie die musikalische Untermalung, bei der Schlager-Ikone Vicky Leandros mit dem Titellied und weiteren Songs für das Altmodisch-Klassische steht, während Ralph Kretschmar mit seinen nicht jedermanns Geschmack treffenden, rappenden Kakerlaken wohl auch die älteren Buben bzw. das internationale Publikum bedienen soll. Dennoch bleibt der Charme, den der illustrierte Felix in mittlerweile sechs Büchern verbreitet, weitgehend erhalten. Und dass man am Ende der übersichtlichen 80 Minuten auch noch ein wenig über diverse Legenden und Sagengestalten erfahren hat, ist ein kleiner Tribut an Pisa und unsere Wissensgesellschaft. Lustig und spannend, lehrreich und dramaturgisch leicht bekömmlich - so macht Felix seinem Namen alle Ehre und sorgt für glückliche Kinder. lasso.
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Verleih UIP O-Titel Felix - Ein Hase auf Weltreise Alternativ-/Arbeitstitel Felix - Der Film / Briefe von Felix Land / Jahr Deutschland 2005 Kategorie Spielfilm Genre Zeichentrick Produktionsfirmen ndF: neue deutsche Filmgesellschaft mbH, Caligari Film- und Fernsehproduktions GmbH, MIM MONDO IGEL MEDIA AG, WunderWerk, WunderWerk Senderbeteiligung ZDF - Zweites Deutsches Fernsehen Förderung FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 300.000) Produktionsförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 500.000),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 300.000)Verleihförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 210.000),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 300.000)Drehort Hamburg, München, Rom Drehzeit November 2004 Kinostart 03.02.2005 Laufzeit 84 FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung) FBW-Prädikat Wertvoll Bildformat 35 mm Tonformat Dolby-SRD Einspielergebnis D € 5.657.192
Bes. (EDI) 1.208.000
Bes. (FFA) 1.210.441
CharthistoryFilmtrailer
Web-Link http://www.felix-derfilm.de/ - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Matthias Walther, Orlando Corradi, Ricky Corradi Ausf. Produzent Gabriele M. Walther Producer Gisela Schäfer Redaktion Heribert Beigel Regie Giuseppe Maurizio Laganà Drehbuch John Patterson, Gabriele M. Walther Buchvorlage Annette Langen, Constanza Droop Sprecher Patrick Flecken (Felix), Rick Kavanian (Poltergeist/ Nessie), Uschi Glas (Eule), Jochen Nickel (Yeti/ Butler), Sonja Kirchberger (Fledermaus), Ralph Kretschmar (Kakerlaken), Hugo Egon Balder (männlicher Dodo), Janine Kunze (weiblicher Dodo), Lilian Brock (Sophie), Michael Schernthaner (Vater), Susanne von Medvey (Mutter), Tim Schwarzmeier (Julius), Lara Wurmer (Lena), Jasper Walther (Nicolas) Musik Danny Chang Herstellungsleitung Uwe Reimer - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Felix - Ein Hase auf Weltreise Universal Pictures Germany DVD, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 81 Min. Kauf Felix - Ein Hase auf Weltreise Nicht lieferbarUniversal Pictures Germany VHS, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 81 Min. Kauf Felix - Ein Hase auf Weltreise Universal Pictures Germany DVD, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 81 Min. Leih - nach oben Soundtrack
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Art Interpret Komponist Titel Musik zum Film Vicky Leandros Felix - Ein Hase auf Weltreise Nicht lieferbar - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Aufgrund dummer Umstände verliert die kleine Sophie im Urlaub ihren geliebten Plüsch-Hasen Felix. Doch das Langohr ist glücklicherweise ein begnadeter Briefeschreiber, so dass sie aus erster Hand von den Abenteuern des mutigen und durch kaum etwas zu erschütternden Felix erfährt. Bis Sophie ihn wieder in die Arme schließen kann, macht das reiselustige Tier unter anderem Bekanntschaft mit Pegasus, dem Yeti, dem Ungeheuer von Loch Ness und einer Handvoll Vampire, während es gleichzeitig von einem nervigen Poltergeist gejagt wird.
Wie es sich für einen Animationsfilm für den Nachwuchs gehört, präsentiert Regisseur Giuseppe Maurizio Laganà mit seiner Kino-Adaption der beliebten Kinderbücher ein einfach gezeichnetes, klar strukturiertes Märchen. Die abenteuerlichen Episoden werden so schnell als möglich wieder aufgelöst, damit die Spannung die Kinder-Nerven nicht allzu sehr strapaziert. Trendgemäß sorgen Profi-Synchronsprecher und VIPs wie die "alte Eule" Uschi Glas oder Hugo Egon Balder als "Dodo" für die Stimmen der Figuren. Für die ganze Familie.
Quelle: mediabiz.de - nach oben FBW-Gutachten
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Kurztext:
Hase Felix macht in 84 min eine Weltreise. Nicht ganz freiwillig, aber erlebnisreich. Ein an den bekannten Vorlagen (Büchern, Illustrationen) angeknüpftes temporeiches Zeichentrickabenteuer, das sich durch einfache, klare Figuren- und Hintergrundstrukturierung auszeichnet. Altersempfehlung ab 5 Jahren.
Gutachten:
In kindgerechter Ausgestaltung und Farbgebung erzählt der Animationsfilm (2D) die Abenteuer von Felix in verschiedenen Episoden. Dramaturgisch geschickt sind diese durch seine Briefe, die Sofie (die kindliche "Pflegemutter") zu Hause von ihm erhält, mit der Familiengeschichte verbunden. Der Plüschhase ist während des ganzen Films der eindeutige Sympathieträger, von dem man weiß, daß er am Ende unbeschadet zurückkehren wird. So vermag er die, möglicher Weise auftretenden, kurzen Bedrohungsmomente in den Abenteuerepisoden aufzufangen. In der Familie, in der die Geschwister recht unterschiedlich agieren, können sich zudem viele Kinder wiederfinden.
Die einzelnen Abenteuerepisoden werden in jeweils ganz eigenen Welten angesiedelt und fantasievoll ausgeführt. Sie enthalten zudem zahlreiche Anspielungen wie auf den "Kleinen Vampir" und den Kinderkanal. Gerade aber in diesen Episoden wirkt der Film auch problematisch. Ihre, wohl in guter Absicht in den Film eingefügte, große Anzahl kann gerade die kleineren Kinder, auf die der Film nach Inhalt und Form abzielt, zu sehr belasten oder zu ihrem frühzeitigen Ausstieg führen. Zudem werden sie mit Figuren und Orten konfrontiert, die sie aus ihrer Erfahrungswelt kaum als Anspielungen erkennen und zu denen sie somit keine Beziehung aufbauen können.Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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Vorschau bis: KW 2014/29
Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.

