Twentieth Century Fox of Germany

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Far Cry

Actioner nach dem populären Game, in dem Til Schweiger zum rabiaten Kämpfer wird.

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(Bild: Fox)
Verleih Fox
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Deutschland 2008
Regie Dr. Uwe Boll
Darsteller Til Schweiger, Emmanuelle Vaugier, Natalia Avelon
Kinostart 02.10.2008
Einspielergebnis D € 487.938
Bes. (EDI) 72.444
Bes. (FFA) 72.563
Charthistory
Erstausstrahlung 16.07.2011 (RTL)

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Jack Carver ist ein ehemaliger Elitesoldat der Special Force. Mittlerweile hat er sich zur Ruhe gesetzt und führt ein beschauliches Leben als Bootsführer an der amerikanischen Westküste. Eines Tages lässt sich die Journalistin Valerie von ihm zu einer Militärinsel bringen. Dort ist ihr Onkel als Colonel stationiert. Doch die Insel birgt ein Geheimnis.

Ein weiteres Mal nimmt der deutsche Regisseur Uwe Boll ein erfolgreiches Computerspiel als Vorlage für einen Actionfilm. Dieses Mal konnte er die deutschen Schauspieler Til Schweiger, Ralf Moeller und Udo Kier für sein Spektakel vor tropischer Kulisse verpflichten. Boll-Fans und Freunde sinnfreier Action kommen auf ihre Kosten.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Schluss mit Häschen, kleinen Kindern und sechs Millionen Kinozuschauern. Til Schweiger ballert jetzt für Uwe Boll Mutanten über den Haufen. Denn Deutschlands umstrittenster Regiekünstler hat sich mal wieder ein Computergame vorgeknöpft.

Irgendwo auf einer vom Militär hermetisch abgeriegelten Insel züchtet ein teutonischer Mad Scientist genetisch modifizierte Superkrieger für den Meistbietenden. Hermetisch? Nicht für Jack Carver (Schweiger), den trinkfesten Ex-Elitekrieger mit deutschen Wurzeln. Als Journalistin Valerie das sympathische Raubein bittet, sie doch mal eben zu dem mysteriösen Eiland zu transportieren, geht die Sache schon klar. Valerie hörte durch ihren Freund, den auf der Insel stationierten Colonel Max (Ralf Moeller), von den Experimenten des Wahnsinnigen und möchte sich ein Bild vor Ort machen. Als es Ärger gibt, greift Carver ein. Man ist ja schließlich Einzelkämpfer. Und Gentleman.

Es gibt alles, was man von Boll erwartet. Eine Game-Adaption mal wieder, bevölkert von Abziehbildern statt Charakteren, mit viel Geballer und weniger Gehalt. Ein paar Kleinigkeiten aber sind diesmal anders. Til Schweiger zum Beispiel. Während andere große Namen bei Boll nur gelangweilt den Scheck abholen, hängt sich der einzige deutsche Kinosuperstar richtig rein, hat sichtlich Spaß an Verfolgungsjagden über Stock und Stein, als hätte er auf einen richtigen Actionfilm nur gewartet. Den Szenen sowohl zwischen Schweiger und der Journalistin als auch zwischen Schweiger und einem komischen, dicken Sidekick wohnt gar ein gewisser Charme inne, und das ist etwas, was man von nur wenig Boll-Filmen behaupten kann.

Die Story ist so schlicht wie erwartet. Grunzende Mutanten und Söldner gegen die Guten. Einer von den Guten wird zum Mutanten umgedreht, was später für die Guten noch von Nutzen ist. Schlichtheit hat ihre Vorteile. Man fühlt sich nach zehn Minuten komplett im Film zu Hause, weiß, dass es hier keine Denksportaufgaben zu lösen gibt, und wartet auf die Schauwerte, die auch kommen. Udo Kier zum Beispiel ist als Superbösewicht mit Faible für Wagner genauso eine Bank wie Natalia Avelon als schöne, aber tödliche rechte Faust des Kunstfreundes. Sieht es nicht viel eindrucksvoller aus, wenn statt eines Wrestling-Monsters eine hübsche, zierliche Frau einen zwei-Meter-Recken umholzt?

Die Actionszenen sind bei weitem besser montiert als noch zu "Alone in the Dark"-Zeiten. Dafür darf in der ganzen, fast eine halbe Stunde dauernden finalen Auseinandersetzung helles Tageslicht auch den letzten Winkel ausleuchten, und selbst die dramatisch schöne pazifische Küstenlandschaft wird von Boll und seinem Kameramann stets ins rechte Licht gerückt. Der Wermutstropfen, der nicht fehlen darf, geht diesmal auf die Kappe des deutschen Verleihs. Aufgrund von Schnitten für eine FSK-16-Freigabe sieht der geneigte Fan nicht einen der drei zentralen Bösewichte sterben. Die verschwinden einfach, als seien sie offscreen verhaftet worden oder traurig nach Hause gegangen. Für einen Actionfilm ist das tödlich, denn Boll hatte sich natürlich für jeden etwas besonders einfallen lassen. Und das dürfen die Deutschen nicht sehen. Wenn das nicht doch wieder miese Mundpropaganda gibt. Und so unnötige. ab.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Fox
O-Titel Far Cry
Land / Jahr Deutschland 2008
Kategorie Spielfilm
Genre Action / Abenteuer
Produktionsfirmen Boll Kino Beteiligungs GmbH & Co. KG/Brightlight Pictures
Kinostart 02.10.2008
Laufzeit 94
FSK ab 16 Jahre
Einspielergebnis D € 487.938
Bes. (EDI) 72.444
Bes. (FFA) 72.563
Charthistory
nach oben Cast & Crew
Produzenten Dr. Uwe Boll, Dan Clarke, Shawn Williamson, Wolfgang Herold
Koproduzenten Jonathan Shore
Ausf. Produzenten Avni Yerli, Cevat Yerli, Faruk Yerli
Regie Dr. Uwe Boll
Drehbuch Michael Roesch, Peter Scheerer, Masaji Takei
Darsteller Til Schweiger (Jack Carver), Emmanuelle Vaugier (Valerie Cardinal), Natalia Avelon (Katia Chernov), Udo Kier (Dr. Krieger), Chris Coppola (Emillio), Ralf Moeller (Max Cardinal), Craig Fairbrass (Jason Parker), Michael Paré (Paul Summer), Don S. Davis (Genaral Roderick), Suzanne Ristic (Theresa), Jay Brazeau (Ralph)
Kamera Mathias Neumann
Schnitt Karen Porter
Musik Jessica de Rooij
Produktionsdesign Tink
Kostüme Carla Hetland
Casting Maureen Webb
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Far Cry (Blu-ray 3D, Special Edition) WVG Medien Blu-ray Disc, ab 16, 94 Min. Kauf
Far Cry (Special Edition, Uncut Version, Steelbook) WVG Medien Blu-ray Disc, ab 16, 94 Min. Kauf
Far Cry (Uncut, Steelbook)
Nicht lieferbar
WVG Medien DVD, ab 16, 91 Min. Kauf
Far Cry (Einzel-DVD, Uncut Version) WVG Medien DVD, ab 16, 91 Min. Kauf
Far Cry (Special Edition, 2 DVDs, Uncut Version) WVG Medien DVD, ab 16, 91 Min. Kauf
Far Cry (Special Edition, Uncut Version) WVG Medien Blu-ray Disc, ab 16, 94 Min. Kauf
Far Cry Warner Home Video Germany DVD, ab 16, 91 Min. Leih
Far Cry Warner Home Video Germany Blu-ray Disc, ab 16, 94 Min. Leih
Enthalten in:
Star Edition - Til Schweiger (2 Discs)
WVG Medien
DVD, ab 16, 275 Min.
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Jack Carver ist ein ehemaliger Elitesoldat der Special Force. Mittlerweile hat er sich zur Ruhe gesetzt und führt ein beschauliches Leben als Bootsführer an der amerikanischen Westküste. Eines Tages lässt sich die Journalistin Valerie von ihm zu einer Militärinsel bringen. Dort ist ihr Onkel als Colonel stationiert. Doch die Insel birgt ein Geheimnis: Ein verrückter Wissenschaftler züchtet dort genetisch modifizierte Superkrieger und ist alles andere als begeistert über den unangemeldeten Besuch.

Ein weiteres Mal nimmt der deutsche Regisseur Uwe Boll ein erfolgreiches Computerspiel als Vorlage für einen Actionfilm. Das Ergebnis ist nicht unbedingt besser als illustre Vorgänger wie "Alone in the Dark", aber doch allemal noch ansehnlicher besetzt, u. a. mit Superstar Til Schweiger, dessen Anwesenheit in diesem Film sich zwar nicht so recht erklären lässt, wohl aber dafür sorgt, dass dieser Ausflug in holprig inszenierte, sinnfreie Action bei Genrefans ankommen dürfte.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Pressestimmen

Neben der furiosen Action mit Anleihen bei "Stirb langsam" und "Universal Soldier" begeistert die ungewöhnliche Besetzung: Kultschauspieler Udo Kier ("Armageddon") stehen Muskelpaket Ralf Moeller ("Pathfinder"), B-Film-Veteran Michael Paré und Nachwuchstalent Natalia Avelon ("Das wilde Leben") zur Seite.

Treffpunkt Kino

Boll-Fans und Freunde sinnfreier Action kommen auf ihre Kosten.

Blickpunkt:Film

Ein Action-Thriller mit Superstar Til Schweiger! Ein Popcorn-Movie für Videogame-Kids!

Bild Zeitung, 2. Oktober 2008

"Far Cry" kopiert mit geradezu infantiler Unschuld Achtziger-Jahre-Actionfilme, als wären all die alten Schwarzenegger- und Stallone-Szenarien nicht längst abgenudelt. Was vielleicht als liebevolles Zitate-Kino gedacht war, erweist sich als abgedroschene, vorhersehbare Klischee-Abfolge mit Dauer-Déjà-Vu-Effekt.

Welt kompakt, 2. Oktober 2008

Sieht man einmal über die zum Himmel schreiend dümmlichen Dialoge beispielsweise in der bemerkenswert banalen Bettszene mit Schweiger und Vaugier hinweg, bleibt unterm Strich ein niveauloses, einfach strukturiertes Bumbum-Spektakel übrig, dessen Spezialeffekte dem Budget jederzeit gerecht werden.

Mannheimer Morgen, 2. Oktober 2008

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