Eine zauberhafte Nanny
| Verleih | UIP |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, Großbritannien 2005 |
| Regie | Kirk Jones |
| Darsteller | Emma Thompson, Colin Firth, Kelly Macdonald |
| Kinostart | 02.02.2006 |
| Einspielergebnis D |
€ 4.886.153 Bes. (EDI) 946.851 Bes. (FFA) 939.428 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 47.124.400 Charthistory |
| Filmtrailer |
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| Erstausstrahlung | 28.12.2008 (RTL) |
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Sieben Kinder auf einen Streich kann Mr. Brown nicht kontrollieren. Als auch alle Kindermädchen vom Nachwuchs vertrieben werden, taucht Nanny McPhee wie ein Geschenk vom Himmel auf. Mit Strenge, Zuneigung und Zauberstab ordnet die hässliche Frau das Chaos und wird mit jeder erfolgreichen Lektion schöner. Doch Mrs. Brown kann sie nicht werden, auch wenn der Witwer nur einen Monat Zeit hat, eine neue Frau zu finden.
Nach ihrem Oscar-prämierten Skript zu "Sinn und Sinnlichkeit" adaptiert Emma Thompson die englische Kinderbuchreihe "Nurse Matilda". Das Ergebnis ist liebenswert altmodische, in Konflikten und Gags harmlose Familienunterhaltung, die mit kindlichen Protagonisten und Slapstick bei den Jüngsten gut ankommen wird. Trotz des Zauberthemas ruht die Magie des Films nicht auf Effekten, sondern auf der Präsenz Thompsons.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Gute Kindermädchen sind rar. Hat man eines gefunden, will es jeder sehen. Den Beweis liefern die britischen Kinocharts. Dort entwickelte sich Emma Thompsons Supernanny zum Überraschungshit mit langem Atem.
Nur einem Zauberlehrling, Löwenkönig, gekneteten Werkaninchen und digitalen Riesenaffen musste sich diese Adaption der Anfang der Sixties veröffentlichten Kinderbuchreihe "Nurse Matilda" geschlagen geben. Hauptdarstellerin Thompson adaptierte Christianna Brands Bücher selbst - ihr zweites Filmskript nach ihrer Oscar-prämierten Ouvertüre mit "Sinn und Sinnlichkeit". Der Ton der von P.L. Travers' "Mary-Poppins"-Bänden inspirierten Vorlage ist liebenswert altmodisch, verbindet sanfte Pädagogik mit Slapstickszenen, die gerade bei Kindern immer gut ankommen. Kirk Jones, Regisseur des Brithits "Lang lebe Ned Devine", bewahrt wie Thompson den spätviktorianischen Charme der Erzählungen, setzt Effekte nur sparsam ein und zeigt eine familientaugliche Welt mit lösbaren Konflikten und harmlosen Gegenspielerinnen. Der Tod ist der einzige bad guy des Films, verbannt in die Vorgeschichte und in den - für ein Kinderbuch - ungewöhnlichen Beruf von Cedric Brown (Colin Firth). Der Leichenbestatter hat vor einem Jahr seine Frau und damit auch die Kontrolle über seine sieben Kinder verloren. Aus Furcht, in einem Kindermädchen vielleicht eine zukünftige böse Stiefmutter zu erben, schlagen die kleinen Strolche, die schon mal die Köchin an den Küchentisch fesseln oder vermeintlich den Säugling auf den Speiseplan setzen, jede Betreuerin in die Flucht. Dass die hübsche und heimlich verliebte Küchenmagd Evangeline (Kelly Macdonald) eigentlich die Ideallösung aller pädagogischen und romantischen Probleme wäre, nimmt Brown nicht wahr. Um diese Option für ihn sicht- und realisierbar zu machen und das Chaos im Haushalt zu beseitigen, fliegt Nanny McPhee vom Himmel ein. Mit Knollennase, Warzen und einem vorstehenden Frontzahn, auf dem die Zehn Gebote Platz fänden, sieht sie zwar aus wie die Strafe Gottes, hat aber in der Kinderbetreuung magische Fähigkeiten. Fünf Lektionen wird sie sanft, aber konsequent vermitteln - und mit jedem erreichten Teilziel dabei wundersam verschönert werden. Den Weg zum Ziel erschwert das Ultimatum von Browns unangenehmer Erbtante, die finanzielle Unterstützung nur dann weiter in Aussicht stellt, wenn der Witwer innerhalb eines Monats eine neue Frau vorzeigen kann. Die einzige, gruselige Option ist die aufdringliche, in Bonbonrosa drapierte Mrs. Quickly, die natürlich von den Kids in diversen Slapstickeinlagen abgestraft wird. Kröten werden ausgesetzt, Kuchen fliegen durch die Gegend und über dem ganzen, harmlosen Familienspaß thront Emma Thompson. Sie beweist mit Mimik und Timing, dass sich ein Wiedersehen mit ihr nicht nur in Howards End lohnt. kob.
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Verleih UIP O-Titel Nanny McPhee Land / Jahr Großbritannien 2005 Kategorie Spielfilm Genre Komödie Produktionsfirmen Working Title/Three Strange Angels Drehort London, England Drehzeit 01.04.2004 Kinostart 02.02.2006 Laufzeit 99 FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung) FBW-Prädikat Besonders wertvoll Einspielergebnis D € 4.886.153
Bes. (EDI) 946.851
Bes. (FFA) 939.428
CharthistoryUSA-Start 27.01.2006, bei Universal Boxoffice USA $ 47.124.400 Filmtrailer
Web-Link http://www.eine-zauberhafte-nanny.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Lindsay Doran, Tim Bevan, Eric Fellner Koproduzenten Glynis Murray Ausf. Produzenten Debra Hayward, Liza Chasin Regie Kirk Jones Drehbuch Emma Thompson Darsteller Emma Thompson (Nanny McPhee), Colin Firth (Mr. Brown), Kelly Macdonald (Evangeline), Angela Lansbury (Tante Adelaide), Celia Imrie (Mrs. Quickley), Derek Jacobi (Mr. Wheen), Patrick Barlow (Mr. Jowls), Imelda Staunton (Mrs. Blatherwick), Thomas Sangster (Simon), Eliza Hope Bennett (Tora), Raphael Coleman (Eric), Jennifer Rae Daykin (Lily), Sam Honywood (Sebastian), Holly Gibbs (Christianna) Kamera Henry Braham Schnitt Justin Krish, Nick Moore Musik Patrick Doyle Produktionsdesign Michael Howells, Lynne Huitson Ton Simon Hayes Kostüme Nic Ede Casting Michelle Guish - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Eine zauberhafte Nanny Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 99 Min. Kauf Eine zauberhafte Nanny Universal Pictures Germany DVD, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 95 Min. Kauf Eine zauberhafte Nanny Universal Pictures Germany DVD, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 95 Min. Leih Enthalten in:
Eine zauberhafte Nanny / Eine zauberhafte Nanny - Knall auf Fall in ein neues Abenteuer (2 Discs)Universal Pictures Germany
DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 199 Min.
Kauf
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score London Symphony Orchestra Nanny McPhee - Eine zauberhafte Nanny (Soundtrack) Nicht lieferbar - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Dem Bestatter Cedric Brown tanzen nach dem Tod seiner Frau die sieben Kinder gehörig auf der Nase herum - eine Betreuerin muss her. Aber leiden verjagen die lieben Kleinen mit ihrem Benehmen jede Kandidatin in Windeseile, bis Nanny McPhee bei ihnen auftaucht, eine überaus hässliche alte Frau, die sich aber als Top-Pädagogin mit Zauberkräften entpuppt. Doch der gute Mr. Brown braucht auch anderweitig Hilfe: Hat er nicht binnen eines Monats eine neue Frau gefunden, droht die Tante mit dem Entzug des Erbes.
Multitalent Emma Thompson hat nach ihrem Oscar-gekrönten Skript zu "Sinn und Sinnlichkeit" erneut ein Drehbuch vorgelegt und auch gleich die Hauptrolle in diesem harmlosen Familienabenteuer übernommen. Der rebellische Nachwuchs sorgt für den nötigen kindgerechten Slapstick, während die Erzählung selbst als herzensgute Komödie daherkommt und durch die darstellerische Präsenz Thompsons und die routinierte Inszenierung von Regisseur Kirk Jones Junge und Junggebliebene überzeugen dürfte.
Quelle: mediabiz.de - nach oben FBW-Gutachten
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In England sind die Kinderbücher um die gute Fee Nanny McPhee Kult. Und so ist es kein Wunder, dass Emma Thompson, "Oscar"-Preisträgerin und Mitglied der "Royal Shakespeare Company", das Drehbuch zu diesem liebevoll gestalteten Kinderfilm schrieb und selbst nicht nur in die Rolle der Nanny McPhee schlüpfte, sondern sich auch deren perfekt gestaltete und reichlich hässliche Maske zu eigen machte.
Wie Nanny McPhee eine mutterlose Familie mit sieben Kindern, die schon mehr als ein Dutzend Kindermädchen verschlissen haben, auf die Reihe bringt, ist sehr hübsch anzusehen - und birgt auch Ideale von großem pädagogischen Wert, zumal deutlich an die Fähigkeiten und Klugheit der Kinder appelliert wird.
Emma Thompson brilliert in der Rolle der Nanny, herrlich auch Angela Lansbury als Großtante Adelaide. Als überforderter Vater kann Colin Firth ebenso überzeugen wie die bezaubernd unkompliziert spielende Kelly MacDonald als Hausmädchen Evangelina.
Viele Elemente aus berühmten filmischen Vorbildern sind zu finden: von "Sound of Music" bis zu "Mary Poppins", von "Schweinchen Babe" bis zu "Peter Pan". Die bunt-grellen Farben reichen zwar deutlich an die Grenze zum Kitsch, sind aber in ihrer Konsequenz wiederum sehr harmonisch. Ein besonderes Lob verdienen Ausstatter und Maskenbildner, die passende musikalische Untermalung und eine variationsreiche Kamera. Nicht zu vergessen sei der zauberhaft gestaltete Nachspann, der einen eigenen kleinen Film beinhaltet. (...)
Mit seinem Zauber, seinen Animationselementen und in seiner Vielschichtigkeit geht dieser Familienfilm erfrischend deutlich über die am Markt vorherrschende Dutzendware hinaus.Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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