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Eine ganz heiße Nummer

Komödie um drei Damen unterschiedlichen Alters, die in einer Ortschaft im bayerischen Wald eine Sexhotline gründen.

Eine ganz heiße Nummer Großansicht
(Bild: Universum (Walt Disney))
Verleih Universum Film (Walt Disney)
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Deutschland 2011
Regie Markus Goller
Darsteller Gisela Schneeberger, Bettina Mittendorfer, Rosalie Thomass
Kinostart 27.10.2011
Einspielergebnis D € 8.165.307
Bes. (EDI) 1.199.621
Bes. (FFA) 1.270.081
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 03.07.2013 (ZDF)

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Die Wirtschaftskrise grassiert und hat die bayerische Provinz erreicht: Nachdem im beschaulichen Marienzell die Glasgießerei ihre Tore schloss, ist auch bald Waltrauds Tante-Emma-Laden an der Reihe. Als die Bank den Kredit kündigt, bleiben ihr und den Verkäuferinnen Maria und Lena vier Wochen Zeit, das Geld zu beschaffen. Da scheint die Schnapsidee, eine Sexhotline - vorsichtshalber heimlich - zu gründen, bald wie die Rettung. In dem streng katholischen Dorf ein schlüpfriges Geschäft zu führen, beschwört freilich einen Skandal herauf.

Heitere Regionalkomödie, mit der "Friendship!"-Regisseur Markus Goller ein frivoles Sittenbild tiefster bayerischer Provinz zeichnet. Nach dem gleichnamigen Roman von Andrea Sixt, die auch das Drehbuch verfasste, kollidieren konservativ-katholische (Doppel-)Moral mit dem Sextalk dreier Damen unterschiedlichen Alters, die eigene Schamgrenzen überwinden und sich nicht nur finanziell emanzipieren. Traditionelles wie Modernes wird gleichermaßen glossiert in einem melancholischen wie komischen Frauenfilm, verkleidet als fideler Schwank.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Telefonsex im Bayerischen Wald: Charmante und gut besetzte Sittenkomödie um drei Frauen, die mit ihrer Sexhotline im tief katholischen Dorf einen Skandal auslösen.

Der Regionalfilm à la Rosenmüller ist weiterhin auf dem Vormarsch und der Regisseur des Komödienhits "Friendship!", Markus Goller, lässt nach dem Roman von Andrea Sixt - die auch das Drehbuch verfasste - drei Damen mit Geschäftssinn das Bruttosozialprodukt steigern.

Die Wirtschaftskrise hat die Provinz in Marienzell im Bayerischen Wald erreicht, die Glasgießerei ist bereits abgewickelt, der Lebensmittelladen von Waltraud, Maria und Lena demnächst an der Reihe, denn die Bank hat gerade den Kredit gekündigt. Da wird Marias Schnapsidee zum Masterplan: in dem tief katholischen Ort, wo Gott, der strenge Gemeindepfaffe (Kabarettist Sigi Zimmerschmied) und die biestige Bürgermeisterfrau Gerti (Kabarettistin Monika Gruber) alles sehen, gründen sie eine Sexhotline. Denn auf dem Land, da gibt's koa Sünd.

Zwar wird schon mal "Die Geschichte der O" als Ratgeberliteratur herangezogen und ein Regensburger Rotlicht-Shop besucht, aber der frivole Sextalk verzichtet breites publikums-tauglich auf allzu Anzügliches und ähnelt in seinem heiterem Charme an "Die Herbstzeitlosen", jene Schweizer Komödie um einen Dessousladen im Emmental. Ein ironisch-idyllischer Score begleitet die mit vielen Figuren erzählte Geschichte, die Traditionelles und Modernes gleichermaßen glossiert und mit Milde die Liebe zur Heimat kundtun. Es entsteht das Sittenbild eines katholisch-bürgerlichen Milieus, dessen Berührungsängste und sexuelle Verklemmtheit dem abgeklärten Stadtmenschen vielleicht nicht zeitgemäß erscheinen mag, aber dem Spaß keinen Abbruch tut.

Mit ruhiger Hand inszeniert Goller melancholische wie komische Situationen, die vor allem aus den Anforderungen des Telefonsex, der Gläubigkeit und dem Schamempfinden des Trios entstehen. Die drei von Gerhard Polt-Kollegin Gisela Schneeberger, Bettina Mittendorfer (aus Rosenmüllers "Sommer in Orange" und Rosalie Thomass (aus Rosenmüllers "Beste Zeit"-Reihe) gespielten Protagonistinnen halten alles finanziell zusammen und emanzipieren sich nicht nur ökonomisch, während sich die Männerwelt als triebgesteuert und anlehnungsbedürftig herausstellt. Gagreiches, publikumsorientiertes und affirmatives Lebensratgeberkino, das als sympathischer Frauenfilm funktioniert ebenso wie als fideler Schwank.

tk.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Universum Film (Walt Disney)
O-Titel Eine ganz heiße Nummer
Land / Jahr Deutschland 2011
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen tnf telenormfilm, ATrack Film GmbH, München
Koproduktionsfirmen ZDF - Zweites Deutsches Fernsehen
Drehbuchförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 25.000)
Produktionsförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 600.000),
Bayerischer Bankenfonds (BBF) (EUR 100.000),
DFFF - Deutscher Filmförderfonds (EUR 553.088)
Verleihförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 205.000),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 200.000)
Drehort Bayerischer Wald, Regensburg
Drehzeit 22.09.2010 - 09.11.2010
Kinostart 27.10.2011
Laufzeit 95
FSK ab 12 Jahre
Einspielergebnis D € 8.165.307
Bes. (EDI) 1.199.621
Bes. (FFA) 1.270.081
Charthistory
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.eineganzheissenummer.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Andrea Sixt, Martin Richter, Philip Schulz-Deyle, Florian Deyle
Redaktion Caroline von Senden, Katharina Dufner
Regie Markus Goller
Drehbuch Andrea Sixt
Darsteller Gisela Schneeberger (Waltraud Wackernagel), Bettina Mittendorfer (Maria Brandner), Rosalie Thomass (Lena), Monika Gruber (Gerti Oberbauer), Sigi Zimmerschied (Pfarrer Gandl), Johann Schuler (Franz Oberbauer), Cleo Kretschmer (Hannelore Huber), Ferry Öllinger (Heinz Wackernagel), Alicia von Rittberg (Tina Brandner), Andreas Lust (Thomas Sonnleitner), Felix Hellmann (Bernhard, der Heilpraktiker), Stephan Zinner (Typ aus München), Peter Mitterrutzner (Vater Brandner), Matthias Ransberger (Willi), Ferdinand Schmidt-Modrow (Jakob Oberbauer)
Kamera Ueli Steiger
Schnitt Simon Gstöttmayr, Markus Goller
Musik Peter Horn, Andrej Melita, Martin Probst
Produktionsdesign Anette Ingerl
Kostüme Janne Birck
Maske Dorothea Goldfuß, Thomas Nellen
Produktionsleitung Karlheinz Ganzer
Casting Franziska Aigner

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Promotion/PR Gerold Marks (OnlinePR, Social Media Marketing)
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Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
33. Bayerischer Filmpreis
Bayerischer Filmpreis Großansicht
2011, München, 20.01.2012 Beste Hauptdarstellerin Bettina Mittendorfer
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Eine ganz heiße Nummer Universum Film DVD, ab 12, 91 Min. Kauf
Eine ganz heiße Nummer Universum Film Blu-ray Disc, ab 12, 95 Min. Kauf
Eine ganz heiße Nummer Universum Film DVD, ab 12, 91 Min. Leih
Eine ganz heiße Nummer Universum Film Blu-ray Disc, ab 12, 95 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Diverse Eine ganz heisse Nummer
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Die Wirtschaftskrise grassiert und hat die bayerische Provinz erreicht: Nachdem im beschaulichen Marienzell die Glasgießerei ihre Tore schloss, ist auch bald Waltrauds Tante-Emma-Laden an der Reihe. Als die Bank den Kredit kündigt, bleiben ihr und den Verkäuferinnen Maria und Lena vier Wochen Zeit, das Geld zu beschaffen. Da scheint die Schnapsidee, eine Sexhotline - vorsichtshalber heimlich - zu gründen, bald wie die Rettung. In dem streng katholischen Dorf ein schlüpfriges Geschäft zu führen, beschwört freilich einen Skandal herauf.

Heitere Regionalkomödie, mit der "Friendship!"-Regisseur Markus Goller ein frivoles Sittenbild tiefster bayerischer Provinz zeichnet. Nach dem gleichnamigen Roman von Andrea Sixt kollidieren konservativ-katholische (Doppel-)Moral mit dem Sextalk dreier Damen unterschiedlichen Alters, die eigene Schamgrenzen überwinden und sich nicht nur finanziell emanzipieren. Traditionelles wie Modernes wird gleichermaßen glossiert in einem melancholischen wie komischen Frauenfilm, verkleidet als fideler Schwank.

Quelle: mediabiz.de

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Drei Damen in einem Dorf im bayerischen Wald gründen eine Sex-Hotline und ziehen damit den Zorn ihrer Gemeinde auf sich. Bayerische Komödie um drei Damen unterschiedlichen Alters, die eine Sexhotline gründen.

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Sender Datum Zeit Quote Marktanteil
ZDF 03.07.2013 20:26 4.12 Mio. 14,1%
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Datum Stadt Festivalname
22.09.2011 - 02.10.2011 Zürich 7. Zurich Film Festival

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