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Eine dunkle Begierde

Drama über die wechselhafte Beziehung zwischen Sigmund Freud und C.G. Jung und dessen verbotene Liebe zu einer Patientin.

Eine dunkle Begierde Großansicht
(Bild: Universal)
Verleih Universal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Deutschland, Kanada u.a. 2011
Regie David Cronenberg
Darsteller Michael Fassbender, Keira Knightley, Viggo Mortensen
Kinostart 10.11.2011
Einspielergebnis D € 1.785.955
Bes. (EDI) 257.505
Bes. (FFA) 266.027
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Boxoffice USA $ 5.533.578
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 28.04.2014 (ZDF)

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Carl Gustav Jung, Leiter einer psychiatrischen Klinik, wendet Sigmund Freuds Psychoanalyse bei seiner Patientin Sabina Spielrein an. Die Frau - schön, aggressiv und gebildet - leidet unter hysterischen Anfällen. Der verheiratete Wissenschaftler verliebt sich in sie und beginnt 1906 aufgrund dieser "therapeutischen Grenzverletzung" mit Freud zu korrespondieren. Die Analyse Spielreins endet, als ihre Beziehung bekannt zu werden droht. Jung lässt die Frau fallen, die daraufhin bei Freud vorspricht, um nun selbst Psychiaterin zu werden.

David Cronenbergs Adaption von Christopher Hamptons ("Gefährliche Liebschaften") Theaterstück "Die Methode". Eine mit Michael Fassbender, Viggo Mortensen und Keira Knightley vorzüglich besetzte Dreiecksgeschichte, von Peter Suschitzky ("Mars Attacks!") an Wiener und Zürcher Originalschauplätzen erlesen fotografiert. Cronenberg arbeitete bei der kanadisch-deutschen Co-Produktion zum dritten Mal mit Mortensen zusammen - ebenso wie mit dem britischen Ausnahmeproduzenten Jeremy Thomas ("Naked Lunch", "Crash").

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Drama über die wechselhafte Beziehung zwischen Sigmund Freud und C.G. Jung und dessen verbotene Liebe zu einer Patientin.

Der Originaltitel "A Dangerous Method" weist schon auf die in den Anfängen der Psychoanalyse umstrittene Methode von Sigmund Freud und gleichzeitig auf die Gefahr einer Affäre von C.G. Jung hin, die nicht nur die Freundschaft zwischen den Männern gefährdete, sondern auch Jungs Ehe.

Nach dem Theaterstück "The Talking Cure" von Christopher Hampton, der sich von John Kerrs Studie "A most dangerous Method: The Story of Jung, Freud and Sabina Spielrein" inspirieren ließ, inszeniert David Cronenberg, Meister der sexuellen Obsessionen, einen fulminanten Ritt durch Abgründe und Ambivalenzen von Analytikerseelen. Da ist der knapp 30-jährige aufstrebende C.G. Jung, der seinen Übervater Sigmund Freud verehrt, aber selbst neue Methoden der Heilung entwickeln möchte und bei seiner ersten Patientin 1904 in den Sog einer gefährlichen Sadomaso-Liebe gezogen wird, angestoßen von Patient und Kollege Otto Gross, der sexuelle Freiheit predigt und praktiziert und Jung Hemmungen überwinden lässt. Die hochbegabte und hypersensible Russin Sabina Spielrein, die später selbst Analytikerin wird, verführt Jung, er verliert die Achtung von Freud, da er gegen die elementarste Regel des Arzt-Patienten-Verhältnisses verstoßen hat und sich der "dunklen Begierde" hingibt. Als Jung die Geliebte verlässt, spielt sie Freud gegen ihn aus und studiert beim "Konkurrenten".

Cronenberg lässt wenig Emotionen zu und beobachtet seine Figuren und ihre Lebensläufe distanziert wie unter einem Brennglas und zeigt dabei, wie sich die junge Frau nicht nur von ihrer Krankheit befreit, sondern auch von Zwängen der Gesellschaft. Sie ist am Ende die Gewinnerin in der intellektuellen Dreiecksbeziehung, wenn ein in sich zerrissener Jung seine "Neukollegin" um Rat fragt. Exquisite Ausstattung, viel Zeitkolorit und die Kamera von Peter Suschitzky, die eine Atmosphäre der Irritation vermittelt und das Theaterhafte unterstreicht, machen den Film optisch zu einer runden Sache. Im Mittelpunkt stehen geschliffene Gespräche und der tiefgründige Briefaustausch der beiden Psycho-Experten, ein Vergnügen nicht nur für den Verstand. Keira Knightley gerät manchmal an die Grenze zum Overacting und darüber hinaus, was aber aufgefangen wird von Viggo Mortensen als wohl temperiertem Freud und einem sensationell agierenden Michael Fassbender, als Mann, der an den eigenen Widersprüchen und Ansprüchen scheitert. mk.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Universal
O-Titel A Dangerous Method
Alternativ-/Arbeitstitel The Talking Cure (AT)
Land / Jahr Deutschland/Kanada/Großbritannien/Schweiz 2011
Kategorie Spielfilm
Genre Drama
Produktionsfirmen Lago Film, Prospero Pictures (CA), Plausible Communication (CA), Recorded Picture Co. (GB)
Koproduktionsfirmen Millbrook Pictures AG, Millbrook Pictures (Deutschland), Millbrook Pictures (Deutschland)
Förderung DFFF - Deutscher Filmförderfonds (EUR 1.766.012)
Produktionsförderung FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 250.000),
Film- und Medienstiftung NRW (EUR 900.000),
Medienboard Berlin-Brandenburg (EUR 250.000),
MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH (EUR 500.000)
Verleihförderung Medienboard Berlin-Brandenburg (EUR 70.000),
Film- und Medienstiftung NRW (EUR 40.000)
Drehort MMC Studios Köln, Bodensee-Region, Wien
Drehzeit 20.05.2010 - 23.07.2010
Kinostart 10.11.2011
Laufzeit 100
FSK ab 16 Jahre
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Einspielergebnis D € 1.785.955
Bes. (EDI) 257.505
Bes. (FFA) 266.027
Charthistory
USA-Start 23.11.2011, bei Sony Classics
Boxoffice USA $ 5.533.578
Filmtrailer Video
Web-Link http://movies.universal-pictures-international-germany.de/einedunklebegierde
nach oben Cast & Crew
Produzenten Jeremy Thomas
Koproduzenten Marco Mehlitz, Martin F. Katz
Ausf. Produzenten Stephan Mallmann, Karl Spoerri, Thomas Sterchi, Peter Watson, Matthias Zimmerman
Regie David Cronenberg
Drehbuch Christopher Hampton
Buchvorlage John Kerr ("The Most Dangerous Method")
Darsteller Michael Fassbender (Carl Jung), Keira Knightley (Sabina Spielrein), Viggo Mortensen (Sigmund Freud), Vincent Cassel (Otto Gross), Sarah Gadon (Emma Jung), André M. Hennicke (Professor Eugen Bleuler), Arndt Schwering-Sohnrey (Sandor Ferenczi), Mignon Remé (Jungs Sekretärin)
Sprecher D Norman Matt (Carl Jung), Dascha Lehmann (Sabina Spielrein), Jacques Breuer (Sigmund Freud), David Nathan (Otto Gross), Marie Bierstedt (Emma Jung)
Kamera Peter Suschitzky
Schnitt Ronald Sanders
Musik Howard Shore
Produktionsdesign Sebastian Soukup, James McAteer
Ton Michal Holubec
Kostüme Denise Cronenberg
Maske Stephan Dupuis
Casting Deirdre Bowen

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sonstige … Tobias Schmidt (Produktionsmanager: Organisation Filmpremiere)
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Eine dunkle Begierde Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 96 Min. Kauf
Eine dunkle Begierde Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 16, 100 Min. Kauf
Eine dunkle Begierde Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 96 Min. Leih
Eine dunkle Begierde Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 16, 100 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Howard Shore Howard Shore A Dangerous Method Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Carl Gustav Jung, Leiter einer psychiatrischen Klinik, wendet Sigmund Freuds Psychoanalyse bei seiner Patientin Sabina Spielrein an. Die Frau - schön, aggressiv und gebildet - leidet unter hysterischen Anfällen. Der verheiratete Wissenschaftler verliebt sich in sie und beginnt 1906 aufgrund dieser "therapeutischen Grenzverletzung" mit Freud zu korrespondieren. Die Analyse Spielreins endet, als ihre Beziehung bekannt zu werden droht. Jung lässt die Frau fallen, die bei Freud vorspricht, um nun selbst Psychiaterin zu werden.

David Cronenbergs Adaption von Christopher Hamptons ("Gefährliche Liebschaften") Theaterstück "Die Methode" ist eine mit Michael Fassbender, Viggo Mortensen und Keira Knightley vorzüglich besetzte Dreiecksgeschichte um die beginnende Psychoanalyse zur Jahrhundertwende, von Peter Suschitzky an Wiener und Züricher Originalschauplätzen erlesen fotografiert. Cronenberg arbeitete bei der kanadisch-deutschen Co-Produktion zum dritten Mal mit Mortensen zusammen.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

C.G. Jung verliebt sich in eine seiner Patientinnen und nimmt wegen diese Grenzverletzung Kontakt zu Sigmund Freud auf. Mit bestechend scharfen Bildern fotografiertes Drama von David Cronenberg über die wechselhafte Beziehung zwischen Sigmund Freud und C.G. Jung.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

In seiner Klinik bei Zürich wendet der Mediziner Carl Gustav Jung Anfang des 20. Jahrhunderts die psychoanalytischen Untersuchungsmethoden des berühmten Sigmund Freud an. Als die an Hysterie erkrankte Sabina Spielrein jedoch seine Praxis betritt, vermischen sich bei Jung berufliche und private Leidenschaften miteinander. Hilfe sucht er ausgerechnet bei dem prinzipientreuen Freud, der Jung als seinen Kronprinzen betrachtet. Doch beider Erwartungen werden bitterlich enttäuscht. Die Adaption des Bühnenstücks "The Talking Cure" erzählt die Geschichte einer historisch verbürgten Amour fou zwischen Jung und Spielrein. Der Film überzeugt dabei vor allem durch die hochkarätige Besetzung, allen voran Viggo Mortensen, Michael Fassbender und Keira Knightley. Ruhig und versiert erzählt Regisseur David Cronenberg von dem Kampf der unterdrückten Gefühle gegen die Macht des Verstandes. Die Kamera untermalt die raffinierten Dialoge mit grandiosen kammerspielartigen Bildern. Ein Film über große Geister und ebenso große Gefühle.

Gutachten:

Im Jahr 1904 wird die jüdische Russin Sabina Spielrein (Keira Knightley) wegen hysterischer Renitenz in die Züricher Klinik Burghölzli eingeliefert. Ihre Behandlung übernimmt der 29jährige Psychotherapeut Carl Gustav Jung (Michael Fassbender). Inspiriert durch die ihm bekannte Arbeit Sigmund Freuds, möchte er auf der Grundlage langer Gespräche mit der Patientin eine neue Behandlungsmethode erproben. Die achtzehnjährige Sabina Spielrein lässt sich auf das Experiment ein. Während der Gespräche wird Jung einerseits die außerordentliche Intelligenz und Begabung seiner attraktiven Patientin deutlich. Er gewinnt aber auch Einblicke in die dunklen Ursprünge ihrer Störung. Die von ihrem autoritären Vater Gedemütigte und Geschlagene gesteht ihm zu seiner Irritation, dass ihr die auf das entblößte Gesäß ausgeführten Schläge Lust bereitet hätten. Da Sigmund Freud (Viggo Mortensen) die Triebstrukturen psychischer Störungen untersucht, nimmt Jung wegen der Fallgeschichte Spielrein zunächst brieflichen Kontakt auf. Sie korrespondieren mit wachsendem, gegenseitigem Interesse. Zwischen beiden entwickelt sich ein langes Gespräch, in welchem Freud mit ebenso bedächtigen wie sachlichen und souveränen Überlegungen zur Erörterung des Falles beiträgt. Zugleich erkennt er durch einen von Jung erzählten Traum das Moment einer verborgenen, unerfüllten sexuellen Sehnsucht. Der mit der schwangeren Emma (Sarah Gadon) verheiratete Jung will sich jedoch seine heimliche Zuneigung für Sabina zunächst nicht eingestehen. Erst die Begegnung mit dem Kollegen Otto Gross (Vincent Cassel), um dessen Behandlung ihn Freud gebeten hat, eröffnet ihm den eigentlichen Impuls seines Interesses für die Patientin. Während C.G. Jung seine Gewissenskonflikte verdrängt, leidet das Verhältnis zwischen ihm und Freud zunehmend durch Diskrepanzen hinsichtlich der wissenschaftlichen Auffassungen. Aus ethischem Verantwortungsbewusstsein überdenkt der enttäuschte Jung seine berufliche Situation und beendet das Verhältnis mit Sabina Spielrein. Am Ende wird Spielrein Freuds Patientin und schließlich ihrerseits Analytikerin. Es ist die Zeit des deutschen Machtwechsels durch die Nationalsozialisten. Die ernstzunehmende Dimension und Gefahr der nationalsozialistischen Ideologie hat in seinen Schriften eher Freud als Jung erkannt. C.G. Jung äußert am Ende des Films seine politische Prognostik irrational durch ein Traumgleichnis: Eine Welle aus Blut überflute von Norden aus Europa. Historisch gesehen gehören der jüdische Theoretiker Sigmund Freud und Sabina Spielrein zu den Verfolgten des Naziregimes. Freud wird aus seiner Wiener Wohnung vertrieben und emigriert nach London. Sabina Spielrein wird 1941 in ihrer russischen Heimatstadt Rostow zusammen mit ihren beiden Töchtern in einer Synagoge erschossen.

Der Film EINE DUNKLE BEGIERDE dokumentiert fiktionalisierend Episoden aus der Pionierzeit der Psychoanalyse. In dem entstehenden Konflikt zwischen C.G. Jung und dem zwanzig Jahre älteren Sigmund Freud erhält die 'schillernd' inszenierte Rolle der Sabina Spielrein erfrischend viel Raum. Der Film unterstreicht ihre Bedeutung innerhalb der von Frauen (wie etwa Rosa Luxemburg, Edith Stein oder Hannah Arendt) beeinflussten Ideengeschichte des 20. Jahrhunderts. Sie arbeitete als Kinderpsychologin und bildete in der damaligen Sowjetunion wichtige Vertreter der russischen Psychoanalyse aus.

Die Handlung des Films wird in elegischen, manchmal opulenten Bildern, die bisweilen an Inszenierungen Luchino Viscontis erinnern, und durch grandiose darstellerische Leistungen vorgetragen. Keira Knightley verkörpert die Rolle der Sabina Spielrein in all ihren Schattierungen, von der geistig verwirrten Hysterikerin bis zur selbstbewussten Analytikerin, mit größter Empathie. Michael Fassbender spielt den charmanten, aber seinerseits von dunklen Neigungen bewegten Carl Gustav Jung mit Gespür für dessen emotionale Ambivalenz. Und Viggo Mortensen realisiert - gegen die herkömmlich einseitige Kritik an Sigmund Freud - einen vollkommen glaubwürdigen, ebenso ausgeglichenen wie reflektierten und engagierten Charakter. Das Drehbuch zu dem Film verfasste nach sorgfältigen Recherchen der Autor Christopher Hampton. Der Stoff wurde von ihm zunächst als Theaterstück nach dem Buch von John Kerr inszeniert. Die Regie des Films führte der durch Filme wie u. a. THE DEAD ZONE, DIE FLIEGE oder NAKED LUNCH bekannte Regisseur David Cronenberg. Die stimmungsvolle, den zum Teil impressionistischen Bildern homogen zugeordnete Musik verfasste der Filmkomponist Howard Shore.

Die FBW-Jury zeigte sich von dem geschlossenen, klassisch dichten Filmwerk in gleichem Maß beeindruckt. Sie vergab einstimmig das Prädikat 'besonders wertvoll'.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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Datum Stadt Festivalname
31.08.2011 - 10.09.2011 Venedig 68. Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica
08.09.2011 - 18.09.2011 Toronto 36. Toronto International Film Festival
22.09.2011 - 02.10.2011 Zürich 7. Zurich Film Festival
30.09.2011 - 16.10.2011 New York 49. New York Film Festival
06.10.2011 - 20.10.2011 Chicago 47. Chicago International Film Festival
07.10.2011 - 16.10.2011 Warschau 27. Warsaw International Film Festival
12.10.2011 - 27.10.2011 London 55. BFI London Film Festival
13.10.2011 - 22.10.2011 Abu Dhabi, Emirates Palace 5. Abu Dhabi Film Festival
20.10.2011 - 02.11.2011 Wien 49. Viennale - Vienna International Film Festival
26.11.2011 - 03.12.2011 Bydgoszcz (Polen) 19. Plus Camerimage - IFF of the Art of Cinematography
25.01.2012 - 05.02.2012 Rotterdam 41. International Film Festival Rotterdam
24.02.2012 - 04.03.2012 Belgrad 40. Belgrade International Film Festival - FEST
21.03.2012 - 05.04.2012 Hongkong 36. Hong Kong International Film Festival

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