Ein (un)möglicher Härtefall
| Verleih | UIP |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2003 |
| Regie | Joel Coen |
| Darsteller | George Clooney, Catherine Zeta-Jones, Geoffrey Rush |
| Kinostart | 23.10.2003 |
| Einspielergebnis D |
€ 7.536.955 Bes. (EDI) 1.271.617 Bes. (FFA) 1.266.028 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 35.096.190 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Ein im Berufsleben und bei Frauen erfolgreicher Scheidungsanwalt vollbringt für einen Mandanten das Kunststück, die Ex-Frau von dessen Vermögen fernzuhalten - obwohl er sie bewiesenermaßen betrogen hat. Das Opfer schwört Rache und will den Winkeladvokaten mit cleverem Plan um das mit der Scheidung verdiente Geld bringen - wenn die Liebe nicht dazwischenkäme.
Mit ihrem bisher wohl leichtesten und romantischsten Film blicken die Coen-Brüder zurück auf die schillernden Hollywood-Screwball-Komödien der fünfziger und sechziger Jahre und geben diesen mit ihrer unverwechselbaren Handschrift einen neuen Look. Mit George Clooney in der Hauptrolle stellen erneut das bewährte Schauspieler-Regisseur-Duo sowie Catherine Zeta-Jones ihr komisches Talent unter Beweis.
Quelle: Blickpunkt:Film
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"Intolerable Cruelty" (Originaltitel), unerträgliche Grausamkeit, werfen sich die diversen geldgierigen Scheidungsparteien in der ersten romantischen Komödie der Brüder Joel und Ethan Coen vor - was beim Festivalpublikum von Venedig hervorragend ankam. Es bedachte das Werk ob seines hohen Tempos, guten Timings und wunderbaren Wortwitzes mit standing ovations und Szenenapplaus. Die Zeichen stehen für UIP also gut für eine umsatzstarke Kinoauswertung, wenn man allein schon die Zugkraft der beiden Hauptdarsteller George Clooney und Catherine Zeta-Jones bedenkt.
"Irreconcilable Differences", unüberbrückbare Meinungsverschiedenheiten, waren bei Charles Shyers Scheidungskomödie aus dem Jahre 1984 noch Grund genug für Ryan O'Neal, seine Frau ungestraft sitzen zu lassen, um sich Freundin Sharon Stone widmen zu können. Mit solchen Lappalien braucht man Miles Massey (George Clooney), einem Beverly Hills Spitzenanwalt, Fachgebiet Eherecht, erst gar nicht zu kommen. Er richtet alles - ganz wie der Klient es wünscht - und darüber ist er steinreich geworden. So muss etwa der cholerische Fernsehproduzent Donovan Donaly (Geoffrey Rush) sein gesamtes Vermögen der untreuen Gattin überlassen, obwohl er diese in flagranti mit dem unterbelichteten Beau vom Poolservice - "Wir haben gar keinen Pool!" - erwischt hat. Mandant Rex Rexroth (Edward Herrmann) hingegen braucht nicht einen Cent seiner Millionen abgeben - trotz der gestochen scharfen Videoaufnahmen, die ihn und seine drei Barbie-Gespielinnen zeigen wie sie gerade ein Hotelbett zur Hüpfburg umfunktionieren. Fortan sinnt Ms. Rexroth (Catherine Zeta-Jones), bissige "Goldgräberin" und echte Augenweide, auf Rache - und dem erfolgreichen Winkeladvokaten tritt erstmals der Angstschweiß auf die Stirn.
Als Komödie über "Liebe, Gier, Erpressung und Scheidung" beschreibt Produzent Brian Grazer ("A Beautiful Mind") diese bis dato leichtgewichtigste Arbeit der Brüder Joel und Ethan Coen ("The Big Lebowski", "Fargo"), die hier erneut bewiesen, dass sie immer noch zu den innovativsten Filmemachern Hollywoods zählen. Ursprünglich wegen ihres dunklen, hintersinnigen Humors nur engagiert, um das Drehbuch zu überarbeiten, gelang es Grazer schließlich, Joel Coen zu überzeugen, auch Regie zu führen. Als Köder dienten George Clooney und Billy Bob Thornton, die schon bei "O Brother, Where Art Thou?" bzw. "The Man Who Wasn't There" höchst erfolgreich mit den Coens zusammen gearbeitet hatten. Aus einer durchschnittlichen Komödie der Irrungen ist so eine klassische, pechschwarze Screwball-Comedy geworden, die streckenweise mit Howard Hawks' "Leoparden küsst man nicht" verglichen werden kann - freilich "modernisiert" mit dem für die Coens typischen, schrägen Look und scharfen, hintersinnigen Wortwitz. Ganz in der Tradition von Gary Grant und Katharine Hepburn liegen sich die beiden Streithähne in den Haaren, während man als Zuschauer nur darauf wartet, bis sie einander endlich in die Arme fallen.
"Intolerable Cruelty", der im Scheidungsparadies Las Vegas und der Glitzermetropole Los Angeles aufgenommen wurde, nutzt seine Schauplätze aufs beste und macht sich augenzwinkernd über Schönheits- und Geldkult, Hochzeiten und Scheidungen lustig. Eröffnet mit einem ironisch-nostalgischen, an Monty-Python-Sketche erinnernden Vorspann, untermalt von einem wunderbaren Carter-Burwell-Score, kommentieren zudem zahlreiche Ohrwürmer die Handlung - wobei allein schon die Eröffnungsszene, in der Geoffrey Rush im Jaguar-Cabrio einen Simon-and-Garfunkel-Hit mitschmettert, den Kinobesuch rechtfertigt. Die beste schauspielerische Einlage liefert - inmitten eines hervorragenden Ensembles - Billy Bob Thornton ab, der einen texanischen Ölbaron mimt und behauptet: "Es ist eine diese Figuren von denen man glaubt, dass sie gar nicht existieren - aber es gibt sie wirklich". Genauso wie man bis dato meinte, dass die Coens keinen Mainstream machen könnten - weit gefehlt. geh.
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Verleih UIP O-Titel Intolerable Cruelty Land / Jahr USA 2003 Kategorie Spielfilm Genre Komödie Produktionsfirmen Alphaville Films/Imagine Entertainment/The KL Line Kinostart 23.10.2003 Laufzeit 100 FSK ab 12 Jahre Einspielergebnis D € 7.536.955
Bes. (EDI) 1.271.617
Bes. (FFA) 1.266.028
CharthistoryUSA-Start 10.10.2003, bei Universal Boxoffice USA $ 35.096.190 Filmtrailer
Web-Link http://movies.uip.de/einunmoeglicherhaertefall - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Ethan Coen, Brian Grazer Koproduzenten John Cameron, Grant Heslov, James Whitaker Ausf. Produzenten Sean Daniel, James Jacks Regie Joel Coen Drehbuch Ethan Coen, Joel Coen, Robert Ramsey, Matthew Stone Darsteller George Clooney (Miles Massey), Catherine Zeta-Jones (Marylin Rexroth), Geoffrey Rush (Donovan Donnelly), Cedric the Entertainer (Gus Petch), Edward Herrmann (Rex Rexroth), Richard Jenkins (Freddy Bender), Billy Bob Thornton (Howard D. Doyle), Paul Adelstein (Wrigley), Julia Duffy (Sara Sorkin), Jonathan Hadary (Baron Kraus von Espy), Tom Aldredge (Herb Myerson), Stacey Travis (Bonnie Donaly), Jack Kyle (Ollie Olerud), Irwin Keyes (Wheezy Joe), Judith Drake (Mrs. Gutman), Royce D. Applegate (Mr. Gutman), George Ives (Anwalt von Mr. Gutman), Booth Colman (Untersuchungsrichter), Kristin Dattilo (Junges Mädchen von Rex), Wendle Josepher (Vorzimmerdame von Miles), Mary Pat Gleason (Kellnerin), Mia Cottet (Ramona Barcelona) Kamera Roger Deakins Schnitt Roderick Jaynes Musik Carter Burwell Produktionsdesign Leslie McDonald, Tony Fanning Ton Peter F. Kurland Kostüme Mary Zophres Casting Ellen Chenoweth - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Ein (un)möglicher Härtefall Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 12, 100 Min. Kauf Ein (un)möglicher Härtefall Süddeutsche Zeitung DVD, ab 12, 96 Min. Kauf Ein (un)möglicher Härtefall Universal Pictures Germany DVD, ab 12, 96 Min. Kauf Ein (un)möglicher Härtefall Nicht lieferbarUniversal Pictures Germany VHS, ab 12, 96 Min. Kauf Ein (un)möglicher Härtefall Universal Pictures Germany DVD, ab 12, 96 Min. Leih Ein (un)möglicher Härtefall Universal Pictures Germany VHS, ab 12, 96 Min. Leih Enthalten in:
Ein verlockendes Spiel / Ein (un-)möglicher Härtefall (2 DVDs)Universal Pictures Germany
DVD, ab 12, 205 Min.
Kauf
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Songtrack Diverse Intolerable Cruelty - Ein (un)möglicher Härtefall Nicht lieferbar - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Spitzenanwalt Miles Massey besitzt einfach alles: Eine Scheidungskanzlei in Beverly Hills, reihenweise Affären und sämtlichen Luxus, den ihm die Krisen seiner Klienten finanzieren. Doch dann findet es die umwerfend schöne Mrs. Rexroth gar nicht lustig, dass ihr Ex-Mann dank Miles' Winkelzügen nicht einen Cent seiner Millionen abzugeben braucht - trotz des Videos, das Mr. Rexroth plus Gespielinnen in flagranti zeigt. Also sinnt Mrs. Rexroth bissig auf Rache - und dem Überflieger tritt erstmals der Angstschweiß auf die Stirn.
In dieser leichtgewichtigen, temporeichen Liebeskomödie beweisen Joel und Ethan Coen ("Fargo"), dass sie immer noch zu den innovativsten Filmern Hollywoods zählen. Mit George Clooney ("Ocean's Eleven") und Catherine Zeta-Jones ("Chicago") trefflich besetzt, besticht das Werk als perfekt getimte und pechschwarze Screwball-Comedy à la "Leoparden küsst man nicht" - freilich "modernisiert" mit Coen-typischem, schrägem Look und scharfem, hintersinnigem Wortwitz.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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