Ein Duke kommt selten allein

Actionkomödie nach der populären Hitserie um zwei Cousins, die Autos, Prügeleien und Frauen lieben.

Ein Duke kommt selten allein Großansicht
(Bild: Warner)
Verleih Warner
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2005
Regie Jay Chandrasekhar
Darsteller Seann William Scott, Johnny Knoxville, Alice Greczyn
Kinostart 06.10.2005
Einspielergebnis D € 1.452.493
Bes. (EDI) 236.588
Bes. (FFA) 242.088
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Boxoffice USA $ 80.206.743
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Filmtrailer Video

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Bo und Luke Duke sind die Helden von Hazzard County. Sie leben nach dem Lustprinzip, versorgen die Gemeinde mit dem Feuerwasser ihres Onkels Jessie und liefern sich mit den Cops riskant-rasante Verfolgungsjagden, um nicht wegen Schwarzbrennerei hinter Gittern zu kommen. Natürlich bringen sie auch den mächtigen Landrat Boss Hogg zur Weißglut und sabotieren systematisch seine finsteren Pläne.

Was Fernseherfolge garantierte, wird auch im Kino punkten. Mit dieser Überzeugung, ohne erkennbare Variationsversuche und einen nennenswerten Plot repliziert die Filmversion der Hitserie "Ein Duke kommt selten allein" deren Rezept: Zwei Helden als Best Buddies, Cops, die dümmer sind, als es die Polizei erlaubt, Verfolgungsjagden mit spektakulären Autostunts und ein harmloser Schuss Erotik.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Keine 30 Sekunden dauert es, bis Bo und Luke Duke auf ihrem Dodge Charger mit einem lustvollen Yeeeeha!!! auf einer der staubigen Landstraßen von Hazzard County einfliegen und bei den Fans der Eighties-Hitserie nostalgische Erinnerungen wecken. In der folgenden Laufzeit entfernt sich diese in den USA erfolgreich gestartete Actionkomödie nicht wesentlich von ihrer Ouvertüre, zeigt Verfolgungsjagden, Provinzromantik, die in Tops und Hotpants gepresste Anatomie von Popstar Jessica Simpson und Kumpelkult mit Sean William Scott ("American Pie") und "Jackass"-Star Johnny Knoxville. Ein Film also für eine Zielgruppe, die Vogue, Elle oder Glamour nicht zur Standardlektüre zählt.

1988 kamen erstmals auch die deutschen Zuschauer in den Genuss der TV-Antwort auf "Ein ausgekochtes Schlitzohr", die die Zutaten von Burt Reynolds' Blockbuster auf 147 Folgen streckte. Nur 105 Minuten muss die von Klamauk-Profi Jay Chandrasekhar ("Super Troopers- Die Superbullen") inszenierte Kinoversion mit Entertainment füllen und versteht darunter aneinander gereihte Hi-Speed-Jagden durchs Hillbilly-Hinterland und eine Metropole von Georgia, bei der Infrastruktur und Blechkisten ruiniert werden. Einen Plot braucht man bei Filmen mit dieser Gangschaltung nicht wirklich, wenn man die erforderliche Einstellung oder trinkbaren Spiritus mitbringt, wie ihn Onkel Jessie Duke (Willie Nelson) in seiner Schwarzbrennerei produziert. Ein Kommentator stellt für Einsteiger in das Universum von Hazzard County die Protagonisten vor. Zum eingeschworenen Duke-Clan gehören Kindskopf und Autoteufel Bo (Scott), Cousin und Frauenheld Luke (Knoxville), Cousine und Männerschwarm Daisy (Filmdebüt von J. Simpson) sowie Onkel Jessie. Zu den Spaßverderbern auf Seiten von Macht und Gesetz zählen Landrat Boss Hogg (Burt Reynolds als ganz in Weiß drapierter Provinz-Gatsby), der Hazzard County an sich reißen und ausplündern will, sein Erfüllungsgehilfe, der Sheriff, sowie eine Armee von mehr oder weniger überforderten Cops, die sich angesichts der Stepford-Reize Daisys von ihren Aufgaben ablenken lassen. Das Figuren-Sortiment komplettieren schließlich ein paar Duke-Sympathisanten, darunter ein Automechaniker mit Zauberhänden, sowie einige hübsche Girls, bei denen die Duke-Cousins Feuer fangen. Wenn die Wild Boys nicht gerade Indianapolis spielen oder sich in einer Kneipe prügeln, versuchen sie Boss Hoggs Machenschaften zu enthüllen, geben sich als japanische Wissenschaftler aus oder erklären ein paar Ghetto-Jungs, warum ihr Auto den schönen Namen General Lee trägt und damit einem erklärten Helden des Ku Klux Klan ein Denkmal setzt. Während sich Gitarreros wie die James Gang und Country-Legende Willie Nelson im Soundtrack um Fusion bemühen, wird sich der Film damit nicht leicht tun. Wer so gestricktes Stunt-Entertainment ablehnt, wird sich im Fazit mit Molly Hatchets "Flirtin' With Disaster" solidarisieren. Wer es aber liebt, fühlt sich von Willie Nelsons "Good Ol' Boys" bestens vertreten. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Warner
O-Titel The Dukes of Hazzard
Land / Jahr USA 2005
Kategorie Spielfilm
Genre Action / Komödie
Produktionsfirmen Warner Bros./Village Roadshow Pictures
Drehort Louisiana
Drehzeit 08.11.2004
Kinostart 06.10.2005
Laufzeit 104
FSK ab 12 Jahre
FBW-Prädikat Wertvoll
Einspielergebnis D € 1.452.493
Bes. (EDI) 236.588
Bes. (FFA) 242.088
Charthistory
USA-Start 29.07.2005, bei Warner Bros.
Boxoffice USA $ 80.206.743
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.eindukekommtseltenallein.de/
nach oben Cast & Crew
Produzenten Bill Gerber
Ausf. Produzenten Eric McLeod, Bruce Berman, Dana Goldberg
Regie Jay Chandrasekhar
Drehbuch Jonathan Davies, John O'Brien, Jay Chandrasekhar, Kevin Heffernan, Steve Lemme, Paul Soter, Erik Stolhanske
Darsteller Seann William Scott (Bo Duke), Johnny Knoxville (Luke Duke), Alice Greczyn (Laurie Pullman), Steve Lemme (Jimmy), Michael Weston (Enos Strate), Mitch Braswell (Out of Towner), Michael Roof (Dil Driscoll), Jessica Simpson (Daisy Duke), Rusty Tennant (Einheimischer), Dolan Wilson (Einheimischer), James Roday (Billy Prickett), Heather Hemmens (Mädchen), David Leitch (Schläger), A.J. Foyt IV (Rennfahrer), M. C. Gainey (Sheriff Roscoe P. Coltrane), Burt Reynolds (Boss Hogg), David Koechner (Cooter), Willie Nelson (Onkel Jesse), Jack Polick (Hilfssheriff Cletus), Lynda Carter (Pauline), Jim Cody Williams (Wachmann Chip), Kevin Heffernan (Sheev), Tammi Arender (Reporterin), Artist W. Robinson (Lkw-Fahrer), Tenia Taylor (Hübsches Mädchen), Nikki Griffin (Katie Johnson), Jacqui Maxwell (Annette), Charlie Finn (Royce), Paul Soter (Rick Shakely), Rip Taylor (Rip Taylor)
Kamera Lawrence Sher
Schnitt Lee Haxall, Myron I. Kerstein
Musik Nathan Barr
Produktionsdesign Jon Gary Steele, Chris Cornwell
Ton David Alvarez
Kostüme Genevieve Tyrrell
Casting Mary Vernieu
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Ein Duke kommt selten allein (Unzensiert)
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany HD DVD, ab 12, 107 Min. Kauf
Ein Duke kommt selten allein (unzensiert) Warner Home Video Germany DVD, ab 12, 103 Min. Kauf
Ein Duke kommt selten allein (unzensiert)
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany UMD, ab 12, 107 Min. Kauf
Ein Duke kommt selten allein (unzensiert) Warner Home Video Germany DVD, ab 12, 103 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse The Dukes Of Hazzard Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Die wagemutigen Cousins Bo und Luke Duke machen mit ihrem aufgemotzten orangefarbenen 69er Dodge Charger das friedliche Hazzard County unsicher. Zusammen mit ihrem schwarzbrennenden Hillbilly-Onkel Jesse und ihrer scharfen, kellnernden Cousine Daisy besitzen sie in dem korrupten Landrat Boss Hogg einen mächtigen Feind. Der will ihre schöne Heimat dem schnöden Profit opfern und zum Bergbau freigeben. Doch wer ein echter Südstaaten-Sturkopf ist, lässt sich nicht so leicht unterkriegen.

Blies Jay Chandrasekhar zuletzt im "Club Mad" zur Mörderjagd, lässt er nun die Sonnyboys Seann William Scott ("American Pie") und Johnny "Jackass" Knoxville mächtig Staub aufwirbeln. Diese Tatsache vernebelt glücklicherweise den Blick auf die dünne Story und dürfte so dank gelungener Stunts sowie großzügiger Schwenks über Jessica Simpsons spärlich bekleideten Körper besonders jungen Männern gefallen. Nostalgiker dürfen sich dafür auf ein Wiedersehen mit den "Old Boys" Burt Reynolds und Willie Nelson freuen.

Quelle: mediabiz.de

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: WertvollKurztext:

Flotte Südstaaten-Komödie mit rasanten (Auto-) Stunts und coolen Sprüchen, die angenehm locker unterhält.

Gutachten:

Hazard County im tiefen ländlichen Georgia ist der Tummelplatz der Duke-Cousins, die mit Hilfe ihrer zauberhaften Cousine Daisy und des Schwarzbrenner-Onkels Jessie dem alles beherrschenden Boß des County einen Streich nach dem anderen spielen.

Das ist amerikanischer Heimatfilm mit Südstaaten-Touch vom Feinsten und bietet genügend Gelegenheit für teilweise sehr rasante Verfolgungsjagden, derbe Späße und ironische Seitenhiebe auf die Unbedarftheit amerikanischer Mitbürger.

Das Heimat"theater" verzichtet wohltuend auf allzu übertriebene sexistische Andeutungen und infantilen Teenager-Humor. Daß das turbulente Geschehen im Feel-Good-Movie durch reichlich Country-Music angereichert wurde, versteht sich von selbst, wenn man sieht, daß die Augenweide Daisy von keiner Geringeren als Popstar Jessica Simpson verkörpert wird.

Und für ältere Semester unter den Zuschauern ist der Auftritt von Altstar Burt Reynolds und Country-Legende Willie Nelson ein Spaß der besonderen Art.

Die weiteren Rollen des Films sind typengerecht besetzt, ihr Spiel solide. Und für die handwerklichen Merkmale, wie Kamera, Montage, Ausstattung (sehr viele Polizeiautos mußten wieder ihr Leben lassen!) gilt die Garantie der üblichen Perfektion Hollywoods.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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