Dumm und Dümmerer

Prequel zum Comedyhit, das die brennende Frage beantwortet, wie sich die Iditoten Harry und Lloyd in den siebziger Jahren eigentlich kennengelernt haben.

Dumm und Dümmerer Großansicht
(Bild: Warner)
Verleih Warner
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2003
Regie Troy Miller
Darsteller Eric Christian Olsen, Derek Richardson, Rachel Nichols
Kinostart 02.10.2003
Einspielergebnis D € 428.228
Bes. (EDI) 79.882
Bes. (FFA) 79.712
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Boxoffice USA $ 26.096.584
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Schon damals, als sie noch Teenager waren, hatten es die Schüler Harry und Lloyd nicht unbedingt einfach. Mit einer ganzen Klasse geistig minderbemittelter Außenseiter rauften sie sich für das waghalsige Unternehmen zusammen, irgendwie auf die High School zu kommen.

Das Prequel zu dem 1994er Hit "Dumm und Dümmer" beschert die triumphale Rückkehr der beiden Idioten Harry und Lloyd: Unter der Regie von Troy Miller ("Jack Frost"), geschrieben von Robert Brener und basierend auf den Charakteren der Farrelly Brüder, gespielt von den Newcomern Eric Christian Lolsen und Derek Richardson neben einem gestandenen Comedy-Ensemble aus Eugene Levy ("American Pie"), Luis Guzmán und Mimi Rogers, wird die - insbesondere das männliche Teenie-Publikum interessierende - Frage beantwortet, wie sich Harry und Lloyd denn eigentlich kennen gelernt haben.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Dümmer geht's nicht, lustiger wohl sicherlich. Für das Gag-arme Prequel zu dem Farrelly-Brüder-Blockbuster "Dumm und dümmer" von 1994 werden Jim Carrey und Jeff Daniels von den beiden jungen Schauspieler Eric Christian Olson ("The Hot Chick") und Derek Ritchardson (in seinem Debüt) als debiles Dumpfbacken-Duo abgelöst. Ihre albernen Aktionen mit ausgiebigem Bad-Taste-Einlagen werden diesmal in ihre peinlichen Highschool-Tage zurückverlegt, wobei der größte (funktionierende) Gag die erstaunliche äußerliche Ähnlichkeit der Protagonisten mit ihren Vorgängern ist.

Die Story wurde von Regisseur Troy Miller ("Jack Frost") in Zusammenarbeit mit dem Skriptnovizen Robert Brener ausgekocht. Begonnen wird mit einer Point-of-view-Aufnahme Harrys aus dem mütterlichen Geburtskana, daraufhin sieht man, wie er als Achtjähriger mit einem "imaginären Freund" spielt. Zehn Jahre später schickt ihn seine Mutter (Mimi Rogers) erstmals in die Schule, wo der geistig unterbelichtete Harry (Olson) in dem ebenfalls mental minderbemittelten Lloyd (Richardson verdient Lob, Carreys Manierismen gekonnt nachzuahmen) einen Freund findet. Die beiden sind so schwachsinnig, dass sie selbst die Hänseleien ihrer Mitschüler nicht durchschauen und begeistert sind, als sie in eine speziell eingeführte Sonderklasse gehen dürfen. Der Schuldirektor Collins (der ansonsten zuverlässig komische Eugene "American Pie" Levy bleibt in einer undankbaren Rolle pfannkuchenplatt) hat dies eingefädelt, um so 100.000 Dollar in Fördergeld unterschlagen zu können. Die attraktive Schulzeitungsreporterin Jessica (Rachel Nichols), in die sich beide Freunde verlieben, ist Collins jedoch auf der Spur und plant, seine miesen Machenschaften zu enthüllen. Alldieweil stolpert das dynamische Doofkoppduo von einem Desaster ins nächste.

Mit "Dumm und Dümmer" läuteten die Farrelly-Brüder (die nichts mit diesem Prequel zu tun haben) den Höhenflug des Bad-Taste-Genres ein, das mit "Verrückt nach Mary" seinen kommerziellen Höhepunkt fand. Ihre simple Erfolgsformel, trotz der diversen Unappetitlichkeiten auch Charme und Herz nicht zu kurz kommen zu lassen, wurde zigfach mit zunehmend humorloserem Ergebnis und immer erfolgloser nachgeahmt, wobei der schrille Tiefpunkt wohl mit Tom Greens unsäglichem Geschmacklosigkeits-Gelage "Freddy Got Fingered" erreicht wurde. Der Welle schien damit weitgehend ausgereizt, was "Dumm und Dümmerer" in die unglückliche Position versetzt, automatisch einem vergangenen Trend hinterher zu hinken. Zudem sind die häufig das Original zitiernden Gags - wie eine Badezimmerszene, in der scheinbar eimerweise Fäkalien an die Wände geschmiert worden sind - dermaßen flach, dass selbst leicht zu erheiternde kleine Jungs sich nur mäßig amüsieren werden. Die beträchtliche Fanbasis marschierte allerdings relativ zahlreich in die US-Kinos und bescherte der Lowbudget-Produktion mit 15,9 Mio. Dollar Startwochenendeinspiel vermutlich bereits schwarze Zahlen. ara.

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Verleih Warner
O-Titel Dumb and Dumberer: When Harry Met Lloyd
Land / Jahr USA 2003
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen Brad Krevoy/Charles B. Wessler/Steve Stabler u.a.
Kinostart 02.10.2003
Laufzeit 85
FSK ab 6 Jahre
Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS
Einspielergebnis D € 428.228
Bes. (EDI) 79.882
Bes. (FFA) 79.712
Charthistory
USA-Start 13.06.2003, bei New Line
Boxoffice USA $ 26.096.584
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.dummundduemmerer.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Oren Koules, Troy Miller, Charles B. Wessler, Brad Krevoy, Steve Stabler
Koproduzenten Carl Mazzocone
Ausf. Produzenten Toby Emmerich, Richard Brener, Cale Boyter, Bennett Yellin
Regie Troy Miller
Drehbuch Robert Brenner, Troy Miller
Darsteller Eric Christian Olsen (Lloyd Christmas), Derek Richardson (Harry Dunne), Rachel Nichols (Jessica), Cheri Oteri (Mrs. Heller), Luis Guzmán (Ray), Elden Henson (Turk), William Lee Scott (Carl), Mimi Rogers (Mrs. Dunne), Eugene Levy (Direktor Collins), Lin Shaye (Margie), Shia LaBeouf (Lewis), Josh Braaten (Toby), Teal Redmann (Terri), Michelle Krusiec (Ching Chong), Brian Posehn (Verkäufer)
Kamera Anthony B. Richmond
Schnitt Lawrence Jordan
Musik Eban Schletter
Produktionsdesign Paul Huggins, Ken Taber
Ton Stacy Hill
Kostüme Susanna Puisto
Casting John Papsidera
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Titel Vertrieb System Handelsform
Dumm und Dümmerer
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany DVD, ab 6, 81 Min. Kauf
Dumm und Dümmerer
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany VHS, ab 6, 81 Min. Kauf
Dumm und Dümmerer Warner Home Video Germany DVD, ab 6, 82 Min. Leih
Dumm und Dümmerer Warner Home Video Germany VHS, ab 6, 82 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Lloyd und Harry sind dümmer als die Polizei erlaubt. Kein Wunder also, dass sie in einer Sonderschulklasse landen, die der raffgierige Schulleiter Collins nur eingerichtet hat, um 100.000 Dollar Fördergelder zu unterschlagen. Diesen finsteren Plan durchschaut jedoch die Schülerzeitungs-Redakteurin Jessica, die im Schulterschluss mit dem bis über die Segelohren in sie verliebten Deppen-Duo dem Treiben des Direktors ein Ende zu setzen versucht. Gelegenheit genug für Lloyd und Harry, kein Fettnäpfchen auszulassen.

Das Prequel zu "Dumm und dümmer", inszeniert von Troy Miller ("Jack Frost"). In abstrusen 70er-Jahre-Outfits, mit sagenhaft dämlichen Gesichtsausdrücken und brüllend komischen Slapstick-Einlagen treten Eric Christian Olsen ("Pearl Harbor") und Derek Richardson das Erbe von Jim Carrey und Jeff Daniels an. Ein weiteres komisches Highlight setzt "American Pie"-Urgestein Eugene Levy als fieser Direktor. Ein Gag-Fest für altgediente "Dumm und dümmer"-Fans und natürlich solche, die es noch werden wollen.

Quelle: mediabiz.de

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