Firma erloschen

Drive

Existenzialistischer Actionkrimi nach Vorlage von James Sallis über einen Stuntman, der nachts als Fahrer der Mafia arbeitet.

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(Bild: Universum (24 Bilder))
Verleih Universum Film (24 Bilder)
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2011
Regie Nicolas Winding Refn
Darsteller Ryan Gosling, Carey Mulligan, Bryan Cranston
Kinostart 26.01.2012
Einspielergebnis D € 1.397.815
Bes. (EDI) 204.343
Bes. (FFA) 219.883
Charthistory
Boxoffice USA $ 34.972.717
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 03.01.2015 (ARD)

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Tagsüber arbeitet Driver unauffällig als Stuntfahrer in Hollywood, abends holt er sich seinen Kick, indem er Aufträge für die Mafia erledigt und sein Können als halsbrecherischer Fahrer von Fluchtautos unter Beweis stellt. Als einer der Raubzüge schiefgeht, gerät er unter Verdacht seiner Auftraggeber, die ein Kopfgeld auf ihn aussetzen. Fortan muss er beweisen, wie viel ihm an seinem Überleben gelegen ist.

Mit der Verfilmung eines Noir-angehauchten Krimis von Kultautor James Sallis gibt das dänische Wunderkind Nicolas Winding Refn ("Bronson", "Walhalla Rising") sein amerikanisches Debüt. Erneut nutzt er einen Genrestoff, der sich vor "Two-Lane Blacktop", "Fluchtpunkt San Francisco" vor allem aber Walter Hills "Driver" verbeugt, um einerseits Spannung zu erzeugen, andererseits unkonventionell existenzialistische Betrachtungen anzustellen. Dafür konnte er eine mörderisch gute Besetzung gewinnen.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Das Kino von Walter Hill und Michael Mann, Filme wie "Leben und Sterben in L.A." und "Der Einzelgänger" werden eindringlich in Erinnerung gerufen in der ersten großen Hollywoodproduktion des dänischen Regiewunderkinds Nicolas Winding Refn, das es mit seinem achten Film erstmals - endlich! - auf deutsche Leinwände schafft. Es ist ein cooler, kühler, unendlich faszinierender und hypnotisierender Film geworden, eine Reise buchstäblich ans Ende der Nacht, ein L.A.-Neo-Noir, vorangetrieben von einem pumpenden Eurosynth-Soundtrack, seinem lakonischen, zupackenden Ton und einer Besetzung, die so hip ist, dass es fast wehtut. Ein mit großem Stilwillen realisiertes Krimimärchen, dessen namenloser Held - er wird einfach "Driver" genannt und von Ryan Gosling als Steve McQueen mit Poker- und Babyface gespielt - ein einsamer Wolf mit einem ganz eigenen Ehrenkodex ist, wie die Hauptfiguren von Refns vorangegangenen Filmen "Bronson" und "Walhalla Rising", die den 41-jährigen Regisseur ganz nach oben in der Riege der jungen Wilden katapultierten. Während diese knorrigen Kerle sich jedoch in archaischen Machoritualen ergingen, ist Driver gezwungen, als erster Refn-Hero die Deckung aufzugeben: Er wickelt seine Arbeit - tagsüber als Stuntman für Hollywood und nachts als Fahrer für die Mafia - mit unbeteiligter Präzision ab, verliebt sich dann jedoch in seine Nachbarin, als würde er urplötzlich von einem William-Friedkin Movie in einen John-Hughes-Film stolpern: Carey Mulligan ist wie Molly Ringwald in "Sixteen Candles". Diese Liebe ist es, die Driver befreit, aber schließlich auch seinen Niedergang herbeiführt: Um sie zu retten, beteiligt er sich an einem riskanten Raubzug, der prompt schiefgeht und ihn auf einmal auf einen Kollisionskurs mit denen schickt, die eigentlich seine Auftraggeber sind. In einer jetzt schon legendären - und in Cannes mit Applaus bedachten - Szene in einem Fahrstuhl liegen heiße Küsse und exzessive Ultragewalt so nahe beisammen, wie man es seit "Wild at Heart" nicht mehr erlebt hat. Und doch verliert "Drive" nie den Boden unter den Füßen oder gar die Kontrolle übers Lenkrad: Refn - der selbst keinen Führerschein besitzt - steuert seinen Film mit der Übersicht eines Schachspielers durch sein Plotlabyrinth, bis hin zum intensiven Showdown, in dem Driver gegen seine Nemesis - ausgerechnet der sprichwörtliche Nebbish Albert Brooks gibt den unnachgiebigen Bösewicht - antritt. Auf dem Weg dahin werden angesagte Fernsehstars aus "Breaking Bad" und "Mad Men" verschlissen, kleine Tragödien am Rande erzählt und das Kino mit originellen Verfolgungsjagden und eindringlichen Bildern zelebriert, die einem Augen und Herz übergehen lassen: Mit Bleifuß rast "Drive" zum ewigen Kultstatus. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Universum Film (24 Bilder)
O-Titel Drive
Land / Jahr USA 2011
Kategorie Spielfilm
Genre Action / Kriminalfilm
Produktionsfirmen Bold Films/Odd Lot Entertainment/Marc Platt Productions/Seed Productions
Kinostart 26.01.2012
Laufzeit 101
FSK k.J. (keine Jugendfreigabe)
Einspielergebnis D € 1.397.815
Bes. (EDI) 204.343
Bes. (FFA) 219.883
Charthistory
USA-Start 16.09.2011, bei FilmDistrict
Boxoffice USA $ 34.972.717
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.drive-film.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Michel Litwak, John Palermo, Marc Platt, Gigi Pritzker, Adam Siegel
Ausf. Produzenten David Lancaster, Bill Lischak, Linda McDonough, Jeffrey Stott, Gary Michael Walters
Regie Nicolas Winding Refn
Drehbuch Hossein Amini
Buchvorlage James Sallis
Darsteller Ryan Gosling (Driver), Carey Mulligan (Irene), Bryan Cranston (Shannon), Albert Brooks (Bernie Rose), Oscar Isaac (Standard Gabriel), Christina Hendricks (Blanche), Ron Perlman (Nino), Kaden Leos (Benicio), Jeff Wolfe (Tan Suit), James Biberi (Cook), Russ Tamblyn (Doc), Tiara Parker (Cindy), Cesar Garcia (José), Christian Cage (Christian)
Kamera Newton Thomas Sigel
Schnitt Matthew Newman
Musik Cliff Martinez
Produktionsdesign Beth Mickle
Ton Robert Eber
Kostüme Erin Benach
Casting Mindy Marin
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
64. Internationale Filmfestspiele in Cannes
Internationale Filmfestspiele in Cannes Großansicht
2011, Cannes, 11.05.2011 - 22.05.2011 Beste Regie Nicolas Winding Refn
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Drive (Steelbook, 2 Discs)
Nicht lieferbar
Universum Film Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 196 Min. Kauf
Drive
Nicht lieferbar
Universum Film DVD, ab 16, 96 Min. Kauf
Drive Universum Film Blu-ray Disc, ab 16, 99 Min. Kauf
Drive Universum Film DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 96 Min. Kauf
Drive Universum Film Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 100 Min. Kauf
Drive Universum Film DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 96 Min. Leih
Drive Universum Film Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 100 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Drive
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Tagsüber arbeitet Driver als Stuntfahrer in Hollywood, abends holt er sich seinen Kick, indem er Aufträge für das organisierte Verbrechen erledigt und sein Können als Fahrer von Fluchtautos unter Beweis stellt. Als er seine attraktive Nachbarin, die ihren Sohn allein erzieht, weil ihr Mann im Knast schmort, erstmals sieht, verliebt er sich in sie. Nach der Entlassung des Mannes lässt er sich zu einem Raubzug überreden, mit dem er die Zukunft des Mädchens absichern will. Alles geht schief, und Driver muss um sein Überleben kämpfen.

Mit der Verfilmung eines Noir-angehauchten Krimis von Kultautor James Sallis gibt das dänische Wunderkind Nicolas Winding Refn ("Bronson", "Walhalla Rising") sein amerikanisches Debüt. Erneut nutzt er einen Genrestoff, der sich vor "Two-Lane Blacktop", "Fluchtpunkt San Francisco" vor allem aber Walter Hills "Driver" verbeugt, um einerseits Spannung zu erzeugen, andererseits unkonventionell existenzialistische Betrachtungen anzustellen. Dafür konnte er eine mörderisch gute Besetzung gewinnen.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Als Driver sich vom Mann der Frau, die er heimlich liebt, zu einem Raubzug überreden lässt, geht alles schief, und er muss um sein Überleben kämpfen. Existenzialistischer Actionkrimi nach Vorlage von James Sallis, in dem Nicolas Winding Refn das coole Kino von Michael Mann neu aufleben lässt.

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Datum Stadt Festivalname
11.05.2011 - 22.05.2011 Cannes 64. Festival de Cannes
03.08.2011 - 13.08.2011 Locarno 64. Festival internazionale del film Locarno

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