Twentieth Century Fox of Germany
Programm
Dreizehn
| Verleih | Fox |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2003 |
| Regie | Catherine Hardwicke |
| Darsteller | Evan Rachel Wood, Nikki Reed, Vanessa Anne Hudgens |
| Kinostart | 13.11.2003 |
| Einspielergebnis D |
€ 229.983 Bes. (EDI) 47.337 Bes. (FFA) 49.679 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 4.428.906 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Tracy, eine scheinbar wohlbehütet aufgewachsene, bei den Lehrern beliebte 13-Jährige, verändert sich beinahe über Nacht durch den Einfluss des coolsten und bekanntesten Mädchens ihrer Junior High School zu einem Piercings und zerrissene Jeans tragenden sexy Teenager, der mehr in den Clubs der Melrose Avenue zu Hause ist, als bei ihrer allein stehenden und allein erziehenden Mutter, die verzweifelt um ihre Tochter kämpfen muss.
Ein engagiertes, einfühlsames Porträt amerikanischer Junior-High-School-Girls, die zu schnell erwachsen werden und zu wenig Kind sein dürfen: Catherine Hardwickes in Sundance mit dem Regie-Preis ausgezeichnetes Teenager-Drama berührt insbesondere dank der wunderbar wahrhaftigen Darsteller Evan Rachel Wood und Holly Hunter - und der 14-jährigen Nikki Reed, die gleichzeitig für das Drehbuch mit verantwortlich zeichnete, das auf ihren eigenen Erfahrungen beruht.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Wie verhalten sich junge amerikanische Töchter an der Schwelle zwischen dem letzten Teddybären und dem ersten Freund? Wird ihre Welt bestimmt von Anpassung oder Rebellion, von Pyjama-Partys oder Knutschgelagen, von Disney oder Larry Clark - oder gar von Träumen, in Sunnydale Vampire zu jagen? Auf diese Fragen gibt das Regiedebüt von Produktionsdesignerin Catherine Hardwicke eine realitätsnahe, emotional intensive Antwort, die am Beispiel zweier 13-jähriger Teenager zeigt, wie verwirrend und schmerzlich Pubertät heute erlebt wird. Von den Kids wie auch den Erwachsenen.
Wenige Filme aus Hollywood beschäftigen sich heute ernsthaft mit dem Erwachsenwerden, weil die Traumfabrik mit dem von ihr immer infantiler angenommen Publikum erwachsen gar nicht werden darf. So dominieren Partyporträts oder Liebesmärchen die Produktion, wird nach alkoholischer Betäubung und Triebentlastung gesucht oder von ewiger Liebe mit dem Starquarterback oder dem Pausenhofgrübler geträumt. Die Haupfiguren von "Dreizehn" sind jünger als die Promqueens, die High School-Piranhas oder Mauerblümchen, die sonst Teenfilme bevölkern. Und ihre Beziehung ist Mittelpunkt, nicht Randnotiz.
Als die 13-jährige Tracy (Evan Rachel Wood) mit Kreditkartendiebstahl und neuem sexy Styling die Aufmerksamkeit der gleichaltrigen, aber viel erfahreneren Evie (Nikki Reed) erringt, dem coolsten, von allen bewunderten Girl der Junior High School, entsteht eine tiefe Freundschaft, die Tracys Leben völlig verändert. Wie im Rausch stürzt sich der bisher pflegeleichte Modellteenager auf die neuen Erfahrungen, die sie mit Evie teilen kann: manisches Gratis-Shopping, heimliches Piercing, Drogenkonsum, Knutschen und schließlich auch Sex mit männlichen Bewunderern. Tracys Suche nach der eigenen Identität führt so zunächst einmal zur Kopie einer anderen. Good girl will bad girl, bad girl aber irgendwie auch good girl sein, vor allem eine Mutter haben wie Tracy, die ihre Tochter liebt und doch hilflos zusehen muss, wie sie ihr entgleitet. Oscarpreisträgerin Holly Hunter spielt couragiert und emotional engagiert diese Figur, die ebenso Verunsicherung, Schmerz und Ohnmacht erlebt wie die beiden Teenager. Mit Sympathien für beide Parteien verfolgt das Drehbuch, das Newcomerin Nikki Reed auf der Basis eigener Erfahrungen mit ihrer Regisseurin schrieb, die familiäre Entfremdung, die Versuche zu verstehen, das Jonglieren mit Zugeständnissen und Verboten. Mit einer immer präsenten vitalen Handkamera von Elliot Davis beleuchtet "Dreizehn" das Phänomen der Peer-Gruppen, den Druck, den die girl culture ausübt - die durch die Medien forcierten Erwartungen an Teenager, perfekt, sexy, cool und überhaupt alles bereits zu sein. Dabei fängt der Film auch die Euphorie dieses Alters ein, die neue Erfahrungen auslösen können. Ist nie weinerlich oder depressiv, sondern oft auch ausgelassen. Auch wenn am Ende Evie unbefriedigend in der "bad girl- Intrigantenschublade deponiert wird, überzeugt "Dreizehn" durch Sensibilität, Realitätsnähe und nicht zuletzt durch die Leistungen seiner jungen Darstellerinnen. Mit einem solchen Positiv-Paket ist auch kommerziell ein Achtungserfolg möglich. kob.
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Verleih Fox O-Titel Thirteen Land / Jahr USA 2003 Kategorie Spielfilm Genre Drama Produktionsfirmen Antidote Films Kinostart 13.11.2003 Laufzeit 100 FSK ab 12 Jahre Tonformat Dolby Einspielergebnis D € 229.983
Bes. (EDI) 47.337
Bes. (FFA) 49.679
CharthistoryUSA-Start 22.08.2003, bei Fox Searchlight Boxoffice USA $ 4.428.906 Filmtrailer
Web-Link http://www.dreizehn-derfilm.de - nach oben Cast & Crew
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Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person 56. Internationales Filmfestival in Locarno 2003, Locarno, 06.08.2003 - 16.08.2003 Leopard, beste Darstellerin Holly Hunter 56. Internationales Filmfestival in Locarno 2003, Locarno, 06.08.2003 - 16.08.2003 Silberner Leopard, bestes Erstlings- oder Zweitwerk - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Dreizehn Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 96 Min. Kauf Dreizehn Nicht lieferbarTwentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 96 Min. Kauf Dreizehn Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 96 Min. Leih - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Die 13-jährige Tracy kommt bestens mit ihrer alleinerziehenden Mutter klar und auch in der Schule gibt es kaum Probleme. Das ändert sich, als Tracy sich mit der gleichaltrigen, aber viel erfahreneren Evie, dem coolsten Girl der Junior High School, anfreundet. Zunächst beginnt alles vergleichsweise harmlos mit Konsumrausch, sexy Styling und Rumknutschen, steigert sich aber dann sehr schnell bis hin zum heimlichen Piercing, Drogenkonsum und erstem Sex. Ihre Mutter muss derweilen hilflos zusehen, wie ihr Tracy mehr und mehr entgleitet.
Gut beobachtetes Porträt von US-Teenagern an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Fernab von Weichzeichnerei á la Disney oder der übertriebenen Radikalität eines Larry Clark thematisiert Catherine Hardwicke, in Sundance mit dem Regie-Preis geehrt, die Sorgen und Nöte von High-School-Mädchen. Überragend Oscar-Preisträgerin Holly Hunter als überforderte Mutter sowie Evan Rachel Wood als Tracy und Nikki Reed als Evie, auf deren Erfahrungen der Film basiert. Ein realitätsnaher Initiationsfilm.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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