Sony Pictures Releasing GmbH
Programm
District 9
| Verleih | Sony Pictures |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2009 |
| Regie | Neill Blomkamp |
| Darsteller | Sharlto Copley, David James, Jason Cope |
| Kinostart | 10.09.2009 |
| Einspielergebnis D |
€ 3.511.139 Bes. (EDI) 507.577 Bes. (FFA) 513.250 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 115.646.235 Charthistory |
| Filmtrailer |
|
| Erstausstrahlung | 05.02.2012 (Pro7) |
- nach oben Inhalt & Info
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Als vor über 28 Jahren erstmals Außerirdische über Johannesburg auftauchen, ist man nicht sicher, ob dies in feindlicher oder friedlicher Absicht geschieht. So werden die Aliens übergangsweise in einer speziellen Notunterkunft, dem District 9, untergebracht. Als die Regierung nach fruchtlosen Verhandlungen die Verantwortung für die hilflosen Wesen einer privaten Firma übergibt, will diese sie für Waffenexperimente missbrauchen. Dazu werden sie umgesiedelt, wobei sich ein Mitarbeiter mit einem mysteriösen Virus ihrer DNA infiziert.
Mit "District 9" gelingt dem Südafrikaner Neill Blomkamp unter der Fittiche von Produzent Peter Jackson nach ihrer glücklosen Zusammenarbeit an "Halo" ein beeindruckendes Debüt. Basierend auf Blokamps Kurzfilm "Alive in Joburg" entstand mit einem überschaubaren Budget von 30 Mio. Dollar ein wegweisender Science-Fiction-Film mit verblüffend genialen Effekten, der sich bei Klassikern von Paul Verhoeven und David Cronenberg bedient, aber doch sehr überzeugend eigene Wege beschreitet. Sein Film funktioniert als menschliches Drama ebenso wie als soziopolitische Satire und als prickelnder Survivalthriller, in dem Mensch und Alien zusammenfinden müssen, um höhere Gewalten zu besiegen.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Mit Peter Jackson als Produzent im Rücken realisierte der 29-jährige südafrikanische Effektespezialist Neill Blomkamp ein effektives Regiedebüt, das in Fankreisen schon jetzt als moderner Klassiker gefeiert wird.
"District 9" ist der persönliche Triumph, der auf eine schmerzhafte Niederlage folgt: Neill Blomkamp war von Peter Jackson eigentlich als Regisseur der aufwändigen Videogame-Verfilmung "Halo" ausgewählt worden. Als das Projekt von Universal nach halbjähriger Entwicklung abgeblasen wurde, ließ Jackson seinen Protegé nicht fallen: Er sicherte ihm 30 Mio. Dollar Budget zu, um aus der Prämisse seines sechsminütigen Kurzfilms "Alive in Joburg" von 2005 einen Science-Fiction-Stoff in Spielfilmlänge zu machen, in dem es um das nicht ganz so harmonische Zusammenleben von Menschen und Außerirdischen im Johannesburg der Gegenwart geht. Die Mischung aus Fantasy und Realität, um eine als alltäglich empfundene Unmöglichkeit in einem wiedererkennbaren, nachvollziehbaren Hier und Jetzt, ist denn auch der Clou, das gewisse Etwas, das District 9 bereits konzeptionell aus dem Gros vergleichbarer Genreprodukte, ganz besonders J.J. Abrams ähnlich gestricktem, aber längst nicht so überzeugenden "Cloverfield", herausragen lässt.
Blomkamps Film ist durchdachter, runder, mit mehr Selbstbewusstsein und klar definierter Vision realisiert. Er nutzt seinen Lo-Fi-Look gezielt zu seinem Nutzen, denn die Effekte sind in die aus der Hüfte geschossenen Action so brillant und souverän integriert, dass man sie als solche gar nicht wahrnimmt. Tatsächlich wäre es gar nicht nötig gewesen, die erste Hälfte als Pseudodokumentation im Stil von "Mann beißt Hund" oder "Blair Witch Project" zu inszenieren, um das Publikum von der Unmittelbarkeit des Gezeigten zu überzeugen. Der zweite Teil, mehr im Stil eines "RoboCop" oder "Starship Troopers" gedreht, entfaltet eine deutlich höhere Sogwirkung und ist stellenweise einfach richtig gut. Da hat man dann auch längst die etwas mühsame Exposition hinter sich gelassen, in der Blomkamp sein Filmuniversum erklärt.
28 Jahre sind vergangen, seitdem ein gewaltiges Raumschiff über Johannesburg strandete, das seither wie ein kleiner Bruder der Zerstörungsmaschinen aus Independence Day im Himmel hängt. Seine Insassen, ein insektenartiges Volk ohne erkennbare Anführer oder Hierarchie, werden in einem Township - dem District 9 - angesiedelt, wo sie sich rasend vermehren, ohne jemals soziale Strukturen zu entwickeln. Den Menschen sind die Fremden ein Dorn im Auge, gewaltsame Übergriffe sind an der Tagesordnung, bis die "Prawns" (Garnelen), wie die Außerirdischen abschätzig getauft wurden, in ein neues Lager weit außerhalb Johannesburgs gebracht werden sollen. Die eigentliche Handlung setzt mit dieser gewaltsamen Deportation ein, mit der der unscheinbare Regierungsagent Wikus van der Merwe beauftragt wurde, ein kleines Licht im Gefüge der undurchsichtigen Multi-National United, der seine Aufgabe nicht hinterfragt und so ernst nimmt wie er seine Frau und Kinder liebt. Als er mit einer ungewöhnlichen Substanz in Verbindung kommt, setzt ein Mutationsprozess ein, der sich am ehesten mit der Verwandlung von Jeff Goldblum in "Die Fliege" vergleichen lässt, ohne allerdings David Cronenbergs Aids-Metapher zu vertiefen: Blomkamp spielt eher mit grundlegenden Gedanken von Anderssein und Menschlichkeit. Van der Mewe wird fortan von den eigenen Leuten und einer Gruppe nigerianischer Gangster gejagt und findet Zuflucht ausgerechnet im District 9.
Was gerade noch als menschliches Drama ebenso gut funktionierte wie als - bisweilen heikle - soziopolitische Satire im Stil der Hollywood-Filme Paul Verhoevens, wandelt sich nun in einen kompromisslosen Überlebenskampf, der genug Überraschungen bereit hält, um sich seine Originalität bis zum letzten Dreh bereit zu halten, obwohl offensichtlich wird, dass Blomkamps Mühen um Authentizität sich auf ein Weltverständnis beruft, das weniger mit der Realität als mit seinen einschneidenden Filmerlebnissen seiner Jugend zu tun hat. Dennoch ist "District 9" ein Erlebnis, zumal Hauptdarsteller Sharlto Copley, ein enger Freund Blomkamps ohne vorherige Darstellererfahrung, als kafkaesker Sympathieträger in den Mühlen höherer Gewalten - ähnlich wie Jonathan Pryces Sam Lowry in Brazil, aber mit dem Aussehen des jungen Robert De Niro - ausgezeichnet ist. Weil ein durchschlagender Welterfolg zu erwarten ist, darf man sich jetzt schon auf Blomkamps angekündigte Fortsetzung (und ein mögliches Prequel) freuen: Aliens sind die besseren Menschen. Und Filmhelden. ts.
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Verleih Sony Pictures O-Titel District 9 Land / Jahr USA 2009 Kategorie Spielfilm Genre Science Fiction Produktionsfirmen Key Creatives/QED International/WingNut Films Kinostart 10.09.2009 Laufzeit 112 FSK ab 16 Jahre Einspielergebnis D € 3.511.139
Bes. (EDI) 507.577
Bes. (FFA) 513.250
CharthistoryUSA-Start 14.08.2009, bei Sony Boxoffice USA $ 115.646.235 Filmtrailer
Web-Link http://www.district9-film.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Peter Jackson, Carolynne Cunningham Ausf. Produzenten Bill Block, Ken Kamins Regie Neill Blomkamp Drehbuch Neill Blomkamp, Terri Tatchell Darsteller Sharlto Copley (Wikus Van De Merwe), David James (Koobus Venter), Jason Cope (Christopher Johnson), Vanessa Haywood (Tania) Kamera Trent Opaloch Schnitt Julian Clarke Musik Clinton Shorter Produktionsdesign Philip Ivey Kostüme Dianna Cilliers - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform District 9 Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 16, 108 Min. Kauf District 9 Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) Blu-ray Disc, ab 16, 112 Min. Kauf District 9 Nicht lieferbarSony Pictures Home Entertainment (SPHE) Blu-ray Disc, ab 16, 112 Min. Kauf District 9 Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 16, 108 Min. Leih District 9 Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) Blu-ray Disc, ab 16, 112 Min. Leih - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Als vor über 28 Jahren erstmals Außerirdische über Johannesburg auftauchten, war man nicht sicher, ob dies in feindlicher oder fortschrittlicher Absicht geschieht. So wurden die Aliens übergangsweise in einer Notunterkunft, dem District 9, untergebracht. Als die Regierung nach fruchtlosen Verhandlungen die Verantwortung für die hilflosen Wesen einer privaten Firma übergibt, will diese sie für Waffenexperimente missbrauchen. Dazu werden sie umgesiedelt, wobei sich ein Mitarbeiter mit einem mysteriösen Virus ihrer DNA infiziert.
Mit "District 9" gelingt Neill Blomkamp unter der Fittiche von Produzent Peter Jackson ein beeindruckendes Debüt. Basierend auf Blokamps Kurzfilm "Alive in Joburg" entstand ein wegweisender Science-Fiction-Film mit verblüffend genialen Effekten, der sich bei Klassikern von Paul Verhoeven und David Cronenberg bedient, aber doch sehr überzeugend eigene Wege beschreitet. Sein Film funktioniert als Drama ebenso wie als prickelnder Survivalthriller, in dem Mensch und Alien zusammenfinden müssen, um höhere Gewalten zu besiegen.
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Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.

