Walt Disney Studios Motion Pictures Germany
Programm
Disneys Eine Weihnachtsgeschichte
| Verleih | Walt Disney |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2009 |
| Regie | Robert Zemeckis |
| Darsteller | Jim Carrey, Gary Oldman, Colin Firth |
| Kinostart | 05.11.2009 |
| Einspielergebnis D |
€ 7.824.968 Bes. (EDI) 933.226 Bes. (FFA) 933.246 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 137.816.456 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Der selbstsüchtige und eigenbrötlerische Geizhals Ebenezer Scrooge lebt ein zurückgezogenes Leben als Misanthrop und führt seit dem Tod seines Partners sein Geschäft allein. Profitgier ist seine dominierende Eigenschaft. An Heiligabend bekommt er jedoch Besuch von den drei Geistern der vergangenen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht, die ihm sein Leben in all seiner Trostlosigkeit vor Augen führen. Mit einem Mal wird sich Scrooge seiner eigenen Kaltherzigkeit und deren Folgen bewusst und beginnt, sich zum Besseren zu wandeln.
Was wäre Weihnachten ohne den Dickens-Klassiker, den die meisten von uns seit ihrer Kindheit kennen? Walt Disney verleiht der Geschichte, die schon vielfach verfilmt wurde, ein neues Gewand unter Regisseur Robert Zemeckis ("Der Polarexpress") und mit Jim Carrey ("Der Grinch") in der Hauptrolle. Besonders effektvoll wirkt hier neben der 3D-Technik das Motion-Capture-Verfahren, das die menschlichen Bewegungen via Computer nachzeichnet. Diese schafft aber auch ein Gefühl der Distanz und erschwert den emotionalen Zugang zum Film.
Quelle: Blickpunkt:Film
- nach oben Ausführliche Besprechung
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Robert Zemeckis und Jim Carrey bringen den Weihnachtsklassiker schlechthin erstmals als 3-D-Erlebnis auf die große Leinwand und setzen vor allem auf die Schauwerte der Technik.
Es ist die Optik, die Zemeckis Neuinterpretation von Charles Dickens "Weihnachtsgeschichte" von seinen Vorgängern unterscheidet. Denn wie bei "Der Polarexpress" und "Die Legende von Beowulf" entwickelt der Regisseur, Produzent und Drehbuchautor in Personalunion sein derzeitiges Lieblingsspielzeug, das Motion-Capture-Verfahren, bei dem Mimik und Gestik der Schauspieler in Computeranimationen übersetzt werden, und deren 3-D-Darstellung weiter. In der Tat versetzen die Bilder den Zuschauer teilweise in Staunen. Gerade die Szenen zu Beginn des Films, in denen das London Mitte des 19. Jahrhunderts zum Leben erweckt wird, zeigen eindrucksvoll die Möglichkeiten der modernen 3-D-CGI-Techniken. Problematischer wird es, je näher der Film physisch und psychisch an die Figuren heranrückt.
Erzählt wird die Geschichte des verbitterten alten Mannes Ebenezer Scrooge, der es als Geldverleiher zu Wohlstand gebracht hat, darüber aber zum herzlosen Geizhals und Misanthropen wurde. Er hasst die Kinder, die auf der vereisten Straße spielen, die Sänger, die ein Weihnachtslied trällern, seinen Buchhalter Bob Cratchit, der es sich erlaubt, an Weihnachten einen Tag frei zu nehmen und natürlich die Vertreter der Fürsorge, die ihn um eine Spende für die Armen bitten. Doch da Weihnachten ist und somit auch der größte Griesgram eine zweite Chance verdient hat, erscheinen ihm nacheinander die drei Geister der vergangenen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht. Diese führen ihm vor Augen, wo er herkommt, wo er steht und wo er hingeht, wenn er sich nicht schnell ändert. Und da vor allem die Zukunft sehr düster aussieht, hat es dieser Geist besonders in sich. Einige der Schockmomente, die der an Gevatter Tod erinnernde Geist auffährt, um Scrooge den heilsamen Schrecken in die Glieder fahren zu lassen, dürften den kleinsten Kinozuschauern etwas zu sehr zusetzten. Gut, dass sich der Horror in einem weihnachtlich versöhnlichen und die Lust am Leben zelebrierenden Ende auflöst.
Der Kniff der Handlung, die vielen geläufig sein dürfte, besteht natürlich in der glaubhaften Darstellung von Scrooges emotionalem Wandel. Und Jim Carrey legt sich mächtig ins Zeug, nicht nur dessen böse Eigenschaften, sondern auch seine Reue deutlich zu machen. Hilfreich ist dabei, dass die Animatoren Scrooges Gesicht besonders viel Zeit gewidmet haben. Seine Mimik wirkt im Gegensatz zu anderen Figuren, z.B. dem des Geistes der gegenwärtigen Weihnacht - der wie die anderen Weihnachtsgeister ebenfalls von Carrey verkörpert wird -, lebendig und trotz aller Überzeichnungen realistisch. Dennoch schafft die künstliche Optik insgesamt ein Gefühl der Distanz und präsentiert mehr, als dass sie erlebbar macht. So findet man wie bei "Beowulf" auch hier keine Antwort auf die Frage, warum der Film nicht mit realen Schauspielern (vielleicht sogar besser) hätte funktionieren können. mahe.
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Verleih Walt Disney O-Titel A Christmas Carol 3D Land / Jahr USA 2009 Kategorie Spielfilm Genre Trickfilm / Fantasy Produktionsfirmen ImageMovers/Walt Disney Pictures Kinostart 05.11.2009 Laufzeit 96 FSK ab 12 Jahre FBW-Prädikat Besonders wertvoll Bildformat Digital 3D Einspielergebnis D € 7.824.968
Bes. (EDI) 933.226
Bes. (FFA) 933.246
CharthistoryUSA-Start 06.11.2009, bei Walt Disney Boxoffice USA $ 137.816.456 Filmtrailer
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Produzenten Robert Zemeckis, Jack Rapke, Steve Starkey Regie Robert Zemeckis Drehbuch Robert Zemeckis Buchvorlage Charles Dickens Darsteller Jim Carrey (Ebenezer Scrooge), Gary Oldman (Bob Cratchit/Tiny Tim / Marleys Geist), Colin Firth (Scrooges Neffe), Robin Wright (Belle), Bob Hoskins (Mr. Fezziwig/Joe), Cary Elwes (Dick Wilkins), Molly C. Quinn (Belinda Cratchit) Kamera Robert Presley Schnitt Jeremiah O'Driscoll Musik Alan Silvestri Casting Victoria Burrows - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Disneys Eine Weihnachtsgeschichte Walt Disney Studios Home Entertainment DVD, ab 12, 92 Min. Kauf Disneys Eine Weihnachtsgeschichte (Blu-ray 3D, Blu-ray 2D, + Digital Copy, 3 Discs) Walt Disney Studios Home Entertainment Blu-ray Disc, ab 12, 96 Min. Kauf Disneys Eine Weihnachtsgeschichte (+ Digital Copy, 2 Discs) Walt Disney Studios Home Entertainment Blu-ray Disc, ab 12, 96 Min. Kauf Disneys Eine Weihnachtsgeschichte Walt Disney Studios Home Entertainment DVD, ab 12, 92 Min. Leih Disneys Eine Weihnachtsgeschichte Walt Disney Studios Home Entertainment Blu-ray Disc, ab 12, 96 Min. Leih - nach oben Games zum Film
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Title Art System Vertrieb Disney's Eine Weihnachtsgeschichte Game Nintendo DS Disney Interactive Studios - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Der selbstsüchtige Geizhals Ebenezer Scrooge lebt ein zurückgezogenes Leben als Misanthrop und führt seit dem Tod seines Partners sein Geschäft allein. Profitgier ist seine dominierende Eigenschaft. An Heiligabend bekommt er jedoch Besuch von den drei Geistern der vergangenen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht, die ihm sein Leben in all seiner Trostlosigkeit vor Augen führen. Mit einem Mal wird sich Scrooge seiner eigenen Kaltherzigkeit und deren Folgen bewusst und beginnt, sich zum Besseren zu wandeln.
Was wäre Weihnachten ohne den Dickens-Klassiker, den die meisten von uns seit ihrer Kindheit kennen? Walt Disney verleiht der Geschichte, die schon vielfach verfilmt wurde, ein neues Gewand unter Regisseur Robert Zemeckis ("Der Polarexpress") und mit Jim Carrey ("Der Grinch") in der Hauptrolle. Besonders effektvoll wirkt hier neben der 3D-Technik das Motion-Capture-Verfahren, das die menschlichen Bewegungen via Computer nachzeichnet. Dies schafft aber auch ein Gefühl der Distanz und erschwert den emotionalen Zugang zum Film.
Quelle: mediabiz.de - nach oben FBW-Gutachten
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Kurztext:
Disney liefert zu dieser Weihnachtssaison eine Variante des Klassikers von Charles Dickens mit noch nie gesehenem Tempo und großen amerikanischen Schauspielern - allen voran Jim Carrey - als Vorlage für eine beeindruckende Animation. Das Fest der Liebe ist für den einsamen Griesgram Ebenezer Scrooge nur Humbug, doch die drei Weihnachtsgeister wissen ihn, jeder auf seine eigene Weise, eines Besseren zu belehren. Dieses Märchen für Erwachsene beweist einmal mehr die faszinierende und anrührende Wirkung dieser traditionellen Geschichte und wartet mit opulenten Bildeinfällen, einer schönen Atmosphäre von London im 19. Jahrhundert und ironischem Witz auf. Ein schaurig-schönes Gruselkabinett wie ein unterhaltsamer Achterbahnritt und nicht nur in 3D überwältigend auf allen Sinnesebenen!
Gutachten:
Der Klassiker von Charles Dickens hat schon sehr oft als Vorlage für Filme und Bühnenstücke gedient, wurde modernisiert und verfremdet und ist seit 166 Jahren ein Dauerbrenner nicht nur zur Weihnachtszeit. Robert Zemeckis beweist mit seiner Interpretation der Erzählung von dem notorischen Geizhals Scrooge, den drei Geister in der Weihnachtsnacht zum Guten bekehren, zum einen, dass die 3D-Technik einen Quantensprung durchgemacht hat. Zum anderen zeigt er, dass diese Geschichte immer wieder neue Generationen fasziniert und im wahrsten Sinne des Wortes unsterblich ist.
In geradezu berückenden computeranimierten Bildern, die an englische Weihnachtsbilder, Buchillustrationen und Postkarten aus dem 19. Jahrhundert erinnern, entführt diese gelegentlich ein wenig zu laute und drastische Variation des alten Themas in die dunkle Welt des raffgierigen Scrooge, der sich nur über materiellen Erfolg definiert und alle menschlichen Regungen in sich längst auf dem Altar des Geldes geopfert hat. Doch noch ist Scrooge nicht verloren, denn auf Betreiben seines einstigen, vor sieben Jahren verstorbenen Geschäftspartners Marley, der aufgrund seines Geizes der ewigen Verdammnis anheim gefallen ist, erhält der verbitterte Geizkragen noch eine letzte Chance: Drei Geister suchen ihn heim und lehren ihn nicht nur das Fürchten, sondern auch die Bedeutung der Weihnacht erkennen. Scrooge wird auf eine fantastische Reise in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mitgenommen und am Ende geläutert und gerettet. Er, der Weihnachten immer abgelehnt hat, wird nun erfüllt vom wahren Geist der Weihnacht, das heißt von dem Gefühl der Mitmenschlichkeit und Großzügigkeit.
Diesen Weg zur Läuterung hält der Film konsequent durch. Es geht dabei manches Mal sehr heftig und gruselig zu, so dass dieser Animationsfilm sich für kleinere Kinder nicht als Märchen zur Weihnachtszeit eignet. Doch die ironischen und selbstironischen Brechungen und vor allem Jim Carreys faszinierendes Spiel als Scrooge gleichen diese manchmal etwas grellen Effekte aus. Beeindruckend neben der Technik sind auch die Ideen, mit denen die Weihnachtsgeschichte angereichert worden ist: So verstecken sich unter dem Mantel der zukünftigen Weihnacht zwei ganz andere Geister, die viel erschreckender sind als die Lehrmeister von Scrooge: Der Geist der Ignoranz und der Geist der Armut. Darin spiegelt sich sowohl die Sozialkritik von Dickens wieder als auch eine durchaus moderne Interpretation des Klassikers, die diesem Film noch ein paar starke zusätzliche Pointen verleiht.Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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Vorschau bis: KW 2014/29
Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.

