Dirty Dancing 2
| Verleih | Buena Vista |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2004 |
| Regie | Guy Ferland |
| Darsteller | Diego Luna, Romola Garai, Sela Ward |
| Kinostart | 29.04.2004 |
| Einspielergebnis D |
€ 2.471.060 Bes. (EDI) 429.303 Bes. (FFA) 445.490 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 14.140.215 Charthistory |
| Filmtrailer |
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1958 zieht die 18-jährige Katey mit ihren Eltern, Angehörige der besseren Gesellschaft, nach Havanna, wo sich die Teenagerin gar nicht standesgemäß in den heißblütigen Kellner und begnadeten Tänzer Xavier verliebt. Heimlich treffen sie sich regelmäßig in einem Nachtclub, um für einen großen Tanzwettbewerb zu proben. Als die Revolution näher rückt, muss sich die junge Amerikanerin entscheiden, ob sie in Kuba bleiben will.
16 Jahren nach dem großen Sensationserfolg der achziger Jahre bricht das "Dirty Dancing"-Fieber wieder aus: Für erhöhte Temperaturen sorgt die Verlagerung der bekannten Story ins südamerikanische Havanna und die Besetzung mit "Y tu mama también"-Schwerenöter Diego Luna und Nachwuchsstar Romola Garai ("Nicholas Nickleby") - und auch Patrick Swayze ist noch einmal mit einem Cameo-Auftritt zu sehen.
Quelle: Blickpunkt:Film
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17 Jahre ist es her, seit Patrick Swayze und Jennifer Gray mit dem Original-"Dirty Dancing" für einen der größten und unerwartetsten Kulterfolge aller Zeit sorgten. Dabei handelt es sich nach wie vor um den erfolgreichsten Titel des Artisan-Archivs (inzwischen von Lions Gate kontrolliert). Ein Sequel war lange in Planung. Eine in Miami angesiedelte Version mit Natalie Portman und Ricky Martin in den Hauptrollen war zeitweilig im Gespräch, doch nun sind es Diego Luna ("Y Tu Mama Tambien", "Open Range") und Romola Garai, die im prä-revolutionären Kuba ihre jungen Körper zu aufheizenden Latinorhythmen in sexuell suggestiven Tanzverrenkungen aneinander reiben.
Technisch gesehen ist es ein Prequel, da sich die Story im Jahr 1958 zuträgt. Doch abgesehen von einem Cameo Swayzes als philosophisch ratgebender Tanzlehrer besteht zu den Figuren des Originals keine Verbindung. Statt dessen handelt es sich genauer genommen um eine Neuinterpretation, die nun, einer Einblendung bei der Titelsequenz zufolge, auf wahren Begebenheiten basieren soll. Diese sind die Erinnerungen der Choreografin und Koproduzentin JoAnn Jansen, die einen Teil ihrer Jugend in Havanna verbrachte. Trotz eines politisch brisanten und damit radikal anderen Hintergrunds (atmosphärisch in Puerto Rico gefilmt) ist die Grundstory die selbe geblieben. Ein priviligiertes und etwas steifes Mädchen beginnt mit einem rebellischen Vertreter der Unterschicht ihre Zurückhaltung sowohl auf der Tanzfläche als auch in den Federn zu verlieren. Ein Konflikt mit ihren Eltern ist natürlich unvermeidlich. Diese werden elegant von Sela Ward und John Slattery porträtiert, die als ehemalige Ballsaaltänzer letztlich Verständnis für die Passion ihrer Tochter aufbringen. Dass sie eine Beziehung ihrer behüteten amerikanischen Tochter mit einem jungen kubanischen Hotelangestellten dulden würden, scheint in Anbetracht des vorherrschenden strikten Moralkodex der damaligen Ära äußerst fraglich. Anachronismen finden sich auch bei den Kostümen und der Musiknummern des hitverdächtigen Soundtracks. Zu hören sind nicht nur afro-kubanische und lateinamerikanische Klänge, sondern mit dem Auftritt von Mya als Nachtclubsängerin verhalten-dezenter Hiphop. Als akustische Gedächtnisanregung dient die mehrfach eingesetzte Instrumentalmelodie des Originalfilmsongs "Time of My Life". Optisch werden Nostalgiemomente wachgerufen, wenn Swayze in bester Tanzform mit der jungen Protagonistin übers Parkett gleitet. Die sexuelle Spannung zwischen ihnen ist greifbarer als zwischen Garai und Luna. Neben seiner drallen Partnerin wirkt der drahtige Luna wesentlich jünger, was ihrer Chemie fern von der Tanzfläche einen fast unschuldig-kindlichen Anstrich verleiht. Und auf seine Art ist dies durchaus sympathisch. Die Tanzszenen hingegen, vor allem im kubanischen Einheimischenclub, sind dennoch lasziv genug, um dem Prädikat "dirty" gerecht zu werden. ara.
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Verleih Buena Vista O-Titel Dirty Dancing: Havana Nights Land / Jahr USA 2004 Kategorie Spielfilm Genre Musikfilm / Drama Produktionsfirmen Lawrence Bender Prods./Sarah Green Kinostart 29.04.2004 Laufzeit 87 FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung) Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS Einspielergebnis D € 2.471.060
Bes. (EDI) 429.303
Bes. (FFA) 445.490
CharthistoryUSA-Start 27.02.2004, bei Artisan Entertainment Boxoffice USA $ 14.140.215 Filmtrailer
Web-Link http://www.movie.de - nach oben Cast & Crew
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Titel Vertrieb System Handelsform Dirty Dancing 2 - Heiße Nächte auf Kuba STUDIOCANAL Home Entertainment Germany DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 84 Min. Kauf Dirty Dancing 2 - Heiße Nächte auf Kuba STUDIOCANAL Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 87 Min. Kauf Dirty Dancing 2 - Heiße Nächte auf Kuba Walt Disney Studios Home Entertainment DVD, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 83 Min. Kauf Dirty Dancing 2 - Heiße Nächte auf Kuba Walt Disney Studios Home Entertainment DVD, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 84 Min. Leih - nach oben Soundtrack
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Songtrack Diverse Dirty Dancing 2 - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Havana, 1958. Während um sie herum die Vorboten der kubanischen Revolution immer deutlicher werden, vergräbt sich die brave Amerikanerin Katey Miller lieber in ihre Schulbücher. Bis sie sich in den Einheimischen Javier, einen Hotelkellner und begnadeten Tänzer verliebt, was ihren Eltern freilich so gar nicht gefällt. Doch es kommt wie es kommen muss, aus Freundschaft wird Leidenschaft, aus Engtanz mehr... Und während im Palace Hotel das große Finale ansteht, verwandeln sich Havannas Straßen in einen Hexenkessel.
Sank 1987 noch die jüdische Prinzessin Jennifer Grey dem Goi Patrick Swayze beim "Dirty Dancing" in die Arme, treffen in Guy Ferlands ("Innocent Babysitter") Sequel amerikanischer Imperialismus und kubanische Leidenschaft aufeinander. Stellvertretend dafür schwingen Romola Garai ("Nicholas Nickleby") und der Mexikaner Diego Luna ("Terminal") die Hüften, unterstützt von einem philosophierenden Patrick Swayze in einem Kurzauftritt. So richtig "dirty" ist das nicht, aber trotzdem bestens geeignet für das angepeilte weibliche Teen-Publikum.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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