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Die Wutprobe

Hinreißend verrückte Komödie, in der sich der scheinbar völlig harmlose Adam Sandler mit dem offensichtlich völlig durchgedrehten Jack Nicholson einer Wuttherapie unterziehen muss.

Die Wutprobe Großansicht
(Bild: Columbia TriStar)
Verleih Columbia TriStar
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2003
Regie Peter Segal
Darsteller Adam Sandler, Jack Nicholson, Marisa Tomei
Kinostart 08.05.2003
Einspielergebnis D € 8.356.494
Bes. (EDI) 1.391.939
Bes. (FFA) 1.389.209
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Boxoffice USA $ 133.756.285
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Der außerordentlich friedliebende Dave Buznik gerät an Bord eines Flugzeugs unfreiwillig in einen Streit mit dem Kabinenpersonal und wird in Folge dessen zu einer Wuttherapie verdonnert, bei der ihm ausgerechnet der scheinbar völlig verrückte Dr. Buddy Rydell, der sein Temperament selbst nicht zügeln kann, helfen soll.

Superstar Jack Nicholson und Top-Komiker Adam Sandler laufen als ungleiches Paar wider Willen in einer wunderbar verrückten Komödie von Peter Segal ("Familie Klumps und der verrückte Professor") zu Höchstform auf. Die effektive Mischung aus "Besser geht's nicht" und "Punch-Drunk Love" ist zwar selten ein Film wie aus einem Guss, dafür aber eine der wohl witzigsten Sketchparaden der letzten Jahre.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Eine Mutprobe ist diese "Wutprobe" nicht. Risikofrei paart der neue Film von Peter Segal ("Familie Klumps und der verrückte Professor") den erfolgreichsten Komiker mit dem angesehensten Darsteller Hollywoods. Lässt den sanften "Waterboy" Adam Sandler wegen behauptetem Jähzorn vom Therapeutenteufel Jack Nicholson behandeln. So entstand eine Slapstick- und Konzeptkomödie, die dank der Stars die Absurditäten ihrer Konstruktion weitgehend vergessen lässt und Sandlers letztes Projekt "Mr. Deeds" (1,3 Millionen Zuschauer) an Resonanz doch deutlich übertreffen dürfte.

Nach "Punch-Dunk Love" gibt Sandler erneut den scheuen Punchingball für die Demütigungen seines Umfelds. Für konstante Reizung seines sympathischen, wenn auch etwas schlichten Gemüts sorgen nun nicht sieben dominante Schwestern, sondern ein exzentrischer Therapeut, der im Konzept von Drehbuchneuling David Dorfman mehr behandlungstaugliche Symptome zeigt als Sandler selbst. Tatsächlich geht es weniger um Wut als um Mut, weniger um "anger" als um "confidence".

Sandlers Figur Dave fehlt es an Selbstbewusstsein und an der Fähigkeit, sich Konflikten offensiv zu stellen und seine Gefühle in Handlungen münden zu lassen. Dass er durch permanentes Zwischenlagern seiner Emotionen auch tatsächlich eine neurotische Zeitbombe ist, beweist der Film erst in Daves finaler Heilungsphase. Zu Beginn aber ist Dave verfolgte Unschuld, landet nach einer grotesk-komischen Provokationskette einer Flugzeugcrew wegen angeblicher Aggressionsattacken in der Gruppe von Dr. Buddie Rydell (Nicholson). Ein Therapeut mit Kumpelvornamen, satanischem Grinsen und fragwürdigen Konfrontationskonzepten ist ein Heimspiel für Nicholson, der nach Totalentzug in "About Schmidt" hier wieder den "Joker" gibt. Einen kleinen Teufel, der seinen Patienten provoziert, ihn verhaltenstherapeutisch mit seinen Ängsten konfrontiert und zur Kontrolle mahnt, selbst aber parkende Autos demolieren darf - eine witzige Hommage an Nicholsons Golfschläger-"Wutprobe" vor einigen Jahren. Sandler, der zurückhaltende Part in diesem Duo, zeigt gutes Timing und gerade auch sprachlich, in Intonation und Pausensetzung, wie wichtig nicht nur der Clown, sondern auch die Reaktion darauf ist. Natürlich ist auch in Dave der Einfaltspinsel früher Sandler-Hits konserviert, wenn Buddie in den Gedichten von Daves Freundin Linda "Spuren von Emily Dickinson" entdeckt, an die sich auch Dave aus "Police Woman" (im realen Leben Angie D.) zu erinnern glaubt. Nur so ist es natürlich zu erklären, dass Dave nicht misstrauisch wird, wenn sein Therapeut bei ihm einzieht, wenn Linda in Buddie und seinem Bierbauch eine romantische Alternative zu ihm sieht.

Schneller als Dave erkennt der Zuschauer die Parallelen zu "The Game" - nicht nur, weil auch "Die Wutprobe" kein befriedigendes Finale findet und sich traditionell in eine öffentliche, hier romantische, Verlautbarung flüchtet. Für Fans von Slapstick und Situationskomik aber wird der Film funktionieren, weil die Stars gut harmonieren und Nicholson hinter Absurdität blitzschnell Autorität hervortreten lassen kann. Und wenn das dynamische Duo in New Yorks Rushhour mit einer Spontaninterpretation von "I Feel Pretty" den Verkehr aufhält, schlägt der Film musikalisch auf einer Brücke selbige zu "Reine Nervensache". "A boy like that would kill your brother", warnten schon die Girls in der "West Side Story"? Wer diese Boys sieht, hat daran keinen Zweifel. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Szene

 
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Verleih Columbia Tristar
O-Titel Anger Management
Land / Jahr USA 2003
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen Happy Madison
Kinostart 08.05.2003
Laufzeit 105
FSK ab 12 Jahre
Bildformat Cinemascope
Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS
Einspielergebnis D € 8.356.494
Bes. (EDI) 1.391.939
Bes. (FFA) 1.389.209
Charthistory
USA-Start 11.04.2003, bei Columbia
Boxoffice USA $ 133.756.285
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.die-wutprobe.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Jack Giarraputo, Barry Bernardi
Koproduzenten Michael Ewing, Allegra Clegg, Derek Dauchy
Ausf. Produzenten Todd Garner, John L. Jacobs, Adam Sandler, Allen Covert, Tim Herlihy
Regie Peter Segal
Drehbuch David Dorfman
Darsteller Adam Sandler (Dave Buznik), Jack Nicholson (Dr. Buddy Rydell), Marisa Tomei (Linda), Allen Covert (Andrew), Kurt Fuller (Frank Head), Heather Graham (Kendra), Luis Guzmán (Lou), Woody Harrelson (Galaxia), John Turturro (Chuck), Jonathan Loughran (Nate), John C. Reilly (Arnie), Kevin Nealon (Sam), Krista Allen (Stacy), January Jones (Gina), Rudolph W. Giuliani (Rudolph W. Giuliani), Lynne Thigpen (Richterin Daniels), Harry Dean Stanton (Blinder Mann), Isaac C. Singleton Jr. (Flug-Marshall)
Kamera Donald McAlpine
Schnitt Jeff Gourson
Musik Teddy Castellucci
Produktionsdesign Alan Au, Domenic Silvestri, Jeffrey McDonald
Ton Thomas Causey, Daniel McIntosh
Kostüme Ellen Lutter
Casting Roger Mussenden
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Die Wutprobe (I Feel Good!)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 12, 101 Min. Kauf
Die Wutprobe Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH Blu-ray Disc, ab 12, 105 Min. Kauf
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Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH UMD, ab 12, 105 Min. Kauf
Die Wutprobe Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 12, 101 Min. Kauf
Die Wutprobe
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Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH VHS, ab 12, 101 Min. Kauf
Die Wutprobe Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 12, 101 Min. Leih
Die Wutprobe
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH VHS, ab 12, 101 Min. Leih
Enthalten in:
Best of Hollywood - 3 Movie Collector's Pack: Big Daddy / Die Wutprobe / Mr. Deeds (3 DVDs)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland
DVD, ab 12, 283 Min.
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Per Gerichtsbeschluss verdonnert man den sanftmütigen Marketing-Angestellten Dave Buznik dazu, bei dem offensichtlich geistesgestörten Therapeuten Buddy Rydell vier Wochen Anti-Aggressionstraining zu absolvieren. Der mutterfixierte Seelenklempner erweist sich nicht nur selbst als cholerischer Psychopath, sondern schafft es zusammen mit Buzniks Mit-Patienten - darunter der gemeingefährliche Chuck - innerhalb kürzester Zeit, dessen Leben sowie die vormals wunderbare Beziehung zu Linda in einen Trümmerhaufen zu verwandeln.

Peter Segal ("Die nackte Kanone 33 1/3") landete mit seiner herzerfrischenden Komödie den bislang witzigsten Coup dieses Filmjahres. Darin setzt Jack Nicholson nach "About Schmidt" endlich wieder sein altbewährtes diabolisches Grinsen auf und quält seinen armen Patienten fortwährend mit hochpeinlichen Situationen. Adam Sandler wiederum beweist nach "Punch-Drunk Love" erneut sein erstaunliches Gespür für Timing und Situationskomik. Bis auf das allzu dick aufgetragene Happy End ein kurzweiliger, toll besetzter Top-Tipp für Jung und Alt.

Quelle: mediabiz.de

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