Die Unglaublichen - The Incredibles
| Verleih | Buena Vista |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2004 |
| Regie | Brad Bird |
| Kinostart | 09.12.2004 |
| Einspielergebnis D |
€ 18.309.772 Bes. (EDI) 3.499.274 Bes. (FFA) 3.498.685 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 261.409.367 Charthistory |
| Filmtrailer |
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| Erstausstrahlung | 10.04.2009 (RTL) |
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15 Jahre, nachdem eine Klagewelle die Karriere aller Superhelden beendete, führen der superstarke Mr. Incredible, seine superelastische Frau und die drei Kids ein ganz normales Leben. Doch der Hausherr leidet als Schreibtischtäter, stürzt sich heimlich in neue Abenteuer, als ihm ein Angebot unterbreitet wird. Damit aber ist nicht nur der Welt-, sondern auch der Hausfrieden bedroht.
Die vorletzte Zusammenarbeit von Disney und Pixar setzt mit Schwerpunkt Action und Abenteuer die Erfolgsserie der letzten Jahre fort. Auch dieses von Brad Bird inszenierte digitale Animationswunder folgt einer originellen Idee, verbindet visuellen Witz, Detailliebe und Figuren, die trotz übermenschlichen Fähigkeiten im normalen Leben verankert sind, zu einem echten Unterhaltungsevent.
Quelle: Blickpunkt:Film
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"Was kann schon passieren - wir sind Superhelden?" Mit dem Selbstverständnis eines Mannes, der zum Bodybuilding mit Güterwaggons jongliert und Leben im Akkord rettet, reduziert Mr. Incredible riesige Herausforderungen zu Routineübungen. Sein Motto kann sich insgesamt auch die aktuelle Produktion der Digitalzauberer von Pixar an die Brust heften, die auf den Welthit "Findet Nemo" ein weiteres Entertainment-Event folgen lassen. "Die Unglaublichen" ist Pixars erstes rein (über-)menschliches Vergnügen und in seiner Altersgrenzen transzendierenden Wirkung ein kommerziell extrem potenter Generationenkleber.
Das größte Risiko, das Autor-Regisseur Brad Bird ("Der Gigant aus dem All") und die bald endende Pixar-Disney-Koalition hier eingingen, ist nicht nur der Verzicht auf den Tierpark, sondern auch auf das Genre von "Findet Nemo". "Die Unglaublichen" hat außer einer Katze, die anfangs mit Schleudertrauma vom Baum geschüttelt wird, nichts Tierisches im Angebot, und ist trotz zahlloser Gags im Herzen mehr Actionabenteuer als Komödie. Mit dieser Schwerpunktverlagerung, mit einer Umarmung vom Comicwelt und Bonduniversum, beschreitet die Computeranimation Neuland. Dabei sind die Bildausschnitte und Kameraperspektiven so perfekt gewählt, der Schnitt so rasant und doch nie Chaos stiftend, die Inszenierung der Action so kinetisch, dass sich der Eindruck von Animation auflöst und mancher Realfilm im Vergleich inszenatorisch verblasst. Das Design von Figuren und Sets ist geprägt von einem liebenswerten Sixties-Touch, irgendwo zwischen Bond und den "Jetsons". Die Charaktere verbinden Elemente der "Spy Kids" mit den "Fantastic Four" und Generationen anderer Comichelden.
Die Geschichte variiert die Außenseiter-Isolationsthematik der X-Men in Kombination mit dem klassischen Dilemma, nicht als Superheld enttarnt zu werden. Fokus der Story ist die "Entmännlichung" von Bob Parr, der als superstarker und populärer Mr. Incredible die unglaublichsten Heldentaten vollbringt, bis ein undankbarer, von ihm verhinderter Selbstmörder Klage wegen Körperverletzung erhebt. Es ist der Anfang einer Beschwerdewelle auch gegen seine Kollegen, die die Regierung aus finanziellen Gründen zwingt, die Superhelden stillzulegen, ihnen im Rahmen eines Geheimprogramms neue Identitäten und bürgerliche Berufe zu geben. So wird der Supermann zum Versicherungssklaven kastriert und seine Frau, eine hyperelastische Wonderwoman, zur Hausfrau degradiert. 15 Jahre und drei Kinder später hat Mr. Incredible von den Fettpolstern nördlich der Knie und den Erniedrigungen seines Bürokratenchefs (sieht aus wie Herbert Feuerstein und wird auch von ihm synchronisiert) genug und kehrt nach dem Angebot einer geheimnisvollen Schönen heimlich zum alten Job zurück. Hinter der Offerte allerdings verbirgt sich der Rachefeldzug seines einst größten Fans, einer lästigen Powerklette, die er vor Jahren aus unrealisierbaren Superträumen holte.
Unter den einfallsreichen, extreme Dynamik entwickelnden Actionsequenzen zählen die Kämpfe gegen einen Riesenroboter, aber auch die konzertierte Incredible-Intervention gegen die fliegenden, bemannten Rotorscheiben des Bösewichts zu den Highlights. In letzterer Sequenz zeigt der Sohn seinen Speed, baut die scheue, hinter einem Frisurvorhang à la "The Ring" versteckte Tochter Defensivkraftfelder, streckt und verteilt sich Mom vor und hinter mehreren geschlossenen Sicherheitstüren, ohne die Koordination im Ausschalten ihrer Gegner zu verlieren. Visueller Witz lebt in diesen Fantasyszenen, Charakterkomik in der stärksten Nebenfigur, in einer knallhart unsentimentalen und dominanten Designerin, in der Schauspielerin Linda Hunt und Hollywoods Kostümlegende Edith Head in Größe, Gesichts- und Persönlichkeitsmerkmalen verewigt sind. Situationskomik schließlich bietet auch der Ehealltag der Unglaublichen, in dem es am Küchentisch schon mal zum Dinnerinferno und auf dem Freeway zu Spontandebatten über die richtige Ausfahrt kommt. Unglaublich die Vorstellung, dass sich mit dieser Familie nicht jeder amüsieren könnte. "Wir sind Superhelden, was kann schon passieren?" Eben! kob.
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Verleih Buena Vista O-Titel The Incredibles Land / Jahr USA 2004 Kategorie Spielfilm Genre Trickfilm / Action Produktionsfirmen Walt Disney Pictures/Pixar Drehzeit 15.04.2002 Kinostart 09.12.2004 Laufzeit 115 FSK ab 6 Jahre Bildformat 35 mm/Cinemascope Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS Einspielergebnis D € 18.309.772
Bes. (EDI) 3.499.274
Bes. (FFA) 3.498.685
CharthistoryUSA-Start 05.11.2004, bei Buena Vista Boxoffice USA $ 261.409.367 Filmtrailer
Web-Link http://www.dieunglaublichen.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten John Walker Ausf. Produzent John Lasseter Regie Brad Bird Drehbuch Brad Bird Sprecher Craig T. Nelson (Bob Parr/ Mr. Incredible), Holly Hunter (Helen Parr/ Elastigirl), Samuel L. Jackson (Lucius Best/ Frozone), Jason Lee (Buddy Pine/ Syndrome), Wallace Shawn (Gilbert Huph), Sarah Vowell (Violet Parr), Spencer Fox (Dashiell Par (Dash)), Brad Bird (Edna "E" Mode), Elizabeth Peña (Mirage), Dominique Louis (Bomb Voyage) Sprecher D Markus Maria Profitlich (Mr. Incredible), Kathrin Fröhlich (Elastigirl), Kai Pflaume (Frozone), Manuel Straube (Syndrome), Herbert Feuerstein (Mr. Huph), Felicitas Woll (Violet), Marco Iannotta (Flash/ Dashiell Parr), Mechthild Großmann (Edna Mode), Barbara Schöneberger (Mirage) Kamera Janet Lucroy, Andrew Jimenez, Patrick Lin Schnitt Stephen R. Schaffer Musik Michael Giacchino Produktionsdesign Lou Romano, Ralph Eggleston Ton Randy Thom, Michael Silvers Casting Mary Hidalgo, Kevin Reher, Matthew Jon Beck - nach oben Filmpreise
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Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person 6 DVD Champion 2005, München, 19.10.2005 Family Entertainment 77. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2004, Los Angeles, 27.02.2005 Bester Animationsfilm 77. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2004, Los Angeles, 27.02.2005 Bester Tonschnitt Michael Silvers, Randy Thom Bogey - Box Office Germany Award 2004, München Silber - 2 Mio. Besucher in 20 Tagen - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Songtrack Diverse The Incredibles - nach oben Games zum Film
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Vor Jahren wegen einer Klagewelle zum Nichtstun verurteilt, fristet der bärenstarke Mr. Incredible ein langweiliges Dasein als immer rundlich werdender Versicherungsagent Bob Parr. Die treusorgende Gattin, das einstige Dehnungswunder Elastigirl, und die drei ziemlich begabten Kinder können damit recht gut leben. Bis Bob einem delikaten Auftrag einfach nicht widerstehen kann und noch einmal in seinen schicken Latex-Anzug schlüpft. Prompt ist der Weltfrieden wieder bedroht und der Haussegen hängt zudem erheblich schief.
Pixars vorletzte Co-Operation mit Disney, verantwortet vom Autor und Regisseur Brad Bird ("Der Gigant aus dem All"), verbindet erneut modernste Tricktechnik mit einer tollen Story. Weniger Gags, mehr Action, keine Tiere, dafür eine (über-)menschliche Familie. Diese "Unglaublichen" funktionieren weniger als Komödie denn als Abenteuer in bester Bond-Manier. Rasante Schnitttechnik, hohes Tempo und viele, mit netten Schrullen und Macken versehene Hauptfiguren garantierten für einen adäquaten Kinoerfolg.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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Programmplaner
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Vorschau bis: KW 2014/29
Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.

