Die Mumie kehrt zurück
| Verleih | UIP |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2001 |
| Regie | Stephen Sommers |
| Darsteller | Brendan Fraser, Rachel Weisz, John Hannah |
| Kinostart | 17.05.2001 |
| Einspielergebnis D |
€ 25.393.734 Bes. (EDI) 4.091.361 Bes. (FFA) 4.086.413 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 201.801.730 Charthistory |
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Zehn Jahre, nachdem die Angriffe der Mumie Imhotep abgewehrt werden konnten, sind Rick und Evelyn glücklich verheiratet. Mit Hilfe ihres neunjährigen Sohnes Alex gelingt dem in London aufgebahrten Imhotep die Wiederauferstehung. Gleichzeitig wird in Ägypten eine noch viel größere Urmacht wieder ins Leben gerufen. Als Imhotep und der Skorpion-König aufeinanderstoßen, gerät die Welt aus dem Gleichgewicht - und nur Rick kann sie retten.
Nach dem bewährten Indiana-Jones-Rezept des Originals von 1999 schickt Stephen Sommers seine Stars Brendan Fraser und Rachel Weisz wieder in den Kampf gegen den bösen Imhotep. Noch mehr Action und Effekte erwarten den Zuschauer, sowie der erste Filmauftritt von Wrestling-Superstar Dwayne "The Rock" Johnson als Skorpionkönig - eine Rolle, die er in dem "Mumie"-Prequel "The Scorpion King" wiederholen wird.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Wer jemals einen Zweifel daran gehabt haben könnte, dass die Nachfrage nach einem vierten Teil der "Indiana Jones"-Reihe größer denn je ist, der wird von "Die Mumie kehrt zurück" eines Besseren belehrt. Mehr noch als beim Original von 1999, das weltweit 415 Mio. Dollar einspielen konnte, setzt Stephen Sommers bei seiner opulenten Fortsetzung auf die Qualitätsmerkmale, die den Mann mit dem Fedorahut zur Filmikone werden ließen, während er gleichzeitig die ohnehin nur dürftig vorhandenen Horrorelemente weiter an den Rand drängte. In allen Belangen größer und aufwändiger, liefert die neue Konfrontation des Glücksritters Brendan Fraser mit dem übermächtigen Imhotep als erster großer Popcorn-Film des Jahres unbändige Actionunterhaltung ohne Unterlass, die alle Fans zufrieden stellen sollte.
Mehr ist mehr, war das offensichtliche Credo der Filmemacher, die sich rühmen können, den ersten Film gedreht zu haben, der streng genommen ein einziger großer Showdown ist, 129 Minuten lang: Unablässig reiht sich in dieser rastlosen, immer bis zum äußersten Bildrand mit süffigen Details ausgefüllten Reizüberflutung der Sinne eine spektakuläre Sequenz an die nächste. Jede einzelne von ihnen würde fast jedem anderen Film zum absoluten Höhepunkt gereichen. Hier folgen sie im Minutentakt, mühelos aus dem Ärmel geschüttelt: eine fabelhafte Verfolgungsjagd in einem Doppeldeckerbus durch London, ein aufregender Messerkampf zwischen zwei maskierten ägyptischen Schönheiten, eine Hatz durch eine Schlucht, in der ein Turbo-Ballon à la Jules Verne von einer Flutwelle gejagt wird, ein Überfall pygmäenartiger Wesen in einem undurchsichtigen Dschungel, immer wieder kriegerische Auseinandersetzungen mit endlosen Massen von Kämpfern und das schier nicht enden wollende Schlussduell im Tempel des Skorpionkönigs.
Mit dieser mythischen Fabelfigur und ihrem Fluch beginnt der Film auch, der Exposition und Figurenentwicklung auf das nicht mal Allernötigste reduziert, um sich mehr Raum für bloßes Spektakel zu gönnen. Vielmehr geschieht alles gleichzeitig, was gleichermaßen Qualität und Fluch ist: Was nutzt die schönste Kulisse, wenn man dem Publikum nicht die Zeit lässt, über sie zu staunen. Was nutzen hochemotionale Momente, wenn man gleichzeitig mit einem Füllhorn anderer Eindrücke konfrontiert wird. Denn es besteht kein Zweifel, dass Sommers zwar einerseits den trashigen Charme des Originals für die absurde Amplifikation der Action geopfert hat, andererseits aber auch eine stärkere Geschichte mit überzeugenderer Motivation der Figuren liefert. Denn diesmal steht nicht nur für die erneut reanimierte Mumie Imhotep die große Liebe auf dem Spiel, sondern auch für den Abenteurer Rick O'Connell, der zehn Jahre nach den Ereignissen des Originals seine Liebe Evelyn geheiratet hat, eine amüsante Beziehung im Stil von "Der dünne Mann" führt und mit seinem Sohn Alex ein Kind großzieht, das die besten Eigenschaften seiner Eltern in sich vereint.
Durch eine Verkettung der Ereignisse gerät das Armband des Skorpionkönigs an das Handgelenk des Jungen und die Geschichte dadurch in Bewegung: Imhotep braucht das Armband für seine Unsterblichkeit, Rick muss den Jungen rechtzeitig zum Tempel des Skorpionkönigs bringen, um seinen Tod zu verhindern. Ebenso clever, wie er mit der Unablässigkeit eines Stehaufmännchens alle Register der Öffne-diese-Tür-nicht-sie-könnte-den-Tod-bringen-ach-egal-Schule aus B-Filmen der vierziger Jahre zieht, verbindet er auch die Erzfeinde Imhotep und Rick, die den gleichen Antrieb haben und das gleiche Ziel im Sinn haben, aber andere Mittel verwenden und andere Zwecke verfolgen. Gleichzeitig gewinnt auch Rachel Weisz' Evelyn an Kontur, der Sommers einen Hintergrund im antiken Ägypten schenkt, was sie zur direkten Gegenspielerin von Imhoteps Liebe Anck-Su-Namun werden lässt.
Und natürlich kehren so gut wie alle Überlebenden des ersten Teils zurück, vor allem John Hannah, der als Evelyns schlitzohriger Bruder die Lacher auf seiner Seite hat und mit Ricks Sohn Alex ein blendendes Team bildet. Natürlich sind die Schwächen mehr als evident: Bei einem Budget von 98 Mio. Dollar war es schier unmöglich, alles so prächtig aussehen zu lassen, wie es sich die Filmemacher vielleicht gewünscht hätten. Ärgerlich ist allerdings nur die monströse Version des wiedererweckten Skorpionkönigs geraten, die nicht überzeugen kann (überhaupt beschränkt sich der kräftig gehypte erste Filmauftritt von Wrestlingheld The Rock auf etwa drei Minuten). Und natürlich hat es etwas Lähmendes, dass die Spielregeln der Geschichte nach Belieben geändert werden können, um entweder neue Gefahren zu kreieren oder den Helden Schlupfwinkel zu schenken. Letztlich wird diese Kritik zu Staub verpuffen wie die Armee von Anubis in der Wüste, denn nach einem Startwochenende von 68,1 Mio. Dollar in den USA stellt sich die Frage nicht mehr, ob Sommers etwas falsch gemacht haben könnte. Gute Unterhaltung. ts.
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Verleih UIP O-Titel The Mummy Returns Alternativ-/Arbeitstitel The Mummy 2 Land / Jahr USA 2001 Kategorie Spielfilm Genre Abenteuer / Action Produktionsfirmen Alphaville Productions/Imohotep Productions Kinostart 17.05.2001 Laufzeit 129 FSK ab 12 Jahre Bildformat Widescreen Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS Einspielergebnis D € 25.393.734
Bes. (EDI) 4.091.361
Bes. (FFA) 4.086.413
CharthistoryUSA-Start 04.05.2001, bei Universal Boxoffice USA $ 201.801.730 Promo-Material Mumie kehrt zurück Trailer (6,35 MB) Web-Link http://movies.uip.de/diemumiekehrtzurueck - nach oben Cast & Crew
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Produzenten James Jacks, Sean Daniel Ausf. Produzenten Bob Ducsay, Don Zepfel Regie Stephen Sommers Drehbuch Stephen Sommers Darsteller Brendan Fraser (Rick O'Connell), Rachel Weisz (Evelyn), John Hannah (Jonathan), Arnold Vosloo (Imhotep), Oded Fehr (Ardeth Bay), Patricia Velasquez (Meela/ Anck-Su-Namun), Freddie Boath (Alex), Alun Armstrong (Kurator), Lock Nah (Adewale), Shaun Parkes (Izzy), Dwayne Johnson Kamera Adrian Biddle Schnitt Bob Ducsay, Kelly Matsumoto Musik Alan Silvestri Produktionsdesign Allan Cameron, Anthony Reading, Giles Masters Ton Peter Glossop Kostüme John Bloomfield - nach oben Filmpreise
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Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person Bogey - Box Office Germany Award 2001, München Gold - 3 Mio. Besucher in 30 Tagen - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score Alan Silvestri The Mummy Returns - Die Mumie kehrt zurück Nicht lieferbar - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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London, 1935: Zehn Jahre nach ihrer schauerlichen Begegnung mit dem mumifizierten Hohepriester Imhotep führen Rick und Evelyn ein glückliches Familienleben. Sie ahnen nicht, dass sich unter dem Sand der Sahara ein neuer Albtraum zusammenbraut. Ein wilder Krieger namens Scorpion King steht kurz vor seiner Wiedererweckung, die er zum Generalangriff auf die zivilisierte Welt nutzen will. Nur einer könnte ihn besiegen: der rachsüchtige Imhotep. So bereiten dessen fanatische Anhänger seine Auferstehung vor - mitten im Britischen Museum...
Nach "Die Mumie" aus dem Jahre 1999 wartet Regisseur und Drehbuchautor Stephen Sommers im zweiten Teil seines Action-, Abenteuer- und Romantikmix' im Indiana-Jones-Stil mit noch verblüffenderen Tricks und imposanten Landschaftsaufnahmen auf. Neben einem sympathischen Brendan Fraser und "Mumie" Arnold Vosloo tritt diesmal auch Wrestling-Superstar Dwayne "The Rock" Johnson als unheilvolle Reinkarnation in Aktion. Augenzwinkernder Horror für Fans actionreicher Abenteuer.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Zusammenfassung
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Im zweiten Teil der "Mumie" müssen Rick und Evelyn um ihren Sohn Alex bangen. Dieser hat aus Neugier das Armband des Skorpionkönigs angezogen. In allen Belangen größer und aufwändiger als der erste Teil.
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