Sony Pictures Releasing GmbH

Programm


Die Liebe in mir

Mit Adam Sandler stark besetztes Drama über den schmerzlichen Heilungsprozess eines traumatisierten Familienvaters.

Die Liebe in mir Großansicht
(Bild: Sony Pictures)
Verleih Sony Pictures
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2007
Regie Mike Binder
Darsteller Adam Sandler, Don Cheadle, Jada Pinkett Smith
Kinostart 16.08.2007
Einspielergebnis D € 205.160
Bes. (EDI) 35.217
Bes. (FFA) 36.546
Charthistory
Boxoffice USA $ 19.661.987
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Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Noch Jahre nachdem Charlie Fineman durch die Anschläge vom 11. September Frau und drei Kinder verlor, hat er sein früheres Glück aus seinem Bewusstsein verdrängt. Als er seinem alten Collegefreund Alan begegnet, nimmt sich dieser des verstörten Eremiten an. Behutsam baut Alan Vertrauen auf, toleriert Charlies Exzentrik und Unberechenbarkeit, bis der Panzer des traumatisierten Mannes endlich aufbricht.

Nach seiner komisch-dramatischen Familienstudie "An deiner Schulter" schlägt Autor-Regisseur Mike Binder mit "Die Liebe in mir" noch ernstere Töne an. Zwar gibt es auch hier heitere Brechungen, doch im Kern des ruhig entwickelten Plots steht die schwierige Trauerarbeit eines Mannes, der sich emotional zurückgezogen und in Adam Sandler einen überraschend glaubwürdigen Interpreten gefunden hat.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Subtiles, melancholisches Drama über einen Familienvater, der am 11. September in ein schwarzes Loch stürzt und durch einen alten Freund wieder ans Leben herangeführt wird.

Sandleristas gegen Contras - das wird auch in der Rezeption dieses Film wieder die Schlachtordnung sein, wenn Star-Komiker Adam Sandler ernst macht, um Vielseitigkeit zu demonstrieren. Dabei erweist sich die unorthodoxe Besetzung hier als absolut sinnvoll, wird doch der gezeigte Absturz durch den Kontrast zwischen Rolle und Image noch stärker betont. Denn Charlie Fineman (!), ehemals glücklicher Ehemann mit drei Töchtern, hat sich in sich zurückgezogen und sein früheres Leben völlig ausgeblendet, seit die Anschläge vom 11. September ihm die Familie nahmen. Einsam gleitet er auf seinem Elektroroller durch die Stadt, mit Kopfhörern abgeschottet von der Außenwelt - ein Bild, das am Anfang seine Isolation unterstreicht und am Ende, im veränderten Kontext, die Öffnung einer anderen Figur signalisiert. Ein einziges Mal dringt eine Stimme zu ihm durch und bewirkt eine langsame, aber letztlich nie sichergestellte Öffnung. Alan (Don Cheadle), ein Kumpel aus der Collegezeit, ruft Charlie nach und sich bei ihm in Erinnerung, obwohl ihn der zerstreute Sonderling anfangs nicht wiedererkennen will. Alan gelingt, woran engste Familienangehörige und Freunde scheiterten: Er baut Vertrauen und Nähe auf, besucht Charlie beim Gaming in seiner Wohnung, beim Drummer-Gig mit seiner Metalband, dem einzigen Ventil für seinen unterdrückten Zorn, bringt ihn trotz Therapeutenparanoia in Kontakt mit einer Psychologin und schließlich sogar in den Orbit einer attraktiven Frau, die zu Beginn, scheinbar verhaltensgestört, Alan umkreiste. Letztere Rollenrotation, von der Stalkerin zur Heilerin, ist ein sympathischer Einfall, der Hoffnung macht, aber so konstruiert wirkt wie die Ehe-Problematik Alans, der sich von seiner Frau erstickt fühlt. Das aber sind nur Nebenschauplätze, denn im überzeugenden Mittelpunkt steht die Freundschaft zweier Männer und die Heilung einer Wunde, die Sandlers Figur stellvertretend für Amerika trägt. Nicht zufällig baut Autor-Regisseur Binder den Kultcomic "Captain America" in seine fragile Gratwanderung zwischen Schmerz und komischen Brechungen ein. Nicht zufällig wählte er Sandler für eine Rolle, in der auch die explosive Seite des Komikers ausgespielt werden kann. Sandler gelingen berührende Momente, wenn er unerwartet aus seiner Erstarrung ausbricht und Einblick in seine Seele gibt. Binder, dessen großartige Dramödie "An deiner Schulter" unter dem Radar der Öffentlichkeit blieb, dosiert auch in seiner Antwort auf Alan Parkers "Birdy" die Gefühle gut, nimmt sich Zeit, verkürzt langwierige Prozesse nicht und offeriert auch keine kalifornischen Patentlösungen. Sein Film hat Humor, Herz und Reife in der Erkenntnis, dass Trauerarbeit keinen Kategorien folgt und Antworten manchmal auch nie gegeben werden können. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Sony Pictures
O-Titel Reign Over Me
Land / Jahr USA 2007
Kategorie Spielfilm
Genre Drama
Produktionsfirmen 3 Art Entertainment/Madison 23/Mr. Madison Productions/Relativity Media
Produzenten Jack Binder, Michael Rotenberg
Ausf. Produzenten Lynwood Spinks, Jack Giarraputo
Regie Mike Binder
Drehbuch Mike Binder
Darsteller Adam Sandler (Charlie Fineman), Don Cheadle (Alan Johnson), Jada Pinkett Smith (Janeane Johnson), Liv Tyler (Angela Oakhurst), Saffron Burrows (Donna Remar), Donald Sutherland (Richter Raines), Robert Klein (Jonathan Timpleman), Melinda Dillon (Ginger Timpelman), Mike Binder (Bryan Sugarman)
Kamera Russ T. Alsobrook
Schnitt Steve Edwards, Jeremy Roush
Musik Rolfe Kent
Produktionsdesign Christian "Pipo" Wintter
Casting Sharon Bialy
Kinostart 16.08.2007
Laufzeit 125
FSK ab 6 Jahre
Einspielergebnis D € 205.160
Bes. (EDI) 35.217
Bes. (FFA) 36.546
Charthistory
USA-Start 23.03.2007, bei Sony
Boxoffice USA $ 19.661.987
Filmtrailer Video
Web-Link www.die-liebe-in-mir.de
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Reign Over Me - Die Liebe in mir Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 6, 119 Min. Kauf
Reign Over Me - Die Liebe in mir Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) Blu-ray Disc, ab 6, 124 Min. Kauf
Reign Over Me - Die Liebe in mir Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 6, 119 Min. Leih
Enthalten in:
Best of Hollywood - 2 Movie Collector's Pack: Reign over Me / Das Streben nach Glück (2 DVDs)
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)
DVD, ab 6, 232 Min.
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Der eigentlich glückliche Familienvater Alan läuft eines Tages seinem alten College-Kumpel Charlie über den Weg. Dieser scheint sich aber nur sehr schwer und widerwillig an den ehemaligen Freund zu erinnern. Allgemein hat sich Charlie völlig von seiner Umwelt isoliert und lebt abwesend in den Tag hinein. Alan empfindet dabei ein seltsames Verantwortungsgefühl ihm gegenüber und versucht nach und nach Zugang zu Charlies Welt zu bekommen. Schließlich erfährt er den Grund für dessen Seelenzustand.

Nach seiner komisch-dramatischen Familienstudie "An deiner Schulter" schlägt Autor-Regisseur Mike Binder mit "Die Liebe in mir" ernstere Töne an. Zwar gibt es auch hier heitere Brechungen, doch im Kern des ruhig entwickelten Plots steht die schwierige Trauerarbeit eines Mannes. Der Film ist aber auch Binders melancholischer Kommentar zum Zustand des Amerika nach dem 11. September. Die Besetzung des eher als Komiker bekannten Adam Sandlers stellt sich dabei als brillante Wahl heraus.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Pressestimmen

Binder dosiert auch in seiner Antwort auf Alan Parkers "Birdy" die Gefühle gut, nimmt sich Zeit, verkürzt langwierige Prozesse nicht und offeriert auch keine kalifornischen Patentlösungen. Sein Film hat Humor, Herz und Reife in der Erkenntnis, dass Trauerarbeit keinen Kategorien folgt und Antworten manchmal auch nie gegeben werden können.

Blickpunkt:Film

Was vielleicht wie eine reichlich plumpe Einkleidung von Selbstmitleid klingt, (...) ist in Wirklichkeit über die Hälfte des Films ein souveräner Balanceakt.

Stuttgarter Zeitung, 16. August 2007

Gut ist (...) dass sich Mike Binder in der Inszenierung den allzu starken Druck auf die Tränendrüse versagt und stattdessen auf humoristische Zwischentöne setzt.

Die Welt, 16. August 2007

(...) unter dem unpassenden deutschen Sommerkomödien-Schnulztitel "Die Liebe in mir" (ist) ein rares Hollywood-Juwel entstanden. Hochkarätig und gegen den Strich besetzt ist der Film auf großes Publikum angelegt, aber gleichzeitig psychologisch tief und ergreifend.

Abendzeitung, 16. August 2007

"Die Liebe in mir" ist sein Versuch, die immer noch nachwirkenden seelischen Erschütterungen mit einem Seismografen aufzuzeichnen, und wenn sich Binder dabei auch gelegentlich selbst im Weg steht, so macht er doch auf wunderbare Weise vieles richtig.

Frankfurter Rundschau, 16. August 2007

nach oben Sendetermine

TV-Ausstrahlungen (im deutschen Fernsehen seit Frühjahr 2005)

Sender Datum Zeit
SKY CINEMA HITS 30.09.2009 10:50:00
SKY CINEMA HITS 29.09.2009 20:15:00
SKY CINEMA HITS 11.09.2009 18:10:00
SKY CINEMA HITS 03.09.2009 10:45:00
SKY CINEMA HITS 02.09.2009 23:40:00
SKY CINEMA HITS 28.08.2009 02:20:00
SKY CINEMA HITS 27.08.2009 16:00:00
SKY CINEMA HITS 23.08.2009 22:25:00
SKY CINEMA HITS 23.08.2009 11:15:00
SKY CINEMA HITS 15.08.2009 08:35:00
SKY CINEMA HITS 14.08.2009 16:25:00
SKY CINEMA HITS 05.08.2009 10:55:00
SKY CINEMA HITS 04.08.2009 20:15:00
PREMIERE 4 07.06.2009 11:25:00
PREMIERE 4 03.06.2009 05:55:00
PREMIERE 4 16.05.2009 00:10:00
PREMIERE 4 04.05.2009 17:50:00
PREMIERE 3 27.04.2009 16:00:00
PREMIERE 1 26.04.2009 16:00:00
PREMIERE 2 26.04.2009 17:00:00
PREMIERE 4 19.04.2009 15:40:00
PREMIERE 4 10.04.2009 09:00:00
PREMIERE 4 09.04.2009 22:15:00
PREMIERE 3 05.04.2009 04:35:00
PREMIERE 1 04.04.2009 04:35:00
PREMIERE 2 04.04.2009 05:35:00
PREMIERE 3 26.03.2009 10:40:00
PREMIERE 1 25.03.2009 10:40:00
PREMIERE 2 25.03.2009 11:40:00
PREMIERE 3 16.03.2009 06:40:00
PREMIERE 2 15.03.2009 07:40:00
PREMIERE 1 15.03.2009 06:40:00
PREMIERE 3 11.03.2009 13:35:00
PREMIERE 2 10.03.2009 14:35:00
PREMIERE 1 10.03.2009 13:35:00
PREMIERE 3 03.03.2009 11:10:00
PREMIERE 2 02.03.2009 12:10:00
PREMIERE 1 02.03.2009 11:10:00
PREMIERE 4 27.02.2009 12:40:00
PREMIERE 4 26.02.2009 22:10:00
PREMIERE 3 20.02.2009 13:55:00
PREMIERE 1 19.02.2009 13:55:00
PREMIERE 2 19.02.2009 14:55:00
PREMIERE 3 15.02.2009 05:25:00
PREMIERE 1 14.02.2009 05:25:00
PREMIERE 2 14.02.2009 06:25:00
PREMIERE 3 10.02.2009 16:00:00
PREMIERE 1 09.02.2009 16:00:00
PREMIERE 2 09.02.2009 17:00:00
PREMIERE 3 05.02.2009 17:55:00
PREMIERE 1 04.02.2009 17:55:00
PREMIERE 2 04.02.2009 18:55:00
PREMIERE 3 27.01.2009 06:55:00
PREMIERE 2 26.01.2009 07:55:00
PREMIERE 3 26.01.2009 15:50:00
PREMIERE 1 26.01.2009 06:55:00
PREMIERE 1 25.01.2009 15:50:00
PREMIERE 2 25.01.2009 16:50:00
PREMIERE 3 23.01.2009 09:45:00
PREMIERE 3 22.01.2009 16:20:00
PREMIERE 2 22.01.2009 10:45:00
PREMIERE 1 22.01.2009 09:45:00
PREMIERE 2 21.01.2009 17:20:00
PREMIERE 1 21.01.2009 16:20:00
PREMIERE 3 14.01.2009 11:00:00
PREMIERE 2 13.01.2009 12:00:00
PREMIERE 3 13.01.2009 22:15:00
PREMIERE 1 13.01.2009 11:00:00
PREMIERE 1 12.01.2009 22:15:00
PREMIERE 2 12.01.2009 23:15:00
PREMIERE 3 01.01.2009 11:40:00
PREMIERE 2 31.12.2008 12:40:00
PREMIERE 3 31.12.2008 17:55:00
PREMIERE 1 31.12.2008 11:40:00
PREMIERE 2 30.12.2008 18:55:00
PREMIERE 1 30.12.2008 17:55:00
PREMIERE 3 26.12.2008 04:15:00
PREMIERE 2 25.12.2008 05:15:00
PREMIERE 3 25.12.2008 20:15:00
PREMIERE 1 25.12.2008 04:15:00
PREMIERE 2 24.12.2008 21:15:00
PREMIERE 1 24.12.2008 20:15:00

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