Die Kühe sind los
| Verleih | Buena Vista |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2004 |
| Regie |
William Finn, John Sanford |
| Kinostart | 02.09.2004 |
| Einspielergebnis D |
€ 3.247.196 Bes. (EDI) 711.995 Bes. (FFA) 732.098 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 49.795.115 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Auf der Patch-of-Heaven-Farm ist die Welt noch in Ordnung. Bis den Bewohnern ein Räumungsbefehl zugestellt wird. Outlaw Alameda Slim will sich den Besitz unter den Nagel reißen. Aber da hat er die Rechung ohne die drei Kühe, den in Martial Arts bewanderten Hengst Buck und einige auf der Farm lebende Nagetiere gemacht: Die liefern sich mit Kopfgeldjäger Rico einen Wettstreit um den Kopf von Alameda Slim.
Nach dem gescheiterten "Sinbad" kehrt Disney mit dem 42. abendfüllenden und mit 90 Mio. Dollar budgetiertem Zeichentrickfilm noch einmal zurück zum traditionell animierten Musicalformat. Auf der fantasievollen Western-Parodie mitsamt ihrer gewohnt liebenswerten Figuren, viel Herz, Humor und Abenteuer dürfte Disney große Hoffnungen legen.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Der 42. abendfüllende Zeichentrickfilm aus dem Hause Disney läutet das Ende einer Ära ein - justament zu einem Zeitpunkt, da der Vorgänger "Bärenbrüder" in Deutschland als erster Film des Jahres auf die Drei-Mio.-Besucher-Marke zusteuert. Das vorerst letzte handgezeichnete Animationsabenteuer des Traditionsstudios wurde auf eine Farm im Wilden Westen verlegt, wo ein Trio sprechender Kühe beherzt-couragiert für die Rettung ihres kleinen Stückchens Himmel auf Erden kämpfen muss. Während die vertraute "Tiere in Gefahr wachsen über sich selbst hinaus"-Story ansprechend ist, wirkt die künstlerische Umsetzung in ihrer doch eher flachen Zweidimensionalität im Vergleich zum superben Pixar-Standard lediglich durchschnittlich, gleichzeitig aber auch auf charmanteste Weise altmodisch.
Interessanterweise erinnert nicht nur der kantig-eckige Zeichenstil, sondern auch manche der Figuren (die Cowboys) an die "Looney Tunes"-Cartoons aus dem Konkurrenzhaus Warner. Drehbuch sowie Inszenierung wurden in Teamarbeit von Will Finn ("Der Weg nach El Dorado") und John Sanford (Debüt) beigesteuert. Sie sind dabei bemüht, nicht nur Unterhaltung für die Kiddies zu liefern, sondern auch Erwachsenen ihren Spaß zu bereiten. Dies soll wie üblich mit Hilfe von Insiderwitzen, jeder Menge (Western-)Filmreferenzen und doppeldeutigem Humor erzielt werden. Losgelegt wird denn auch gleich mit einem (Running) Gag über die "übergroßen Euter" der Kuh Maggie. Nachdem ihr Besitzer seinen Hof verliert, landet Maggie auf der Milchfarm Patch of Heaven. Für die Tiere ist es ein Paradies, da grundsätzlich niemand zum Hamburger oder Hot Dog verarbeitet wird. Doch dann hat auch Besitzerin Pearl finanzielle Probleme. Sofern sie nicht ihre Darlehenszahlung von 750 Dollar leistet, wird die Farm versteigert. Maggie und ihre beiden Artgenossinnen, die britisch-versnobte Mrs. Calloway (im Original von Judi Dench gesprochen) und die New-Age-Vertreterin Grace, hecken einen Plan aus. Sie wollen den gefährlichen Outlaw Alameda Slim (Randy Quaid amüsiert als jodelnder Viehdieb) dingfest machen, auf den ein hohes Kopfgeld ausgesetzt ist. Gleichzeitig ist ihm auch der mysteriöse Kopfgeldjäger Rico auf den Fersen. Und so beginnt ein spannendes Duell.
Eine Farm beherbergt natürlich jede Menge Vierbeiner und Federvieh, die zusammen einen tierisch lustigen Verein abgeben. Besonders stechen drei quirlige Ferkel, ein kauziger Ziegenbock und eine betuliche Glucke hervor. Weitere erinnernswerte Mitspieler sind der Kung-Fu-ambitionierte Hengst Buck (Cuba Gooding Jr.) und der hinkende Schamanen-Hase Lucky Jack. Was natürlich nicht fehlen darf, sind ins Ohr gehende Musicalnummern, die von Alan Menken komponiert und unter anderem von Bonnie Raitt und k.d. lang gesungen werden. Insgesamt drängt sich der Eindruck auf, dass streng der vor langer Zeit von Disney perfektionierten Erfolgsformel treu geblieben wird, Raum für kreativ-originelle Abstecher wie man sie zuletzt beispielsweise in "Lilo & Stitch" oder aber auch "Tarzan" finden konnte, bleibt da nur bedingt. Aber auch im Rahmen der altbekannten Formel sitzen so manche augenzwinkernde Anspielungen an das Western-Genre und offensichtliche Verweise auf Filme wie "Drei Amigos". Das macht diese "Farm der Tiere" sehr unterhaltsam, auch wenn "Die Kühe sind los!" im Vergleich zu den Klassikern Disneys blass bleiben muss. ara.
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Verleih Buena Vista O-Titel Home on the Range Land / Jahr USA 2004 Kategorie Spielfilm Genre Zeichentrick / Komödie Produktionsfirmen Walt Disney Pictures Drehzeit 15.04.2001 Kinostart 02.09.2004 Laufzeit 77 FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung) Bildformat Widescreen Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS Einspielergebnis D € 3.247.196
Bes. (EDI) 711.995
Bes. (FFA) 732.098
CharthistoryUSA-Start 02.04.2004, bei Buena Vista Boxoffice USA $ 49.795.115 Filmtrailer
Web-Link http://www.disney.de/diekuehesindlos - nach oben Cast & Crew
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Titel Vertrieb System Handelsform Die Kühe sind los Walt Disney Studios Home Entertainment DVD, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 73 Min. Kauf Die Kühe sind los Nicht lieferbarBuena Vista Home Entertainment VHS, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 73 Min. Kauf Die Kühe sind los Walt Disney Studios Home Entertainment DVD, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 73 Min. Leih Die Kühe sind los Walt Disney Studios Home Entertainment VHS, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 73 Min. Leih Enthalten in:
Die Kühe sind los / Die Abenteuer von Ichabod und Taddäus Kröte (2 Discs)Walt Disney Studios Home Entertainment
DVD, ab 6
Kauf
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Songtrack Diverse Die Kühe sind los Nicht lieferbar Soundtrack/Original Score Alan Menken Die Kühe sind los Nicht lieferbar - nach oben Games zum Film
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Title Art System Vertrieb Die Kühe sind los Game Game Boy Advance Ubisoft - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Im Wilden Westen, genauer gesagt auf der idyllischen Patch-of-Heaven-Farm, scheint die Welt noch in Ordnung. Das ändert sich jedoch, als deren Bewohnern, unter anderen der herzensguten Farmerin Pearl, der naiven Kuh Grace und dem streitsüchtigen Ziegenbock Jeb, ein Räumungsbefehl zugestellt wird. Dahinter steckt der Outlaw Alameda Slim, der es auf den Besitz abgesehen hat. Doch der hat nicht mit dem Widerstand der vornehmen Kuh Mrs. Caloway, dem Martial-Arts-erfahrenen Hengst Buck sowie diverser Nager gerechnet.
Mit seinem 42. abendfüllenden Zeichentrickfilm kehrt Disney ein weiteres Mal zum traditionell animierten Format zurück. Doch trotz überbordender Action, diverser Songs des Oscar-Preisträgers Alan Menken ("Aladdin") und namhaften deutschen Schauspieler wie Christiane Hörbiger oder Marie Bäumer als Synchronsprecher kommt die Western-Parodie nicht so recht in Schwung. Dennoch kann das tierische Abenteuer dank Gag-Dichte und witziger Sidekicks das sehr junge Publikum in seinen Bann ziehen.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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