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Die kleine Hexe

Realverfilmung von Otfried Preußlers Klassiker um eine ehrgeizige und vor allem aufmüpfige kleine Hexe.

Die kleine Hexe Großansicht
(Bild: Studiocanal)
Verleih Studiocanal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Deutschland 2017
Regie Michael Schaerer
Darsteller Karoline Herfurth, Suzanne von Borsody, Momo Beier
Kinostart 01.02.2018
Einspielergebnis D € 9.826.873
Bes. (EDI) 1.531.258
Bes. (FFA) 1.544.849
Charthistory

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Die kleine Hexe wünscht sich nichts sehnlicher, als eine gute Hexe zu werden und am Tanz zur Walpurgisnacht teil zu nehmen. Sicher, sie bricht schon mal Regeln, etwa indem sie ihre Kunst einsetzt, um Menschen zu helfen oder sie gar vor Kindern vorführt an einem Tag, an dem Zaubern verboten ist. Doch sie lernt fleißig Tausende schwieriger Zaubersprüche. Als sie als Beweis, eine richtige Hexe zu sein, zwei befreundete Kinder in Steine verwandeln soll, geht ihr das zu weit. Zu einer solchen Hexengemeinschaft will sie nicht gehören.

Nach "Krabat" realisiert die Münchner Produktion Claussen+Putz mit "Die kleine Hexe" eine weitere Leinwandadaption eines Klassiker von Kinder- und Jugendbuchautor Otfried Preußler. Als Regisseur engagierte sie ihren "Heidi"-Editor Michael Schaerer und als Schauspielerin der Titelheldin die populäre Karoline Herfurth. Auch für ein jüngeres Publikum konzipiertes, mit Slapstick und lustigen Zaubersprüchen zu allererst auf Komik ausgerichteten Family Entertainment, das mit liebevoller Ausstattung und Kostüm gefällt.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Liebevoll umgesetzte Realverfilmung von Otfried Preußlers Klassiker um eine ehrgeizige und vor allem aufmüpfige kleine Hexe.

Nach "Krabat" realisiert die Münchner Produktion Claussen+Putz mit "Die kleine Hexe" eine weitere Leinwandadaption eines Klassikers von Kinder- und Jugendbuchbestsellerautor Otfried Preußler. Als Regisseur engagierte sie ihren "Heidi"-Editor Michael Schaerer und als Schauspielerin der Titelheldin die populäre Karoline Herfurth. Die in komischen wie ernsten Rollen erfolgreiche Herfurth ist kein junges Mädchen, aber die kleine Hexe ist ja auch schon 127 Jahre alt, wie sie im Film mehrfach kokett betont. Herfurth bringt mädchenhafte Charme in die Rolle der aufmüpfigen Teenagerin, die sich nichts sehnlicher wünscht, als eine gute Hexe zu werden und am Tanz der Hexen zur Walpurgisnacht teil zu nehmen. Sie bricht schon mal Regeln, indem sie ihre Kunst einsetzt, um Menschen zu helfen oder sie vor Kindern vorführt an einem Tag, an dem Zaubern verboten ist, doch sie lernt fleißig abertausende Zaubersprüche für die Prüfung.

Ein kleiner Coup ist die Besetzung ihres Raben mit dem jedermann aus dem Münsteraner "Tatort" bekannten Axel Prahl, der mit seiner sonoren Stimme und gemütlichen Sprache seiner CGI-Figur Leben einhaucht. Szenenbildnerin Eva Stiebler konnte sich austoben beim liebevoll-niedlichen Hexenhäuschen in einem Märchen-Wald, in dem sich Rehlein und Häschen zwischen Moos und Blümchen guten Tag sagen. Dazu passt auch der fröhliche, mit Gesang arbeitende Score von Diego, Nora und Lionel Baldenweg. Musik mit Einrichtungsgegenständen wird auch von der Titelheldin selbst gemacht. In dem für ein jüngeres Publikum als "Krabat" konzipierten, mit viel Slapstick und lustigen Zaubersprüchen zu allererst auf Komik ausgerichteten, von Effekten unterstützten Familienabenteuer verleihen die Kostüme von Katharina Ost und die Make-Up-Abteilung den alten Hexen mit Lust an der Übertreibung extravagante Gewänder - die sogar witzig ausklappbar sind wie bei der Oberhexe - und natürlich krumme Nasen und Warzen. Hübsch gemachtes Märchen, in dem die kleine Hexe und das Gute am Ende triumphiert. Wie es sich gehört. hai.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Studiocanal
O-Titel Die kleine Hexe
Land / Jahr Deutschland 2017
Kategorie Spielfilm
Genre Kinderfilm / Fantasy
Produktionsfirmen Claussen+Putz Filmproduktion
Produktionsförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 1.071.075),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 555.000),
Mitteldeutsche Medienförderung (EUR 650.000)
Drehzeit 26.09.2016 - November 2016
Kinostart 01.02.2018
Laufzeit 103
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Einspielergebnis D € 9.826.873
Bes. (EDI) 1.531.258
Bes. (FFA) 1.544.849
Charthistory
Web-Link http://www.studiocanal.de/kino/die_kleine_hexe
nach oben Cast & Crew
Produzenten Uli Putz, Jakob Claussen
Koproduzenten Lukas Hobi, Reto Schaerli
Regie Michael Schaerer
Drehbuch Matthias Pacht
Buchvorlage Otfried Preußler
Darsteller Karoline Herfurth (Die kleine Hexe), Suzanne von Borsody (Hexe Rumpumpel), Momo Beier, Luis Vorbach, Therese Affolter, Diego
Sprecher Axel Prahl
Kamera Matthias Fleischer
Schnitt Wolfgang Weigl
Musik Diego Baldenweg, Nora Baldenweg, Lionel Baldenweg
Produktionsdesign Eva Stiebler
Kostüme Katharina Ost
Casting Daniela Tolkien
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
26. Goldener Spatz Kinder-Medien-Festival   2018, Gera und Erfurt, 16.06.2018 Beste/r Darsteller/in Karoline Herfurth
39. Bayerischer Filmpreis
Bayerischer Filmpreis Großansicht
2017, München, 19.01.2018 Beste Bildgestaltung Matthias Fleischer
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Die kleine Hexe STUDIOCANAL Home Entertainment Sales DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 99 Min. Kauf
Die kleine Hexe STUDIOCANAL Home Entertainment Sales Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 103 Min. Kauf
Die kleine Hexe (+ DVD, Limited Collector's Edition) STUDIOCANAL Home Entertainment Sales Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 103 Min. Kauf
Die kleine Hexe STUDIOCANAL Home Entertainment Sales DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 99 Min. Leih
Die kleine Hexe STUDIOCANAL Home Entertainment Sales Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 103 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Die kleine Hexe wünscht sich nichts sehnlicher, als eine gute Hexe zu werden und am Tanz zur Walpurgisnacht teil zu nehmen. Sicher, sie bricht schon mal Regeln, etwa indem sie ihre Kunst einsetzt, um Menschen zu helfen oder sie gar vor Kindern vorführt an einem Tag, an dem Zaubern verboten ist. Doch sie lernt fleißig Tausende schwieriger Zaubersprüche. Als sie als Beweis, eine richtige Hexe zu sein, zwei befreundete Kinder in Steine verwandeln soll, geht ihr das jedoch zu weit.

Nach "Krabat" und "Das kleine Gespenst" realisierte die Münchner Produktion Claussen+Putz mit "Die kleine Hexe" eine weitere Leinwandadaption eines Klassiker von Kinder- und Jugendbuchautor Otfried Preußler. Als Regisseur fungiert "Heidi"-Editor Michael Schaerer und als Darstellerin der Titelheldin die populäre Karoline Herfurth. Auch für ein jüngeres Publikum konzipiertes, zu allererst auf Komik ausgerichteten Family Entertainment, das mit liebevoller Ausstattung und Kostümen gefällt.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Die kleine Hexe wünscht sich nichts sehnlicher, als eine gute Hexe zu werden und am Tanz zur Walpurgisnacht teil zu nehmen. Bezaubernde Realverfilmung von Otfried Preußlers Klassiker mit der populären Karoline Herfurth.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Die kleine Hexe ist erst 127 Jahre alt und leider noch viel zu jung um in der Walpurgisnacht auf dem Blocksberg mit all den anderen Hexen zu tanzen. Dabei wünscht sie sich nichts sehnlicher als eine Einladung zum Hexenfest. Als sie in der Walpurgisnacht heimlich zum Blocksberg fliegt, wird sie prompt erwischt. Um nicht für immer aus der Hexengemeinschaft ausgeschlossen zu werden, soll sie nun bis zur nächsten Walpurgisnacht alle Zaubersprüche aus dem dicken Zauberbuch auswendig lernen. Dabei ist es gar nicht so leicht die vielen Zaubersprüche zu pauken und noch schwerer fällt es der kleinen Hexe sich an alle Regeln zu halten - wo es gar nicht einzusehen ist, dass freitags nicht gehext werden darf. Karoline Herfurth als kleine Hexe verzaubert regelrecht mit großer Spielfreude die großen und kleinen Zuschauer. An ihrer Seite hat sie den sprechenden wunderbar animierten Raben Abraxas, der ihr immer wieder versucht zu helfen, eine gute Hexe zu werden und herauszufinden was eine gute Hexe ausmacht. Aus der Romanvorlage Otfried Preußlers ist ein wundervoll poetischer und schön bebilderter Märchenfilm entstanden - ein echter Filmgenuss voller Magie und mit vielen liebevollen Details und stimmungsvollen Bildern. Einfallsreich wird die schreckliche Verwandlung der bösen Hexe Rumpumpel nur im Schattenbild gezeigt, so dass sich keiner wirklich fürchten muss. Der Film schafft mühelos die Balance zwischen Spannung und Witz, um die ganze Familie zu begeistern. Unter Michael Schaerers Regie mit tollem Cast und viel Fantasie wurde hier der Zauberstab geschwungen und es ist ein entzückender Film gelungen.

Gutachten:

Ihr neckisches Lachen ist ansteckend und nimmt nicht nur Kinder mit in die Märchenwelt der kleinen Hexe. In dem Lachen steckt die gesamte Naivität und Fröhlichkeit der kleinen Hexe, die sich an den eigenen Zaubertricks erfreut und jedem Lebewesen freundlich begegnet.
Karoline Herfurth verzaubert mit diesem Lachen die kleinen Zuschauer und sie zaubert auch ein Lachen auf das Gesicht ihrer Eltern. Sie trägt die farbenfrohe, witzige und poetische Verfilmung des Kinderbuchklassikers von Otfried Preußler, die den Geist der Vorlage ins neue Jahrtausend transportiert. Künstlerisch ist der Film State of the Art und braucht den Vergleich mit der Magie der Harry-Potter-Filme nicht zu scheuen.
Die Kinder können schnell an die Sorgen der kleinen Hexe andocken, kennen sie diese doch aus ihrem Alltag. Obwohl die kleine Hexe schon 127 Jahre, zwei Monate und ein paar Tage alt ist, wurde sie wieder nicht zum fröhlichen Beisammensein bei Lagerfeuer und heißen Rhythmen auf dem Hexentanzplatz in der Walpurgisnacht eingeladen. Sie ist eingeschnappt und schlägt alle Warnungen ihres Raben in den Wind, die Missachtung zu akzeptieren und noch ein Jahr auf die Einladung zu warten. Axel Prahl trifft als Stimme des Besserwissers und Elternersatzes stets den richtigen Ton. Er lehrt ohne belehrend zu wirken.
Natürlich wird die kleine Hexe von den etablierten Hexen erwischt. Die Strafe ist allerdings nicht so schlimm wie befürchtet. Sie muss die Zaubersprüche aus einem dicken Wälzer im kommenden Jahr auswendig beherrschen, dann darf sie mittanzen. Obwohl die kleine Hexe ständig Zaubersprüche durcheinander schmeißt und damit Chaos stiftet, lernt sie eifrig. Allerdings kann sie der Versuchung nie wiederstehen, Menschenkindern zu helfen. Was Hexen streng verboten ist.
Bei ihren Ausrutschern wird sie von der neidischen und intriganten Hexe Rumpumpel beobachtet, die ihr nachspioniert. Suzanne von Borzody ist in der Maske kaum zu erkennen, sie gibt der Gegenspielerin der kleinen Hexe mit dem großen Herz die richtige Portion Boshaftigkeit, damit auch die kleinsten Zuschauer sich nicht allzu sehr fürchten.
Neben der stimmigen Besetzung trumpft der Film mit seiner opulenten Ausstattung und zu den wechselnden Stimmungen mit der passenden Musik auf. Neben Peer Gynt klingt Smetanas Die Moldau im Score an. Die Leistungen von Kostüm, Maske und Kulissenbau sind filmpreisverdächtig und aus einem Guss. Das Reich der kleinen Hexe ist ein liebevoll und detailverliebt ausgestattetes windschiefes Haus in einem wild-romantischen Garten inmitten dichten Waldes. Im Inneren herrscht gemütliches Chaos.
Die Farbgebung der Bilder ist dem Wechsel der Jahreszeiten angepasst, auf warme Farben und eine lichtdurchflutete Stimmung in Frühjahr, Sommer und Herbst folgt der in kühlen Farben gehaltene Winter.
Die Verfilmung der kleinen Hexe ist ein Juwel, das die jüngeren Kinogänger in den kommenden Jahren in den Bann ziehen wird. Nicht nur in Deutschland, der Film kann weltweit zum Erfolg werden.

FBW-Jugend-Filmjury:

(www.jugend-filmjury.com)

In der zweiten Verfilmung der BURG SCHRECKENSTEIN Bücher werden neue Abenteuer der Internatsschüler Strehlau, Dampfwalze, Mücke, Ottokar, Stephan und den Schülerinnen des Mädcheninternats Rosenfels erzählt. Als Graf Schreckenstein mit seinem Zeppelin abstürzt und sich so schwer verletzt, dass eine Genesung nicht so bald in Sicht ist, übernimmt sein komischer Neffe Kuno die Leitung des Internats. Der Graf hat seinen Zeppelin mit einem Kredit finanziert und jetzt hat Burg Schreckenstein 2 Millionen Euro Schulden. Kuno Schreckenstein will als Lösung die Burg an chinesische Investoren verkaufen. Doch zur rechten Zeit erfahren sie von der Legende eines alten Schatzes. In einer selbstorganisierten Rettungsaktion versuchen die Jungen, mit Hilfe der Mädchen Bea, Inga und Alina aus dem Rosenfelser Internat, den Schatz zu finden. Noch ahnen sie nicht, dass sie vor einem großen Abenteuer mit vielen Schwierigkeiten und auch einer kleinen Liebesgeschichte stehen. Wir geben dem lustigen und abenteuerlichen Internatsfilm 4 Sterne, weil er mit einer aufregenden Geschichte besticht und man sich gut amüsieren kann. Die Musik passt sehr gut zum Film und die deutschen Texte sind Teil der Handlung und spiegeln diese gut wieder. Die darstellerischen Leistungen der jugendlichen Schauspieler haben uns nicht immer überzeugt. Das Drehbuch zeigt keine überraschenden Wendungen, was dem Spaß aber keinen Abbruch tut. Wir empfehlen den Film ab 8 Jahren.

spannend: 3 Sterne
musikalisch: 3,5 Sterne
schön: 5 Sterne
unterhaltsam: 4 Sterne
verhext: 5 Sterne

Gesamtbewertung: 4,5 Sterne.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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