Warner Bros. Pictures Germany
Programm
Die Geisha
| Verleih | Warner |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2005 |
| Regie | Rob Marshall |
| Darsteller | Zhang Ziyi, Ken Watanabe, Michelle Yeoh |
| Kinostart | 19.01.2006 |
| Einspielergebnis D |
€ 6.691.443 Bes. (EDI) 1.010.900 Bes. (FFA) 1.020.951 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 57.010.853 Charthistory |
| Filmtrailer |
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1929 verlässt die neunjährige Chiyo ihr Fischerdorf, weil sie in ein Geisha-Haus in Kyoto verkauft wurde. Dort wird sie mit brutalen Methoden von der Chef-Geisha Hatsumomo gedrillt, die eifersüchtig auf die Schönheit des Mädchens ist, bis sie von deren Rivalin Mameha gerettet wird. Unter ihrer Protektion wird Chiyo zu der Geisha Sayuri und lernt all die Umgangsformen, um perfekt dienen zu können. So öffnen sich Sayuri die Türen zu einer wohlhabenden Gesellschaft voller Privilegien und politischer Intrigen, bis die Welt der Geishas durch den Zweiten Weltkrieg für immer verändert wird.
Zum Niederknien schön ist Rob Marshalls ("Chicago") Verfilmung des Bestsellers von Arthur Golden, die lange als Regieprojekt für Steven Spielberg gedacht war, jetzt aber in Marshall den idealen Regisseur gefunden hat: Dessen instinktives Verständnis für Bewegung, Choreographie und Design sind optimal für diesen zunächst tragischen, aber letztlich doch majestätische Ballade, die einen Einblick in eine fremde Welt gestattet. Mit Zhang Ziyi, Michelle Yeoh und Gong Li konnten drei der führenden asiatischen Schauspielerinnen für die Hauptrollen gewonnen werden.
Quelle: Blickpunkt:Film
- nach oben Ausführliche Besprechung
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Die lange Zeit als Regieprojekt für Steven Spielberg gehandelte Bestseller-Verfilmung "Die Geisha" ist unter der Regie des ehemaligen Choreographen und "Chicago"-Regisseurs Rob Marshall zu einem exotischen Epos geworden, das das Leben der Geishas in opulenter Bilderpracht illustriert, ihr Geheimnis aber nicht lüftet.
Sein "Chicago"-Kameramann Dion Beebe und das Ausstattungs- und Kostüm-Team (angeführt von den schon für "Chicago" mit dem Oscar ausgezeichneten John Myhre und Colleen Atwood) schwelgen in der exotischen und glänzenden Farben- und Stoffpracht der Kimonos, die von den Hauptdarstellerinnen in den besseren Lokalen oder japanischen Gärten in voller Kirschblüte oder im bunten Herbst mit ausnehmender Eleganz getragen werden. Zu Recht, macht doch ihre kunstvolle Aufmachung in Kleidung, Schminke und (Tanz-)Bewegung ihren Status aus. Doch zu welchem Preis diese unnahbare Schönheit erreicht und gepflegt wird, wird nur in Ansätzen dramatisiert, etwa in der Eingangssequenz, wenn zwei Schwestern von einem Menschenhändler ihrer armen Dorf-Familie entrissen werden und sie an ein Geisha-Haus in der Stadt verkauft. Dort wird die nötige Eleganz und Disziplin den jungen Frauen schon als Kindern antrainiert. Ansonsten wird dem Ausmalen des exotischen Milieu den Vorzug gegeben statt die ernsten Aspekte heraus zu arbeiten.
Die Besetzung ist wie das Design makellos: Zhang Ziyi aus "Tiger & Dragon" und "House of Flying Daggers" spielt die erwachsene, blauäugige Titelheldin und versucht wie Bond-Girl Michelle Yeoh als ihre Mentorin ihrer Figur Wärme zu verleihen. Chen Kaige-Muse Gong Li, der dritte weibliche, chinesische Star im asiatischen Ensemble, darf die Zicke und böse Stiefschwester und spätere Rivalin von "Aschenputtel" Zhang mimen, die vom Hausmädchen zur bestbezahltesten Geisha aufsteigt, aber eigentlich nur den Chairman (gespielt von Ken Watanabe aus "Last Samurai") wiedersehen will, der ihr als Kind ein Eis schenkte. Diese Liebesgeschichte wird so zurückhaltend wie ihre beiden Protagonisten skizziert. Zum insgesamt gediegen-exotischen, aber etwas spannungsarmen Eindruck passt auch die Musik von John Williams. So ist das Drama mit 144 Minuten zu lang geraten, dennoch sollten viele FreundInnen des Buches, und die gehen in die Millionen, der Arthur-Golden-Titel war ein Bestseller weltweit, Interesse an den Memoiren einer Geisha im Kino haben. hai.
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Verleih Warner O-Titel Memoirs of a Geisha Land / Jahr USA 2005 Kategorie Spielfilm Genre Historienfilm / Drama Produktionsfirmen Columbia Pict./DreamWorks Pict./Spyglass Ent. Drehort Los Angeles, Japan Drehzeit 29.09.2004 Kinostart 19.01.2006 Laufzeit 145 FSK ab 12 Jahre FBW-Prädikat Wertvoll Einspielergebnis D € 6.691.443
Bes. (EDI) 1.010.900
Bes. (FFA) 1.020.951
CharthistoryUSA-Start 09.12.2005, bei Sony Boxoffice USA $ 57.010.853 Filmtrailer
Web-Link http://www.diegeisha.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Lucy Fisher, Douglas Wick, Steven Spielberg Koproduzenten John Deluca Ausf. Produzenten Roger Birnbaum, Gary Barber, Patricia Whitcher, Bobby Cohen Regie Rob Marshall Drehbuch Robin Swicord, Ronald Bass, Akiva Goldsman, Doug Wright Buchvorlage Arthur Golden Darsteller Zhang Ziyi (Sayuri Nitta), Ken Watanabe (Vorsitzender), Michelle Yeoh (Mameha), Gong Li (Hatsumomo), Kôji Yakusho (Nobu), Youki Kudoh (O-Kabo (Kürbis)), Cary Hiroyuki-Tagawa (Baron), Tsai Chin (Tantchen), Ted Levine (Colonel Derricks) Kamera Dion Beebe Schnitt Pietro Scalia Musik John Williams Produktionsdesign John Myhre, Tomas Voth, Patrick M. Sullivan Jr., Gretchen Rau Ton John Patrick Pritchett Kostüme Colleen Atwood Casting Francine Maisler - nach oben Filmpreise
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Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person 78. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2005, Los Angeles, 05.03.2006 Beste Ausstattung John Myhre, Gretchen Rau 78. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2005, Los Angeles, 05.03.2006 Beste Kamera Dion Beebe 78. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2005, Los Angeles, 05.03.2006 Beste Kostüme Colleen Atwood 59. British Academy Awards 2006, London, 19.02.2006 Beste Kamera Dion Beebe 59. British Academy Awards 2006, London, 19.02.2006 Beste Kostüme Colleen Atwood 59. British Academy Awards 2006, London, 19.02.2006 Beste Musik (Anthony Asquith Award) John Williams 63. Golden Globe 2006, Los Angeles, 16.01.2006 Beste Musik John Williams - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Die Geisha Warner Home Video Germany DVD, ab 12, 139 Min. Kauf Die Geisha Nicht lieferbarWarner Home Video Germany DVD, ab 12, 139 Min. Kauf Die Geisha Warner Home Video Germany DVD, ab 12, 139 Min. Leih - nach oben Soundtrack
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Songtrack Diverse Memoirs Of A Geisha - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Japan in den 30er Jahren. Die neunjährige Chiyo wird von ihrem Vater an ein Geisha-Haus in Kyoto verkauft. Dort durchläuft das kleine Mädchen die strenge Ausbildung zur Geisha. Sehr zum Missfallen der obersten und erfolgreichsten Schülerin des Hauses, Hatsumomo, die in der hübschen Chiyo ihre schärfste Konkurrentin sieht und ihr das Leben zur Hölle macht. Aus Chiyo wird schließlich Sayuri, die fortan den Reichen dient. So eröffnet sich dem Mädchen vom Lande eine Welt voller Privilegien, aber auch voller Neid und Intrigen.
Malerische Bilder, träumerische Musik aus der Feder von John Williams und preisgekrönte Kostüme. Oscarpreisträger Rob Marshalls ("Chicago") zauberhafte Verfilmung des Bestsellers von Arthur Golden besticht besonders durch seine Bildgewalt. Künstlerische Aufnahmen und hochkarätige Fernost-Stars wie Zhang Ziyi und Michelle Yeoh schmücken diese tragische Geschichte, die einen Einblick in eine fremde Kultur gestattet. Ein kleines Meisterwerk, ausgezeichnet mit drei Academy Awards - echte Luxus-Optik für Schöngeister.
Quelle: mediabiz.de - nach oben FBW-Gutachten
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Die opulente Literaturverfilmung nach dem Roman von Arthur Golden erzählt die Geschichte eines kleinen Mädchens, das von ihren armen Eltern an ein "Geisha-Haus" verkauft wird.
Mit seiner epischen Erzählweise fällt der Film angenehm in das amerikanische Erzählkino der 50er Jahre zurück. Der einerseits melodramatisch entwickelten Geschichte steht anderseits eine eher unterkühlte Zeichnung der Figuren gegenüber. So gelingt eine fein austarierte, ästhetische wie erzählerische Balance zwischen West und Ost. Es entsteht ein bildhaft zur Oper hin stilisiertes Japan mit wunderschönen Landschaftstotalen, kalligraphisch hingetupften Bildstrichen wie bei den Wölkchen der Lokomotive über der Talbrücke oder den pointistischen Farbklecksen der Kirschblüte.
So ist dies auch ein Film über Schönheit - und auch ein Film über die Macht der Blicke. "Eine Geisha kann einen Mann mit einem einzigen Blick aus dem Gleichgewicht bringen", heißt es in dem Film. Und dass die Inszenierung solche Gesichter, Gesten und Blicke ins Bild zu setzen vermag, verdient rundum das Prädikat "wertvoll".
Regisseur Rob Marschal zeigt mit durchaus kritischem Blick eine Gesellschaft, die während und nach dem Zweiten Weltkrieg nicht in der Lage ist, die Bevölkerung zu ernähren. Der Verkauf von Kindern und die quasi Leibeigenschaft von Dienstboten sind an der Tagesordnung. Konkurrenz und Wettbewerb bestimmen so das Verhältnis der angehenden Geishas untereinander. Daraus schlägt der Film auf dramaturgisch intelligente Weise Kapital.Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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In China sind bereits mehrere Wochen vor dem offiziellen Kinostart DVD-Raubkopien des Historiendramas "Die Geisha" im Umlauf.
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Der Trailer von Rob Marshalls "Die Geisha" löste in China und Japan heftige Kritik aus. Der Hollywood-Blockbuster wird vor allem wegen der Auswahl der...
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Mediabiz Datenbank
News
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Leipzig, 22.05.2012, 15:29
Detlev Buck als böser Zwerg in ARD-Märc...
Mit der Neuverfilmung von "Schneeweißchen und Rosenrot" beendet die ARD ihre...
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Abu Dhabi, 22.05.2012, 15:19
Isabella Rossellini leitet Jury in Abu Dhabi
Beim vom 11. bis 20. Oktober stattfindenden Filmfestival in Abu Dhabi wird...
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Cannes, 22.05.2012, 14:23
Falcom kauft in Cannes ein
Falcom hat sich auf dem Marché du Film in Cannes die deutschen Rechte an...
Programmplaner
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Vorschau bis: KW 2014/29
Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.


