Walt Disney Studios Motion Pictures Germany
Programm
Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia
| Verleih | Walt Disney |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, Großbritannien, USA 2005 |
| Regie | Andrew Adamson |
| Darsteller | Georgie Henley, William Moseley, Skandar Keynes |
| Kinostart | 08.12.2005 |
| Einspielergebnis D |
€ 23.358.377 Bes. (EDI) 3.920.148 Bes. (FFA) 3.909.870 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 291.615.165 Charthistory |
| Filmtrailer |
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| Erstausstrahlung | 15.11.2008 (Sat.1) |
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Während des 2.Weltkriegs werden die vier Pevensie-Kids zum Schutz vor deutschen Bomben aufs Land geschickt. Im Haus ihres Gastgebers entdecken sie hinter einem Wandschrank das magische Land Narnia. Dort sprechen die Tiere, leben mythische Kreaturen, herrscht durch einen Fluch der Weißen Hexe aber ewiger Winter. Um Narnia zu befreien, müssen die Kids den rechtmäßigen König, den Löwen Aslan, und bei sich unentdeckte Kräfte finden.
Mit riesigem Aufwand und einer Koalition der besten Trickspezialisten erfährt der Auftakt zu C.S. Lewis' berühmter Kinderbuchreihe eine visuell angemessene Umsetzung. Viel zu bestaunen gibt es an Kreaturen und digitaler Effektshow, viel zu bewundern an dieser Liebeserklärung an die kindliche Seele. Da kann es verschmerzt werden, wenn die Story und die Dramatik dieses Abenteuers nicht immer mit den Bildern Schritt halten kann.
Quelle: Blickpunkt:Film
- nach oben Ausführliche Besprechung
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In Richard Attenboroughs Romanze "Shadowlands" war er - wie auch sein Besitzer - noch verschlossen. Jetzt öffnet der magische Schrank, die Pforte ins Herz der Kinder, seine Türen für eine Welt der Wunder, die vor allem die Potter-Pilger für eine der populärsten Reihen der Buchgeschichte begeistern soll. Das wird Aslan, C.S. Lewis' König der Löwen, gelingen, wenngleich ihn seine Gefolgschaft, im Unterschied zum Zauberlehrling, wohl erst entdecken muss.
In Großbritannien ist Lewis' siebenteiliges Fantasyabenteuer ein unverzichtbarer Begleiter der Kindheit. Diesen Status besitzt es hierzulande nicht, trotzdem ist die Erwartungshaltung hoch für diese Prestige-Produktion, die im epischen Entwurf, den Kreaturen und ihrer Finalschlacht "Ring"-Assoziationen weckt, aber mit einem jüngeren Zielpublikum im Visier dessen überwältigende Wirkung nicht erreichen kann. In seinem eigenen Kosmos jedoch ist das Live-Action-Debüt von "Shrek"-Dompteur Andrew Adamson ein mit großen Schauwerten aufwartendes Märchen, das im 2.Weltkrieg spielt, aber zeitlos für christliche Tugenden und die Familie wirbt. Bereits zu Beginn untermauert der Film seinen visuellen Anspruch, als eine deutsche Bomberstaffel, aus einer Vielzahl von Perspektiven beobachtet, London unter Feuer nimmt. Nach diesem Prolog, der später in einer Narnia-Sequenz zitiert und variiert wird, werden die Pevensie-Kids, Lucy, Edmund sowie die älteren Susan und Peter, von ihrer Mutter ins Landhaus eines gutmütigen Professors geschickt. Gut 40 Minuten dauert es, bis die Charaktere und das zentrale Problem mit dem familiären Außenseiter Edmund skizziert sind. Dann treten alle Kids in den Schrank des Professors, folgen dem Beispiel der kleinen Lucy, die die Welt dahinter bereits erkundet hat. Das von sprechenden Tieren und mythischen Kreaturen aus der griechischen und nordischen Sagenwelt bevölkerte Refugium kindlicher Fantasie ist von ewiger Eiszeit umklammert, seit die Weiße Hexe (Heimspiel für die androgyne Frostfee Tilda Swinton) Narnia mit einem Fluch belegt hat. Diesen werden gemäß einer Prophezeiung vier Kinder brechen. Bis es dazu kommt, muss Lucys Freund, ein Faun, wie auch ihr Bruder aus der Gefangenschaft der Hexe befreit werden. Der einfache, kindgerechte Plot führt geradlinig auf die Konfrontation der Heere des Guten und des Bösen, auf die Inthronisierung der menschlichen Führer zu, ohne deutlich zu machen, warum Narnia gerade sie unbedingt braucht. Die Kids reifen, übernehmen Verantwortung, aber wenn der junge Peter als Feldherr in die Schlacht zieht, erfüllt sich zwar eine kindliche Sehnsucht, aber nicht zwangsläufig auch Glaubwürdigkeit. Die finale Kollision der Heere ist die erwartet spektakuläre Creature-Parade, eine Effektshow mit einigen verblüffenden Szenen, in der der Tod entweder im Off oder unblutig durch den Versteinerungszauber der Hexe kommt. Die Entscheidung bringt schließlich die Autoritätsfigur des Films, ein legendärer Löwe, der mit Güte und Weisheit über Narnia herrscht. Aslan ist wie der gesamte Tierpark des Films eine erstaunliche digitale Kreation. Trotzdem ist eine perfekte Verschmelzung mit den menschlichen Figuren aufgrund des Fells problematisch, weshalb der Film Berührungspunkte im Bild auffallend meidet. Für ein kindliches Auge ist das freilich bedeutungslos, hier haben die Ansprüche andere Schwerpunkte, hier geht es um die Magie, das Abenteuer, die Spannung und auch die Komik, die dieser erste Teil von Disneys Fantasy-Franchise bietet. Am besten vereint "Der König von Narnia" diese Elemente in allen Sequenzen mit den heimlichen Helden, zwei digital animierten Bibern, die die Kids auf der Flucht vor reißenden Wölfen in Aslans Lager begleiten. Dieses Paar verdient die Empfehlung, die ein US-Serienoldie schon vor fast 50 Jahren gab: "Leave it to Beaver". kob.
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Verleih Walt Disney O-Titel The Chronicles of Narnia: The Lion, the Witch and the Wardrobe Land / Jahr Großbritannien/USA 2005 Kategorie Spielfilm Genre Fantasy Produktionsfirmen Lamp Post Productions/Walden Media Drehort Neuseeland,Tschechien, London, England Drehzeit 28.06.2004 Kinostart 08.12.2005 Laufzeit 138 FSK ab 6 Jahre FBW-Prädikat Wertvoll Einspielergebnis D € 23.358.377
Bes. (EDI) 3.920.148
Bes. (FFA) 3.909.870
CharthistoryUSA-Start 09.12.2005, bei Walt Disney Boxoffice USA $ 291.615.165 Filmtrailer
Web-Link http://www.narnia.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Mark Johnson Koproduzenten Douglas Gresham Ausf. Produzenten Andrew Adamson, Perry Moore, Philip Steuer Regie Andrew Adamson Drehbuch Ann Peacock, Andrew Adamson, Christopher Markus, Stephen McFeely Buchvorlage C.S. Lewis Darsteller Georgie Henley (Lucy Pevensie), William Moseley (Peter Pevensie), Skandar Keynes (Edmund Pevensie), Anna Popplewell (Susan Pevensie), Tilda Swinton (Jadis, Die Weiße Hexe), Jim Broadbent (Professor Kirke), James McAvoy (Mr. Tumnus), James Cosmo (Weihnachtsmann), Patrick Kake (Oreius), Shane Rangi (General Otman), Elizabeth Hawthorne (Mrs. Macready), Kiran Shah (Ginarrbrik) Kamera Donald M. McAlpine Schnitt Sim Evan-Jones, Jim May Produktionsdesign Roger Ford, Ian Gracie Ton Tony Johnson Kostüme Isis Mussenden Maske Howard Berger, Gregory Nicotero, Nikki Gooley, Tami Lane Casting Pippa Hall, Gail Stevens, Liz Mullane - nach oben Filmpreise
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Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person 7. DVD Champion 2006, München, 19.10.2006 Publikumspreis 78. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2005, Los Angeles, 05.03.2006 Bestes Make-up Howard Berger, Tami Lane Bogey - Box Office Germany Award 2005, München Gold - 3 Mio. Besucher in 30 Tagen - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Songtrack Diverse The Chronicles Of Narnia Nicht lieferbar Soundtrack/Songtrack Harry Gregson-Williams The Chronicles Of Narnia - Die Chroniken von Narnia Soundtrack/Songtrack Harry Gregson-Williams The Chronicles Of Narnia - Die Chroniken von Narnia (Limited Edition) Nicht lieferbar Soundtrack/Songtrack Diverse The Chronicles Of Narnia - Music Inspired By Nicht lieferbar Soundtrack/Original Score The Global Stage Orchestra The Chronicles Of Narnia: The Lion, The Witch And The Wardrobe Nicht lieferbar - nach oben Games zum Film
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Title Art System Vertrieb Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia
Game PlayStation 2 Disney Interactive Studios Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia Game Game Boy Advance Disney Interactive Studios Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia Game Nintendo DS Disney Interactive Studios Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia
Game PC Disney Interactive Studios Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia
Game Xbox Disney Interactive Studios Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia
Game GameCube Disney Interactive Studios Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia
Game PlayStation 2 ak tronic Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia Game Game Boy Advance ak tronic Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia Game Nintendo DS ak tronic - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Die gegensätzlichen Pevensie-Kinder, zwei Jungen und zwei Mädchen, kommen während der deutschen Luftangriffe auf London im Landhaus des schrägen Professor Kirke unter. Beim Versteckspielen schlüpft die kleine Lucy in einen Kleiderschrank, der sich als Tor zum Zauberreich Narnia entpuppt. Dort herrscht ewiger Winter, das Land wird mit eiserner Hand von der Weißen Hexe regiert. Nun ist es an dem Kids-Quartett, den rechtmäßigen König, den magischen Löwen Aslan, zu finden und mit ihm die unterdrückte Parallelwelt zu befreien.
Wie eine pastorale Idylle sieht das Narnia aus, das Andrew Adamson, Regisseur von "Shrek", geschaffen hat, der hier mit jugendlicher Energie sowie einer ordentlichen Portion Naivität die Mär vom ewigen Kampf zwischen Gut und Böse nach neuestem Stand der Technik bebildert. Das Effekte-Feuerwerk geht dabei etwas zu Lasten der Story, die auf einem Band von C.S. Lewis' berühmter Kinderbuchreihe fußt, dessen christliche Symbolik auch hier nicht zu übersehen ist. Doch der Kinoerfolg straft alle Skeptiker Lügen.
Quelle: mediabiz.de - nach oben FBW-Gutachten
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Großbritannien zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Im Zuge der Kinderlandverschickung werden die vier Geschwister Lucy, Edmund, Peter und Susan in das Haus von Professor Kirke geschickt. Hier geraten sie durch einen magischen Kleiderschrank in die Welt des Königreichs von Narnia und sehen sich dort vor die Frage gestellt, ob sie "nur" ihren Bruder retten sollen oder auch Verantwortung für das gesamte Reich zu übernehmen bereit sind.
Ohne Frage ist "Narnia" tricktechnisch absolut State of the Art. Es gelingt, eine durchweg einheitliche Ästhetik von erstaunlich realistischer Künstlichkeit zu kreieren, bei der es auch keinen Bruch zwischen der Optik der realen Welt und der von Narnia gibt.
(...) Die Verfilmung der literarischen und etwas aus der Zeit geratenen Vorlage von C.S. Lewis überzeugte den Bewertungsausschuss in erster Linie durch die Schaffung einer in sich geschlossenen, optisch opulenten Welt, bei der es zwar eine kindgerecht klare Gut-Böse-Zeichnung gibt, einzelne Charaktere jedoch Mutmaßungen über die individuelle Lagerwahl zulassen und dadurch eine emotionale Einbindung der Zuschauer verstärken können.Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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Vorschau bis: KW 2014/29
Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.


