Sony Pictures Releasing GmbH

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Dick und Jane

Slapstickkomödie mit Jim Carrey und Téa Leoni als Ehepaar, das die desolate Haushaltskasse mit Raubzügen aufbessert.

Dick und Jane Großansicht
(Bild: Sony Pictures)
Verleih Sony Pictures
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2005
Regie Dean Parisot
Darsteller Jim Carrey, Téa Leoni, Alec Baldwin
Kinostart 05.01.2006
Einspielergebnis D € 5.784.148
Bes. (EDI) 939.772
Bes. (FFA) 950.068
Charthistory
Boxoffice USA $ 110.332.737
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 04.05.2008 (Pro7)

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Dick und Jane haben den amerikanischen Traum verwirklicht, haben ein schönes Haus, ein liebes Kind und viele Verbindlichkeiten. Als beide plötzlich ohne Job dastehen, weil sie gekündigt, er nach Blitzkonkurs seiner Firma gefeuert wurde, folgt der finanzielle und soziale Abstieg. Doch für Diebe gibt es Konjunkturkrisen nicht, wie Dick und Jane bald erfahren, als sie aus der Not mit Raubzügen eine Tugend machen.

Der Seventies-Hit "Das Geld liegt auf der Straße" ist Vorlage für Dean Parisots Komödie, die der subtilen Situationskomik und dem Wortwitz des Originals eine Jim-Carrey-Show entgegensetzt. Demzufolge kann man unter den vielen mit Songs unterlegten Montagen einige witzige Highlights, aber auch eine Überdosis Manic Jim erwarten. Das richtige Maß hält jedoch Carreys Partnerin Téa Leoni, die wie schon in "Spanglish" überzeugt.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Dass man von amerikanischen Arbeitnehmern höchste Flexibilität erwarten kann, demonstriert ein Ehepaar, das eine finanzielle Krisensituation durch Raubzüge meistert. Eine Slapstick-Show, in der Carrey als Clown wieder Fanpflege betreiben darf.

1977 befreite sich Jane Fonda nach zehnjähriger Komödienabstinenz vom Image als freudlos-militanter Missionarin, war George Seagals Gesicht ein mimisches Minenfeld, das mit kleinsten Nuancen Pointen explodieren lassen konnte. "Das Geld liegt auf der Straße" war ein veritabler Hit, dessen komisches Potenzial man noch weiter ausreizen konnte. Glaubte Jim Carrey, der im Remake von Dean Parisot ("Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall") wieder ganz auf die hochtourige Amok-Komik setzt, die ihn zum Superstar machte. Das Ergebnis ist ein Mix aus witzigen Gags und überdosiertem Slapstick - vor dem Hintergrund eines sozialen Katastrophenfalls, dessen brisante Relevanz diese Komödie heute für manchen Besucher auch zum Horrorfilm machen könnte.

Der Film beginnt als mittelständische Wohlstandssatire in einem amerikanischen Vorstadtidyll. Hier haben sich Dick (Carrey) und Jane (Téa Leoni, wie zuletzt in "Spanglish" eine geborene dramatische Komödiantin) mit Haus, Hund, Kind und Schulden bürgerlich respektabel eingerichtet. Natürlich ist der Lebensstandard immer noch verbesserungswürdig, wenn der Nachbar mit seinem Hi-Tech-Mercedes sprechen und man selbst nicht mal einen fahren kann. Viele unrealisierte Konsumträume scheinen sich zu erfüllen, als Dick nach langjähriger Beschäftigung beim Konzern Globadyne den Fahrstuhl ganz nach oben nimmt. Doch die Beförderung entpuppt sich als Treppenwitz. Globadyne stürzt über Nacht in den Konkurs, nicht ohne den verschlagenen Boss (Alec Baldwin), verborgen vor der Öffentlichkeit, zum Halbmilliardär zu machen. Von jetzt an beginnt der Absturz Dicks, der sich wie Jane mit demütigenden Jobs durchschlagen, sich beim Vorstellungsgespräch mit Horden hoch qualifizierter Konkurrenten duellieren muss. Der freie Fall gipfelt in der Zwangsrückgabe des Edelrasens, in peinlichen "All-you-can-eat"-Essenstürmen und einer Träne Carreys, die seine Ankunft ganz unten markiert. Der Aufschwung kommt, als das Ehepaar in Raubzügen eine konjunkturresistente Einnahmequelle entdeckt. Eine der vielen Soundtrack-freundlichen Song-Bild-Montagen zeigt die Entwicklung der Dilettanten zu Profis, die sich mit immer schrägeren Outfits tarnen. Das reicht von Sonny & Cher, mit Carrey als Hexe von Eastwick, bis hin zu schwarzen "Blade II"-Bodysuits mit Stimmverzerrern, die Carrey in einer wunderbar durchgeknallten Sequenz als Luftgitarrero nutzt. Am Ende wird die neue kriminelle Energie wohltäterisch eingesetzt, ist die Bilanz auch bei Zuschauern positiv, die von großen Dosen Manic Jim keine Depressionen kriegen. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Sony Pictures
O-Titel Fun with Dick and Jane
Land / Jahr USA 2005
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen Imagine Entertainment
Drehort Los Angeles
Drehzeit 07.09.2004
Kinostart 05.01.2006
Laufzeit 90
FSK ab 6 Jahre
Einspielergebnis D € 5.784.148
Bes. (EDI) 939.772
Bes. (FFA) 950.068
Charthistory
USA-Start 21.12.2005, bei Sony
Boxoffice USA $ 110.332.737
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.dick-und-jane.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Brian Grazer, Jim Carrey
Ausf. Produzenten Peter Bart, Max Palevsky, Jane Bartelme
Regie Dean Parisot
Drehbuch Judd Apatow, Nicholas Stoller
Darsteller Jim Carrey (Dick Harper), Téa Leoni (Jane Harper), Alec Baldwin (Jack McCallister), Richard Jenkins (Frank Buscombe), Angie Harmon (Veronica), Vincent Curatola, Jeff Garlin, Stacey Travis
Kamera Jerzy Zielinski
Schnitt Don Zimmerman
Musik Theodore Shapiro
Produktionsdesign Barry Robison, Troy Sizemore
Ton Lee Orloff
Kostüme Julie Weiss
Casting Debra Zane
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Dick und Jane Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 6, 87 Min. Kauf
Dick und Jane Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) UMD, ab 6, 90 Min. Kauf
Dick und Jane Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 6, 87 Min. Leih
Enthalten in:
Best of Hollywood - 3 Movie Collector's Pack: I Spy / Cable Guy - Die Nervensäge / ... (3 DVDs)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Home Entertainment (
DVD, ab 12, 272 Min.
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Diverse Fun With Dick & Jane Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Dick Harper ist endlich am Ziel seiner Träume: Es winkt ihm eine satte Beförderung. Also ade Mittelstandsleben und willkommen in der Oberschicht. Seine Frau Jane kann endlich ihren verhassten Job im Reisebüro kündigen und zusammen mit Söhnchen Billy das Haus und den neuen Pool hüten. Nur leider haben die Harpers nicht mit Dicks Chef gerechnet. Der macht sich nämlich mitsamt den Firmengeldern aus den Staub und Dick steht auf der Straße. Jetzt gibt es nur noch einen Ausweg aus der Finanzmisere: Bewaffneter Raubüberfall!

Jim Carrey, der Meister der Grimassen, ist wieder zurück in seiner Königsdisziplin. Nachdem er in "Die Maske" als flexibler Superheld unterwegs war und in "Ace Ventura" in tierischen Kriminalfällen ermitteln durfte, macht der Klamaukmeister nun als Ganove Karriere. Natürlich lässt er dabei auf seinen Coups kein Fettnäpfchen aus und schlittert von einem Missgeschick ins nächste. Bankraub für Anfänger sozusagen, ein Remake der Ted-Kotcheff-Komödie von 1977. Wer wieder mal herzlich lachen will, liegt hier genau richtig.

Quelle: mediabiz.de

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