Warner Bros. Pictures Germany
Programm
Der Informant!
| Verleih | Warner |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2009 |
| Regie | Steven Soderbergh |
| Darsteller | Matt Damon, Scott Bakula, Joel McHale |
| Kinostart | 05.11.2009 |
| Einspielergebnis D |
€ 385.348 Bes. (EDI) 57.321 Bes. (FFA) 59.103 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 33.278.731 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Marc Whitacre arbeitet in Illinois als Vizepräsident bei dem Landwirtschaftskonzern Archer Daniels Midland. Er löst eine weit verzweigte Kette von Ereignissen aus, als er seinem Chef anvertraut, er habe einen Maulwurf in der Firma entdeckt, der einen japanischen Konkurrenten mit exklusiven Nachrichten versorgt. Als die Company das FBI anschaltet, das mit Marcs Einverständnis sein Telefon anzapft, erwacht der Geheimagent in dem übergewichtigen Spießer. Mit Wanzen verdrahtet tut er alles, um andere Kollegen Geheimnisse zu entlocken.
Während nichtamerikanische Filmemacher in aktuellen US-Produktionen längst Abgesänge auf die USA abstimmen ("The Road", "Bad Lieutenant") findet Steven Soderbergh sein Heimatland mittlerweile nur noch zum Lachen, zumindest wenn man seine bitterböse und doch federleichte Farce über das Big Business als Maßstab heranzieht. Wie der vergleichbare, aber doch ernstere "Erin Brockovich" beruht auch "The Informant!" auf einer wahren Geschichte, die Soderbergh aber mit seinem blendend aufgelegten Hauptdarsteller Matt Damon gehörig durch den Komödienfleischwolf dreht, als wollte sich der Regisseur vor seinem erklärten Lieblingsfilmemacher Richard Lester verbeugen.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Steven Soderbergh verpackt Kapitalismuskritik in eine unterhaltende Farce über die Psyche eines Hochstaplers und die Praktiken des Big Business.
Diese Geschichte soll sich so oder so ähnlich wirklich zugetragen haben. Man mag es kaum glauben. Da ist dieser adrett aussehende und langweilige Biotechniker Marc Whitacre, der beim Landwirtschaftskonzern Archer Daniels Midland (ADM) in Illinois arbeitet und den Ruf hat, keiner Fliege etwas zuleide tun zu können. Eines schönen Tages vertraut er seinem Chef an, dass er einen Maulwurf entdeckt habe, der mit einem japanischen Konkurrenten ins Geschäft kommen will und tritt damit eine Lawine los. Die Company lässt sein Telefon überwachen und der gute Mann informiert FBI-Detective Brian Shepard über einen internationalen Deal zur Preisabsprache bei der Mais-Verarbeitung. Wie ein kleiner Junge, der begeistert Räuber und Gendarm spielt, setzt er nun Abhörgeräte bei Meetings ein, verwanzt Büros und versorgt das FBI mit Informationen über zweieinhalb Jahre hinweg. Bald hebt er ab, glaubt an eine Verschwörung, zweigt Millionen aus der Firmenkasse in seine eigene ab, verheddert sich in ein Netz aus Lügen und Geheimnissen, wird zum Wirtschaftskriminellen, der am Ende im Gefängnis landet, weil seine Intrigen wie Luftballons platzen und sein aufgeblasenes Ego als Agent 0014 (doppelt so gut wie Bond) in sich zusammenfällt. Als er entdeckt wird, flippt er aus, erfindet immer neue Märchen, um sich reinzuwaschen und wichtig zu machen, gibt er der Presse Zucker und nervt seinen Anwalt. Fazit: einer der lügt, braucht immer jemanden, der ihm glaubt.
Für Authentizitaet sorgen auch die teilweisen Original-Schauplätze. Sieben Jahre dauerte die Drehbuchentwicklung, da stimmt jede Kleinigkeit, jeder Dialog. Die schwarzhumorige Komödie mit einem Score von Marvin Hamlisch, der immer den richtigen Ton trifft, startet bedächtig, gewinnt dann sukzessive an Fahrt und wird auf den letzten Metern zum Kracher. Matt Damon, ein Biedermann als Brandstifter, der sich Übergewicht anfutterte und durch ein Kassengestell zwinkert, ist in seinem fünften Film mit Soderbergh als sympathischer Psychopath umwerfend - unsicher, durchtrieben und liebevoll, eine Mischung, die funktioniert. Und die Story passt bestens zur aktuellen Krise der Finanzen und Moral. Der echte Whitacre ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden, der Zuschauer sollte es auch sein. mk.
Quelle: Blickpunkt:Film - nach oben Mediathek
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Verleih Warner O-Titel The Informant! Land / Jahr USA 2009 Kategorie Spielfilm Genre Komödie / Satire Produktionsfirmen Groundswell Productions/Participant Productions/Warner Independent Pictures Kinostart 05.11.2009 Laufzeit 108 FSK ab 12 Jahre FBW-Prädikat Besonders wertvoll Einspielergebnis D € 385.348
Bes. (EDI) 57.321
Bes. (FFA) 59.103
CharthistoryUSA-Start 18.09.2009, bei Warner Bros. Boxoffice USA $ 33.278.731 Filmtrailer
Web-Link http://www.DerInformant-derFilm.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Gregory Jacobs, Jennifer Fox, Kurt Eichenwald, Howard Braunstein, Michael Jaffe Koproduzenten Michael Polaire Ausf. Produzenten George Clooney, Michael London, Jeff Skoll Regie Steven Soderbergh Drehbuch Scott Z. Burns Buchvorlage Kurt Eichenwald Darsteller Matt Damon (Mark Whitacre), Scott Bakula (FBI Special Agent Brian Shepard), Joel McHale (FBI Special Agent Bob Herndon), Melanie Lynskey (Ginger Whitacre), Rick Overton (Terry Wilson), Tom Papa (Mick Andreas), Clancy Brown (Aubrey Daniel), Eddie Jemison (Kirk Schmidt), Lucas McHugh Carroll (Alexander Whitacre), Rusty Schwimmer (Liz Taylor), Craig Ricci Shaynak (Discouraged Foreman), Scott Adsit (Sid Hulse), Ann Dowd (FBI Special Agent Kate Medford), Allan Havey (FBI Special Agent Dean Paisley), Howie Johnson (Rusty Williams), Nick Craig (Kind am Pool), Cody Puckett (Kind am Pool), Andrew Daly (Marty Allison), David Campbell (Budweiser Client Representative), Carolyn R. Feltner (Budweiser Receptionistin), Jean-Pierre Gillain (Zurich Bank Security Officer), Elena Eustache (Zurich Bank Receptionistin), Hans Tester (Peter Dryer), Ludger Pistor (Reinhard Richter), Rome Kanda (Hirokazu Ikeda), Yoshio Be (Kazutoshi Yamada), Raymond Ma (Kanji Mimoto), Hervé Deschamps (Philippe Rollier), Pascal Ifri (Alain Crouy), Ann Cusack (Robin Mann), Dann Seki (Joon Mo Suh), Jayden Lund (James Mutchnik), Joe Chrest (Visiting Client), J.D. Mathein (Phone Agent), William Marsh (FBI Special Agent Ken Temples), Tom Smothers (Dwayne Andreas), Bob Zany (John Dowd), Tony Hale (James Epstein), Richard Horvitz (Bob Zaideman), Tara Barrett (Reporterin), Tim Cain (Reporter), Ken Frye (Reporter), Huley Freeman (Reporter), Brian Gallivan (Ron Henkoff), Daniel Hagen (Scott Roberts), Patton Oswalt (Ed Herbst), Samantha Albert (Mary Spearing), Jimmy Brogan (Dr. Derek Miller), Paul F. Tompkins (FBI Special Agent Anthony D'Angelo), Adam Paul (FBI Special Agent Michael Bassett), Wayne Pére (Sheldon Zenner), Joshua Funk (FBI Special Agent Robert Grant), Candy Clark (Mark Whitacres Mutter), Frank Welker (Mark Whitacres Vater), Larry Clarke (Anwalt), Dick Smothers (Richter Harold Baker), Tom Wilson (Mark Cheviron) Kamera Steven Soderbergh (als Peter Andrews) Schnitt Stephen Mirrione Musik Marvin Hamlisch Produktionsdesign Doug J. Meerdink Kostüme Shoshana Rubin Casting Carmen Cuba - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Der Informant! Warner Home Video Germany Blu-ray Disc, ab 12, 108 Min. Kauf Der Informant! Warner Home Video Germany DVD, ab 12, 104 Min. Kauf Der Informant! Warner Home Video Germany DVD, ab 12, 104 Min. Leih Der Informant! Warner Home Video Germany Blu-ray Disc, ab 12, 108 Min. Leih - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Marc Whitacre arbeitet in Illinois als Vizepräsident bei dem Landwirtschaftskonzern Archer Daniels Midland. Er löst eine weit verzweigte Kette von Ereignissen aus, als er seinem Chef anvertraut, er habe einen Maulwurf in der Firma entdeckt, der einen japanischen Konkurrenten mit exklusiven Nachrichten versorgt. Als die Company das FBI einschaltet, erwacht der Geheimagent in dem übergewichtigen Spießer. Mit Wanzen verdrahtet tut er alles, um andere Kollegen Geheimnisse zu entlocken, und verirrt sich im eigenen Lügengebilde.
Während nichtamerikanische Filmemacher längst Abgesänge auf die USA abstimmen ("The Road", "Bad Lieutenant"), findet Steven Soderbergh sein Heimatland nur noch zum Lachen, zumindest wenn man seine bitterböse und doch federleichte Farce über das Big Business als Maßstab heranzieht. Wie der vergleichbare, aber doch ernstere "Erin Brockovich" beruht auch "The Informant!" auf einer wahren Geschichte, die Soderbergh aber mit seinem blendend aufgelegten Hauptdarsteller Matt Damon gehörig durch den Komödienfleischwolf dreht.
Quelle: mediabiz.de - nach oben FBW-Gutachten
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Kurztext:
Der chronische Lügner Marc Whitacre arbeitet als Vizepräsident bei dem Landwirtschaftskonzern ADM in Illinois. Als er seinem Chef anvertraut, dass er den Verdacht auf einen Maulwurf in der Firma hegt, wendet sich dieser an das FBI. Doch das darauf folgende Doppelspiel des neurotischen Familienvaters Marc und sein Auftrag als FBI-Informant zu dienen, lösen eine verzweigte Kette von packenden Ereignissen aus und bringen immer neue Ungereimtheiten ans Licht. Der neue Film von Steven Soderbergh erzählt mit viel Witz ein sehr charmantes Gaunermärchen, das auf wahren Begebenheiten beruht. Dabei überzeugt der Film neben einem unterhaltsamen Genremix und konterkarierender Musik vor allem durch den brillant besetzten und wandlungsfähigen Matt Damon. Die Jury ist hundertprozentig überzeugt und sagt: besonders wertvoll!
Gutachten:
Die Geschichte von einem, der immer lügt. Matt Damon spielt diesen Spießer Mark Whitacre aus der Provinz von Illinois auf eine in jeder Hinsicht unfassbare Art und Weise.
Nicht nur, dass er mit Perücke, Brille, dicker Nase, schwer ausgestopften Wangen und 20 Kilo Übergewicht daherkommt, nein, wir merken schnell, dass nichts so ist, wie er es gerade eben gesagt hat. Es gibt immer noch eine neue Variante der Wahrheit; nichts ist so, wie es scheint.
Vordergründig geht es in diesem auf einem authentischen Fall aus den 90er Jahren basierenden Film um Kartellabsprachen und Bestechung in einem international operierenden Agrarkonzern. Spätestens mit den inneren Monologen des Hauptdarstellers, in denen er das Gesehene und Gesagte ins Absurde verdreht oder konterkariert, wird klar, dass wir den mitten in diesen Skandal verstrickten Mark Whitacre sympathisch und witzig, aber auch reichlich neben der Spur finden. Achtung! Hier stimmt etwas nicht.
Als er sich zum Spitzel und Kronzeugen von FBI und amerikanischem Finanzministerium machen lässt, erkennen wir, dass es immer mehrere Wahrheiten in dieser Geschichte geben wird, und machen uns gerne mit dieser nach allen Seiten vergnüglich vor sich hin persiflierenden Krimikomödie auf eine zweistündige Reise.
Sätze wie 'Seien Sie 100% ehrlich.' Oder 'Ach ja, ich habe Ihnen noch nicht alles gesagt.' werden zum amüsanten Running Gag. Und als wir am Ende glauben wollen, die wirklich wahre Wahrheit und den Helden der Geschichte im Gefängnis wahrhaft geläutert vorgefunden zu haben, müssen wir feststellen, dass dem nicht so ist. Mark Whitacre ist Opfer und Täter zugleich. Dass selbst die Ärzte und Psychiater ihm eine 'bipolare Persönlichkeitsstörung' attestieren, ist im Zweifelsfall von ihm selbst auf entsprechend amtlichem Briefpapier gefaked worden. Wer weiß, vielleicht plappert er auch nur so vor sich hin...
Steven Soderbergh scheint eine unbändige Lust anzutreiben, dem Zuschauer durch souverän gesetzte Stilmittel wie absurde Dialoge, Filmzitate, eine elegant-ironische Mischung aus 50er Jahre-Tanzorchester, James-Bond-Musik und Country-Swing eine 'Gangsterschnurre' vorzusetzen, die durchaus als augenzwinkernder Kommentar zur aktuellen weltweiten Finanzkrise gesehen werden kann. Und manchmal beschleicht einen das Gefühl, der Co-Produzent George Clooney würde gleich um die Ecke kommen. Aber das ist ein anderer Film...Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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Datum Stadt Festivalname 02.09.2009 - 12.09.2009 Venedig 66. Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica 10.09.2009 - 19.09.2009 Toronto 34. Toronto International Film Festival
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