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Der Babynator

Actionstar Vin Diesel tritt als Bodyguard einer siebenköpfigen Familie in die Fußstapfen von "Kindergarten Cop" Arnold Schwarzenegger.

Der Babynator Großansicht
(Bild: Buena Vista)
Verleih Buena Vista
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2005
Regie Adam Shankman
Darsteller Vin Diesel, Lauren Graham, Faith Ford
Kinostart 14.04.2005
Einspielergebnis D € 6.818.202
Bes. (EDI) 1.243.210
Bes. (FFA) 1.242.658
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Boxoffice USA $ 113.006.880
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Ex-Navy-Seal John Summit versagt bei der Mission, einen wichtigen Regierungswissenschaftler zu beschützen. Als dessen Familie in Lebensgefahr gerät, sieht er seine Chance zur Wiedergutmachung: Er erklärt sich bereit, die fünf Kinder unter seine Fittiche zu nehmen, nicht ahnend, dass im Haus der Kids ein wichtiges Geheimnis verborgen ist.

Action- und "xXx"-Star Vin Diesel beschreitet neue Pfade - und tritt in die Fußstapfen von Arnold Schwarzenegger, der als "Kindergarten-Cop"eigene Erfahrungen mit dem Nachwuchs machen konnte. Adam Shankman inszenierte das harmlos-lockere und herzerwärmende Familienkomödien-Vergnügen.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Was Arnold Schwarzenegger schon vor Jahren mit "Kindergarten-Cop" vormachte (und Eddie Murphy in "Der Kindergarten Daddy" sowie Ice Cube in "Sind wir schon da?" variierten), funktioniert jetzt auch für "xXx"-Actionstar Vin Diesel mit der ähnlich konzipierten Disney-Familienkomödie. Darin mimt der glatzköpfige Muskelprotz den hartgesottenen Navy SEAL Lt. Shane Wolfe, der als Babysitter für die fünf Kinder eines ermordeten Regierungswissenschaftlers einspringt und gleichzeitig dessen verschollene Satelliten-Software auffinden soll. Dabei gehen der drakonische Soldat und die undisziplinierten Kids natürlich umgehend auf komischen Kollisionskurs, doch nach einigen gegenseitigen Ausbrems-Manövern hat der Trupp letztlich perfekten Rapport.

Die "New York Taxi"-Autoren Ben Garant und Thomas Lennon steuerten das alle erwartungsgemäßen Klischees abdeckende Drehbuch bei. Neben den üblichen Gags um Pupse, Babykotze und schmutzige Windeln, sorgt vor allem die selbstironische Verulkung von Diesels Macho-Image für Erheiterung. Dabei ist nichts heilig, selbst seine ausgeprägte Brustmuskulatur wird mehrfach als "Busen" bezeichnet. Für seinen Babynator-Dienst wird er mit Babyfläschchen und Mutters Minivan bewaffnet, wobei seine größten Widersacher zunächst die renitenten Kids sind. Da wären die beiden Teenager Zoe (Britanny Snow) und Seth (Max Thieriot), die zehnjährige Lulu (Morgan York) sowie ein Kleinkind, ein Baby und nicht zu vergessen eine bissige Hausente. Am liebsten möchten sie ihren strengen Aufpasser sofort wieder loshaben, doch Lt. Wolfe lässt sich selbst durch einen Tauchgang in der örtlichen Abwasserkloake nicht abschrecken. Außerdem erweist Lt. Wolfe sich als erstaunlich hilfreich. So nimmt er Seth vor seinem unerträglichen Wrestling-Coach (Brad Garrett aus "Jeder liebt Raymond" darf völlig over-the-top improvisieren) in Schutz, bringt Zoe Autofahren bei, gibt Lulu und ihren Pfadfinder-Freundinnen Karate-Tips, um sich gegen eine fiese Boyscout-Truppe verteidigen zu können, und für das Baby studiert er ein Kinderlied mit Tanzeinlage ein. Endgültig auf seiner Seite sind seine Schützlinge, als sie von zwei Ninjas attackiert werden und Lt. Wolfe ihnen mit Besen und Schrubber den Marsch bläst. Für das actionreiche Finale wird dann gemeinsam am Slapstick-Strang gezogen, um ihre cartoonhaften Feinde unschädlich zu machen.

Diesel, der bislang auf den Rollentyp des coolen Actionstars abonniert war, amüsiert in dieser Fish-out-of-Water-Komödie nicht zuletzt deshalb, weil er eine herzliche Beziehung zu seinen jugendlichen Kostars pflegt. Deswegen funktionieren auch die emotionalen Szenen, wie das Trösten von Zoe über den Verlust ihres Vaters und das Bestärken von Seth in seinen Musical-Ambitionen. Dieser Charme lässt auch über die etwas lahmeren Gags der vom "Haus über Kopf"-Regisseur Adam Shankman inszenierten Komödie hinwegsehen. In den USA jedenfalls stieß der gutmütig-sympathische Slapstick-Spaß auf unerwartet rege Resonanz und auch in Übersee dürfte der familienfreundliche "Babynator" zum erfolgreichen Boxoffice-Angriff blasen und die Konkurrenz vin-delweich prügeln. ara.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Buena Vista
O-Titel The Pacifier
Land / Jahr USA 2005
Kategorie Spielfilm
Genre Action / Komödie
Produktionsfirmen Touchstone Pictures/Spyglass Entertainment/u.a.
Drehort Vancouver
Drehzeit 10.04.2004
Kinostart 14.04.2005
Laufzeit 95
FSK ab 6 Jahre
Bildformat 35 mm/Cinemascope
Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS
Einspielergebnis D € 6.818.202
Bes. (EDI) 1.243.210
Bes. (FFA) 1.242.658
Charthistory
USA-Start 04.03.2005, bei Buena Vista
Boxoffice USA $ 113.006.880
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.movie.de/movie_start.php?id=584
nach oben Cast & Crew
Produzenten Gary Barber, Roger Birnbaum, Jonathan Glickman
Ausf. Produzenten Derek Evans, George Zakk, Adam Shankman, Jennifer Gibgot, Garrett Grant
Regie Adam Shankman
Drehbuch Thomas Lennon, Robert Ben Garent
Darsteller Vin Diesel (Shane Wolfe), Lauren Graham (Direktorin Claire Fletcher), Faith Ford (Julie Plummer), Brittany Snow (Zoe), Max Thieriot (Seth), Chris Potter (Capt. Bill Fawcett), Carol Kane (Helga), Brad Garrett (Vizedirektor Murney), Morgan York (Lulu), Kegan Hoover (Peter), Tate Donovan (Howard Plummer), Scott Thompson (Regisseur), Denis Akiyama (Mr. Chun), Mung Ling Tsui (Mrs. Chun), Anne Fletcher (Liesel)
Kamera Peter James
Schnitt Christopher Greenbury
Musik John Debney
Produktionsdesign Linda DeScenna
Ton Solange S. Schwalbe
Kostüme Kirston Leigh Mann
Casting Victoria Thomas
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Der Babynator Walt Disney Studios Home Entertainment DVD, ab 6, 92 Min. Kauf
Der Babynator Walt Disney Studios Home Entertainment DVD, ab 6, 92 Min. Leih
Enthalten in:
Daddy ohne Plan / Der Babynator (2 Discs)
Walt Disney Studios Home Entertainment
DVD, ab 6, 198 Min.
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Der Navy-SEAL Shane Wolfe hat einen Einsatz verbockt, bei dem ein Wissenschaftler ums Leben kam. Zur Strafe muss der Nahkampfspezialist nun dessen Kinder hüten, während ihre Mutter in der Schweiz mit einem US-Beamten ein Schließfach inspiziert, das brisante Geheimnisse enthalten soll. Also befehligt er statt knallharter Soldaten nun fünf rebellische Kids nebst renitentem Kindermädchen. Schnell wünscht sich Wolfe in seinen "normalen" Job zurück, wo Projektile fliegen, Bomben explodieren und das Leben am seidenen Faden hängt.

Als sympathisch überforderter Babysitter zeigt sich Diesel einmal von einer ganz anderen Seite - Arnold Schwarzenegger lässt grüßen! - und geht doch mit seinen Trümpfen hausieren: dem Bad-Boy-Image, den Muskeln und dem Martial-Arts-Können. Besonders das stimmige Zusammenspiel mit den lustvoll-überzeugend agierenden Kids erweist sich für die leichte, vom Genre-erfahrenen Adam Shankman ("Haus über Kopf") routiniert inszenierte Familienkomödie als absoluter Bonus. Fazit: ein generationsübergreifender Actionspaß.

Quelle: mediabiz.de

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