Dawn of the Dead
| Verleih | UIP |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2004 |
| Regie | Zack Snyder |
| Darsteller | Sarah Polley, Ving Rhames, Jake Weber |
| Kinostart | 15.04.2004 |
| Einspielergebnis D |
€ 2.259.994 Bes. (EDI) 375.783 Bes. (FFA) 385.970 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 58.885.635 Charthistory |
| Filmtrailer |
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- nach oben Inhalt & Info
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Eine unerklärte Seuche hat die Weltbevölkerung dahingerafft, aber die Toten sind nicht wirklich tot - sondern Zombies, die auf der Suche nach noch lebendem Menschenfleisch die letzten bewohnten Gegenden bedrohen. Eine Gruppe verzweifelter Überlebender in einer Stadt in Winconsin sucht in einem großen Einkaufszentrum Zuflucht, wo sie die letzte Bastion der Menschheit verteidigen müssen.
Sarah Polley, Ving Rhames, Jake Weber und Mekhi Phifer stehen an der Spitze des Ensembles dieses Remakes von George Romeros zeitlosem apokalyptischen Horrorklassiker "Dawn of the Dead". "Die Nacht der Zombies" ist das Regiedebüt von Zack Snyder, bleibt mit der Story nah am Original aus dem Jahr 1978 und kombiniert diese mit state of the art Special Effects.
Quelle: Blickpunkt:Film
- nach oben Ausführliche Besprechung
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Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, werden die Zombies die Leinwand bevölkern: 25 Jahre nach George A. Romeros meisterlichem Polit-Horror "Zombie", dem zweiten Teil seiner legendären "Dead"-Trilogie, schickt nun Videoclipregisseur Zack Snyder einen versprengten Trupp Überlebender in den Schutz eines Einkaufszentrums, von wo aus man sich des Ansturms zahlloser Untoter zu erwehren versucht. Auch wenn "Dawn of the Dead" nicht so radikal ist wie das unabhängig produzierte Original, ist diese Mixtur aus hartem Splatter, greifbarer Paranoia und intelligent politischem Subtext doch deutlich erfolgreicher mit ihrer Übersetzung eines Genre-Meilensteins der 70er Jahre in die heutige Zeit als Marcus Nispels plakatives "Texas Chainsaw Massacre", das Update von "Blutgericht in Texas".
Denn "Dawn of the Dead" reizt nicht nur sein immenses Schockpotenzial aus, sondern erinnert sich auch daran, wie gerade im Horror der Siebziger vorexerziert wurde, dass man umso effektiver ist, je intensiver die Bilder unter die Haut gehen. Diese Albtraum-Vision einer Zivilisation am Rande des Untergangs erlaubt es sich, so ernst und unerhört zu sein, dass sie aktuelle Existenzängste der Generation 9/11 aufgreift und in einem apokalyptischen Szenario verstärkt: Hier wird tatsächlich ohne Zugeständnisse vom Ende der Menschheit erzählt, wie es bereits Romero in seiner zeitlosen Konsum- und Gesellschaftssatire aus dem Jahr 1979 gewagt hatte. "Dawn of the Dead" ist anno 2004 weniger präzise und zynisch, aber macht seine blutige Arbeit allemal gut und erlaubt es sich auch, neue Akzente zu setzen.
Das wird bereits in dem furiosen Intro des Films klar, das sich deutlich vom Original abhebt, das den Zuschauer unvermittelt mit der Hölle auf Erden vertraut machte. Snyder beginnt mit einer vermeintlich heilen Vorstadtidylle und hebt sie nur in nur zehn Minuten irreversibel aus den Angeln. Die Krankenschwester Ana muss nach einem Arbeitstag, in dem verblüffend viele Menschen mit infizierten Bisswunden ins Krankenhaus eingeliefert wurden, wie Zuhause ihre zu einem Zombie gewordene Tochter ihren Mann beißt, der nur wenige Minuten später als Zombie Ana angreift. Diese Zombies haben nichts mit Romeros im albtraumartigen Zeitlupentempo taumelnden Ghouls zu tun. Wie in Danny Boyles durchaus vergleichbaren "28 Days Later" sind sie blitzschnell. Und noch etwas ist sofort klar: Hier ist die Gewalt roh und knapp. Brutal und ungeschminkt. In letzter Sekunde gelingt Ana die Flucht aus ihrer Nachbarschaft, in dem die Untoten ein Massaker anrichten. Sie tut sich zunächst mit dem Polizisten Kenneth zusammen und später drei weiteren Überlebenden. Zu Fünft suchen sie Zuflucht in einem abgeriegelten Einkaufszentrum, in dem sie sich mit drei Sicherheitsbeamten arrangieren müssen. Bei Romero ist das auf vier Figuren beschränkte Szenario Ausgangspunkt für schmerzhafte Betrachtungen über das menschliche Verhalten unter Stress. Snyder bleibt bei dieser schwächsten Passage seines Films oberflächlicher, auch weil noch einmal acht weitere Flüchtige zu den ersten Acht stoßen und er sich auf eine überflüssige Nebengeschichte mit einem durchgeknallten Schwarzen und seiner hochschwangeren russischen Frau einlässt.
Mit einer brillanten Idee bringt er seine Jahreszeit der lebenden Toten wieder auf Trab. Während Romero die klaustrophobische Szenerie des Einkaufszentrums nie verlässt und den fragilen Frieden von einer eindringenden Bande Rocker zerstören lässt, dreht Snyder den Spieß um. Inspiriert von "Mad Max 2" lässt er seine Helden die Flucht in zwei zu fahrenden Festungen umfunktionierten Bussen in Richtung Hafen antreten, von wo aus man sich in einem Segelboot absetzen will. Die Sequenz ist der Höhepunkt des überzeugenden Films. Und sie hätte als Variation zum Original durchaus länger ausfallen dürfen. Dass der Film auch mit Beginn des Abspanns noch nicht zu Ende ist, gehört zum Gesamtkonzept, den Zuschauer immer wieder auf dem falschen Fuß zu erwischen. Dass die Darsteller mit Ausnahme der wunderbar starken Sarah Polley wenig Gelegenheit erhalten, ihr Können unter Beweis zu stellen, fällt im allgemeinen Chaos nicht negativ auf: Der Film ist der Star - und das spielt Snyder mit ultimativer Konsequenz aus: So nachhaltig erschreckend kann Horror auch heute noch sein. ts.
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Verleih UIP O-Titel Dawn of the Dead Land / Jahr USA 2004 Kategorie Spielfilm Genre Horror / Action Produktionsfirmen Strike Entertainment/New Amsterdam Ent. Drehort Toronto Drehzeit 02.06.2003 Kinostart 15.04.2004 Laufzeit 100 FSK k.J. (keine Jugendfreigabe) Bildformat 35 mm/Cinemascope Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS Einspielergebnis D € 2.259.994
Bes. (EDI) 375.783
Bes. (FFA) 385.970
CharthistoryUSA-Start 19.03.2004, bei Universal Boxoffice USA $ 58.885.635 Filmtrailer
Web-Link http://movies.uip.de/dawnofthedead - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Richard P. Rubinstein, Marc Abraham, Eric Newman Koproduzenten Mike Messina Ausf. Produzenten Thomas A. Bliss, Armyan Bernstein, Dennis E. Jones Regie Zack Snyder Drehbuch James Gunn Buchvorlage George A. Romero Darsteller Sarah Polley (Ana), Ving Rhames (Kenneth), Jake Weber (Michael), Mekhi Phifer (Andre), Ty Burell (Steve), Michael Kelly (CJ), Kevin Zegers (Terry), Michael Barry (Bart), Lindy Booth (Nicole), Jayne Eastwood (Norma), Boyd Banks (Tucker), Inna Korobkina (Luda), R.D. Reid (Glen), Kim Poirier (Monica), Matt Frewer (Frank), Scott H. Reiniger (General), Tom Savini (Sheriff), Ken Foree (Evangelist) Kamera Matthew F. Leonetti Schnitt Niven Howie Musik Tyler Bates Produktionsdesign Andrew Neskoromny, Arvinder Grewal Ton John J. Thomson Kostüme Denise Cronenberg Casting Joseph Middleton, Robin D. Cook - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Dawn of the Dead (Director's Cut) Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 109 Min. Kauf Dawn of the Dead (Kinofassung) Universal Pictures Germany DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 96 Min. Kauf Dawn of the Dead (Director's Cut) Universal Pictures Germany DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 105 Min. Kauf Dawn of the Dead (Director's Cut) Universal Pictures Germany DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 105 Min. Leih Dawn of the Dead (Director's Cut) Universal Pictures Germany VHS, k.J. (keine Jugendfreigabe), 105 Min. Leih Enthalten in:
Dawn of the Dead / Land of the Dead (2 DVDs)Dawn of the Dead / Land of the Dead (Director's Cut, 2 DVDs)Nicht lieferbarUniversal Pictures Germany
Universal Pictures Germany
DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 198 Min.
DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 198 Min.
Kauf
Kauf
- nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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In Amerika erheben sich aus ungeklärtem Anlass die Toten und fallen mit beträchtlichem Appetit auf warmes Fleisch über die Lebenden her. Im Nu ist die Zivilisation überrannt, während sich einige wenige Überlebenskünstler, darunter die Krankenschwester Ana, der Cop Kenneth und der Vertreter Michael, in ein abgeschottetes, mit Wohlstandsgütern aller Art prall gefülltes Shopping Mall flüchten. Dort entwirft man nach Überwältigung faschistoider Wächterwichtel einen Fluchtplan und wird zur Anlaufstelle für weitere Überlebende.
Ein knappes Vierteljahrhundert, nachdem George Romero mit "Zombie" den modernen Höhepunkt des Adult Horror schuf und den Zensoren der Welt eine echte Nuss zu knacken gab, lassen Fans von damals den Klassiker wieder aufleben und mit zeitgemäßem Tempo auf die empfangsbereite Gruselgemeinde los. Ex-Kinderstar Sarah Polley, Mekhi Pfifer ("8 Mile") und Ving Rhames ("Pulp Fiction") bürgen für adäquat überzeugende Darstellung im hyperintensiven, kaum eine Minute an Spannung nachlassenden Horrortrip.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Zusammenfassung
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Menschenfressende Leichen destabilisieren im Nu die Zivilisation und belagern ein Häuflein Überlebender in einem Kaufhaus. Weitgehend gelungenes Remake des Horrorklassikers "Zombie".
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