Universum Film
Programm
Das wandelnde Schloss
| Verleih | Universum (Buena Vista) |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, Japan 2004 |
| Regie | Hayao Miyazaki |
| Kinostart | 25.08.2005 |
| Einspielergebnis D |
€ 1.900.266 Bes. (EDI) 370.655 Bes. (FFA) 381.449 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 4.444.694 Charthistory |
| Filmtrailer |
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- nach oben Inhalt & Info
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Sophie, Hutmacherin im Geschäft ihres verstorbenen Vaters, lernt durch Zufall den Zauberer Hauro kennen, verliebt sich in ihn und wird daraufhin von einer eifersüchtigen Hexe mit einem Fluch belegt, der sie eine alte Frau verwandelt. Sie wird heimlich Putzfrau in dem geheimnisvollen "wandelnden Schloss" des Zauberers, und ihre wachsende Liebe kann den Fluch schließlich lösen.
Der japanische Anime-Meister und Oscarpreisträger Hayao Miyazaki präsentierte seinen "Chihiros Reise ins Zauberland"-Nachfolger bei den Filmfestspielen in Venedig 2004, in seinem Heimatland begeisterte er mit dem humorvollen, erneut zutiefst menschlichen und phantasievollen Zeichentrickmärchen nach dem Roman "Sophie im Schloss des Zauberers" der britischen Schriftstellerin Diana Wynne Jones bereits über 14 Millionen Kinobesucher.
Quelle: Blickpunkt:Film
- nach oben Ausführliche Besprechung
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Japans Animé-Ästhet und Boxoffice-Titan Hayao Miyazaki verfilmt einen englischen Märchenromanerfolg und setzt dem geballten Manga-Minirockmiezentum knallhart eine Großmutter als zentrale Identifikationsfigur entgegen bei seinem neusten, mit denkwürdigen visuellen Eindrücken nicht geizenden Ausritt in die Gefilde von Magiern, Hexen und Gegenwartsgleichnissen.
Spätestens seit dem Berliner Bären für "Chihiros Reise ins Zauberland" ist der profilierte Zeichentrick-Regisseur Hayao Miyazaki auch im Westen eine große Nummer. Längst hat Disney seine Fänge ausgestreckt nach dem unheimlich sanften Konkurrenten, der auf der anderen Seite der Erdkugel in beeindruckender Regelmäßigkeit die (selbst gesetzten) Einspielrekorde bricht. Den Erfolg verdankt Miyazaki dabei nicht etwa neuen Geschwindigkeitsrekorden, bombastischer Action oder dem landesüblichen Cocktail aus Schulmädchen- und Bondage-Sex, sondern Geschichten, die Verständnis fördern, Bildern, die zum Träumen laden, und Helden, bei denen der Begriff Rache im Wortschatz nicht vorkommt.
"Das wandelnde Schloß" macht da keine Ausnahme, wenngleich der Meister diesmal nicht auf eine eigene Idee zurück greift, sondern mit "Howls Moving Castle" eine Episode der britischen Romanserie "Archer's Goon" interpretiert. Sehr zur Freude der Autorin Diana Wynne Jones im übrigen, die sich nach eigenen Worten keinen besseren Regisseur für eine Kino-Adaption hätte vorstellen können.
In Stil und Inhalt folgt "Das wandelnde Schloß" Miyazakis Vorgänger "Chihiro". Erneut muß da ein aus dem Alltag gerissenes Mädchen namens Sophie abenteuerliche Prüfungen unter Geistern, Hexen und Dämonen bestehen, derweil die liebevoll im europäischen Stil des ausgehenden 19. Jahrhunderts designte Zivilisation rund um das titelgebende Zauberhaus von einem recht irdischen Kriegskonflikt buchstäblich in Schutt und Asche gelegt wird. Allein ist das Mädchen diesmal nicht wirklich ein Mädchen, sondern, weil frisch verflucht von der Hexe aus dem Niemandsland, zumindest äußerlich eine neunzigjährige Greisin, mit allem, was das an begrenztem motorischen Radius und plötzlicher Bauernschläue mit einschließt.
Fortan versucht Sophie verzweifelt, ihre alte Form zurück zu erhalten, und heuert, weil sie daheim ja nun schlecht bleiben kann, als neue Haushälterin auf dem geheimnisvollen Schloß des jungen und attraktiven Zauberers Hauro an. Dort ist sie bei weitem nicht der einzige verzauberte Charakter und macht die Entdeckung, daß auch Magier nicht alles tun und lassen können, was sie wollen. Liebe heilt schließlich alle Wunden, was als Botschaft zwar nicht neu ist, immer wieder aber gern vernommen wird.
Wie Pixar an guten Tagen schafft es Miyazaki, an Kinder und Erwachsene gleichzeitig zu adressieren, ohne deswegen jedoch für beide getrennt Pointen und Botschaften anzubieten. Sein Zeichenstil ist und bleibt old fashioned, die zum Teil computergenerierten Hintergründe sind an Pracht und Detailfreude kaum zu überbieten. Mit einer reichen Palette an schrägen Charakteren, darunter einer beseelte Vogelscheuche a la "Wizard of Oz" und einem waschechter Feuerteufel, schafft Miyazaki außerdem zahlreiche Nebenstränge und das nötige Quentchen Heiterkeit in einer doch mitunter recht traurigen Geschichte.
Der eigentliche Star ist aber das titelgebende Schloß selbst. Gefertigt aus altem Industrie- und Bauschutt vom Wegesrand, türmt es sich bis in den Himmel, birgt zahlreiche, selbst von seinen Bewohnern noch nicht alle entdeckte Nischen, und schreitet mit spröder Eleganz auf Stelzenbeinen durch sommerliche Blumenhaine ebenso sicher einher wie über gähnende Gebirgsschluchten. Sein Tor öffnet Wege in fremde Städte, und nicht immer scheint klar, ob nun Hauro sein Schloß oder das Schloß ihn beherrscht. Ein perfektes Eskapismus-Vehikel eben für alle, denen die Zivilisation mit ihren Kriegen und Intrigen bis zum Hemdkragen steht. Miyazaki weiß, was Träumer wünschen. Und er gibt es ihnen reichlich. ab.
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Verleih Universum (Buena Vista) O-Titel Hauru no ugoku shiro Alternativ-/Arbeitstitel Howl's Moving Castle Land / Jahr Japan 2004 Kategorie Spielfilm Genre Zeichentrick / Fantasy Produktionsfirmen Studio Ghibli Kinostart 25.08.2005 Laufzeit 120 FSK ab 6 Jahre Bildformat 1:1,85 Tonformat Dolby-SRD Einspielergebnis D € 1.900.266
Bes. (EDI) 370.655
Bes. (FFA) 381.449
CharthistoryUSA-Start 10.06.2005, bei Buena Vista Boxoffice USA $ 4.444.694 Filmtrailer
Web-Link http://www.das-wandelnde-schloss.de/ - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Toshio Suzuki Koproduzenten Seiji Okuda, Ryoichi Fukuyama Regie Hayao Miyazaki Drehbuch Hayao Miyazaki Buchvorlage Diana Wynne Jones Sprecher Chieko Baisho (Zofi (Sophie)), Takuya Kimura (Hauru (Howl)), Akihiro Miwa (Witch of the Waste), Tatsuya Gashuin (Calcifer), Ryunosuke Kamiki (Markl), Mitsunori Isaki (Diener), Yo Oizumi (Prinz), Akio Ôtsuka (König von Ingary), Daijiro Harada (Heen), Haruko Kato (Madam Suliman) Sprecher D Robert Stadlober (Hauro), Sunnyi Melles (Sophie), Kevin Iannotta (Markl), Gerald Schaale (Calcifer), Maddalena Kerrh (Suliman), Claudia Lössl (Lettie), Marion Hartmann (Bettsy) Kamera Atsushi Okui Schnitt Takeshi Seyama Musik Joe Hisaishi Produktionsdesign Yoji Takeshige, Norobu Yoshida Ton Kazuhiro Hayashi, Shuji Inoue Animation Akihiko Yamashita, Takeshi Inamura, Kitaro Kosaka, Mitsunori Kataama - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Das wandelnde Schloss Universum Film Blu-ray Disc, ab 6, 119 Min. Kauf Das wandelnde Schloss (Eltern family Edition) Nicht lieferbarUniversum Film DVD, ab 6, 115 Min. Kauf Das wandelnde Schloss (Einzel-DVD) Universum Film DVD, ab 6, 115 Min. Kauf Das wandelnde Schloss (Deluxe Edition) Universum Film DVD, ab 6, 115 Min. Kauf Das wandelnde Schloss Universum Film DVD, ab 6, 115 Min. Leih - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Nachdem sie von der Hexe des Nordens in eine bucklige Greisin verwandelt wurde, flieht Backfisch Sophie der Heimat und heuert als Haushälterin auf dem geheimnisvollen Schloss des jungen und attraktiven Zauberers Hauro an. In dessen mobilem Haushalt ist sie bei weitem nicht der einzige verzauberte Charakter, auch macht sie die Entdeckung, dass selbst Magier nicht einfach tun und lassen können, was sie wollen. Unterdessen wird die Außenwelt von einem schrecklichen Krieg heimgesucht, in den auch Hauro bisweilen aktiv eingreift.
Japans Animé-Philosoph, "Heidi"-Macher und Boxoffice-Titan Hayao Miyazaki adaptiert einen englischen Märchenerfolg und setzt dem Manga-Minirockmiezentum knallhart eine Großmutter als zentrale Identifikationsfigur entgegen bei seinem einmal mehr mit Gegenwartsgleichnissen nicht geizenden Ausflug in die Gefilde von Magiern und Hexen komplett vor europäischer Biedermeier-Kulisse. Miyazaki war schon mal spannender und bewegender, doch eine erwachsenere Alternative zu Disney auf vergleichbarem technischen Level liefert er allemal.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Zusammenfassung
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Die wundersame, für alle Seiten heilsame Begegnung eines zur Greisin verwandelten Mädchens mit einem verzauberten Zauberer. Stimmungsvolles Zeichentrickmärchen von Hayao Miyazaki ("Prinzessin Mononoke").
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