Das Vermächtnis der Tempelritter
| Verleih | Buena Vista |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2004 |
| Regie | Jon Turteltaub |
| Darsteller | Nicolas Cage, Diane Kruger, Justin Bartha |
| Kinostart | 25.11.2004 |
| Einspielergebnis D |
€ 10.653.156 Bes. (EDI) 1.698.376 Bes. (FFA) 1.695.493 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 172.975.674 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Benjamin Franklin Gates steht kurz vor dem Ziel. Seit Generationen sucht seine Familie nach dem Schatz der Tempelritter, dessen letztes Geheimnis er nun lösen kann. Doch dazu muss er die Unabhängigkeitserklärung stehlen, ihre Rätsel entschlüsseln und seinen Rivalen Howe auf Distanz halten, der ihm im Nacken sitzt. Ein Wettlauf gegen die Zeit, in dem kluge Köpfe so wichtig sind wie schnelle Beine.
Humor und Action verbindet der vierte Film von Produzent Jerry Bruckheimer mit Nicolas Cage. Relativ gewaltarm, mit heiterem Ton schlägt "Das Vermächtnis der Tempelritter" die Brücke zum Indiana-Jones-Franchise, zeigt eine auf Tempo setzende Schnitzeljagd, bei der Hinweise entschlüsselt, Verfolger abgehängt werden müssen. Das ergibt zwei Stunden routinierte Unterhaltung, aber kein großes Abenteuer.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Wenn das Abenteuer einen Namen hat, muss es wohl Nicolas Cage sein. Nach zwei komplexen, ambitionierten Auftritten in den Risikoprojekten "Tricks" und "Adaption" zog es den Oscarpreisträger zurück in die Hitfabrik von Superproduzent Jerry Bruckheimer, der ihn mit "The Rock", "Con Air" und "Nur noch 60 Sekunden" als Actionheld kommerziell salonfähig gemacht hatte. Das Ergebnis dieser vierten Power-Paarung ist eine aufwändige Action-Humor-Kombipackung - die Jagd nach einem verlorenen Schatz, den die amerikanischen Gründungsväter vor über 200 Jahren vor der britischen Kolonialmacht versteckten. Bei der Suche, das lässt die Erfolgsbilanz Bruckheimers erahnen, wird Cage im Kino Gesellschaft bekommen. Vermutlich weltweit - und von Millionen.
Dass bis zu neun Autoren in fünf Jahren Planungszeit über dem Drehbuch schwitzten, das jetzt Ted Elliott & Terry Rossio ("Fluch der Karibik") sowie Cormac & Marianne Wibberley ("3 Engel für Charlie - Volle Power") zugeschrieben wird, ist nicht nur Bruckheimer- Tradition, sondern spiegelt auch die aktuelle Entwicklung in dem Franchise wider, das Folie für die "Tempelritter" war. Die Einflüsse von Indiana Jones, dessen vierter Teil sich nun schon seit Jahren in der Skript-OP befindet, sind deutlich erkennbar - sowohl in der Plotstruktur, einer Hinweis, Dekodierung und Ortswechsel repetierenden Schnitzeljagd, als auch im Figurenpersonal, in dem der skrupellose Jagdrivale ebenso auftaucht wie die Begleitblondine oder der kritische Übervater des Schatzsuchers. Was fehlt, sind exotische Schauplätze, denn konform mit seinem Leitthema, der Dominanz eines ideellen Wertes über den materiellen, spielt der Film weitgehend dort, wo Amerikas Kampf um seine Unabhängigkeit begann und im berühmtesten Dokument der Nation verewigt wurde - an der Ostküste, in Philadelphia, Washington und New York. Kulturexotik und epische Ansätze bietet nur der Blitzprolog, der von Ägypten zur Römerzeit über das Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert hetzt, um den Weg zu zeichnen, den der mythische Schatz der Tempelritter genommen haben soll. Das Drehbuch spinnt die Legende fort, die sich um das Erbe der Templer gebildet hat. Kulminiert in einem Finale, in dem auch der rätselhafte Schacht von Oak Island, wo der Schatz auch realiter vermutet wurde, zumindest architektonisch zitiert wird. Woraus dieser Schatz besteht, weiß auch Benjamin Franklin Gates (Cage) nicht, dessen Familie ihn schon seit Generationen sucht und deshalb als sonderliche Sippe gilt. In der Antarktis, wo man im Kino kürzlich im Predatorennachlass auch die Wiege der menschlichen Zivilisation entdeckte, findet Gates einen Hinweis, dass sich die Karte, die zum Schatz führt, in Geheimschrift auf der Rückseite der Unabhängigkeitserklärung befindet. Weil Gates' Partner Howe (Sean Bean) das unschätzbar wertvolle, streng bewachte Dokument stehlen will, kommt es zum Bruch, aber im Laufe des Films zu diversen Wiederbegegnungen von Gehirn (Gates) und Gewalt (Howe).
Beide Parteien liefern sich ein Rennen um das Dokument, das Cage in "Mission: Impossible"-Manier entwendet, damit es dem Konkurrenten nicht in die Hände fehlt. Im Schlepptau hat er seinen Sidekick Riley, der mit Humor den lockeren Ton des Films bestimmt, und eine Archivleiterin aus Sachsen, die es in einem anderen Kinoleben zuletzt sogar nach Troja verschlagen hat. Ex-Model Diane Kruger spielt diesen klassischen romantischen Anhang, Jon Voight Gates' skeptischen Vater und Harvey Keitel einen sympathischen FBI-Beamten. Darstellerisch ist dieses Trio so wenig gefordert wie der Zuschauer gedanklich, der ausgeschlossene Beobachter ist und die Entschlüsselung der Hinweise Cage überlassen muss. Neben der Gehirn-Aktion des Helden gibt es aber auch eine physischere Variante, gibt es Verfolgungsjagden zu Fuß und per Auto, Explosionen und kleinere körperliche Auseinandersetzungen. Weil es dabei relativ gewaltarm zugeht, dramatischer Personenschaden ausbleibt, ist "Das Vermächtnis der Tempelritter" wie schon "Fluch der Karibik" tauglich für ein breites Publikum. Und für dieses, das zeigt die Statistik, verspricht eine Bruckheimer-Produktion in puncto Unterhaltung Sicherheit, auch wenn sie sich als Abenteuer tarnt. kob.
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Verleih Buena Vista O-Titel National Treasure Land / Jahr USA 2004 Kategorie Spielfilm Genre Abenteuer / Action Produktionsfirmen Declaration Prods./Jerry Bruckheimer Films Drehort Washington D.C., Philadelphia, Los Angeles, New York Drehzeit 22.09.2003 Kinostart 25.11.2004 Laufzeit 131 FSK ab 12 Jahre Bildformat 35 mm Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS Einspielergebnis D € 10.653.156
Bes. (EDI) 1.698.376
Bes. (FFA) 1.695.493
CharthistoryUSA-Start 19.11.2004, bei Buena Vista Boxoffice USA $ 172.975.674 Filmtrailer
Web-Link http://www.movie.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Jerry Bruckheimer, Jon Turteltaub Ausf. Produzenten Mike Stenson, Chad Oman, Barry Waldman, Christina Steinberg, Oren Aviv, Charles Segars Regie Jon Turteltaub Drehbuch Jim Kouf, Marianne Wibberley, Cormac Wibberley, Lowell Ganz, Babaloo Mandel, Ted Elliott, Terry Rossio Darsteller Nicolas Cage (Benjamin Franklin Gates), Diane Kruger (Dr. Abigail Chase), Justin Bartha (Riley Poole), Sean Bean (Ian Howe), Jon Voight (Patrick Henry Gates), Harvey Keitel (Agent Sadusky), Christopher Plummer (John Adams Gates), David Dayan Fisher (Shaw), Stewart Finlay-McLennan (Powell), Oleg Taktarov (Shippen), Stephen Pope (Phil), Annie Parisse (Agent Dawes), Mark Pellegrino (Agent Johnson), Armando Riesco (Agent Hendricks), Erik King (Agent Colfax), Don McManus (Dr. Stan Herbert), Ron Canada (Woodruff) Kamera Caleb Deschanel Schnitt William C. Goldenberg Produktionsdesign Norris Spencer, Geoff Hubbard Ton William B. Kaplan Kostüme Judianna Makovsky Casting Avy Kaufman - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Songtrack Diverse Das Vermächtnis der Tempelritter Nicht lieferbar Soundtrack/Original Score Diverse Das Vermächtnis der Tempelritter/National Treasure - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Einst vermerkten die Gründungsväter der USA mit unsichtbarer Tinte den Verbleib des mysteriösen Schatzes der Tempelritter auf der Rückseite der Unabhängigkeitserklärung. Und genau diese muss Schatzsucher Benjamin Franklin Gates vor dem Zugriff seines habgierigen Rivalen Ian Howe schützen. Also stiehlt Gates mit Hilfe seines Assistenten Riley das gute Stück, gewinnt die schmucke Kuratorin Dr. Abigail Chase für sich und seine Sache und befindet sich fortan auf der Flucht - vor FBI, Polizei und dem zu allem entschlossenen Howe.
Action, Spannung und ein wenig Herzschmerz präsentiert Regisseur Jon Turteltaub in seinem rasanten Abenteuer, das sich recht ungeniert bei "Mission: Impossible", "Indiana Jones" und Co. bedient. In der Hauptrolle agiert Nicolas Cage, flankiert von der überraschend vielschichtig agierenden "Troja"-Schönheit Diane Kruger und den Veteranen Harvey Keitel, Jon Voight und Christopher Plummer. Die tun ihr Bestes, um mit der temporeichen Story Schritt zu halten. Genrefans werden es danken.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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