Das Leben ist ein Fest

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(Bild: Universum Film (Central))
Verleih Universum Film (Central)
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Frankreich 2017
Regie Eric Toledano,
Olivier Nakache
Darsteller Jean-Pierre Bacri, Jean-Paul Rouve, Gilles Lellouche
Kinostart 01.02.2018

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Ensemblekomödie um einen grantigen Hochzeits-Caterer und seinem bunt zusammengewürfelten Team, deren Feier völlig aus dem Ruder läuft.

Das Regieduo des Hits "Ziemlich beste Freunde" Eric Toledano und Olivier Nakache bleibt auch in seiner neuen Arbeit seinem Stil treu und legt eine aufs breitest mögliche Publikum zielende Komödie vor, die ihr Herz am rechten Fleck hat. Zwar kann der Frankreichstart natürlich nicht mit den Ausnahmezahlen am heimischen Boxoffice von "Ziemlich beste Freunde" konkurrieren, aber die Komödie eroberte auf Anhieb Platz eins und verwies die breiter gestartete Konkurrenz von "Blade Runner 2049" auf die zwei. In "Le sens de la fete", so der Originaltitel, zeigen Nakache und Toledano eine sehr französische Variante des Wedding-Planner-Themas und erzählen vom genervten Caterer Max (Jean-Pierre Bacri aus "Lust auf Anderes") , der mit einem sehr gemischten Trüppchen - was Temperament, Erfahrung und Herkunft betrifft - Hochzeits-Dinner in exklusiven Locations ausrichtet. In der Ensemblekomödie muss er sich nicht nur um seine schwierige Klientel und ihre sehr speziellen Wünsche kümmern, sondern auch mit den Eigenheiten und Unzulänglichkeiten seiner Angestellten klarkommen. Da sind verdorbenes Essen, Stromausfall und ein befürchteter Besuch der Steuerbehörde fast noch die geringeren Probleme. In der temporeichen, von einem jazzigen Sound vorangetriebenen, liebenswerten Comédie humaine, in der natürlich auch einige romantische Turbulenzen auftreten, wird in witzigen Dialogen philosophiert, kräftig gestritten und geflucht - und gerne mal die Grammatik korrigiert. Mit Szenenapplaus bedachter Höhepunkt der Situationskomik ist die herrliche Showeinlage des schrecklich pingeligen Bräutigams, bei dem nicht nur der Hochzeitsgesellschaft, sondern auch dem Publikum der Mund offen stehen bleibt. So etwas hat man noch nicht gesehen in einem Film, in dem ansonsten vieles passiert, was zu erwarten ist, was aber nicht viel ausmacht, ist es doch elegant, mit gutem Timing, mit ganz viel Herz und von einem bestens aufgelegten Ensemble dargeboten. Das gilt etwa, um nur ein Beispiel herauszugreifen, für eine der romantischen Ent-/Verwicklungen, die zwischen dem eingebildeten Ersatzbandleader James (ein herrlicher Auftritt für Gilles Lellouche) und der taffen Organisationschefin Adèle (charismatisch: Eye Haidara), die sich zu Anfang fast prügeln. hai.

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Verleih Universum Film (Central)
O-Titel Le sens de la fête
Land / Jahr Frankreich 2017
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen Gaumont, Quad Films
Kinostart 01.02.2018
Laufzeit 117
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Regie Eric Toledano, Olivier Nakache
Darsteller Jean-Pierre Bacri, Jean-Paul Rouve, Gilles Lellouche, Eye Haidara, Suzanne Clément, Vincent Macaigne
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