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Das fünfte Element

Knallbuntes von geklauten Filmideen übersprühendes SF-Spektakel, das Luc Besson komisch und comicgleich inszenierte.

Das fünfte Element Großansicht
(Bild: Tobis)
Verleih Tobis
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Frankreich, USA 1997
Regie Luc Besson
Darsteller Bruce Willis, Gary Oldman, Milla Jovovich
Kinostart 10.08.2017
Einspielergebnis D € 94.704
Bes. (EDI) 10.514
Bes. (FFA) 3.331.943
Charthistory
Boxoffice USA $ 63.502.394
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Filmtrailer Video

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Korben Dallas will nichts, als sich noch ein paar Führerscheinpunkte für seine Taxilizenz zu erhalten. Da fällt ihm ein wunderschönes Mädchen in sein fliegendes Taxi. Er versteht ihre Sprache zwar nicht, doch rettet er sie vor den anrückenden Cops. Was er nicht weiß, ist, daß es sich bei seinem Fahrgast um das "fünfte Element "handelt ...

Eine SF-Geschichte, die er sich als Jugendlicher ausgedacht hat, bringt Luc Besson ("Leon - Der Profi") dank einem satten 80-Mio.Dollar-Budget und den renommierten Comickünstlern Moebius und Mézières auf die Leinwand und läßt seinem Spieltrieb dabei volle Freiheit. Durch und durch spaßige und zum Teil spannende Filmzitate-Sammlung.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Infantile Entdeckungslust war wohl die Triebfeder für Luc Besson, den 80-Mio.-Dollar-Kosmos zu gestalten, in dem sich Bruce Willis im Spannungsfeld zwischen visionärer "Blade Runner"-Ästhetik und kunterbuntem "Total Recall"-Look durch ein Sammelsurium von Film- und Popzitaten kämpft, um nach dem "fünften Element" und damit der Rettung der Welt zu fahnden. Infantile Entdeckungslust befällt in diesem filmischen Schlaraffenland, der bisher teuersten europäischen Produktion überhaupt, auch den Zuschauer, der die Einladung zur Führung durch Bessons faszinierenden Spielzeugladen auch in Deutschland gerne wahrnehmen wird, nachdem der Film in Frankreich und Belgien bereits Rekordzahlen schreibt und in den USA seit zwei Wochen an der Spitze der Charts steht.

Kino zum Staunen, zum sich Verlieren in traumhaft schönen Bildern war von jeher das Anliegen des in Frankreich absolut kultisch verehrten Punkteddybären Luc Besson. Das trifft auf seine harten, stilisierten Thriller "Nikita" und "Leon - Der Profi" ebenso zu wie auf seine träumerischen Ausflüge unter Wassser, "Im Rausch der Tiefe" und "Atlantis". "Das fünfte Element" setzt Bessons bisherigem Schaffen die Krone auf. Mit der Hilfe der Comiczeichner Moebius und Jean-Claude Mézières, Designerstar Jean-Paul Gaultier und seines Hauskomponisten Eric Serra schuf der Filmemacher einen von dem Comic-Klassiker "Heavy Metal" (die Figur von Bruce Willis trägt überdies den Namen eines "Heavy Metal"-Zeichners) inspirierten Kosmos, an dem man sich nicht sattsehen kann. Bis ins kleinste Detail gestaltete Besson das New York des 23. Jahrhunderts mit seinen endlos tiefen Straßenschluchten, in denen der Verkehr auf mehreren Ebenen fließt, und winzigen Wohnparzellen, in denen man an der Tür von seinem Auto abgeholt wird, als unablässig pulsierenden Großstadtmoloch. Ein gigantisches Weltraumtraumschiff, offensichtlich eine Kreation von Moebius, in der fernen Weite des Universums bildet den luxuriösen Gegenpol und die Kulisse für einen ersten Action-Showdown. Doch in erster Linie ist es Besson ein Anliegen, zu zeigen und noch einmal zu zeigen: Er hat "Das fünfte Element" prall angefüllt mit Filmzitaten von "Scarface" über "Der Pate" bis "Brazil" und Cameoauftritten von so unterschiedlichen Celebrities wie Kollege Mathieu Kassovitz, Supermodel Sybil Buck oder Triphop-Star Tricky. Und doch ist das kakophonische Spektakel nie schwerfällig geraten wie ähnlich geartete Fantasyprojekte der letzten Jahre. Seine schier überschäumende Fantasie und der unerschütterliche Wille zum Mehr lassen Besson den Kopf über dem Wasser halten, auch wenn ihm aufgrund seines übermütigen Sendungsbewußtseins die Handlung gerne einmal zu entgleiten droht.

Zusammengehalten wird "Das fünfte Element" von einer gewohnt kindlich-naiven Geschichte, die - wie es sich für eine von einem sechzehnjährigen entworfene Abenteuerstory gehört - ganz banal vom Kampf zwischen Gut und Böse handelt. In einem augenzwinkernden Prolog im Ägypten des frühen 20. Jahrhunderts finden Archäologen den Schlüssel zum fünften Element. Nur dieses göttliche Wesen kann die vier gängigen Elemente bündeln und damit dem periodisch in den Dunstkreis der Erde geratenden Bösen den Garaus machen. Im 23. Jahrhundert ist es der Taxifahrer Korben Dallas, der dem fünften Element, dem mit orangen Dreadlocks angetanen Riot Girl Leeloo (toll: Milla Jovovich) - eine klassisch-renitente Besson-Heroine -, beistehen muß, um die Destruktion der Erde zu verhindern. Dazu gilt es nicht nur diverse autoritäre Staatskräfte und einen Trupp martialischer Mutations-Keiler ("Super Mario Bros." läßt grüßen) auszuschalten, sondern auch den diabolischen Zorg (Bessons Lieblingsschauspieler Gary Oldman als Mini-Hitler mit dessen entarteten Gesichtszügen) zu bremsen, der im Auftrag des ominösen Bösen handelt. Daß es letztlich die Kraft der Liebe ist, die im letzten Akt die Apokalypse verhindert, ist klassisches Kintopp. Besson praktiziert es mit einer Leidenschaft, die gegenwärtig ohne Beispiel ist. Auch ein Bruce Willis versteht das. Er hält sich lakonisch-elegant zurück und verleiht dem tumultartigen Treiben auf der Leinwand einfach nur die nötige Starpower, um auch die verrückteste Idee seines entfesselten Regisseurs funktionieren zu lassen. Denn eines ist klar: Milla Jovovich und die Realisierung eines durch und durch verblüffenden Universums sind Besson ein größeres Anliegen als seine männlichen Figuren - oder auch die Meinung der Kritik. Wie ein Kästner im "Star Wars"-Rausch spricht er das Kind im Zuschauer an, um gleichzeitig stupende Erwachsenenunterhaltung zu bieten. Wer bereit ist, sich auf diese Vorgabe einzulassen, der wird einen perfekten Film zu sehen bekommen, genau wie Ian Holms Hohepriester von Leeloo als "perfektes Wesen" spricht. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Szene

 
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Verleih Tobis
O-Titel The Fifth Element
Alternativ-/Arbeitstitel Le cinquième élément
Land / Jahr Frankreich/USA 1997
Kategorie Spielfilm
Genre Science Fiction / Action
Produktionsfirmen Gaumont/Columbia Pictures Corporation
Kinostart 10.08.2017
Erster Start 28.08.1997
Laufzeit 127
FSK ab 12 Jahre
Bildformat Cinemascope
Einspielergebnis D € 94.704
Bes. (EDI) 10.514
Bes. (FFA) 3.331.943
Charthistory
USA-Start 09.05.1997, bei Columbia
Boxoffice USA $ 63.502.394
Filmtrailer Video
Web-Link https://tobis.de/film/das-fuenfte-element
nach oben Cast & Crew
Produzenten Patrice Ledoux
Koproduzenten Iain Smith, John Alan Amicarella
Regie Luc Besson
Drehbuch Luc Besson, Robert Mark Kamen
Buchvorlage Luc Besson
Darsteller Bruce Willis (Korben Dallas), Gary Oldman (Jean-Baptiste Emanuel Zorg), Milla Jovovich (Leeloo), Sir Ian Holm (Victor Cornelius), Chris Tucker (DJ Ruby Rhod), Luke Perry (Billy), Brion James (General Munro), Tommy 'Tiny' Lister Jr. (President Lindberg), Lee Evans (Fog), Charlie Creed-Miles (David), Tricky (Rechter Arm), John Neville (General Staedert), John Bluthal (Professor Pacoli), Mathieu Kassovitz (Straßenräuber), Christopher Fairbank (Mactilburgh), Kim Chan (Thai), Julie T. Wallace (Major Iceborg), Al Matthews (General Tudor), Maïwenn Le Besco (Diva Plavalaguna)
Kamera Thierry Arbogast
Schnitt Sylvie Landra
Musik Eric Serra
Produktionsdesign Dan Weil, Ira Gilford, Ron Gress, Michael Lamont, Jim Morahan, Kevin Phipps, Moebius
Ton Daniel Brisseau
Kostüme Jean-Paul Gaultier
Effekte Mark Stetson, Karen E. Goulekas, Nick Allder, Neil Corbould, Nick Dudman
Casting Lucinda Syson
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
9. VideoWinner
VideoWinner Großansicht
1998, München, 04.02.1999 Verleih - Gold  
51. British Academy Awards   1998, London, 19.04.1998 Beste Spezialeffekte Mark Stetson, Karen E. Goulekas, Nick Allder, Neil Corbould, Nick Dudman
23. César-Verleihung
César-Verleihung Großansicht
1998, Paris, 28.02.1998 Beste Ausstattung Dan Weil
23. César-Verleihung
César-Verleihung Großansicht
1998, Paris, 28.02.1998 Beste Kamera Thierry Arbogast
23. César-Verleihung
César-Verleihung Großansicht
1998, Paris, 28.02.1998 Beste Regie Luc Besson
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
1997, München Silber - 2 Mio. Besucher in 20 Tagen  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Das fünfte Element (4K Remastered) Universum Film Blu-ray Disc, ab 12, 126 Min. Kauf
Das fünfte Element (4K Ultra HD + Blu-ray) Universum Film Blu-ray Disc, ab 12, 126 Min. Kauf
Das fünfte Element (Limited Edition, Steelbook)
Nicht lieferbar
Universum Film Blu-ray Disc, ab 12, 126 Min. Kauf
Das fünfte Element (3 Discs) Universum Film DVD, ab 12, 121 Min. Kauf
Das fünfte Element Universum Film Blu-ray Disc, ab 12, 121 Min. Kauf
Das fünfte Element (Deluxe Edition, 3 DVDs) Universum Film DVD, ab 12, 121 Min. Kauf
Das fünfte Element (3 Disc Steelbook)
Nicht lieferbar
Universum Film DVD, ab 12, 121 Min. Kauf
Das fünfte Element
Nicht lieferbar
Universum Film UMD, ab 12, 121 Min. Kauf
Das fünfte Element (Deluxe Edition)
Nicht lieferbar
Universum Film DVD, ab 12, 121 Min. Kauf
Das fünfte Element
Nicht lieferbar
Universum Film DVD, ab 12, 121 Min. Kauf
Das fünfte Element
Nicht lieferbar
Universum Film VHS, ab 12, 121 Min. Kauf
Das fünfte Element
Nicht lieferbar
Laser Paradise Laser Disc, ab 12, 121 Min. Kauf
Enthalten in:
Luc Besson Edition (3 DVDs)
Nicht lieferbar
Kinowelt Home Entertainment
DVD, ab 16, 360 Min.
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Eric Serra Eric Serra The Fifth Element (Remastered inkl. Bonus-Track)
nach oben Games zum Film
Title Art System Vertrieb
The Fifth Element Game PSone Sony Interactive Entertainment
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Im New York des 23. Jahrhunderts staunt Korben Dallas nicht schlecht, als ihm aus heiterem Himmel ein wunderschönes Mädchen direkt in sein fliegendes Taxi fällt. Obwohl er die Sprache der jungen Frau namens Leeloo nicht versteht, rettet er sie vor den anrückenden Cops. Zu diesem Zeitpunkt kann Dallas noch nicht ahnen, daß es sich bei seinem Fahrgast um den Schlüssel zum berühmt-berüchtigten "fünften Element" handelt, der allein die Welt vor dem diabolischen Zorg und damit ihrem sicheren Untergang bewahren kann.

Mit seiner extrem aufwendigen und höchst spektakulären Science-Fiction-Mär läutet Kultfilmregisseur Luc Besson ("Leon - Der Profi") keine Revolution im Genre ein, denn allzu deutlich sind Anleihen bei Vorbildern wie "Blade Runner" oder "Total Recall". Trotzdem ist sein "fünftes Element" ein äußerst unterhaltsames, opulent ausgestattetes Abenteuer voller überraschender Wendungen und unglaublicher Spezialeffekte. Die schrille Zukunftsvision besitzt in Bruce Willis, Parade-Bösewicht Gary Oldman und Ex-Top-Model Milla Jovovich auch genügend Star-Power.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Korben Dallas lebt im 23. Jahrhundert in New York ein geregeltes, einigermaßen ruhiges Leben. Eines Tages fällt dem Taxifahrer plötzlich ein schönes Mädchen in sein fliegendes Taxi. Das ominöse Mädchen spricht in einer fremden Sprache und benimmt sich auch sonst merkwürdig. Bald stellt sich heraus, daß es sich um den Schlüssel für das fünfte Element handelt. Actionreicher Scienefiction und bisher teuerste europäische Produktion mit Staraufgebot.

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